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#GovCamp 2015 – 17 Sessions und 150 TeilnehmerInnen #review

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17 Sessions und mehr als 150 TeilnehmerInnen waren beim bereits sechsten GovCamp am 1. Dezember 2015 mit dabei. Die als Barcamp konzipierte Veranstaltung ermöglichte einen Tag lang den offenen Austausch, Inspiration und Reflexion für neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik. Zur Nachlese: Wir haben für euch bei den einzelnen Sessions mitgeschrieben.

 

Danke den OrganisatorInnen, GastgeberInnen und UnterstützerInnen.

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Stadt Wien (Gastgeber)
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Dialog Plus (Org.) Donau Uni (Org.)
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BRZ (Unterstützer) adforms2web (Unterstützer) Austrian Institute of Technology (Unterstützer) tina vienna (Unterstützer)

 

 

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Das #govcamp startet! Die Eröffnungsreden im Wortlaut.
User Experience User Research (S. Murth)
Off-/Online-Teilhabe in der Zivilgesellschaft (U. Seethaler)
Re:Think Austria (A. Kovar, M. Tesslaar)
#GovCamp: Spielifizierte Beteiligung (S. Thiel, M. Sachs)
Regierungsprogramm #rotgrün: Kap. 11 (P. Kühnberger, M. Mock)
#Wien2020  als Musterbeispiel der Transparenz (A. Surowiec)
DIY und DIT Demo?kratie Repair-Café (@igdemokratie)
Digitale Agenda Wien: jetzt wird’s konkret! (M.l Hagler)
Stammtisch 3.0 Dynamic Facilitation Bürgerrat
Public Transport Data (R. Harm, S. Hauk, D. Blauensteiner)
Open Data und Genealogie (M. Eisenriegler)
Qualität und Usability von offenen Daten (J. Höchtl)
Digitaler Wandel und Politik # besserentscheiden (A. Kovar)

#GovCamp: Digitaler Wandel und Politik # besserentscheiden (Andreas Kovar)

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Sessionname: Digitaler Wandel und Politik # besserentscheiden
Host: Andreas Kovar

Hintergründe zum Projekt werden besserentscheiden.at wurden vorgestellt. Im Prozess der Gesetzgebung steigen wir in Österreich erst zu einer Phase ein, wo diese eigentlich abgeschlossen ist – die Ministerien sind gezwungen, sich abzustimmen. Aus dem heraus ist das Grünbuch offene Gesetzgebung entstanden.

Bei besserentscheiden.at sind viele PolitikerInnen dabei (50-50). Eine offene Frage wurde gestellt, über den Sommer sind Papiere eingetrudelt, die mit Disputo kommentiert wurden. Der Bundesrat könnte eine modellhafte Rolle spielen, die Ergebnisse werden der Bundesregierung gesendet (“bitte behandeln”) – dies wari ein vereinbarter Prozess. Momentan stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht: was kann man für den Parlamentarismus oder Bundesrat lernen, und wie kann man dafür sorgen, dass die Dinge wirklich in der Praxis verändert werden? Ist diese neue Arbeitsweise in den Bundestag integrierbar und weiterentwickelbar? Die zweite Frage ist, wie in Österreich politischer Handlungsspielraum ausgeweitet werden kann.

In der Diskussion wurde angesprochen, welche Möglichkeiten es gäbe, diese Themen weiterführend in die Gesellschaft oder vor Ort oder in die Bildung reinzuholen.

In der Schweiz ist die Medienlandschaft eine andere, deliberative Demokratie bedeutet dort auch, dass die Diskussionphase von den Fernsehformaten mehr aufgegriffen wird. Viele Menschen wissen einfach nicht, wie Politik funktioniert – der Schlüssel liegt vielleicht im Bereich der Bildung und in Bemühungen, die politische Debatte attraktiver zu machen. Gerade im Bereich Digitalität finden sich auch nicht sehr viele PolitikerInnen, die das Thema aufgreifen bzw. eine konkrete Position dazu vorstellen. Vereinzelt finden sich jedoch private Initiativen über Technologiefirmen, die z.B. junge Menschen und PolitikerInnen zusammen bringen. Zu kritisieren ist bei jeder Internet-Initative, dass die Dinge oft stehenbleiben, wenn die Webseite nicht mehr aktualisiert wird bzw. der Agentur das “Geld abgedreht” wird.

Eine weitere Idee wäre, die Presseförderung dazu zu verwenden, dass die Medien über bestimmte politische Themen und Projekte informieren müssen. Alle weiteren Ideen können an office@besserentscheiden.at gesendet werden.

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Das #govcamp startet! Die Eröffnungsreden im Wortlaut.
User Experience User Research (S. Murth)
Off-/Online-Teilhabe in der Zivilgesellschaft (U. Seethaler)
Re:Think Austria (A. Kovar, M. Tesslaar)
#GovCamp: Spielifizierte Beteiligung (S. Thiel, M. Sachs)
Regierungsprogramm #rotgrün: Kap. 11 (P. Kühnberger, M. Mock)
#Wien2020  als Musterbeispiel der Transparenz (A. Surowiec)
DIY und DIT Demo?kratie Repair-Café (@igdemokratie)
Digitale Agenda Wien: jetzt wird’s konkret! (M.l Hagler)
Stammtisch 3.0 Dynamic Facilitation Bürgerrat
Public Transport Data (R. Harm, S. Hauk, D. Blauensteiner)
Open Data und Genealogie (M. Eisenriegler)
Qualität und Usability von offenen Daten (J. Höchtl)
Digitaler Wandel und Politik # besserentscheiden (A. Kovar)

#GovCamp: Re:Think Austria – überparteiliche PolitikerInnen Klausur (Andreas Kovar, Milo Tesslaar)

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Sessionname: Rethink Austria – überparteiliche PolitikerInnen-Klausur
Hosts: Andreas Kovar, Milo Tesselaar

Die Vorstellungsrunde startete mit der Frage, wie die TeilnehmerInnen versuchen auf die Politik Einfluss zu nehmen.

Re:think ist ein Innovationslabor für PolitikerInnen, das über eine Firma mit verschiedenen PartnerInnen (Kontext Forum Alpbach) entstanden ist. Der Kontext ist übergreifendes Denken – überall dort, wo in den bestehenden Silos oder Systemen keine Innovation entstehen kann. Die Konstante in Österreich sind die Parteien. Verändern lässt sich, wie diese miteinander umgehen, bzw. der Bezug zu anderen Parteien. In einer Klausur werden 2,5 Tage lang etwa 70 Leute eingeladen, und sollen durch ein Format, in dem “alle gleich” sind, überparteilich kommunizieren. Zielgruppe sind zukünftige politische EntscheiderInnen, die selbst ausgewählt werden. Zusätzlich werden VertreterInnen z.B. der Wissenschaft eingeladen. Die Leute werden über TeilnehmerInnen nicht vorab informiert und bekommen auch keine TeilnehmerInnenliste. So soll die Anwesenheit als Individuum und nicht ParteienvertreterInnen gefördert werden. Primärer Zweck ist es, den Leuten soziale Awareness mitzugeben.

In der Phase 2016 soll auch Politik im digitalen Zeitalter ein Thema sein. Inhalte kommen über ImpulsgeberInnen in die Veranstaltung.

Parteien sollen ca. im Verhältnis zu den Parlamentsparteien sein. Das Projekt wird weitergeführt und -entwickelt. JedeR wird eingeladen oder man kann sich selbst einladen. In der Diskussion wurden mögliche Themenschwerpunkte für eine nächste Klausur unter den Schlagworten “Digitale Politik bzw. Politik im 21. Jahrhundert” gesammelt.

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Das #govcamp startet! Die Eröffnungsreden im Wortlaut.
User Experience User Research (S. Murth)
Off-/Online-Teilhabe in der Zivilgesellschaft (U. Seethaler)
Re:Think Austria (A. Kovar, M. Tesslaar)
#GovCamp: Spielifizierte Beteiligung (S. Thiel, M. Sachs)
Regierungsprogramm #rotgrün: Kap. 11 (P. Kühnberger, M. Mock)
#Wien2020  als Musterbeispiel der Transparenz (A. Surowiec)
DIY und DIT Demo?kratie Repair-Café (@igdemokratie)
Digitale Agenda Wien: jetzt wird’s konkret! (M.l Hagler)
Stammtisch 3.0 Dynamic Facilitation Bürgerrat
Public Transport Data (R. Harm, S. Hauk, D. Blauensteiner)
Open Data und Genealogie (M. Eisenriegler)
Qualität und Usability von offenen Daten (J. Höchtl)
Digitaler Wandel und Politik # besserentscheiden (A. Kovar)

#GovCamp: Spielifizierte Beteiligung, E-Partizipation Tool (Sarah Thiel, Michael Sachs)

Sessionname: Spielifizierte Beteiligung, E-Partizipation Tool
Host: Sarah Thiel, Michael Sachs

Nach der Durchführung einer ganzen Session zu dem Projekt im vergangen Jahr, präsentierte Michael Sachs die aktuellen Entwicklungen. Einsatzszenarien, Screenshots direkt aus der Entwicklung und Empfehlungen für die Nutzung:

Auf der Suche nach den Gründen für eine erfolgreiche E-Partizipations-Platform kamen folgende drei Faktoren auf: Wenn man nichts davon weiss, kann man diese nicht verwenden. Die Platform sollte inhaltliche Aspekte korrekt abdecken. Was bringt es an den langen Prozessen teilzunehmen. All dies sind wesentliche Motivationsfaktoren. Eine These, die Motivation zu erhöhen ist Gamification, also die Verwendung von Spiele-Faktoren. Gamification ist die verwendung von Spiel-Prinzipien in Kontext, die spielfremd sind. Kann man demokratische Prozesse “spielifizieren”? Bei einem Spiel ist der Fokus das Spiel, nicht unbedingt das lernen. Es gibt eine graue Grenzen zwischen “Programme spielen” und “Programme verwenden”.

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Das #govcamp startet! Die Eröffnungsreden im Wortlaut.
User Experience User Research (S. Murth)
Off-/Online-Teilhabe in der Zivilgesellschaft (U. Seethaler)
Re:Think Austria (A. Kovar, M. Tesslaar)
#GovCamp: Spielifizierte Beteiligung (S. Thiel, M. Sachs)
Regierungsprogramm #rotgrün: Kap. 11 (P. Kühnberger, M. Mock)
#Wien2020  als Musterbeispiel der Transparenz (A. Surowiec)
DIY und DIT Demo?kratie Repair-Café (@igdemokratie)
Digitale Agenda Wien: jetzt wird’s konkret! (M.l Hagler)
Stammtisch 3.0 Dynamic Facilitation Bürgerrat
Public Transport Data (R. Harm, S. Hauk, D. Blauensteiner)
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Digitaler Wandel und Politik # besserentscheiden (A. Kovar)

#GovCamp: Regierungsprogramm #rotgrün: Kap. 11 (Peter Kühnberger, Mirijam Mock)

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Sessionname: Eine Stadt 2 Millionen Chancen – Diskurs zu Kapitel 11
Host: Peter Kühnberger, Mirijam Mock

Peter Kühnberger von Dialog Plus geht auf das aktuelle Regierungsprogramm im Kontext des Themas des GovCamps ein. Im Kapitel elf des Regierungsprogramms “Wien mischt sich ein: Demokratisch, transparent, digital” steht, dass BürgerInnen eingebunden werden sollen. BürgerInnenräte, digitale Beteiligungsmodelle, Petitioneswesen, Grätzel-Vereinbarungen, etc. sollen gefördert werden, und noch vieles mehr… Details finden SIch auf den Seiten 130-136 im Wiener Regierungsprogramm 2015.

Diskussion: Das Regierungsprogramm ist ein Bekenntnis zu den angeführten Punkten. Viel basiert auf den Entwicklungen der letzten Legislaturperiode. Auch wenn einiges nicht klar definiert ist, wie viele Aspekte umgesetzt werden, zeigt das Programm eine generelle Vision auf. Auch MitarbeiterInnen der Verwaltung wissen manchmal nicht genau, wie etwas umgesetzt werden soll, bevor man sich intensiv damit beschäftigt. Die Beschreibung des Ausbaus der Ansprechstrukturen im Stadtteil (Grätzel) ist relativ genau. Das Regierungsprogramm kann auch als Nachricht an die Verwaltung und BürgerInnen genommen werden, damit diese ihre Ideen in den genannten Bereichen vorantreiben können.

Folien zum Beitrag:

 

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#GovCamp: Spielifizierte Beteiligung (S. Thiel, M. Sachs)
Regierungsprogramm #rotgrün: Kap. 11 (P. Kühnberger, M. Mock)
#Wien2020  als Musterbeispiel der Transparenz (A. Surowiec)
DIY und DIT Demo?kratie Repair-Café (@igdemokratie)
Digitale Agenda Wien: jetzt wird’s konkret! (M.l Hagler)
Stammtisch 3.0 Dynamic Facilitation Bürgerrat
Public Transport Data (R. Harm, S. Hauk, D. Blauensteiner)
Open Data und Genealogie (M. Eisenriegler)
Qualität und Usability von offenen Daten (J. Höchtl)
Digitaler Wandel und Politik # besserentscheiden (A. Kovar)