Vortrag

Workshop: Interdisciplinary Perspectives on eParticipation

Am 3. Juli 2009 fand im ICT&S Center der Universität Salzburg der Workshop “Interdisciplinary Perspectives on eParticipation” statt. Conference Chair war Dr. Ursula Maier-Rabler.

Der Workshop war eine Tagesveranstaltung des ICT&S Centers in Kooperation mit dem Demokratiezentrum Wien. Der Workshop gab den TeilnehmerInnen Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung zum Thema eParticipation. Ziel der Veranstaltung war es, eine Plattform für die österreichische eParticipation-Gemeinschaft zu konsolidieren und zu erweitern, und sich im Bereich der eParticipation-Forschung in Österreich um eine verstärkte Interdisziplinarität zu bemühen.

ICTandS

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E-Government Konferenz 09

Die alljährliche E-Government Konferenz der ADV fand dieses Jahr anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung am 18. Juni 2009 im Wiener Rathaus statt. Eine ausgewogene Mischung aus lokalen E-Government Neuigkeiten und Berichten zu internationalen Projekten sorgte auch heuer wieder für ein ausgewogenes und spannendes Programm.

In seiner Eröffnungsrede bot SC Dr. Arthur Winter, Leiter der Sektion V des Bundesministeriums für Finanzen, nicht nur eine Aufstellung der Arbeitsbedingungen der Verwaltung vor zwanzig Jahren gegenüber von heute, sondern auch einen Ausblick auf verwalterisches Handeln in dreißig Jahren. Besonders der demografische Wandel wird zu völlig neuen Arbeitsmodellen führen und, bedingt durch den hohen natürlichen Abgang in die Pension, elektronischem Wissensmanagement eine strategische Bedeutung geben.

Mag. Dr. Peter Parycek, MAS, Leiter des Zentrums für E-Government der Donau-Universität Krems, präsentierte die Gemeindestudie 08/09. Sollten sie Interesse an Details haben, können sie die gesamte Studie als PDF herunterladen: E-Government Gemeindeumfrage 2008. Einen kurzen Überblick bietet die foglende Präsentation:

Dr. Roland Sallmann von Public Manangement Consulting präsentierte die E-Government Referenzstädte Initiative, getragen zum Bundeskanzleramt und Städtebund. In mehrjähriger Laufzeit werden in Städten unterschiedlicher Größe bis hin zur gesamten Region Kärnten praktikable E-Government Vorgehensmodelle implementiert, die allen österreichischen Städten zur Verfügung stehen werden.

In seiner Rede stellte Dr. Bernhard Karning vom Bundeskanzleramt neue Entwicklungen im Bereich der elektronischen Zustellung vor. Besonders die behördeninterne Kommunikation über verschiedene föderale Ebenen hinweg, wird in Zukunft über die behördlichen Zustellservices abgewickelt werden, so das Konzept.

Semantischer Datenaustausch wird die Herausforderung für die öffentliche Verwaltung der nächsten Jahre, davon ist Doris Ipsmiller von m2n – consulting and development GmbH überzeugt. In ihrer Präsentation stellte sie das Virtual Company Dossier (VCD) vor, ein work package des PEPPOL-Projektes. PEPPOL, für Pan European Public Procurement OnLine, soll durch Schaffung eines großen europäischen Raums für öffentliche Ausschreibungen wesentlich zur Wettbewerbsbelebung im Fall großer europäischer Ausschreibungen beitragen.

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OCG Competence Circle: Web 2.0 und öffentliche Verwaltung

Vortrag des Zentrums für E-Government: “Web 2.0 und öffentliche Verwaltung – Auswirkungen auf Staat und Verwaltung

Zeit: Dienstag, 16. September 2008, 17:30
Ort: Heinz Zemanek-Saal der OCG, Wollzeile 1-3, 1010 Wien

Vorträge von

  • Dr. Anton (Tony) Fricko, IBM Austria, Program Manager für Emerging Technologies
  • Mag. Johann Höchtl, Donau Universität Krems, Zentrum für E-Government

Für weitere Informationen: http://www.ocg.at/events/cc/cc32.html

meinparlament.at – Kandidierende stellen sich den Bürgerfragen

Am Freitag fiel der Startschuss für die heiße Phase des Online-Wahlkampfs: Auf der Internetplattform www.meinparlament.at die bei einer Pressekonferenz im österreichischen Parlament vorgestellt wurde, können Bürgerinnen und Bürger mehr als 1.000 Kandidierende für die Nationalratswahl online befragen. „Über vierhundert Fragen erreichten uns bereits in der ersten Woche“ freuen sich die Initiatoren von Politik Transparent, Dr. Peter Merschitz aus Baden und Dr. Peter Parycek aus Krems. Die Schirmherrschaft wurde von den drei PräsidentInnen des Nationalrats übernommen; wissenschaftlich begleitet wird das Demokratieprojekt vom Zentrum für E-Government der Donau-Universität Krems.

Neben der Möglichkeit, Fragen an Spitzenpolitiker wie etwa Werner Faymann oder Mag. Wilhelm Molterer zu richten, soll die Plattform vor allem den Dialog zwischen BürgerInnen und den jeweiligen PolitikerInnen ihres Wahlkreises fördern. Die User können auf meinparlament.at einfach ihre Postleitzahl eingeben und so die zuständige Ansprechperson finden. So können sich BürgerInnen rechtzeitig sowohl über die jeweiligen Kandidatin als auch deren Partei informieren, und alle Anliegen ansprechen die ihnen am Herzen liegen. Nach dem Wahlsonntag am 28. September können dann Fragen an die 183 neugewählten Abgeordneten gerichtet werden.

„Mit meinparlament.at wollen wir Politik transparenter machen“, so Dr. Merschitz, Mitbegründer und Vereinsvorsitzender von Politik Transparent. „Wer um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler wirbt, muss sich auch deren Fragen stellen.“ Aber nicht nur das. Seit der Wahlrechtsreform 1992 können die WählerInnen ja mittels Vorzugsstimme einen weitaus größeren Einfluss auf die Zusammensetzung des Nationalrats ausüben als in den 70er und 80er-Jahren. So können auch KandidatInnen auf einem hinteren Listenplatz ins Parlament gewählt werden. „Der Wählerwille zählt“, meint Dr. Parycek, „darum ist es so wichtig, dass sich mündige Bürgerinnen und Bürger tatsächlich ein Bild von ihren Ansprechpersonen machen können.“

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Vortrag: Wieviel ,e’ verträgt der Staat?

  • Konferenz: talk&match.IT – IT Information Transfer and Matchmaking Event
  • “Digital Cities `08: Ist der digitale Bürger dem Technologieansturm gewachsen?”
  • Datum & Ort:  10. Juni 2008, Schwechat

Zusammenfassung der Konferenz:

Die bereits zweite Veranstaltung zum Thema „Digital Cities“ im Rahmen der Serie talk&match.IT der Initiative eSchwechat.at war diesmal nicht nur neuen technologischen Entwicklungen gewidmet, sondern auch der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen mit diesen.

In beiden Eröffnungsreferaten betonten sowohl der Bürgermeister der Stadt Schwechat, Abg. z. NR Hannes Fazekas, wie auch der Leiter der Initiative eSchwechat.at, DI Helmut Paugger, Geschäftsführer des talk&match.IT-Veranstalters Innovation Consultancy, dass eine der Zielsetzungen von eSchwechat.at auch das Hinterfragen des technischen Fortschritts sein muss, da dieser ja letztlich den Menschen zu Gute kommen soll.

Dr. Friedrich Bock, ehemaliger Vorsitzender des Fachverbandes Informationstechnologie und Unternehmensberatung der WKO und wiederholt Vortragender bei talk&match.IT, betonte, dass das Konzept digitaler Städte durch das Zusammenkommen von Offenheit gegenüber Neuem, politischem Willen, Forschung, Entwicklung und Anwendung durch Bürger und Wirtschaft, wie es eSchwechat.at konzeptionell vorsieht, eben auch die Chance bietet, die Sinnhaftigkeit des „digitalen Ansturms“ zu prüfen.

Umbruch in Gesellschaft un Politk

Mag. Dr. Peter Parycek vom Zentrum für e-Government der Donau Universität Krems stellte zu seinem Thema „e-Government – wie viel ‚e’ verträgt der Staat“ fest, dass sich angesichts der Verdoppelung der Innovationsgeschwindigkeit etwa alle 10 Jahre, die in diesem Jahrhundert mehr Wandel verursache als in Jahrtausenden zuvor, (vermeintlich) stabile Systeme irreversibel zu instabilen Systemen würden, die anderes Vorgehen erfordern – politisch wie gesellschaftlich. Parycek stellte im Zusammenhang mit dem immer höheren Sicherheitsbedürfnisses des Staates schließlich die Frage „Wer hat was gespeichert, verarbeitet und wann darauf zugegriffen?“ und postuliert einen Systemwechsel im Sinne eines neuen Demokratieverständnisses auf Seiten des Staates UND der BürgerInnen.

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