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Markus Herrmann ist Absolvent vom MBA-Studiengang MBA Corporate Governance & Management am Zentrum für E-Governance der Donau Universität Krems. Mit seiner Masterthesis hat er ein neues Ratingverfahren entwickelt, dass neben Hard- und Softfacts auch die Bewertung der Crowd bei der Kreditvergabe im Hotelgewerbe integriert. Wir haben Markus Herrmann nach seiner Idee, den Herausforderungen und dem Ausblick seiner Masterthesis und Idee zu CROWD RATING gefragt.

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Transkript vom Interview

Mein Name ist Markus Herrmann und ich habe vergangenes Jahr mein Masterthesis an der Donau Uni Krems abgegeben. Das Thema war “Crowd Rating”, dahingehend, weil ich seit zwanzig Jahren in einer Bank in Salzburg tätig bin und ich mir immer wieder die Frage gestellt habe: “Wie kann ich die Hotelbewertungen aus der Crowd, die die Masse der Gäste, die in Salzburg, Tirol und Vorarlberg ihren Urlaub verbringen – wie kann ich diese Daten in eine Kreditbeurteilung einbauen?

CROWD RATING in 30 SEKUNDEN

Die Idee ist, eine Datenbank zu schaffen, in der sich österreichische Universalbanken über Hotels ihr Rating abfragen können. Mit der Zusammenführung der Daten und der historischen Datenanalyse mit dem Durchschnitt der Hotelbetriebe hinsichtlich Bewertung und Weiterempfehlung kann ich dann feststellen:

  • Ist ein Hotel, das gerade bei mir einen Kreditantrag stellt, über- oder unterdurchschnittlich bewertet und
  • wie sieht die Markt- und Wettbewerbssituation auf Grund dieser Bewertung aus?

Diese Daten könnte man Online – wie es bereits der KSV seit vielen Jahrzehnten beweist – an die entsprechenden Kreditinstitute verkaufen.

INNOVATION

Bis dato war die Kreditbeurteilung auf zwei Fakten begrenzt: Die Hardfacts, die aus der Bilanz kamen und die Softfacts, die ein Kreditexperte, auf Grund seiner Erfahrungen und seiner Einschätzung dem Hotelier, dem Hotel zuerkannt hat. Ich möchte mit meiner Masterthese herausfinden, ob ich die Daten von Hotelbewertungen als Crowdfacts in dieses System und Ratingverfahren einbauen kann, um aus den Hotelbewertungen, Weiterempfehlungsquote und einer Punkteskala zwischen 1 und 6 die Markt- und Wettbewerbssituation des Hotels festzustellen.

ZIELE

Das Ziel war, herauszufinden, ob insolvente Hotelbetriebe – in Summe waren es 54, die ich feststellen konnte, mit Daten des KSV und 2.385 Hotelbetriebe, die in diesem Zeitraum zwischen 2008 und 2013 nicht insolvent wurden -, ob es hier signifikante Veränderungen bei der Weiterempfehlung und bei der Hotelbewertung gab. Und mittels deskriptiver Datenanalyse habe ich festgestellt – mit Unterstützung der Donau Universität Krems, in diesem Fall hat mir Hr. Zenk weitergeholfen -, dass hier ein signifikanter Unterschied darstellbar ist.

Präsentation “CROWD RATING” auf Prezi
https://prezi.com/embed/fp4rzgi_lq_o/?bgcolor=ffffff&lock_to_path=0&autoplay=0&autohide_ctrls=0#

UMSETZUNG

Ich habe herausgefunden, auf Grund der Datenanalyse und den Daten der österreichischen Hotel- und Tourismusbank, dass in den letzten sechs Jahren, die Drei-Sterne-Hotellerie sehr an Eigenkapital dazugewonnen hat. Und, dass diese Bilanzdaten nicht nur vom Hotelier selbst beeinflusst werden, sondern auch von den wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Gegebenheiten. So habe ich festgestellt, dass die Schuldentilgungsdauer auf Grund dieser historisch niedrigen Zinsen, die wir derzeit haben, von 12.4 Jahre auf 3.8 Jahre gesunken ist. Das heißt, ein durchschnittlicher Hotelier braucht nur mehr 3.8 Jahre seine Zinsen zu tilgen. Gleichzeitig habe ich mit der Analyse der Daten von Holiday Check herausgefunden, dass die Hotels der Drei-Stern-Hotellerie gegenüber der Vier-Stern-Hotellerie eine bessere Bewertungsnote hatten und auch eine höhere Weiterempfehlungsquote. Das heißt: Die Drei-Sterne-Hotellerie hat sich in den vergangenen sechs Jahren nicht nur auf die Softfacts, sondern auch bei den Hardfacts parallel dazu positiv entwickelt. Das hat mich dazu veranlasst zu sagen: Jetzt schauen wir uns die Daten genau an. Wenn hier eine Parallele stattgefunden hat, dann gibt es auch eine Parallele zwischen insolventen und nicht-insolventen Hotels.

LEARNINGS

Der große Mehrwert war sicherlich der, mittels Datenanalyse festzustellen, ob es eine signifikante Veränderung zwischen insolventen und nicht-insolventen Hotels gibt. Hier gibt es verschiedene Methoden. Ich habe den Mann–Whitney U test verwendet. Dr. Zenk von der Donau-Uni hat mich entsprechend unterstützt. Wir haben herausgefunden, dass es zwischen solventen und insolventen Hotels signifikante Unterschiede gibt. Und, dass diese Daten definitiv für eine Kreditbeurteilung auch wissenschaftlich belegt verwendet werden konnten. Natürlich mit dem Hinweis, dass wir “nur” für Österreich 54 insolvente Hotels gefunden haben, die auch eine Hotelbewertung haben.

AUSBLICK

Mit dieser Masterthese konnte ein neues Ratingverfahren zumindest wissenschaftlich einmal dargestellt werden. Das sogenannte “CROWD RATING-Verfahren”. Und zwar, dass ich nicht mehr nur die Hardfacts und Softfacts, sondern auch die Crowdfacts – die Wettbewerbssituation aus dieser Weiterempfehlungsquote und den Bewertungsnoten – in das Ratingsystem einfließen lasse. Und hier habe ich einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der mit Hilfe von Holiday Check und der österreichischen Hotel- und Tourismusbank, die speziell für die österr. Hotellerie – die einen großen wirtschaftlichen Beitrag für das BIP hat – hier als Spezialbank genannt wird. Und ich werde mit Fr. Dr. Fesefeldt (CFO, Holiday Check) und Hr. Dr. Hart (GF Österr. Hoteltourismusbank) versuchen, diese drei Komponenten zusammenzubringen und dann ein gemeinsames Ratingverfahren zu erarbeiten. Dafür ist es notwendig, dass Holiday Check die von mir festgestellten Identifizierungsnummern (Firmenbuchnummer) in ihre Hotelbewertung aufnimmt, damit der ÖHD über diese Firmenbuchnummer auch die entsprechenden Kreditbilanzdaten einbringen kann.

Without any doubt, the intrinsics of linked data are nowhere easy to understand. A plethora of terms, concepts, methodologies and techniques collides to what is known as the Semantic Web.

The Center of E-Government takes part in a movement to actively promote open government data to Austrian public administration bodies and argues pros outweighting the cons. Neither politicians nor government representatives are required to understand the intricacies of the semantic web to unleash the potential of open data. But at one point, architects and implementors come down to the level of bits and bytes. This is where the video How to Publish Linked Data on the Web becomes and invaluable resource to understand the concepts behind linked data.

The video is very much recommended to those standing on the threshold from inception to actually provide open data sets adhering to the open data principles and following Tim Berners-Lee five star maturity model.

A short film about #opendata from the Open Knowledge Foundation. For more information, please see: opengovernmentdata.org.

Deutsche Untertitel

Das Video ist auch in diversen Übersetzungen zu haben. Das Zentrum für E-Governance hat sich um die deutsche Übersetzung gekümmert …

Ein Video-Rückblick auf das Gov2.0Camp Vienna, das Anfang Dezember in Wien stattfand. Einen Überblick über die Inhalte des BarCamps finden sie HIER.

Participants of the debate:
  • Jimmy Wales, Founder of Wikipedia
  • Andrew Keen, Author of The Cult of the Amateur
  • Farhad Manjoo, Author of True Enough
  • Micah L. Sifry, Personal Democracy Forum

“Does the Internet threaten democracy?”

Links:

Die Geschichte des Internets beginnt am 29.10.1969 mit der Fehlübertragung “LO” über die Distanz von 400 Meilen. Eigentlich wollten sich die amerikanischen Wissenschafter mit einem “LOGIN” auf einem anderen Rechner anmelden, doch das System brach nach dem zweiten Zeichen zusammen.

Wenig später funktionierte die erste erfolgreiche Übertragung von “LOGIN”. Heute ist das Internet nicht mir aus unseren Gesellschaften wegzudenken. Wie sich das Internet auf technischer Ebene entwickelt hat, zeigt das folgende.

Weitere Informationen

Wir wünschen dem Internet alles Gute zum 40sten Geburtstag.
Glückwünsche im Kommentarbereich leiten wir gerne weiter!

The Media Convergence Forum searched for answers to the following questions:

  • How is the changing media landscape affecting the way people behave?
  • How should marketers react?

The video provides figures of the changes taking place in the world.

Media Convergence Forum

Datum/Uhrzeit: 15. – 17.10.08

Ort: Madrid

Vorträge

Resümee

Zusammenfassung E-Voting:

Die Positionen zu E-Voting sind in Europa höchst unterschiedlich – von Echtwahlen in Estland über Testwahlen und bloßen Wahltests bis hin zur totalen Ablehnung. Letztendlich sind sich aber alle bewusst, dass wir im digitalen Zeitalter elektronisch gestützte Wahlen nicht ausklammern können.

Als zentralen Erfolgsfaktor haben die Vortragenden das Vertrauen der BürgerInnen in die E-Voting Systeme hervorgehoben. Die ersten Test- und Echtwahlen sind gut verlaufen. So kam eine Studie in Estland zum Ergebnis, dass es zwischen elektronischen, traditionellen oder Nicht-WählerInnen keine signifikanten Unterschiede gibt bzgl. politischer Ausrichtung oder Parteizugehörigkeit. Ausschlaggebend für die Internet-Wahlnutzung sind Computer-Kenntnisse, Internetnutzung und Vertrauen in den elektronischen Wahlprozess. Hingegen spielen Alter und Stadt-Land-Differenz nur eine geringere Rolle. Österreich verwies auf die anstehenden ÖH-Wahlen und dem Lösungsansatz ausschließlich die Bürgerkarte als Zugangsinstrument  zu den E-Wahlen zuzulassen, wodurch der Faktor Vertrauen langfristig gestärkt werden wird.

  • Potentiale: In der Schweiz wurde eine zentrale Plattform entwickelt, auf der die BürgerInnen ihre Stimme bei sämtlichen Wahlen und Stimmabgaben abgeben können. Eine One-Stop-Voting Plattform könnte bei Erfolg der elektronischen Wahlen auch in Österreich etabliert und durch das BKA koordinierend aufgebaut werden, da unterschiedliche Ministerien beispielsweise für spezifische Interessensvertretungswahlen zuständig sind.

Zusammenfassung E-Government:

Beinahe alle Vorträge über E-Government und E-Democracy thematisierten die Themen Soziale Netzwerke und Web 2.0. Dabei wurden viele Fragen aufgeworfen, doch erst wenige beantwortet. Einklang bestand in der Überzeugung, dass dringend mehr Pilotprojekte und verstärkte Forschung erforderlich sind, sowohl für Beteiligungsprojekte der Verwaltung als auch zur politischen Entscheidungsfindung. In Dänemark wurde dazu ein Studie gestartet um sogenannte Web 2.0 Projekte zu sammeln und zu klassifizieren – Ms Valerie Frissen, Netherlands Organisation for Applied Scientific Research (TNO), her report:  “Towards the user generated State: The impact of Web 2.0 on the government”

Eine Studie aus 2007 (Mr Jeremy Millard, Danish Technology Institute: “How Different Citizen Groups use e-Government Services in Europe”) belegte die Notwendigkeit von Multikanalservices – einerseits im Sinne der E-Inclusion und andererseits um generell einen höheren Servicegrad zu erreichen. Weiters wurde bestätigt, dass Internetuser neben den Onlinemedien auch alle anderen Medien verwenden, d.h. es gibt genaugenommen nicht „den Internetuser”. Die BürgerInnen erwarten sich demnach Services auf sämtlichen Kommunikationskanälen. Österreich ist zurzeit sehr stark auf Internetdienste fokussiert, ev. ist eine Anpassung der Strategie in den nächsten Jahren ratsam. Ein weiters überraschendes Ergebnis war, dass von den befragten UserInnen 42% auch in Vertretung für Familienmitglieder und Freunde Services nutzen und für 2,6 Personen Verfahren durchführen!

  • Multikanalansatz ist daher nicht nur unerlässlich bzgl. E-Inclusion, sondern kann auch die Servicequalität steigern.
  • Fokus verstärken auf Nutzung durch „private Intermediäre” die Verfahren in Vertretung durchführen.
  • Multikanalprojekt(e) auf den Weg bringen. Call-Center für Behörden oder auch einige Services die ausschließlich über Telefon angeboten werden, z.B. Diebstahlsanzeige als mehrsprachiger Call-Center-Dienst, vgl. dazu Spanien.

Zusammenfassung E-Democracy:

Große Unsicherheit besteht im Bereich E-Beteiligung und E-Demokratie, zumal die Thematik schwer fassbar ist und viele neue Phänomene wie soziale Netzwerke schwer einzuordnen. Dazu kommen – meiner Einschätzung nach irrationale – Befürchtungen wie das Aufkommen einer direkteren Demokratie. Wie mehrfach festgehalten wurde, kann es genaugenommen keine „Electronic Democracy” geben, sondern nur eine Demokratie. Andererseits unterstreicht das Präfix „E” wie auch bei „E-Government” berechtigterweise die fundamentalen Veränderungen durch interaktive Medien.

In Wirtschaft und Gesellschaft entstehen derzeit viele innovative Dienste, u.a. Wikis oder Netzwerke wie XING, während in der öffentlichen Verwaltung zwar große Fortschritte in der Digitalisierung von Prozessen zu finden sind, aber wenige innovative E-Government Services, die BürgerInnen als potentielle MitarbeiterInnen einbinden.

Einige Vortragende forderten Finanzierung von E-Participation und E-Democracy Projekten, ohne jedoch konkret zu sagen, wo sie ansetzen würden – etwa 10% des E-Government Budgets sollte zukünftig für E-Democracy Projekte ausgegeben werden – Vorschlag von Steven Clift der am zweiten Tag die Key Note gehalten hat:

  • Wie bereits unter E-Government angesprochen, macht es Sinn, das eine oder andere Projekt im Umfeld zu starten. Persönlich halte ich nichts von Budget Quotenregelungen. Bin auch überzeugt, dass sich gerade Projekte im Bereich von Communities langfristig rechnen können, weil viele BürgerInnen ihr Know-how zur Verfügung stellen und damit die Qualität von Services und Entscheidungen verbessern können.
  • Wie auch schon bei E-Voting ist das Vertrauen der User zentrales Erfolgskriterium.


E-Voting Workshop

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eDemocracy: Future, Prospects and Limits?

The last two days of September 2008 saw experts, specialists from a variety of fields and guests from 17 countries to discuss the different facets of eDemocracy, its visions, possibilites, limitations and implications, as well as the tools and media required for it to work. It also raised a number of questions – and even those which were left unanswered will guide the future work of eDemocracy.

The international speakers addressed theory and practice, and included topics ranging from eVoting, to eGovernment, trust, authenticity, participation, learning and including and involving the population.

The conference brought together academics and practitioners so that they could discuss, share and develop new ideas and projects, but at the Centre for E-Government we wondered about the following:

  1. 5 words to eDemocracy?
  2. The future of eDemocracy in a nutshell?
  3. Your favourite eDemocracy Project?
  4. Opportunities und risks of E-Democracy?
  5. What will the contents of the EDEM2020 conference be?

If you are interested in more keynote speakers’ answers, see www.donau-uni.ac.at/edem, but maybe we can meet up next year to tell us what you think? And then we can also discuss about something that Ann Macintosh pointed out: How will we know when we have success?

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