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Ideenwettbewerb “GOVERNMENT 2027”

Die futurezone sucht gemeinsam mit der Donau-Universität Krems im Rahmen des Wettbewerbs “Government 2027” Ideen für die Verwaltung der Zukunft. Die ersten Vorschläge sind bereits in der Redaktion eingelangt. Einreichungen sind noch bis Ende November möglich.

Der Führerschein aus dem 3D-Drucker, Bauverhandlungen per Videokonferenz. Gemeinsam mit der Donau-Universität Krems sucht die futurezone Ideen, Konzepte und Visionen für die Verwaltung der Zukunft: Wie kann die Verwaltung den Herausforderungen der digitalen Gesellschaft gerecht werden? Wie können Behörden mit Bürgern zusammenarbeiten? Wie könnte die Verwaltung in 15 Jahre aussehen? Ob Verwaltungs-Apps am Smartphone oder online, Prozesse zur Bürgerbeteiligung oder neue Formen der Zusammenarbeitzwischen Bürgern, Wirtschaft und Behörden. Ihre Anregungen sind gefragt.

Einreichungen bis 29. November möglich
Seit dem Start des Wettbewerbs, Mitte November, sind bereits zahlreiche Vorschläge in der Redaktion eingelangt. Ideen für Apps, Projekte und Konzepte können noch bis 29. November eingereicht werden.

Senden Sie Ihre Vorschläge für die Verwaltung der Zukunft mit der Betreffzeile “Government 2027” an die E-Mail-Adresse redaktion@futurezone.at. Ein Jury wird drei Sieger ermitteln. Die Gewinnerprojekte werden mit Preisen prämiert. Als Hauptpreis gibt es eine fünftägige Reise zum Open Knowledge Festival zu gewinnen, das 2013  in Genf stattfinden wird. Die Plätze zwei und drei erhalten Tablets und Smartphones. Die Gewinner des Ideenwettbewerbs werden außerdem  eingeladen,  ihrer Ideen für die Verwaltung im Jahr 2027 bei der 15-Jahres-Jubiläumsgala des Bundesrechenzentrums (BRZ) in der Wiener Hofburg Anfang Dezember zu präsentieren.

 

Quelle: http://futurezone.at/netzpolitik/12583-wettbewerb-fuehrerschein-aus-dem-3d-drucker.php

Weiterer Artikel und Interview zu dem Thema:

SUMMIT OF NEWTHINKING: OPEN STRATEGIES

Vom 15.-16. November 2012 findet der SUMMIT OF NEWTHINKING zu dem Thema OPEN STRATEGIES in der Station Berlin statt. Damit ruft die Agentur newthinking (u.a. Veranstalter der re:publica und Betreiber von netzpolitik.org) ein Event ins Leben, das die Prinzipien von Open Source weiterdenken möchte und die Anwendung offener Strategien auf verschiedene Bereiche diskutiert und exploriert.

Der SUMMIT OF NEWTHINKING soll eine neue Plattform für den Austausch über Potentiale und die konkreten Einsatzmöglichkeiten offener Strategien bieten. Die thematischen Schwerpunkte des ersten ”Gipfeltreffen” werden durch die tracks open data, open business, open reality und open innovation abgebildet. Außerdem wird es einen flexiblen open track zur weiteren Diskussion rund um offene Strategien geben.

 Der open data track wird von dem Mitgründer der Datenjournalismusagentur OpenDataCity Lorentz Maztat und Julia Kloiber von der Open Knowledge Foundation kuratiert.

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler, die sich über eine hochaktuelle und gesellschaftliche Entwicklung informieren möchten. Gleichzeitig bietet sie einen Ort für alle Vordenker der Open-Community, um Bilanz zu ziehen, kritisch zu diskutieren und offene Ansätze gemeinsam weiterzudenken und fortzuentwickeln.

Weitere Informationen zu dem Event gibt es auf open-strategies.de
Folge dem SUMMIT OF NEWTHINKING auf facebook, google+, oder twitter (#son12)

CeDEM12: Extended Deadline – 16/01/2012

Due to authors’ requests, we extended the submission deadline for CeDEM12 until 16 January 2012. We kindly invite you to submit a paper to one of the tracks listed below. We hope that this extension gives authors enough time to use all their creativity for their papers (cf. video).

 

Call for Papers

In modern democracies, people are to be empowered by means of information and communication technologies. Transparency and access to data, new ways of interacting with government and democratic institutions cause profound changes in society. Social media and the new forms of societal behaviour, including content generation, collaboration and sharing as well as network organisation change our understanding of politics and business. Governmental and private internet services have increased the citizens’ independence and flexibility. However, enthusiastic ideas and projects often failed to produce the expected results as technology is only the basis for new forms of organisation and interaction. CeDEM12 seeks to critically analyse present and future developments in e-democracy and open government. CeDEM12 presents the following tracks:

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Vergessen im Internet (Session GovCamp 2011)

Hier finden Sie eine Vorankündigung einer Session im Rahmen des Government 2.0-Camps am 2.12.2011 in Wien.

Vergessen im Internet: gesellschaftliche Bedeutung und mögliche Lösungswege

Das Internet weiß (fast) alles. Ereignisse, Erlebnisse und Alltäglichkeiten stehen im Netz, öffentlich und dauerhaft, nichts wird vergessen. Diese Art der ewigen Präsenz und der ständig abrufbaren Vergangenheit kann – je nach Situation und Perspektive – Segen oder Fluch sein. Wollen wir wirklich, dass alles aus unserer Vergangenheit, aus unserem Privatleben immer verfügbar ist und bleibt? Welche technischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Möglichkeiten gibt es, mit der ständigen Verfügbarkeit von Informationen im Netz umzugehen? Wie wirkt es sich auf unsere Gesellschaft aus, dass sich mit dem Internet das Verhältnis von Erinnern und Vergessen umkehrt, zumindest aber stark verändert? Welche Chancen bringt dieser Prozess mit sich, welche Risiken bestehen?

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Alpbach: Offen ist nicht gleich Demokratie

Open Government baut auf drei wesentlichen Grundprinzipien auf: Steigerung der Transparenz durch offenlegen von Daten, Informationen und Prozessen, Beteiligung am politischen Prozess, und Zusammenarbeit in Verwaltungsverfahren und Services des Staates.

Zentrale Zielperspektiven

Die zwei zentralen Zielperspektiven sind einerseits die Stärkung der Demokratie und andererseits Effizienz- und Effektivitätssteigerungen in Verwaltung und Politik. Die beiden Zielperspektiven können sich ergänzend unterstützen, müssen das aber nicht.  Zahlreiche Open Data Initiativen – zur Verfügung stellen von Rohdaten, die von Wirtschaft und Zivilgesellschaft in mobilen Applikationen genutzt werden können – sind einer strategischen Transparenz zuzuordnen die keine direkte Wirkung auf die Demokratie ausübt. Ebenso sind zahlreiche Zusammenarbeitsmodelle auch in Autokratien einsetzbar, wie bspw. online Beschwerdemanagement über Missstände im öffentlichen Raum (http://www.fixmystreet.com/).

Open ist nicht gleich Demokratie

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