eParticipation

Session4: Digitale Karten – Tools für BürgerInnenbeteiligung

Präsentation von Johannes Kellner

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Eine Evaluierung verschiedener Tools (siehe etwa www.100gruende.at) führte zur Zielsetzung der Vereinigung mehrerer Tools zur Bürgerbeteiligung. Bei der Konzeption eines derartigen Tools ergeben sich viele Fragen: Was sehen BürgerInnen als notwendig an? Wofür wollen sie das Tool verwenden? Wie schafft man es, Anreize zu bieten, damit sich BürgerInnen mit ihren Ideen einbringen?

Am besten funktionieren Tools, die technisch am simpelsten aufgebaut sind und eine klare Aufgabe an BürgerInnen stellen, ihre Wünsche und Anforderungen bekannt zu geben.

Was passiert mit diesen Daten? Bestehen (technische) Abhängigkeiten? Je modularer der Aufbau ist, desto einfacher ist eine Anpassung an geänderte Verhältnisse.

Welchen Mehrwert hat eine Beteiligung der BürgerInnen in ihren Bezirken für die betroffenen BürgerInnen konkret?

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Session4: ePartizipation und eID

Präsentation von Michael Sachs und Judith Schossböck

Zur Sammlung von Meinungen zum Spannungsfeld E-Part und e-ID und die Diskussion von Anwendungsszenarien für E-Partizipation und elektronische Identitäten wird ein Brainstorming durchgeführt. Dieses bringt verschiedene Vorstellungen von einer elektronischen Identität ans Licht: Kaufen Raucher mit einer e-ID Zigaretten? Verwende ich mit Facebook eine e-ID? Fällt eine Supermarkt-Kundenkarte in diese Kategorie?

Man kann nicht von “der einen und einzigen” e-ID sprechen. Elektronische Identität kann in verschiedenen Ausprägungen konzipiert werden. Kann man von e-ID sprechen, oder ist die Bezeichnung “unterschiedliche Identifizierungsmöglichkeiten” adäquater?

Die Begriffe Identifikation (Feststellung der Identität: anonym bis Klarnamen) und Authentifikation (Echtheit der Willenserklärung in dem Sinn, dass ihr vorgeblicher Urheber auch der tatsächliche Urheber ist) sind zu differenzieren.

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“Creativity, Corporatism, and Crowds”

Date: 19-11-2014
Source: Project Syndicate

ROBERT J. SHILLERShiller CC

Robert J. Shiller, a 2013 Nobel laureate in economics.
>Read more about him.

Economic growth, as we learned long ago from the works of economists like MIT’s Robert M. Solow, is largely driven by learning and innovation, not just saving and the accumulation of capital. Ultimately, economic progress depends on creativity. That is why fear of “secular stagnation” in today’s advanced economies has many wondering how creativity can be spurred.

One prominent argument lately has been that what is needed most is Keynesian economic stimulus – for example, deficit spending. After all, people are most creative when they are active, not when they are unemployed.

>Read the article at Project Syndicate

Elektronische Identitäten und elektronische Beteiligung

Die BürgerInnenbeteiligung bei Verwaltungsverfahren und politischen Entscheidungen zu unterstützen und damit Elemente der direkten Demokratie in Österreich zu stärken, ist Ziel des im Oktober 2014 gestarteten Projekts „Authentifizierung bei demokratischer Online-Beteiligung“.

Die Projektpartner, darunter auch das Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems, erforschen die sozialen, rechtlichen und technischen Anforderungen digitaler Identitäten, die bei verschiedenen E-Partizipationsmodellen eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt des Projekts und in der Verantwortung des Zentrums für E-Governance steht die Untersuchung von Einsatzmöglichkeiten digitaler Identitäten bei der BürgerInnenbeteiligung. Dazu werden verschiedene elektronische Identitätsnachweise im Hinblick auf deren Anforderungen und deren Qualität bewertet. Ein Fokus liegt auf der österreichischen BürgerInnenkarte und Möglichkeiten zur Ausweitung deren Einsatzgebietes. Neben der Analyse von Chancen und Risiken, die mit dem Identitätsmanagement zusammenhängen, werden auch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und folglich in einem Demonstrator umgesetzt und getestet.

Das Projekt wird vom Austrian Institute of Technology koordiniert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen des Programms KIRAS/Sicherheitsforschung unterstützt. Es läuft bis September 2016.

Konsortium

eParticipation in the EU – the next level

How should eParticipation work in the future, and what can be learned from the past?

Serge Novaretti from the European Commission (DG CNECT) was reflecting on the future of eParticipation at EurActiv on 18 September 2013 as part of the #ePart4eu meeting, where decision makers, project workers and researchers discussed eParticipation on the European level. According to Novaretti, sustainability is relevant when running those projecst. At this point, the EC is also interested in successful cases that can be used for public adminstration, and the re-usage of existing platforms as well as novel methodological approaches.

Next steps and challenges

Another focus was on eParticipation of young people, with the project OurSpace presented and Greame Robertson talking about the re-development of the European Youth Portal. At the moment there is work on a volunteering platform where young people can find working opportunities in other countries with the Erasmus Plus Programme. Phase 3 of the portal is dedicated to engaging the online engagement of young people, e.g. by increasing young user-generated content, where the aim is to development a coaching system to mobilise more people accross Europe. (more…)