opengov

Session2: Offener Haushalt – Transparenz in Öffentlichen Haushalten

Präsentation: Bernhard Krabina

Die Haushaltsdaten der Städte und Gemeinden dürfen nach deren Zustimmung veröffentlicht werden. Dies erfolgt auf freiwilliger Basis über die Statistik Austria. Obwohl das Programm erst ein Jahr alt ist, haben sich bereits 700 Gemeinden (dies entspricht über 60 Prozent der Bevölkerung) registriert.

Daten sind jedoch oft schlecht aufbereitet und erschweren Vergleichbarkeit und Nutzung. So schwankt die Veröffentlichung zwischen eingescannten PDF-Dateien und Excel Arbeitsblättern. Die Information wird aber grundsätzlich immer detaillierter und einfacher zugänglich. Vor allem wird Transparenz durch die Veröffentlichung von Schuldendaten und Bonität der Gemeinden geschaffen.

Die Daten finden in verschiedensten Formen Verwendung: So wurde bei “Salzburg in deiner Hand” Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Möglichkeit gegeben, sich mit der öffentlichen Haushaltslage auseinanderzusetzen.

Es bleibt jedoch aufgrund von strukturellen Unterschieden das Problem der Vergleichbarkeit: Gemeinden sind oftmals unterschiedliche aufgestellt (z.B. im Bereich der Ausgliederungen) und daher kann der gleiche Ausgabenposten oftmals nicht verglichen werden.

Die Aufbereitung der Daten bleibt ebenfalls ein akutes Problem: Einerseits will man eine möglichst große Datenmenge zur Verfügung stellen, gleichzeitig will man aber nicht Transparenz durch eine quantitative Datenflut konterkarieren. Die Daten sollen sowohl interpretierbar als auch detailliert bleiben.

Ein wiederkehrendes Problem bleibt das geringe Interesse der Medien an neuen Formen der Veröffentlichung von Daten und Transparenz im quantitativen Bereich.

Interessanterweise wurde der Bürgerhaushalt (BürgerInnen bestimmen über Elemente des Haushaltes) intensiv diskutiert. Trotz tendenzieller Zustimmung wird dieses Beteiligungselement als problematisch betrachtet, da die Umsetzung im Widerspruch zur repräsentativen Demokratie stehen. Hinzu kommt, dass kritische Budgetentscheidungen auf die Bürgerinnen und Bürger abgewälzt werden.

Welcome to #CeDEM13!

CeDEM13

Welcome to CeDEM13!

Today the CeDEM13 will be opened by Dr. Victoria Weber, Vice-Rector of t he Danube University Krems, and the first day includes our keynotes Beth Noveck (New York University and MIT, founder of the White House Open Government Initiatitve) and Tiago Peixoto (World Bank, Washington), 4 sessions (E-Democracy and E-Participation; Open data, Transparency and Open Innovation; E-Demopcracy and E-Politics, Open data and Open Collaborative Government) as well as 2 workshops (Evaluation of E-Participation Projects; E-Infrastructure for Open data).

You can also follow (and use!) our hashtag #CeDEM13 on Twitter or take a view at our pictures on flickr. If you made pictures yourself, please add them to our flickr group, we would appreciate it very much! :))

Berichte von der #CeDEM13 anderswo:

Ulla Ebner – Size doesn’t matter: Über Wunsch und Wirklichkeit von E-Partizipation

Ulla Ebner – E-Partizipation: The Next Generation. Interview mit Beth Noveck

Enjoy the conference!

CFP: Workshop on Open Gov Data Standardisation @Informatik2013 – EXTENDED Deadline

colocated button

THE SUBMISSION DEADLINE HAS BEEN EXTENDED: New submission deadline 30. April 2013

Description

Mutually agreed interface descriptions laid out in standards help to reduce a system’s complexity in manifold ways. Standardised processes will simplify governance, increase service delivery quality and enable collaboration beyond system boundaries. Major standards in use today were set up by raw consensus (e.g. http) with others being established by a more conventional standardisation gremium (e.g. GSM). Standards get erected by jurisdiction, by industrial agreement or because of long-lasting, widespread and habituated usage, assigning different roles and meanings to actual standards usage and enforcement patterns.
The workshops goal is to discuss the important aspects of OGD standards, their terms of use in daily application as well as the significance of OGD standards for international collaboration.

Public Administration data usage makes no halt at national borders. Apps and applications, visualisations and forecasts, built by open source developers, companies and associations rely on open, structured data and contribute to cross-border added value. Mutual agreement on OGD standards and their terms of use will improve interoperability and foster open data usage within DACH, Europe or in a truly international context. Agreements may be made in these areas: (more…)

CFP: Policies & Governance for the Networked Society @HICSS47

“The Foundations of Innovation in Government Must Rest on Sound Policies, Governance Principles, Ethics,and Laws”

This minitrack explores the creation and implementation of public policies and laws to support, facilitate, and promote e-Democracy and e-Government and, as well as how these technologies impact and influence governance systems and public institutions towards open government. It will also explore challenges and solutions in emerging models of governance in relation to ICTs, and ethical issues arising in e-governance in the public sector. Topics and research areas include, but are not limited to: (more…)

cfp: Open Government Data D-A-CH-LI-Konferenz

16. Mai 2013 beim Kongress „Effizienter Staat“, Friedrichstraße 169, D-10117 Berlin

CALL FOR PAPERS

2. Konferenz der OGD-D-A-CH-LI-Reihe unter dem Motto:

“Open Government – Bürgernähe durch Kulturwandel”

Am 16. Mai 2013 lädt der Behörden Spiegel gemeinsam mit den Kooperationspartnern Land Berlin, Digitales Österreich, ADV, und E-Government Schweiz zur zweiten Open Government Data D-A-CH-LI- Konferenz nach Berlin ein.

Die Konferenzreihe wurde ins Leben gerufen, um den Austausch und die engere Kooperation der deutschsprachigen Akteure bezüglich Open Government Data zu fördern. OGD D-A-CH-LI sieht sich als Plattform zum Erfahrungsaustausch der Stakeholdergruppen Politik, Verwaltung, BürgerInnen, Wirtschaft und Wissenschaft im D-A-CH-LI- Raum. Über 150 Open Government- Verantwortliche aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Liechtenstein werden erwartet.

Dieser Call for Papers (für eine Beteiligung am Programm der Konferenz) richtet sich an Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Beteiligung am Programm der Konferenz.

Wir würden uns freuen, wenn Sie den Aufruf auch über Ihre Verteiler verbreiten.

Themen hierbei sind unter anderem:

  • § Lizenzmodelle für Verwaltungsdaten
  • § Metadatenkataloge
  • § Aufbau eines Open Government Data-Ökosystems: Wirtschaftsförderung, Gründerzentren, Kommunikationsstrategien
  • § Open Government in Aus- und Weiterbildung (Data Schools)
  • § Open Government Data Portale der (öffentlichen) Wirtschaft
  • § Open Government Data und Datenschutz
  • § Umsetzung der geplanten neuen PSI-Richtlinie
  • § Linked Open Government Data

Gerne nehmen wir auch Vorschläge über weitere Themen entgegen.

Wir freuen uns über Einsendungen bis zum 28. März 2013 (max. 5.000 Zeichen) auf elektronischem Weg an sonja.bechtold@behoerdenspiegel.de. Über Möglichkeiten der Beteiligung am Programm der zweiten ODG-D-A-CH-LI- Konferenz werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Vorsitzende des Programmkomitees:

  • Dr. Peter Parycek, Donau-Universität Krems
  • Prof. Reinhard Riedl, Fachhochschule Bern
  • Prof. Jörn von Lucke, Zeppelin Universität

Weitere Informationen zur OGD-D-A-CH-LI-Konferenzreihe gibt es unter: www.effizienterstaat.eu und unter http://ogd.adv.at.

Unter www.government2020.de/blog/?p=1147 gibt es das Diskussionspapier zur OGD-Zusammenarbeit in der D-A-CH- Region, mit dem ein erster Rahmen der OGD-D-A-CH-LI- Kooperation beschrieben wurden.

 

Melden Sie sich schon jetzt an unter: http://www.effizienterstaat.eu/Anmeldung/ Die Konferenz ist für Angehörige des Öffentlichen Dienstes kostenfrei.