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Digitale Kompetenzen junger Menschen

Digitale Kompetenzen junger Menschen
Session von Johann Höchtl


GovCamp 2016 – Alle Sessions
GovCamp Vienna 2016
Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

Die Okfn.at stellt sich mit ihren Initiativen zur Förderung der digitalen Kompetenz vor.

Zielsetzung von YoungCoders ist nicht einfach Programmieren lernen, sondern das offene Format. Bei den TeilnehmerInnen soll das Bewusstsein für die mündige BürgerIn, was bedeutet Moral im Kontext von „Coden“ und die Scheu für Technologie abgebaut werden.

Im Arbeitskreis „Welche Stakeholder in welchen Rollen am Diskussionsprozess zur digitalen Kompetenz“ beteiligt werden sollen“ wurde die Rolle der Internetoffensive Österreich mit der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung, die Universitäten, Schulen und LehrerInnen sowie Pädagogische Hochschulen thematisiert.

Als Problem wurde erkannt, dass die Wirtschaft aktuell einen zu großen Einfluss auf die strategische Ausrichtung dessen, welche Inhalte und Mittel zur digitalen Kompetenzförderung notwendig wären, hat. Das liegt daran, dass diese Rolle nicht im ausreichenden Maß von der Politik wahrgenommen wird. Schulen und Lehrerinnen sollten Experten zur Seite gestellt werden, die u.U. ehrenamtlich und mit reduziertem Einfluss der Wirtschaft ihr Know How vermitteln.

 

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MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s wissen

Workshop des BRZ zu einer Idee eines Dashboards für BürgerInnenDaten


GovCamp 2016 – Alle Sessions
GovCamp Vienna 2016
Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

In der Session zu “MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen” wurde das Recht der BürgerInnen nach Auskunftsersuchen besprochen. Die Auskunftersuchen nach Datenschutzgesetzt werden in der Regel formlos gestellt.

„MyData“ soll eine elektronische Unterstützung z.B. bei Auskunftsersuchen nach DSG §26 sein. Bei der Diskussion wurde besprochen, wie die z.B. eine Funktion wie sie von Google Dashboard bekannt ist, auf ein persönliches Datenportal angewandt werden kann. Für die Diskussionsteilnehmer war es entscheidend, dass sie bei Anfragen nicht die Anwendung wissen müssen, für welche sie Auskunft begehren.

Als Zugangsmechanismus wurde die Bürgerkarte diskutiert, wobei dieses Identifikationsmedium nicht ausschlaggebend war, sondern dass es möglichst einheitlich erfolgen sollte.

Risiken waren die mögliche Vernetzung der Daten die notwendig wäre, um ein solches Dashboard der eigenen Daten zu realisieren.

Session 3: Wertschätzender, konstruktiver Umgang mit Widerstand und “Miesmachern”

Wie können “Blockierer” von sozialer Innovation konstruktiv eingebunden werden? Kritiker sind per-se ein positiver Aspekt: Sobald diese überzeugt sind, hat man ein effizientes Benchmark um auch andere zu überzeugen.

Ein Dilemma ist jedoch ob eine besonders hervorgehobene Behandlung der “Miesmacher” diesen nicht eine disproportionale Machtposition einräumt. Es wäre daher auch wichtig die “schweigende” Mehrheit zu stärke und damit auch Polemikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Ein Ansatz wäre das emotionale Element herauszunehmen und die sachliche Ebene zu stärken. Dabei müsen aber auch die einzelnen Sichtweisen mit einbezogen werden. Auch Kritiker müssen in Ihrem Standpunkt ernst genommen werden. Der Lebensalltag der Betroffenen ist unterschiedlich betroffen und Lösungsansätze sollten möglichst intensiv versuchen, die einzelnen Einwände abzuwegen und dabei nicht das größere Ziel aus den Augen zu verlieren.

Veränderungen werden oft durch Ängste blockiert-wie kann durch Aufklärung mehr Offenheit geschaffen werden.

Wichtig ist regelmäßiges Feedback und Anerkennung der Bürgerinnen und Bürger im Innovationsprozess ist wichtig. Es müssen auch sozialpsychologische Elemente berücksichtigt werden um ein Verhärten der Fronten zu verhindern.

Session2: Offener Haushalt – Transparenz in Öffentlichen Haushalten

Präsentation: Bernhard Krabina

Die Haushaltsdaten der Städte und Gemeinden dürfen nach deren Zustimmung veröffentlicht werden. Dies erfolgt auf freiwilliger Basis über die Statistik Austria. Obwohl das Programm erst ein Jahr alt ist, haben sich bereits 700 Gemeinden (dies entspricht über 60 Prozent der Bevölkerung) registriert.

Daten sind jedoch oft schlecht aufbereitet und erschweren Vergleichbarkeit und Nutzung. So schwankt die Veröffentlichung zwischen eingescannten PDF-Dateien und Excel Arbeitsblättern. Die Information wird aber grundsätzlich immer detaillierter und einfacher zugänglich. Vor allem wird Transparenz durch die Veröffentlichung von Schuldendaten und Bonität der Gemeinden geschaffen.

Die Daten finden in verschiedensten Formen Verwendung: So wurde bei “Salzburg in deiner Hand” Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Möglichkeit gegeben, sich mit der öffentlichen Haushaltslage auseinanderzusetzen.

Es bleibt jedoch aufgrund von strukturellen Unterschieden das Problem der Vergleichbarkeit: Gemeinden sind oftmals unterschiedliche aufgestellt (z.B. im Bereich der Ausgliederungen) und daher kann der gleiche Ausgabenposten oftmals nicht verglichen werden.

Die Aufbereitung der Daten bleibt ebenfalls ein akutes Problem: Einerseits will man eine möglichst große Datenmenge zur Verfügung stellen, gleichzeitig will man aber nicht Transparenz durch eine quantitative Datenflut konterkarieren. Die Daten sollen sowohl interpretierbar als auch detailliert bleiben.

Ein wiederkehrendes Problem bleibt das geringe Interesse der Medien an neuen Formen der Veröffentlichung von Daten und Transparenz im quantitativen Bereich.

Interessanterweise wurde der Bürgerhaushalt (BürgerInnen bestimmen über Elemente des Haushaltes) intensiv diskutiert. Trotz tendenzieller Zustimmung wird dieses Beteiligungselement als problematisch betrachtet, da die Umsetzung im Widerspruch zur repräsentativen Demokratie stehen. Hinzu kommt, dass kritische Budgetentscheidungen auf die Bürgerinnen und Bürger abgewälzt werden.

#gov2vie Eröffnung

Gov20camp_Vienna_2014_RingRettung naht –  so das Motto des diesjährigen gov20camp Vienna, das sich auch heuer zum Ziel gesetzt hat, in bewährter Barcamp-Manier neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik zu ergründen. Im Folgenden eine Mitschrift der Sessions, denen ich (Judith) an de Tag beigewohnt bin. Wir stellen auch wie immer unsere Folien und Fotos auf Slideshare und FlickR – Details dazu unter folgendem Ankündigungs-Posting. Enjoy!

Begrüßung und Eröffnung

CIO der Stadt WIen, Huemer: Open Data hat einen großen Schwerpunkt in Wien und wird weitergeführt werden. Der Stadt Wien ist ein partizipativer Zugang zur Weiterentwicklung der öffentlichenIT Strategie der Stadt wichtig. Öffnung, Partizipation und Mitmachen sind die wichtigsten Schlagworte, die die Stadt Wien in den nächsten Monaten im IT-Bereich leiten sollen. Dazu wurde die partizipativ die IT Strategie der Satdt Wien erarbeitet, aktueller Stand unter: www.digitaleagenda.wien IT soll in der Stadt sichtbar gemacht werden. Das Gov 2.0-Camp fügt sich gut in dieses Vorhaben ein.

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