INSIGHTS

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Voices from the CeDEM Asia 2016

Following ten successful conferences in Austria and two inspiring conferences in Singapore and Hong Kong, we opened a new forum in Asia for exchange of ideas, networking, and collaboration in the field of E-Democracy and Open Government.

» Find here all our blogposts and reviews from the CeDEM Asia 2016 in Daegue.

CeDEM Asia 2016 was hosted in Daegu (South Korea) from 7-9th December 2016. A lot of people joined our conference. Find here a statements from Rajit Hewagama, Ben Huffman, Astik Sinha, Pheaktra Neth, Tetsuro Kobayashi, Manuela Hartwig, Jeanette Orminski, Rich Ling, Morten Meyerhoff Nielsen, Ivo Babaja, Heike Hermans, Sayasat Nurbek, Robert Krimmer, Marko Skoric and Peter Parycek.

CeDEM Asia 2016

cedema-sponsors

cityapp

Cityapp Wien

„Eine App für Deine Stadt“

Sessionname: Cityapp Wien
Host: Nizam Akcay


GovCamp 2016 – Alle Sessions
GovCamp Vienna 2016
Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

http://wienapp.at/ bietet verschiedenste Services für EinwohnerInnen und BesucherInnen gleichermaßen. Die Stadt Wien bietet mittlerweile viele Services für die BürgerInnen an, welche digitalisiert wahrgenommen werden können. Die Website von „kurz CITYAPP.Wien“ versucht im Bereich der  Kommunikation einen weiteren Service für die BürgerInnen und BesucherInnen zu bieten.

Die Website bietet Informationen zu Transport, Bürgerdienste, Gastronomie, etc. und soll auch  zu einer Handelsplattform für z.B. Gutscheine von Gewerbebetrieben weiterentwickeln. Die Idee war, Wien auf einer Website zusammenzufassen. Am besten probiert man es selber einmal aus.

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wienbo

WienBot

Die Stadt kommuniziert per Bot.

Sessionname: WienBot
Host: Sindre Wimberger, Michael Rederer



GovCamp 2016 – Alle Sessions
GovCamp Vienna 2016
Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

Bei einem Bot erwartet man sich gute konkrete Antworten. Der WienBot ermöglicht dies für viele Fragen der BürgerInnen. Aktuell ist der WienBot noch ein Prototyp, der ausgetestet. Wird. Der Bot ist für eine App für mobile Endgeräte. Man kann sich z.B. über die Kurzparkzonen erkundigen und erhält alle Informationen auf dem Handy.

Die 100 meistgesuchten Begriffe der Amtshelfer wurden in das Spektrum des WienBots aufgenommen. Ein Redaktionsteam hat hierfür die Antworten erstellt. Der Bot reagiert auf Stichwörter, die bestimmte Antworten erzeugen. So erhält man andere Antworten zu „Kurzparkzone“ als zu „Parken“.

Aktuell wird der Bot mit Facebook Messenger umgesetzt. Weitere Entwicklungen für andere Technologien sind geplant. Für den Tourismus ist so ein Bot in anderen Sprachen sicherlich auch interessant, wobei dies andere Servicestellen betreffen würde.

Weitere Informationen

fragdenstaat

Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at

Slot D, Raum 10a #GovCamp

Host: Mathias (Forum Informationsfreiheit) und Max (Transparenzforum Thüringen)


GovCamp 2016 – Alle Sessions
GovCamp Vienna 2016
Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

  • Wo stehen wir in Österreich betreffend ein Informationsfreiheitsgesetz? Welche Möglichkeiten gibt es für BürgerInnen, Auskunft von Behörden zu erlangen?
  • Kann mehr Transparenz einem schwindenden Vertrauen in demokratische Institutionen oder die Partizipation stärken?

Kann die Transparenz in der Verwaltung es ermöglichen, dass sich Menschen verstärkt für das politische Mitwirken interessieren? Ausgehend von der Situation in Österreich und in Thüringen werden verschiedene Vorgehensweisen zum Umgang mit Transparenz diskutiert und wird auf internationale Good Practices verwiesen:

Die Debatte um die Abschaffung des Amtsgeheimnisses wurde 2013 in Österreich begonnen. Das Forum Informationsfreiheit (FOI) sammelte Unterschriften und wurde durch viele, u.a. Journalisten, unterstützt. Das Vorbild von FOI war das Hamburger Modell. Die Elbphilharmonie – ein Bau, der das geplante Budget bei weitem überstieg – war Auslöser für die Forderung nach einem Transparenzgesetz in Hamburg. Das Hamburgische Transparenzgesetz (HmbTG) enthält klare Definitionen über die von Behörden zu veröffentlichenden Informationen, wie etwa bestimmte Verträge der öffentlichen Hand. Es wird auf weitere Eckpunkte des HmbTG eingegangen. Die in Österreich geltende Rechtslage zu Amtsverschwiegenheit und Auskunftspflicht sowie die parlamentarische Behandlung des Entwurfs zur Änderung dieser Rechtslage werden thematisiert.

Die Koalitionsregierung in Thüringen habe basierend auf den bestehenden Transparenzgesetzen von Hamburg und Rheinland-Pfalz einen Entwurf für ein Transparenzgesetz erarbeitet.

Es wurde diskutiert, ob auch ein Transparenzgesetz, das nicht transparent entsteht, einen Anspruch auf diesen Namen hat. Ergebnis der Diskussion war: Ja, auf Grund des Inhalts, aber es habe einen „Geburtsfehler“.

Diskutiert werden Erfahrungen der TeilnehmerInnen. Im Rahmen eines Planungsprozesses betreffend ein Kraftwerk wurde die Erfahrung gemacht, dass die Akzeptanz der BürgerInnen und auch die politische Akzeptanz umso höher war, je transparenter der Planungsprozess organisiert war (z.B. Einsichtnahme in die Planungsunterlagen). Es schmerze, dass solche Erfahrungen in Österreich nicht auf andere Planungsprozesse übertragen worden sei. Man müsse keine Angst vor Transparenz haben.

Über Auskünfte und die Zurverfügungstellung von Informationen können Entscheidungen potentiell besser nachvollzogen werden. Zu verhindern sei auch die Entstehung des Eindrucks, es müsse etwas „versteckt“ werden.

Ein „Kompetenzzentrum“, an das sich Beamte wenden könnten, um Auskunft zu erhalten, wie bestimmte Fälle zu bewerten seien, etwa in Form eines Informationsbeauftragten, wäre wünschenswert für Österreich.

Durch Transparenz könne nicht nur den BürgerInnen gedient werden, sondern auch der  Verwaltung (Synergien).

In Irland würden etwa 20% der Anfragen von Journalisten gestellt, ca. die Hälfte würde von BürgerInnen stammen, es gäbe aber auch Anfragen von Behörden an Behörden.

Es werden Anlassfälle berichtet, in denen BürgerInnen sich organisierten, um zu prüfen, welche Beträge von Behörden wofür ausgegeben worden waren.

Es werden Erfahrungen bezugnehmend auf Rheinland-Pfalz berichtet, wo der Prozess – anders als in Hamburg – keine bottom-up Bewegung war.

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