Mit Liebe zu Wissenschaft, Blockchain & Familie – ein Interview mit dem Absolventen Robert Buchner

Im folgenden Interview spricht Robert Buchner über seinen positiven Ausblick in die Zukunft, wie ihn die Donau-Universität Krems inspirierte neue Wege zu gehen und er erinnert sich an die ersten Tage des Studiums. Er spricht auch über die Bedeutung von Bildung und erzählt wie er seine Leidenschaft für die Blockchain-Technologie und das wissenschaftlichen Arbeiten entdeckte.

vlnr: Dr. Günther Kainz, Robert Buchner, MSc und Univ.-Prof. Peter Parycek
(Fotocredit: ​​​​​​​Wolfgang Simlinger)

Ein Blick in die Zukunft – wie stellen Sie sich Ihren weiteren Weg vor nach dem Abschluss an der Donau-Universität Krems?

“Das erlernte Wissen und „Handwerkszeug“, sowie das im Studium vermittelte Mindset und die durch den erfolgreichen Abschluss erlangte Qualifikation lassen mich aktuell mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken. Dabei habe ich aufgrund meines Abschlusses des Studiums “Professional MSc Management und IT” mit der Fachvertiefung IT-Consulting nicht nur bessere Chancen und neue Karrieremöglichkeiten innerhalb meines bisherigen Berufs- und Tätigkeitsfeldes, darüber hinaus haben sich ungeahnte Wege betreffend der möglichen Entfaltung meiner Person aufgetan.”

Weiter spricht Herr Buchner darüber, dass ihn das Studium dazu inspirierte neue Start-Up-Ideen zu entwickeln, fachspezifische Beiträge im Dienste der Wissenschaft zu erstellen, komplexere technologie-spezifische Sachverhalte aus sozioökonomischer Perspektive fundiert zu analysieren und danach ausführlich und verständlich aufzuarbeiten.

Welches Erlebnis an der Donau-Universität ist Ihnen am Besten in Erinnerung geblieben und warum?

“Ob die eine oder andere den Innovationsgeist weckende Anekdote von Herrn Mag. Dell, die lebhaften Ermahnungen betreffend die Notwendigkeit stets „outside the box“ zu denken von Herrn DI Leeb oder die auf Meta-Ebene augen-öffnenden Vorträge und Diskussionen von und mit Herrn Prof. Dr. Burkert – die Auswahl eines einzelnen Moments ist nicht einfach!”

Nach kurzem Nachdenken beginnt Herr Buchner von seinem ersten Tag auf der Donau-Universität Krems zu erzählen. Der Einführungsvortrag von Herrn Prof. Ortner ist dabei besonders in Erinnerung geblieben. Neben der Vorbereitung auf die kommenden 2 Jahre, überzeugte Herrn Prof. Ortner vor allem mit seiner illustrativ prägnanten und zugleich didaktisch maximal effektiven Vortragsweise.

Was raten sie all jenen, die darüber nachdenken ein Studium zu beginnen?

“Am besten ohne zuzuwarten und gleich, denn der ideale Zeitpunkt, um mit einer Ausbildung zu beginnen war gestern! Steht man zudem bereits im Berufsleben und hat vielleicht noch Familie mit Kindern, so führt meines Erachtens derzeit kein Weg am (Weiter-)Bildungsangebot der Donau-Uni vorbei.”

Herr Buchner ist Familienvater und weiß wovon er spricht: bereits einige Jahre vor seinem Studienantritt in Krems versuchte er ein Wirtschaftsinformatik-Studium an einer konventionellen Universität (JKU Linz) zu belegen und erkannte, dass die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium keine Selbstverständlichkeit ist. Als Benefit nennt Herr Buchner neben der Vereinbarkeit von Familien-, Berufs- und Studentenleben durch Ablauf und terminliche Gestaltung des Studiums, die kleinen Gruppengrößen, den Austausch mit KollegInnen und Vortragenden sowie die Qualität des Unterrichts.

“Das wichtigste ist jedoch im Vorfeld zu erkennen, dass Bildung noch keinem geschadet hat, sondern die wohl wertvollste Investition in die persönliche Zukunft darstellt, die man tätigen kann.”

Warum haben Sie sich für das Thema Blockchain für Ihre Master Thesis entschieden?

Herr Buchner beschreibt mehrere Faktoren, warum ihn gerade das Thema Blockchain so begeistert hat: einerseits bestand bei ihm schon immer eine hohe Affinität zu neuen und jungen Technologien, sowie die Neugier stets neue Konzepte und Lösungen am IT-Sektor auszuprobieren. Auf der anderen Seite hat sein Beruf als System- und Netzwerkadministrator und der damit verbundene Zugang zu leistungsfähigen IT-Infrastrukturen dieses Interesse weiter verstärkt.

“… und ein Artikel in der Fachzeitschrift „C’T“(Computertechnik) der eine „Währung im Kollektiv“ beschreib, was mich hinsichtlich des beschriebenen dahinterstehen Konzeptes und der vorgestellten raffinierten Funktionsweise (das Blockchain-Protokoll) nicht mehr los ließ – hat mich relativ bald mit der Blockchain-Technologie (BCT) in Kontakt gebracht.”

Wenn Sie eine Sache auf der Welt verändern dürften: Was wäre das?

“Um eine adäquate Grundlage für einen künftig „richtigen“ (Risiken minimierenden) Umgang mit der Blockchain-Technologie zu schaffen ist es somit mein Wunsch, dass unsere Bildungseinrichtungen und Verantwortungsträger in Politik und Verwaltung das Thema noch mehr ernst nehmen, Forschung auf diesem Sektor weiter und umfangreicher als bisher vorantreiben, für eine Entfaltung der Technologie beförderliche Regularien finden und damit den Wirtschafts- und Bildungsstandort Europa nachhaltig absichern und in der Bevölkerung für die künftig nötige Entscheidungskompetenz betreffend den Umgang mit Blockchain und der Nutzung diverser Blockchain-basierter Anwendungen, sowie für die Schaffung von mehr Informations- und Datenautonomie sorgen und zugleich grundlegend neue Möglichkeiten für politische Teilhabe befördern. […] Fakt ist: die Zeiten des mehrheitlichen Einsatzes der BCT als Mittel zum Zweck in teils zwielichtigen Internet-Underground-Communities sind vorbei, die ersten ernstzunehmenden, flächendeckenden und massentauglichen Anwendungen und Use-Case-Szenarien stehen vor der Haustüre.”

Weiterführende Informationen

Datenkreise für die Wirtschaft fruchtbar machen: Workshop-Konferenz der Data Intelligence Offensive in St. Pölten

Am 03. Oktober 2019 lud die Data Intelligence Offensive zu einem Niederösterreich-Date mit Big Data ExpertInnen auf der FH St. Pölten ein und erfreute sich über rege Teilnahme in den Diskussionsgruppen und im anschließenden Austausch.

Die Data Intelligence Offensive ist Österreichs zentrale Plattform zur Förderung der Datenwirtschaft und der Datenwissenschaft mit führenden Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft & öffentlicher Verwaltung. Die Vision der Data Intelligence Offensive ist es, dass Österreichs Digitalwirtschaft eine internationale Vorreiterrolle bei der intelligenten Nutzung von Daten einnimmt – durch Big Data Analytics, Predictive Analytics, Machine Learning und Deep Learning Classifications und anderen Leittechnologien.

Unter dem Titel “Welchen Vorteil bieten Datenmärkte für Ihr Unternehmen?” trafen sich zahlreiche TeilnehmerInnen der FH St. Pölten, der Donau-Universität Krems, der TU Wien, des Landesverwaltung NÖ, des BMDW, der Niederösterreichen Nachrichten, der Austria Presse Agentur und diverser Software-Firmen und Start-ups wie AICO, Ecoplus, Mesonic, ACP und OpenGlam mit Big Data ExpertInnen zum Austausch.

Vortragsinputs lieferten Marlies Temper, Studiengangsleiterin Data Science and Business Analytics der FH St. Pölten, Thomas J. Lampoltshammer stv. Leiter des Zentrums für E-Governance der Donau-Universität Krems sowie Peter A. Bruck Leiter der Research Studios Austria, Allan Hanbury Prof. für Data Science an der TU Wien und Bernhard Göschlberger, Studioleiter des Junior Studios MobileKnowledgeLab,für das BMVIT-Leitprojekt “Data Market Austria” und die aus diesem hervorgegangene “Data Intelligence Offensive”.

Smartere Preise durch Datenkreise

“Ein hochinteressantes Thema der Veranstaltung war, wie ‘Data Market Austria’ Studierenden der Data Science und Start-ups Datensätze zur Verfügung stellen kann, damit diese sauber und sicher im korrekten rechtlichen und technischen Rahmen ausgetauscht werden können”, so Bernhard Göschlberger, Researcher und stellvertretender Studioleiter des Research Studios Data Science der RSA FG.

So wurde etwa in der Diskussionsgruppe “Data Value” folgendes Beispiel erörtert: Ein Datenkreis aus einer lokalen Hotellerie könnte dazu führen, dass Hoteliers besser mit ihren Preisen auf Angebot und Nachfrage reagieren können. Ein smartes System würden nämlich immer wissen und schon im Vorhinein melden, wann es zu Buchungsspitzen kommen wird, d.h. wann die Nachfrage besonders hoch sein wird. Das ist abhängig von Ferienzeiten, Wetterdaten, Freizeitalternativen andernorts, lokalen Events etc.: Eine typische Big Data-Anwendung also. Der Clou dabei ist, dass ein solcher Datenkreis die Datensouveränität jedes teilnehmenden Hoteliers garantiert und die Daten auch technisch beim Hotelier verbleiben können. Die Unternehmer könnten nicht nur mit ihren Preisen besser reagieren, sondern auch mit ihrem Personal- und Ressourceneinsatz besser wirtschaften.

Weitere Themen der Workshop-Konferenz waren Smart Contracts, also ein Programm, das verteilt auf einer Blockchain ausgeführt wird, Datennutzungslizenzen, Metadatenstandards u.v.a.

Lehrgangsstart am Zentrum für E-Governance

Am Mittwoch, den 06. November starteten die Studierenden des Professional MSc Management und IT (MSc) und des Digital Corporate Governance (MBA) mit dem Lehrforschungsprojekt Digital Governance.

Während der Studiengang Professional MSc Management und IT (MSc) bereits in die 11. Durchführung geht, findet der Digital Corporate Governance (MBA) zum 2. Mal statt.  Erwartungsvoll fanden sich am vergangenen Mittwoch die Studienbeginner am Campus in Krems ein und starteten mit dem Fach Digital Governance ihre persönliche Bildungsreise.

Für das Lehrforschungsprojekt Digitale Governance bringen die Teilnehmenden in den ersten zwei Semestern aktuell auftretende Herausforderungen aus ihrer beruflichen Praxis ein. Ziel ist es, dass Lösungsansätze mittels unterschiedlicher technologischer Treiber und Digitalisierungsstrategien zu entwickeln, diese werden als Lösung gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen sowie einem Team aus wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie Experten aus der Startup-Praxis entwickelt. Beim Auftakt des Lehrforschungsprojekts stellten die Studierenden ihre Unternehmen vor danach ging es in die ersten praktischen Übungen mit dem Business Modell Canvas – eine Methode zur Visualisierung von bestehenden und neuen Geschäftsmodellen.

Peter Parycek, Universitäts-Professor und Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, gab den Studierenden einen ersten Eindruck von Digitaler Governance, deren Umfang und Relevanz. Dabei machte er klar, dass es darum geht neue Technologien richtig einzusetzen, um so von neuen Produkten über neue Systeme bis hin zu neuen Business Modellen Innovationen vorantreiben zu können.

Lucas Winter, Managing Director der Contakt GmbH (Umdasch Group Ventures), erörterte, wie sich die unternehmerische Zukunft durch Digitalisierung gestalten lässt, dabei seien vor allem die Customer Experience und die Vernetzung der physikalischen und digitalen Welt ausschlaggebend. Er stellte den Studierenden innovative Beispiele aus der Praxis vor und gab Einblick in seinen beruflichen Alltag.  Auch Chris Leeb, CEO von 42Angelitos, berichtete in seinem Vortrag aus der Praxis der Digitalisierung und wie unterschiedlich diese im Corporates und in Start-Ups gelebt wird. Als mehrfacher Gründer und ehemaliger CIO der VA-Tech kennt er beide Seiten.

Das gesamte Team des Zentrums für E-Governance wünscht den Studienbeginnern alles Gute für den bevorstehenden Lehrgang und freut sich auf intensive Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren.

Weiterführende Informationen

Informationen zum Studiengang Professional MSc Management und IT

Informationen zum Studiengang Digital Corporate Governance – MBA

Informationen zum Lehrforschungsprojekt “Digitale Governance”

Nächster Lehrgangsstart am 05. November 2020 – Informationen zur Anmeldung finden Sie hier!

Bedrohungen durch Desinformation im Fokus der 17. Sicherheitskonferenz

Am 23. Oktober 2019 fand die 17. Sicherheitskonferenz an der Donau-Universität in Krems zum Thema „Fake News – Herausforderung für Sicherheit, Demokratie und Werte“ statt.

Rund 140 hochkarätige ExpertInnen und Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum informierten sich bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz darüber, wie dem Phänomen der „Fake News“ gemeinsam entgegengewirkt werden könne. Denn die Verbreitung von „gezielten Falschmeldungen“ sei im Zeitalter der Digitalisierung besonders einfach geworden, da jeder über soziale Medien mit der Öffentlichkeit verknüpft sei und so seine Meinung äußern könne, sagte Dr. Alexander Janda, Generalsekretär des Kuratoriums Sicheres Österreich, in seiner Keynote.

„Fake News“ sind ein Phänomen, das es praktisch schon immer gegeben hat. Im Zeitalter der Digitalisierung und von „Big Data“ stehen jedem Menschen rund um die Uhr und nahezu uneingeschränkt eine Vielzahl von Informationen zur Verfügung. „Fake News“ in den Medien und im Internet, besonders in den „Social Media“, sind mitunter in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen, die durch die Zuseher, Zuhörer oder Leser als solche nicht oder nicht immer erkannt werden.

Gefordert sind daher laut ExpertInnen der Konferenz Politik und Medien, für die Gesellschaft und jeden einzelnen Nutzer im Netz neue Regulatorien zu schaffen, um den Umgang mit Informationen zu verstehen und kritisch hinterfragen zu können. Kommunikations- und Medienkompetenz müsse von klein auf erlernt und aufgebaut werden.

Herausforderungen aus digitalen Angriffsszenarien an die Unternehmenssicherheit beleuchtete Allianz-Vorstand Manfred Jilg. Durch digitale Früherkennung, so Jilg, können direkte und indirekte Bedrohungen detektiert und identifiziert werden, um sich gegen diese Angriffe zu wehren. Als Gegenstrategie präsentierte Manfred Jilg einen 11 Punkte-Plan zur systematischen Begegnung von Bedrohungen durch Desinformation. er Plan stammt aus einer Studie Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW)*.

Weitere Themen der Konferenz: „Ethik, Moral und digitale Desinformation“ diskutiert von Mag. Dr. Walter Karban, inMotion Verlag. Bgdr. Mag. Dr. Friedrich Teichmann, MSc, MAS, Bundesministerium für Landesverteidigung regte gemeinsam mit Andreas Lesch, Geschäftsführer TeleConsult in ihren Ausführungen zum Thema ‚Sagt uns unser Handy wirklich, wo wir sind?‘ – falsche Standortinformationen am Handy generieren“, zu „qualifiziertem“ Nachdenken an.

Die Sicherheitskonferenz wird seit 2002 jährlich vom Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit unter der Leitung von Ass.-Prof. Mag. Dr. Walter Seböck, MSc, MBA angeboten und steht seit 2018 unter der wissenschaftlichen Expertise von Mag. Dr. Ingeborg Zeller. Die Konferenz hat sich als Treffpunkt der Sicherheits-Community in Österreich etabliert und wird alljährlich von hochkarätigen ExpertInnen besucht.

Impressionen

Weiterführende Informationen

Alle Konferenz-Vorträge können auf der Webseite der Donau-Universität Krems abgerufen werden: www.donau-uni.ac.at/sicherheitskonferenz 

SAVE the DATE:
Die 18. Sicherheitskonferenz findet am 21. Oktober 2020 statt.
Weitere Informationen: http://www.donau-uni.ac.at/sicherheitskonferenz

*ASW Studie vom November 2017, abrufbar unter: https://asw-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/dokumente/Studien_etc/studie_desinformation.pdf

Graduierungsfeier am Zentrum für E-Governance

31 AbsovlentInnen und deren zahlreiche Gäste konnte das Team des Zentrums für E-Governance unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Peter Parycek am Samstagvormittag im Audimax der Donau-Universität Krems begrüßen. Gleich zu Beginn der Feier wurde besonders den Familien, Freunden und KollegInnen gedankt, die durch Motivation und tatkräftige Unterstützung zum Abschluss des berufsbegleitenden Studiums beigetragen haben.

In seiner Festrede skizzierte Prof. Parycek anhand seiner persönlichen Erfahrungen im Digitalrat der deutschen Bundesregierung, dass ein „anderes Arbeiten“ der Schlüssel zum Erfolg von Strategien und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Digitalisierung ist.

Entscheidend sei es, „wie“ Projekte aufgesetzt werden, um Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durch den Einsatz von modernen Technologien zu erreichen. Innovative Lösungen entstehen am besten durch Zusammenarbeit in überschaubaren, interdisziplinären und entscheidungsfähigen Teams. Oftmals fehlenden Erfahrungen in Bezug auf die Wirkung von neuen Technologien kann durch ein hypothesenbasiertes und iteratives Vorgehen beim Entwickeln von Lösungen begegnet werden.

In den Rückblicken aus Sicht der AbsolventInnen wurden besonders die Verantwortung im Sinne der erworbenen Qualifikation und der Nutzen durch das entstandene Netzwerk hervorgehoben.

Dem Aufruf „Bleiben wir verbunden“ folgen wir auch gerne seitens der Donau-Universität Krems.

Wir gratulieren unseren AbsolventInnen und wünschen ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

DIO: 1. niederösterreichisches Regionaltreffen

Der Verein zur Förderung der Datenwirtschaft und der Optimierung von Datentechnologien lädt herzlich ein zum ersten niederösterreichischen Regionaltreffen unter dem Thema „Potentiale und Herausforderungen für den österreichischen Datenmarkt der Zukunft – Welchen Vorteil bieten Datenmärkte für Ihr Unternehmen?”

Wir freuen uns, gemeinsam mit der FH St. Pölten, Gastgeber zu sein und Sie in entspannter Atmosphäre begrüßen zu dürfen, um gemeinsam zukunftsweisende Ideen und Neuigkeiten im Datenhandel zu diskutieren.

Sie möchten nähere Informationen oder dabei sein?

  • Wann:
  • Wo: FH St. Pölten, kleiner Festsaal

Anmeldung unter: DIO – Data Intelligence Offensive

 

2. Internationale Data Science-Konferenz (iDSC 2019)

Die 2. Internationale Data Science-Konferenz kombinierte hochmoderne Methoden aus dem akademischen Bereich mit Best Practices aus der Industrie.

Vom 22. bis 24. Mai 2019 trafen sich Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zur 2. Internationalen Data Science Konferenz an der Fachhochschule Salzburg. Die internationalen ExpertInnen diskutierten Herausforderungen und Trends der Datenwissenschaft in Industrie, Forschung, Bildung und Gesellschaft.

Der technologische Fortschritt in der IT und die sich daraus ergebenden Veränderungen im geschäftlichen und sozialen Umfeld („Digitalisierung“) haben zu einer Zunahme der Datenmenge geführt. Bislang wurden mehrere Milliarden Terabyte an Daten produziert, und die Zahl wächst exponentiell. „Die Datenerhebung durchdringt alle Bereiche unseres Lebens: von Standardanwendungsfällen wie der Analyse unseres Einkaufsverhaltens, gefolgt von Kaufvorschlägen, bis hin zum Leistungssport“, erklärt Konferenzveranstalter Peter Haber, Dozent im Studiengang Information Technology & Systems Management. Der die Konferenz gemeinsam mit Manfred Mayr und Thomas Lampoltshammer (Donau-Universität Krems) initiierte.

Neben Vorträgen von ForscherInnen aus der internationalen akademischen Gemeinschaft über modernste Methoden der Datenanalyse, gaben UnternehmensexpertInnen Einblicke in Best Practices und Herausforderungen aus der Praxis.

Peter Parycek, Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung der Donau-Universität Krems, hielt eine spannenden Keynote zum Thema Data-Driven Policy-Making. Und im Zuge der Research Tracks wurden des Weiteren interessante Kurzpräsentation aus der Forschung des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung vorgestellt.

Die Details zur Konferenz gibt es hier zum Nachlesen!

Digitale Transformationen – Gesellschaft, Bildung und Arbeit im Umbruch

Ein Symposium zum gleichnamigen Buch der Universität für angewandte Kunst Wien in Kooperation mit der Forum Morgen Privatstiftung.

Die Tagung setzte sich mit der bereits angelaufenen technologischen Revolution auseinander, die unsere Art zu arbeiten und zu leben verändert und unsere gesamte Kultur massiv  beeinflussen wird. In einer von Artificial Intelligence, Digitalisierung und Robotik geprägten Welt, wird der Mensch nur mehr durch vernetzende kreative Denkprozesse gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkungskraft erzielen können, also durch Prozesse, die auf bisher ungedachte oder als undenkbar gehaltene Weise Verbindungen zwischen bekannten und daher zunehmend automatisierten Handlungs- und Wissensfeldern herstellen.

Peter Parycek, Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, hielt ein interessantes Impulsreferat zum Thema Von der Simulation in die Realität – Technologien in politischen Entscheidungsprozessen.

Zum Abschluss diskutierten Gerald Bast, Kerstin Koren, Thomas Lampoltshammer und Eva Maria Stadler zum Thema digitale Transformation der Gesellschaft.

Europa-Forum Wachau 2019

Europa im Spiegel der Megatrends: Neue Arbeitswelt, künstliche Intelligenz, digitales Gesundheitsmanagement – das und mehr wurde beim diesjährigen Europa Forum Wachau im Stift Göttweig diskutiert.

In Kooperation mit der Donau-Universität Krems fand das Europa-Forum Wachau heuer zum 24. Mal statt und widmete sich den Herausforderungen und der Zukunft Europas, um die Idee des gemeinsamen Europas nachhaltig weiterzuentwickeln, wird in das Diskussionsforum die Jugend sehr stark eingebunden.

Das diesjährige Europa-Forum Wachau fand von 13. bis 15. Juni im Stift Göttweig unter dem Motto “Europa fit für die Zukunft machen” statt. Der Donnerstag drehte sich um Megatrends und beinhaltet Technologie- und Gesundheitsgespräche. Am Freitag und Samstag stand der politische Austausch von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur im Mittelpunkt.

Am Freitagnachmittag wurden in Arbeitskreisen die Ergebnisse von sechs “Salongesprächen” weiterdiskutiert. Bei diesen Veranstaltungen in ganz Niederösterreich wurde in den vergangenen Monaten der Diskurs zwischen den BürgerInnen und ExpertInnen zu aktuellen Entwicklungen und Themenschwerpunkten ermöglicht.

Im Oktober fand das erste Salongespräch des neuen „Europa-Forums Wachau“ zum Thema „Technologisierung: Fluch oder Segen für die Demokratie?“ im Stift Klosterneuburg statt.

Gemeinsam diskutierten unter der Leitung von ORF-Moderatorin Bettina Prendergast hochkarätige Gäste wie Fritz Jergitsch (Gründer Die Tagespresse), E-Governance Experte Thomas Lampoltshammer (Donau-Universität Krems) und Krzysztof Pietrzak (Kryptographieexperte IST Austria). Die zentrale Frage des Salons beschäftigte sich mit der Auswirkung der Digitalisierung auf die politische Kommunikation.

Im Rahmen des High Flyer Eve gaben 80 internationale Studierende und Jugendliche in der neuen Landesgalerie in Krems ihre Ideen zu einem gemeinsamen Europa zum Besten. „Es war beeindruckend, wie kreativ und weltoffen sich die Jugendlichen beim Start-Up Pitch präsentierten. Die Studierenden haben mit ihren Ideen ein starkes Bekenntnis für ein vereintes Europa abgelegt“, so Landesrat Eichtinger. „Dieses Bekenntnis ist ein besonders wichtiges im 30. Jubiläumsjahr des Falls des Eisernen Vorhangs.“

Weitere Informationen & Bilder finden Sie hier!

Einblicke in das Europa-Forum Wachau 2019

Zwei internationale Spitzenkräfte als Gastprofessoren am Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung

Philipp Müller und Tomasz Janowski verstärken für ein weiteres Studienjahr das Team des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung. Rektor Friedrich Faulhammer empfing die beiden neuen Gastprofessoren am Campus der Donau-Universität Krems.

Die Donau-Universität Krems ist für Philipp Müller kein unbekanntes Terrain. Als Dozent im Lehrgang „Management und IT“  ist er seit geraumer Zeit ein sehr geschätzter Gast. Ein besonderer Reiz des Lehrgangs liegt für ihn im Kontakt mit den Studierenden, die oftmals bereits selbst Führungsverantwortung wahrnehmen und der Möglichkeit mit diesen gemeinsam über die Herausforderungen der Digitalisierung diskutieren zu können. Er wird im kommenden Studienjahr das Fach „Der Weg in das digitale Zeitalter“ im Rahmen des Moduls „Strategien für die digitale Netzwerkgesellschaft“ unterrichten.

Philipp Müller, der aus der Wirtschaft kommt und derzeit bei Amazon Web Services EMEA SARL zuständig für die Public Policy im gesamten DACH-Raum ist, bietet den Studierenden durch seine jahrelange Erfahrung einen erheblichen Mehrwert.

Tomasz Janowski ist mittlerweile auch kein unbekanntes Gesicht mehr am Campus Krems und für die globale Digital-Government-Community erst recht nicht. Er wird auch zukünftig das Forschungs-Team des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung dabei unterstützten die Forschung im Bereich des E-Government weiter voranzutreiben. Er ist Leiter des Departments für Applied Informatics in Management an der Fakultät für Economics and Management an der Gdansk University of Technolog in Polen.

Peter Parycek, Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, und das gesamte Team freuen sich bereits auf die Umsetzung spannender Projekte im kommenden Studienjahr.

Gruppenfoto Gastprofessoren 2019

Bild vlnr.: Univ.-Prof. Dr. Gerald Steiner, Dr. Tomasz Janowski, Mag. Friedrich Faulhammer, Dr. Philipp Müller, Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter Parycek, MAS MSc

Digitalisierung in österreichischen Gemeinden

Die Donau-Universität Krems hat gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund zum dritten Mal – nach 2002 und 2008 – den aktuellen Status der Digitalisierung in den Gemeinden erhoben. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im Rahmen einer Pressekonferenz am 66. Österreichischen Gemeindetag präsentiert.

Die umfangreiche Studie wurde vom Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes, Alfred Riedl, dem steirischen Gemeindebund-Chef Erwin Dirnberger, und von Thomas Lampoltshammer von der Donau Universität Krems vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen einen klaren Trend:

Gemeinden stärken Bewusstsein für Datenschutz
Der stellvertretende Leiter des Zentrums für E-Governance Thomas Lampoltshammer erläuterte die Ergebnisse der Studie. „Positiv auffällig für uns ist eine starke Sensibilisierung der Gemeinden bezüglich der Maßnahmen im Bereich Datenschutz und Datensicherheit“, betont Lampoltshammer, denn die Gemeinden achten viel stärker auf IT-Sicherheit als noch vor zehn Jahren.

Stärkung der Bürgerbeteiligung durch Digitalisierung
“Mit den digitalen Möglichkeiten haben wir die Interaktion mit den Bürgern verbessert und die Partizipation gestärkt, was viele erfolgreiche Beispiele aus den Gemeinden zeigen”, so Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl und der Präsident des Gemeindebundes Steiermark LAbg. Bürgermeister Erwin Dirnberger, die auch auf die Plattform oesterreich.gv.at und die App “Digitales Amt” verweisen, wo der Gemeindebund eng mit den Ministerien zusammenarbeitet.

Glasfasernetze für Gemeinden
Gemeindebund-Präsident Riedl betonte, dass es im digitalen Bereich auch eine nachhaltige Infrastruktur braucht und fordert nachhaltige flächendeckende Glasfasernetze für alle Gemeinden in ganz Österreich. „Die digitalen Datenkabel sind die Autobahnen von morgen. Glasfaser ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und erfordert einen nationalen Schulterschluss in Form eines Glasfaserfonds.“ so Riedl.

Die zentralen Ergebnisse der Digitalisierungsumfrage können hier nachgelesen werden!

Fotocredits: ©Schuller/Gemeindebund

Lehrforschungsprojekt „Digitale Governance“ erfolgreich abgeschlossen

Letzte Woche fanden die Abschlusspräsentationen des diesjährigen Lehrforschungsprojekts “Digitale Governance” statt. Entstanden sind dabei 18 Digital-Strategien für Unternehmen in der Praxis, die von den Studierenden vorgestellt und ausarbeitet wurden.

Im Fokus stand dabei eine Untersuchung in realen Unternehmen bzw. Organisationen mit dem Ziel, die Hauptveränderungen, die sich aus der digitalen Transformation ergeben, aufzuzeigen und die Risken, Einflussfaktoren sowie Chancen für das jeweilige Unternehmen zu analysieren. „Die Herausforderungen der digitalen Transformation sind ja mittlerweile überall – von den KMU bis zur Verwaltung – sichtbar. Unser Universitätslehrgang Management und IT bereitet, auch über das Lehrforschungsprojekt Digitale Governance, die Studierenden darauf vor, diese Veränderung zu managen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Peter Parycek, Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung.

Dokumentiert wurde die Lehrveranstaltung von der talentierten Alexandra Brenner von Blaugezeichnet, die die Ergebnisse mittels Graphic Recording festhielt.

Weitere Informationen:
Universitätslehrgang Professional MSc Management und IT

Erste Master-Abschlüsse von Instandhaltern

2017 startete an der Donau-Universität Krems der europaweit erste Universitäts-Lehrgang mit Masterabschluss mit der Spezialisierung „Industrial Maintenance Management“ und nun haben die ersten Teilnehmer ihre Master Thesen erfolgreich verteidigt und sehen voller Vorfreude der Graduierung entgegen.

Möglich gemacht wurde dieser Lehrgang durch die gemeinsame Gestaltung des Curriculums durch die Donau-Universität Krems, die für die allgemeinen Fächer verantwortlich zeichnet, die Trainingsakademie für Instandhaltung unter der Leitung von Ing. Dipl.-Ing. Jutta Isopp (Messfeld GmbH) und Dipl.-Ing. Dr. Andreas Dankl (dankl+partner consulting | MCP Deutschland).

Die Teilnehmer dieser ersten Durchführung mit dem Instandhaltungsschwerpunkt sind ausnahmslos erfahrene Instandhalter oder vereinzelt auch im Facility Management tätig. Sie haben ihre Karrieren bislang auch ohne „akademische Weihen“ gut vorantreiben können, doch alle hatten bereits zu Beginn des Studiums das Ziel, der Instandhaltung durch die akademische Aufarbeitung einen besseren Stellenwert zu geben.

Die Abnahme der Thesen durch die Kommission der Donau-Universität Krems war sehr erfolgreich. Es ist abzusehen, dass die Ergebnisse der Arbeiten für die Instandhaltung im Gesamten innovative Ansätze bringen, natürlich den jeweils betroffenen Unternehmen die zukünftige Gestaltung des Maintenance-Bereiches maßgeblich erleichtert und nicht zuletzt den Benchmark für nachfolgende Studierende an der Donau-Universität Krems setzt.

Übrigens: Es gibt noch Plätze für den nächsten Lehrgangsstart im November. Der Universitätslehrgang „Management und IT“ mit verschiedenen Spezialisierungen (neben „Industrial Maintenance Management“ sind das „Strategie, Technologie und Management“, „IT-Consulting“, „Supply Chain Management“ und „Information Security Management“, also alles Themen, die im Zeitalter von Industrie 4.0 besondere Aufmerksamkeit verdienen) dauert vier Semester und schließt mit „Master of Science (MSc) ab. Mehr Infos unter www.donau-uni.ac.at/mit

Bild:
Die ersten „Master of Science“ aus dem Maintenance-Bereich vlnr.:

Dietmar Längauer (Worthington Industries), Ing. Martin Komornik, BA (Takeda), Ing. DI Jutta Isopp (Trainingsakademie für Instandhaltung), Ing. Manfred Enzinger (Zellstoff Pöls) und Nenad Todorovic (Wioss Witron).

Fotocredit: Donau-Universität Krems, Piswanger, Abdruck honorarfrei

Digitalisierung in der Verwaltung – Erfolgsgeschichten

In der neuen rbb-Reportagereihe “besser geht immer” begibt sich Astrid Frohloff auf Reisen, um Erfolgsgeschichten aus der Digitalisierung in der Verwaltung zu finden. Von der Hauptstadt der Wartemarken – Berlin – bis hin zu kreativen Bürokraten in Wien und Barcelona.

Auf Berliner Ämtern gibt es bisher kaum digitale Angebote, stattdessen benötigen die Bürger viel Zeit und starke Nerven um die Behördenwege hinter sich zu bringen. Hier kann es bei einer vermeintlich simplen Namensänderung nach der Hochzeit schon einmal 1 Jahr dauern bis die Abwicklung erfolgreich ist.

Peter Parycek vom Fraunhofer Fokus Institut in Berlin und der Donau-Universität Krems berät die deutsche Regierung in Fragen der Digitalisierung. Er sieht den Grund für das Fehlen digitaler Dienste in der Liebe zum Papier und im Perfektionismus der Deutschen. In Österreich und vor allem in Wien steht hingegen der Pragmatismus im Vordergrund.

In Wien werden bereits 300 Bürgerdienste online mit digitaler Signatur angeboten, in Berlin hingegen nur 3. Was es braucht um eine innovative, bürgerfreundliche Verwaltung umzusetzen sind kreative Bürokraten, die bestehende Prozesse hinterfragen.

Auch Francesca Bria (Digitale Innovations Stadt Barcelona) ist der Meinung, dass es Mut zum Experimentieren braucht, um Innovation voranzutreiben. Barcelona setzt hier auf das Öffnen der Verwaltung für deren Bürger, um so eine ehrliche, demokratische Bürgerbeteiligung mit der Technologie zu verknüpfen.

Zum ganzen Beitrag geht’s hier!

“Das Amt und meine Daten”

Der Einzug der Digitalisierung in den öffentlichen Sektor schreitet voran, vor allem Länder wie Finnland, Estland oder Dänemark nehmen hierbei eine Vorbildrolle ein. Aber auch der österreichische Staat unternimmt zunehmend mehr Schritte in die richtige Richtung und liegt damit im Digitalisierungsindex DESI der EU-Kommission im Bereich der öffentlichen Dienste auf Platz acht unter den 28 Mitgliedsstaaten.

Doch mit dem Fortschritt kommen auch neue Herausforderungen auf uns zu. Im Fokus der neusten Diskussionen stehen neben dem „Digitalem Amt“, welches Ende März bereits zu großer Aufregung führte, als Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker seinen Hauptwohnsitz mühelos im Digitalisierungsministerium anmelden konnte, auch der neue AMS-Algorithmus zum Berechnen der Vermittlungswahrscheinlichkeit und der damit verbundenen Bewilligung von Maßnahmen.

In dem Artikel “Das Amt und meine Daten” in der ZEIT-Online, die am 11. Mai 2019 erschienen ist, werden genau diese Probleme und zukünftigen Herausforderungen beleuchtet und von ExpertInnen kommentiert. Peter Parycek wartet darin mit Lösungsansätzen auf, weist aber gleichermaßen Handlungsbedarf hin.

Wer den ganzen Artikel noch nicht kennt, sollte ihn unbedingt hier nach lesen!

                                                                                              Quelle: ZEIT-Online

re:publica 2019 – Vortrag Peter Parycek (un)regierbarer digitaler Staat?

Wenn alles im “Umbruch” ist stellt sich die Frage inwieweit wir den Staat noch im digitalen Zeitalter brauchen. Können die Kernaufgaben auch durch neue technologisch fundierte Modelle erledigt werden? Wenn wir den Staat noch brauchen, wie muss sich dieser organisieren? Wo sind die Hebel für einen erfolgreichen menschenzentrierten Einsatz von Technologie?

Peter Parycek spricht darüber, wie demokratische Rechtsstaaten aufgebaut werden müssen, damit sie auch in einer digitalen Welt zukunftsfähig sind. Im Talk werden drei wesentliche Hebel beleuchtet, um die Leistungsfähigkeit des Staats wieder zu heben:

  • (Teil)Automatisierung von Verwaltungshandlungen und die Notwendigkeit des Digitalen als authentische Quelle.
  • Die Nutzung der Daten für evidenzbasierte Politik und Verwaltung, mit dem Ziel einer breiten Nutzung von Daten durch Wirtschaft und Gesellschaft.
  • Rahmenbedingungen für eine neue Verwaltungskultur, die Kooperation und Innovation ermöglicht und fördert. 

Europas größte Digital- und Gesellschaftskonferenz – die re:publica Berlin – hat dieses Jahr zum 13. Mal stattgefunden. Auf 27 Bühnen wurden den TeilnehmerInnen insgesamt 500 Programm-Sessions und 1000 Speaker präsentiert.

Unter dem Motto “too long; didn’t read” widmete sich die Konferenz vom 6. – 8. Mai 2019 in der STATION Berlin dem Kleingedruckten. Den Fußnoten. Der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse. Der Notwendigkeit und Dringlichkeit, die Themen kritisch zu hinterfragen, die polarisieren, uns spalten – oder auch vereinen.

Quelle: https://19.re-publica.com/de

Big Data for Public Policy – The State of Play (Webinar 14.05.2019)

Inside the BDVe webinar series, the 2nd BPC webinar will take place on the 14th of May at 12:00 CEST. This time, Francesco Mureddu, from The Lisbon Council, will present a series of research challenges for the use of big data in policy making.

Besides, we will count with the participation of Anne Fleur van Veenstra, senior research scientist of ICT Policy at TNO’s Strategy & Policy department, who will present how data-driven policy making can be used in the context of a Policy Lab, an experimental environment in which stakeholders collaborate to develop and test policy.

But only registered participants will have access to the webinar – so take your chance and register today!

About Big Policy Canvas

The Big Policy Canvas (BPC) – Transforming policy making through Big Data and Open Innovation consortium is a European Union funded project that seeks to provide guidance to the public sector organisations and related stakeholders to accelerate the transformation of the public sector through the identification and assessment of public sector needs and trends and an analysis and grouping of emerging methods, tools, technologies and applications, particularly examined from a big data oriented perspective, that hold the potential to disrupt the way the public sector nowadays operates The two-years consortium is made up of a leading European university, a think tank, a consulting firm and a research center. Its website is www.bigpolicycanvas.eu.

Fotocredits: Walter Skokanitsch

WE ARE HIRING – Full-time Researcher

Our team wants you!uncle_sam_28pointing_finger29

You think that public administration could do better? You see technological potential as being grossly grossly  neglected? You have big ideas of how technology can contribute to deliver improved services for the benefit of all, to make countries greener, cities smarter, and people happier?

We are interested!

You have a technical background, with experience in programming and databases? You are not afraid of UML, metadata and data modelling? You always wanted to get deep into linked (open) data and semantics? You find requirements engineering to be a piece of cake?

We should definitely talk!

The Department for E-Governance and Administration at Danube University Krems / Austria (EU) is looking for an enthusiastic new colleague to improve public governance through the widespread application of technology.

We are the leading Austrian research institution for public governance, with long-lasting collaborations within the international research community, industry, as well as within public administration; including the Austrian Chancellery, the Federal Ministry of Finance, the Federal Ministry for Digital and Economic Affairs, the Federal Ministry of the Interior, the City of Vienna, or the Austrian Federal Computing Centre. The Department for E-Governance and Administration also hosts, together with the Federal Ministry for the Civil Service and Sport, the GovLabAustria, an innovation lab for the public sector.

You bring:

  • Graduate in Computer Science, (business) informatics or any other study with a clear and demonstrable focus on ICT
  • Master’s level or higher degree (or equivalent qualification)
  • A deep interest to perform research on the intersection between public administration, science, industry, and society
  • A deep understanding of data driven-approaches, process design, and digital transformation
  • The ability to identify problems on your own and provide solutions to them
  • You enjoy working with collaborative technologies, also remotely
  • Teamwork and constant exchange come naturally to you
  • Excellent English, written and spoken

Would be nice:

  • You possess experience working in a scientific environment
  • You have been part of an international research project already
  • First-hand experience in scientific publishing and writing research grant proposals

You will get:

  • Regular, project-based employee contract, starting 15.04.2019, limited to 30.9.2020 but with the clear intention for extension.
  • 2.738,91 EUR gross per month with 38.5h/week (W3/1 according to the Work and Remuneration Regulations – DBO of Danube University Krems) – we are willing to pay a higher salary according to qualifications and training.
  • Social amenities on the Campus Krems with a highly international and welcoming atmosphere.  
  • Excellent business contacts to high-ranked public sector officials as well as international research networks.
  • A beautiful work place within the UNESCO world heritage region of the Wachau.

Scope of project “ManyLaws”, in which you will work:

The project aims to deliver a set of novel services for citizens, businesses, and administrations of the European Union, built upon text mining, advanced processing and semantic analysis of legal information. To achieve this, ManyLaws will access big legal data currently produced and published in multiple national or EU public data sources (e.g., EUR-Lex, NOMOS), link it and transform it to structured open datasets. By combining data coming from a multiplicity of sources, ManyLaws aims to achieve seamless and inclusive access to legal information across EU and improve the efficacy of decision-making in legislative procedures operated by public bodies. Furthermore, the activity will cater for making available the total of semantically annotated input data, intermediate data sets, and output results through the European Data Portal.

For further information, please contact Ass.-Prof. Dr. Thomas Lampoltshammer via mail: thomas.lampoltshammer@donau-uni.ac.at

The team of the Department for E-Governance and Administration is looking forward to meeting you!

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EGOV-CeDEM-ePART 2018: Keynote Sabine Juninger – Inquiring, Inventing, and Integrating

“Inquiring, Inventing, and Integrating: Applying Human‐Centered Design to the Challenges of Future Government” was the Keynote Sabine Juninger:

5 questions to Sabine Juninger with Noella Edelmann


Sabine Juninger
Head of Competence Center for Research into Design & Management Lucerne University of Applied Sciences and Arts – Design & Art Switzerland

Sabine Junginger is an internationally recognized expert on human-centered design in organizations and management. She studies how policy-makers and public managers employ design thinking, design processes, design practices and design methods when they develop and implement public policies and public services. She serves and has served on a number of advisory boards related to government and public sector innovation, including Mindlab (Denmark), and GovDesign (Australia), GovLAB (Austria), Dataport (Germany) and WITI (Germany). She is Research Fellow of the Hertie School of Governance (Germany); Academic Advisor to the European Forum Alpbach (Austria) and member of the Research Committee of the Free University Bozen (Italy). Previous academic positions include Lecturer and founding member of ImaginationLancaster at Lancaster University (UK) and Associate Professor, the Kolding School of Design, Denmark. She is also a founding member and chair of the initiative Politics for Tomorrow, Berlin.


EGOV-CeDEM-ePART 2018 Summary

EGOV-CeDEM-ePart 2018 represented the merge of the IFIP WG 8.5 Electronic Government (EGOV), the IFIP WG 8.5 IFIP Electronic Participation (ePart) and the Conference for E-Democracy and Open Government Conference (CeDEM). The conference was held annually, and was hosted 3-5 September 2018 at the Danube University Krems in Austria.

Website and Tracks
Conference Program (PDF)

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EGOV-CeDEM-ePART 2018: Keynote Wolfgang Drechsler

Look further than the western public administration.
“Estonia has turned its government into a website” – but this is not true. EE is not a world leader, it is doing very well, but it is not number 1. Important from drawing lessons.

Number one is part of the malayian peninsula (Singapore)
Why does Estonia oversell? The push-pull factors, not only what you are saying, but what people want to hear.

5 questions to Wolfgang Drechsler with Noella Edelmann


Wolfgang Drechsler
Ragnar Nurkse Department of Innovation & Governance (Tallinn University of Technology, Estonia)

Wolfgang Drechsler is Professor of Governance at the Ragnar Nurkse Department of Innovation and Governance at Tallinn University of Technology, Estonia. He has been advisor to the President of Estonia, Executive Secretary with the German Wissenschaftsrat during German Reunification, and, as an APSA Congressional Fellow, Senior Legislative Analyst in the United States Congress. His areas of interest include Public Administration, Technology, and Innovation; Non-Western Public Administration, especially Confucian and Buddhist, and Public Management Reform generally, as well as e-Governance, Municipal Autonomy, and Academic Administration.


EGOV-CeDEM-ePART 2018 Summary

EGOV-CeDEM-ePart 2018 represented the merge of the IFIP WG 8.5 Electronic Government (EGOV), the IFIP WG 8.5 IFIP Electronic Participation (ePart) and the Conference for E-Democracy and Open Government Conference (CeDEM). The conference was held annually, and was hosted 3-5 September 2018 at the Danube University Krems in Austria.

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EGOV-CeDEM-ePART 2018: Keynote Bill Dutton

Bill Dutton starts with the story by Martha Payne, a 9-year old changed food policy in British schools – internet can impact institutions.

The role of the internet is always changing, at the moment the Internet is seen as empowering institutions. It is not technological determination but it does help change – e.g. access to information. It is about reconfiguring access to information, people, services and technology; it is a power shift.

Bill considers the constantly changing role of the internet, that at the moment is seen as empowering institutions. Whilst we should not see it as technological determination, the internet does help change – e.g. by providing access to information. It is about reconfiguring access to information, people, services and technology; it is a power shift.

He presents the known 4 estates, clergy (experts, public intellectuals), nobility (business, industry, and internet industrial elites), commons (government), press, mob (civil society, networked individuals); he adds the fifth, which includes bloggers, whistle-blowers and other individuals that improve government and governance – reshaping and improving the institutions. Not every internet user is the 5th estate – it is those users who use the internet “strategically”,– often younger, urban, and from a minority.

5 questions to Bill Dutton with Noella Edelmann


Bill Dutton
College of Communication Arts & Sciences (Michigan State University, USA)

William H. Dutton is the Quello Professor of Media and Information Policy in the Department of Media and Information, College of Communication Arts and Sciences at Michigan State University, where he is Director of the Quello Center, and an Emeritus Professor at the University of Southern California. He is also the recipient of the International Communication Association’s (ICA) first Fred Williams’ award for contributions to the study of communication and technology, the William F. Ogburn Lifetime Achievement Award from the Communication and Information Technologies Section of the American Sociological Association in 2014, was named an ICA Fellow in 2015, and received an Endowed Faculty Medallion from MSU in 2017.


EGOV-CeDEM-ePART 2018 Summary

EGOV-CeDEM-ePart 2018 represented the merge of the IFIP WG 8.5 Electronic Government (EGOV), the IFIP WG 8.5 IFIP Electronic Participation (ePart) and the Conference for E-Democracy and Open Government Conference (CeDEM). The conference was held annually, and was hosted 3-5 September 2018 at the Danube University Krems in Austria.

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govcamp vienna

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(Un-)Konferenz in neunter Auflage

Die “Unkonferenz” govcamp vienna blickt auf eine Geschichte zurück, in der sich zwar das Motto laufend geändert hat, die grundlegende Ausrichtung im Themenbereich Digitalisierung und Verwaltung und der Stil eines Barcamps jedoch die Jahre hindurch erhalten geblieben sind. Mit einer Konferenz hat ein Barcamp gemeinsam, dass aktuelle Forschung diskutiert werden, neue Projekte angebahnt werden können und man sich im Vorfeld registriert . Anders als bei einer Konferenz kann man zwar, aber man muss das Thema, dem man seinen Vortrag widmen möchte, nicht im Vorhinein bekannt geben. Das Programm entsteht aus den Vorschlägen der TeilnehmerInnen am Tag der Veranstaltung „live“ (und sieht dann mitunter so aus). Durch die gemeinsame Festlegung des Sessionplans soll sichergestellt werden, dass genau jenen Themen eine Plattform gegeben wird, die den TeilnehmerInnen wichtig sind. Anders als bei vielen Konferenzen ist die Teilnahme kostenlos.

Motto 2018: Automatisch, praktisch, menschlich – Zusammenarbeit für die Zukunft

Am 30.11.2018 ab 9:00 Uhr in der Stadlauer Straße 56 in Wien (Stadt Wien, MA 01) werden sich Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über Digitalisierungsthemen austauschen, die sie beschäftigen.

Getreu dem Motto „Automatisch, praktisch, menschlich – Zusammenarbeit für die Zukunft“, soll das Aufstreben künstlicher Intelligenz genauso zum Diskussionspunkt gemacht werden wie andere Bereiche der Digitalisierung. Erfahrungsgemäß gehören zu den behandelten Themen solche aus den Themenfeldern E-Government, Datenschutz und –sicherheit sowie Smart City und Lebensqualität. Das govcamp vienna ist offen für kurze Vorträge oder Workshops, aus denen sich Diskussionen ergeben, die im weiteren Sinn mit Digitalisierung und öffentlicher Verwaltung zusammenhängen.

Wie wird sich Zusammenarbeit zukünftig gestalten, wird man den Kollegen Roboter begrüßen? Wie managt man halb virtuelle, halb physische Teams? Die Interaktion Mensch – Maschine wird immer mehr zum Thema. Wie kann Partizipation mittels sicherer Lösungen (wie Blockchain) aussehen, die ortsunabhängig stattfinden kann? Schaffen wir dadurch mehr Teilhabe für alle und eine gerechtere Gesellschaft? Spielt uns die Automatisierung frei für die wirklich wichtigen Dinge?

Zum Austausch über diese und viele andere Fragen sind alle Interessierten und Aktiven aus der Zivilgesellschaft, VertreterInnen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen, aktiv an den Sessions mitzuwirken und sich in den Zeiten zwischen den Sessions zu vernetzen.

Eine Disziplin ist oft nicht genug: Perspektivenwechsel

Rechnen Sie mit temporären Verständigungsschwierigkeiten, neuen Einblicken und anderen Blickwinkeln. Stellen Sie sich darauf ein, dass Ihre Argumente auf den Kopf gestellt werden und bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie neue Kontakte knüpfen werden. Open Government, offene Daten, Beteiligung im Rechtsetzungsprozess, Verbesserung der Datenqualität und WienBot sind nur einige der Themen der govcamps der letzten Jahre. So wird aus technischem, rechtlichem und organisatorischem Blickwinkel oder ganz einfach praxisnah diskutiert, woran es Ihrer Meinung nach hakt oder was erforderlich ist, damit die Digitalisierung der Gesellschaft dient. Fragen aus laufenden Forschungsprojekten können genauso Thema sein wie praktische Erfahrungen von Entwicklern bei der Nutzung von Daten der öffentlichen Hand. Wie kann der Einsatz von Technologie die Lebensqualität erhöhen? Was ist dabei zu beachten? Kennen Sie Best Practices, die als Vorbilder fungieren könnten?

Machen Sie sich in einem unserer Rückblicke auf vergangene govcamps ein eigenes Bild von der Veranstaltungsreihe:

Das Wichtigste kurz zusammengefasst

Was? Wann? Wo?

govcamp vienna: Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft debattieren über Digitalisierungsthemen, die sie beschäftigen.

30.11., 9:00 Uhr

Stadt Wien, MA 01 – Wien Digital, Stadlauer Straße 56, Wien

Was muss ich tun um teilzunehmen?

Bitte registrieren Sie sich hier   und geben Sie – wenn Sie mögen – gleich bekannt, was Sie bewegt und worüber Sie sich mit anderen ganz besonders austauschen möchten.

Näheres und Updates werden auch via Twitter oder Facebook ausgesandt.

042/300 WIR im Department mit Lukas Zenk (Assistenzprofessor für Innovations- und Netzwerkforschung) #digi300

#WIR im Department zeigt euch Menschen, die mit und in unserem Team an unseren Projekten arbeiten.

Heute mit Lukas Zenk. Lukas Zenk ist Assistenzprofessor für Innovations- und Netzwerkforschung am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems. Wir arbeiten mit ihm gemeinsam, wenn es darum geht, kollektive Ideen und Innovationen zu entwickeln, die nicht nur für sich selbst oder für Unternehmen sinnvoll sind, sondern im besten Fall für die Gesellschaft einen nachhaltigen Nutzen haben.

028/300 WIR Projects: TOOP mit Thomas Lampoltshammer #digi300

#WIR PROJECTS zeigt euch unsere aktuellen Projekte im Departement.

Thomas Lampoltshammer (Donau Universität Krems, Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung) im schnellen Wordrap über das Projekt DATA MARKET.

Mehr Infos zum Projekt findest Du hier: datamarket.at

021/300 WIR Projects: DATA MARKET AUSTRIA mit Thomas Lampoltshammer #digi300

#WIR PROJECTS zeigt euch unsere aktuellen Projekte im Departement.

Thomas Lampoltshammer (Donau Universität Krems, Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung) im schnellen Wordrap über das Projekt DATA MARKET.

Mehr Infos zum Projekt findest Du hier: datamarket.at

018/300 WIR Projects: ADEQUATe mit Thomas Lampoldshammer #digi300

#WIR PROJECTS informiert über unsere aktuellen Projekte im Departement.

Thomas Lampoldshammer (Donau Universität Krems, Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung) im schnellen Wordrap über das Projekt ADEQUATe – Qualität von Datenportalen.

Mehr Infos zum Projekt findest Du hier: adequate.at

CeDEM17: Review

This was CeDEM17.
Keynotes, Workshops, Panels. CeDEM is the international Conference for e-Democracy and Open Government. It brings together e-democracy, e-participation and open government specialists working in academia, politics, government and business to critically analyse the innovations, issues, ideas and challenges in the networked societies of the digital age. CeDEM17 was at the Danube University Krems from 17th to May 19th 2017 with our keynote-speaker Ines Mergel, Todd O’Boyle, Keren Flavell and Dave Karpf.

Have a look at our CeDEM17 summary with all keynotes, workshops and photos. Our big reccomm You can also watch our WINE&TALK videos with CeDEM17 guests and speaker to topics around Open Government and Innovation.


CeDEM17 Keynotes

  1. Prof. Dr. Ines Mergel — Digital Transformation: The case of government start-ups
  2. Todd O‘Boyle — Digital Tools and Digital Democracy: US Cities and Civil Society in 2017
  3. Keren Flavell — Reinvigorating the Role of Media to Educate and Engage Citizens
  4. Dave Karpf — The Promises and Pitfalls of Digital Listening: Analytic Activism in 2017 and Beyond

Download: Review CeDEM17 PDF
CeDEM17 Review PDF (Download)

   


CeDEM17 WINE&TALK


CeDEM17 Photos

Review #govcampvie 2019

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Wir dürfen auf ein interessantes 10. govcamp mit vielen sehr aktiven TeilnehmerInnen zurückblicken. Mit ihnen gemeinsam wurde ein thematisch bunter Sessionplan gestaltet, der die Erwartungen der OrganisatorInnen übertroffen hat. Infolge der Anzahl der eingebrachten Sessions musste auch die Raumplanung kurzfristig angepasst werden.

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Nicht neu, sondern eine erfreuliche Konstante war die erneute Präsenz von TeilnehmerInnen, die sich selbst in die Bereiche Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung einordnen. Verwaltung und Zivilgesellschaft waren annähernd gleich stark vertreten.

Die Eröffnung beinhaltete auch einen kurzen Rückblick auf die vorhergehenden 9 govcamps und wir erinnerten uns gemeinsam an die ursprünglichen Unsicherheiten der Verwaltung in Bezug auf dieses Format und an Projekte und Kooperationen, die im Rahmen des govcamp entstanden.

Rückblick 2010Rückblick 2012Rückblick 2014Rückblick 2015Rückblick 2017

Motto 2019: Digitaler Raum – frei und sicher?

Sujet

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Freiheit

Das Motto wurde in einer Reihe von Diskussionen aufgegriffen. Jede und jeder dürfte unterschiedliche Assoziationen zum Thema Freiheit haben. Freiheit kann die Möglichkeit bedeuten, sich eine Meinung zu bilden, Zugang zu verschiedenen Informationsquellen zu haben, über echte Wahlfreiheit zu verfügen und die eigene Meinung zu äußern. Sind Algorithmen die Informationsgatekeeper des 21. Jahrhunderts? (so Eisenberger 2011: „Heute sind es ComputerspezialistInnen und MathematikerInnen global agierender Unternehmen, die im virtuellen Raum bestimmen, welche Informationen uns tatsächlich zugänglich sind.“)

Wie kann vermieden werden, dass der Umgang mit digitalen Technologien zu Krankheitsbildern führt wie z.B. von Spitzer (2012) benannt („Digitale Demenz“ als ärztliche Bezeichnung in Südkorea für junge Erwachsene mit Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, emotionaler Verflachung und allgemeiner Abstumpfung als Folge von intensiver Nutzung moderner Informationstechnik)?

Viele komfortabel zu benutzende Dienste sind in der Hand weniger großer Akteure. Wie frei ist die Entscheidung der Nutzung im Hinblick auf diese Dienste? Hätte man bei Nichtnutzung mit (Informations-)Nachteilen zu kämpfen?

Sicherheit

In ähnlicher Weise wie es auf den Begriff Freiheit zutrifft, kann Sicherheit unterschiedliche Bedeutungen haben und von der Hilfe im Notfall, über Unbeschwertheit, eindeutige Identifikation, Abgrenzung oder Anonymität alles umfassen. Sicherheit kann Achtung der Privatsphäre bzw. Geheimhaltung persönlicher Entscheidungen meinen oder sich auf die sichere Aufbewahrung und Übermittlung von Informationen beziehen. Auch die wirtschaftliche Existenzgrundlage („Bestehen können“ im Alltag) und der Schutz kritischer Infrastrukturen haben grundlegend mit Sicherheit zu tun. Gemäß des Berichts Cyber Sicherheit des BKA (2019) werden Angreifer sich vor allem in E-Mails als bekannte Services (Bank, Post) ausgeben und noch deutlicher als schon bisher auf Unternehmen bzw. einzelne Personen Bezug nehmen.

Devices wie Smartphones können neben den von NutzerInnen bewusst im Hinblick auf bestimmte Zwecke bekannt gegebenen Daten auch andere Daten verarbeiten, die sich entweder auf das Gerät oder auf die konkrete Nutzerin beziehen. Daten über das Gerät wie etwa IP-Adresse, Internetverbindung, Seriennummer und Marke können genauso Rückschlüsse auf persönliche Präferenzen der Nutzerin zulassen wie Nutzungsbezogene Informationen wie etwa die Art des Tippens (Höchtl 2019 basierend auf Klink/Straub/Straub 2018). Einer Diskussion im Plenum darüber, dass es nicht möglich sei, technisch auszuschließen, dass händisch deaktivierte Dienste auch tatsächlich die Datenübertragung unterbrechen und geäußerter Beunruhigung darüber folgten zahlreiche Sessions.

Sessions

Aufgeteilt in drei aufeinander folgende Slots fanden in 5 Räumlichkeiten parallel Sessions statt. Um nur kurze Einblicke zu geben, seien einige Sessions herausgegriffen:

Anonymisierung bei KI

  • Wie anonym müssen Daten sein, um den Schutz zu gewährleisten? Wie anonym dürfen Daten sein, um eine Qualität zu gewährleisten, mit welcher gearbeitet werden kann?
  • Im Justizbereich werden Schwärzungen händisch vorgenommen bevor Entscheidungen veröffentlicht werden. Die automatisierte Anonymisierung ist eine Herausforderung. Dabei dürften Daten aber nur soweit anonymisiert werden, dass eine KI von den anonymisierten Daten noch etwas lernen kann
  • Oft sind Daten in der Verwaltung als CSV-Datei oder strukturiert in Datenbanken in „Daten Silos“ vorhanden. Diese Daten werden nicht genutzt.
  • Nicht in allen Fällen ist Anonymisierung das richtige Mittel. Fragestellung und Rahmenbedingungen sind maßgeblich für die Entscheidung ob Anonymisierung das richtige Mittel ist. In manchen Fällen genügen andere Mittel wie z.B. die Vergrößerung der Stichprobe.

Der Bundestrojaner

  • Der Bundestrojaner bezeichnet eine Software, die auf dem Computer der zu überwachenden Person oder einer Person, die mit dieser bekannt ist, von diesen unbemerkt gespeichert wird um die Daten vor der Verschlüsselung einzusehen. Der Bundestrojaner kann nur in gewissen Fällen der Strafbarkeit eingesetzt werden (enger Katalog, Verbrechen 10 Jahre und richterliche Anordnung).
  • Diskussion einer Konkretisierung: Wann ist man mit einer Person in diesem Sinn bekannt?

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  • Kontroverser Diskurs darüber, ob man sich durch den Bundestrojaner in der Freiheit oder in der Sicherheit eingeschränkt fühlt. Die Mehrheit der Anwesenden fühlt sich in beiden Bereichen eingeschränkt. Diskutiert wird, dass wir als Nutzer keine echten Administratorenrechte über unsere Smartphones hätten, sondern nur eingeschränkte Nutzungsrechte. Wenn man den Bundestrojaner installieren können soll, müsste es das Interesse sein, dass Sicherheitslücken bestehen bleiben. Eigentlich sei es aber Aufgabe der Polizei, den Schutz, u.a. auch von privaten IT-Infrastrukturen sicherzustellen und aus dieser Perspektive sollten Sicherheitslücken veröffentlicht werden und für deren Schließung gesorgt werden.
  • Der Bundestrojaner ermöglicht im Gegensatz zu den derzeitigen Möglichkeiten nicht nur die Überwachung der Kommunikation, sondern die Software kann nicht unterscheiden, wenn etwas geschrieben wird, ob die Nutzerin später kommunizieren wird oder nicht.

GovLabAustria – Reallabore

  • Reallabore sollen die Testung von Innovationen unter lebensnahen bzw. realen Bedingungen ermöglichen, und zwar in der Wirtschaft und in der öffentlichen Verwaltung. Als Beispiel für den Wirtschaftsbereich wird oft das Projekt von Nesta genannt, in welchem der Transport von Blutkonserven zwischen Krankenhäusern mittels Drohnen erprobt wurde. Dabei wurde mit Akteuren der Polizei, der Regierung und technischen Experten zusammengearbeitet und Anpassungen im Luftverkehrsrecht vorgenommen.
  • Als mögliche Anwendungsgebiete in der öffentlichen Verwaltung wäre denkbar, Virtual Reality statt eines physischen Lokalaugenscheins einzusetzen, Augmented Reality als Hilfsmittel bei der Erklärung für Sachverständige zu etablieren, Einsatzbereiche künstlicher Intelligenz zu testen oder den Verzicht auf gewisse Formvorschriften zu erproben.
  • DSC_0987Kleingruppen diskutierten beispielsweise welche Herausforderungen sich Reallabor-Projekten bei der Einbindung von Stakeholdern stellen.
  • Möchten Sie sich mit dem GovLabAustria vernetzen? Dazu bestehen verschiedene Möglichkeiten: Werden Sie Projektpartner, Netzwerkpartner, Blogautor oder auch nur regelmäßig über GovLabAustria-Aktivitäten informiert.

Algorithmen-Ethik

Die Session „Algorithmen-Ethik“ stellte folgende Probleme zur Diskussion:

  • Wer trägt die Verantwortung beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz?
  • Wie gehen wir mit den Manifestierungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz um?
  • Wie können Algorithmen ethische Prinzipien erlernen?
  • Wie gehen wir damit um, dass gewisse Daten leichter verfügbar sind und deshalb von Algorithmen berücksichtigt werden können, während nicht verfügbare Daten keine Berücksichtigung finden können (Stichwort AMS Algorithmus)?

Auch Lösungen wurde unter anderem erörtert, dass Algorithmen von Zeit zu Zeit lügen könnten bzw. das Algorithmen im Zufallsprinzip einige Parameter weglassen, um Manifestationen gegenzusteuern. Künstliche Intelligenz, die weniger auf Daten als mehr auf Logikprinzipien aufbaut, könnte Prinzipien wie den Minderheitenschutz, integrieren.

Open Data

Die Sessions „data.gv.at“ und „Open Data Wunschkonzert“ wurden gemeinsam durchgeführt.  Neuerungen auf data.gv.at wie der Relaunch, der neue Veröffentlichungsleitfaden, die Umstellung auf CC BY 4.0 oder die Nutzerumfrage wurden präsentiert und Wünsche für Datenveröffentlichungen eingesammelt.

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Unter den Wünschen befanden sich insbesondere folgende Daten:

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Stellvertretend für die vielen, vielen spannenden Sessions, die hier unerwähnt blieben, soll diese Diskussionsgrundlage über elektronische Identifizierung stehen.

Wir freuen uns über die zahlreichen positiven Rückmeldungen in der traditionell am Ende der Veranstaltung stattgefunden habenden gemeinsamen Zusammenfassung, u.a. wurde folgendes der Dialog auf Augenhöhe geschätzt und dass man respektvoll mit Andersdenkenden diskutieren konnte (Stichwort „Bundestrojaner“). Auch wurde erwähnt, dass es durch die vielen verschiedenen, interessanten Themen mitunter schwer gefallen sei, sich für eine Session zu entscheiden.

Danke für Ihre Beiträge, ohne die das govcamp vienna keine gelungene Veranstaltung sein könnte.

Bleiben Sie mit dem govcamp vienna in Kontakt!

z.B. via Facebook oder Twitter

Bis zum nächsten #govcampvie!

 

Literatur:

  • Eisenberger, I. 2011, Die Macht der Algorithmen. Der Verlust der Öffentlichkeit durch Personalisierung im Netz, Juridikum: Zeitschrift für Kritik – Recht – Gesellschaft, 4/2011, 517.
  • Klink-Straub, J./Straub, T. (2018), Vernetzte Fahrzeuge – portable Daten: Das Recht auf Datenübertragbarkeit gem. Art. 20 DS-GVO, ZD 2018, 459
  • Höchtl, B. (2019), Datenschutzrechtliche Implikationen autonomer Systeme. Jusletter IT, 21. Februar 2019.