Konferenz

Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2016: Call for Papers, Workshops, Tutorials, Panels

Vom 9. bis 11. März 2016 findet die Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI 2016) in Ilmenau statt. In guter Tradition soll die MKWI 2016 als Plattform für den wissenschaftlichen Dialog und Diskurs aktueller und wichtiger Themen und Herausforderungen der Wirtschaftsinformatik dienen.

MKWI2016
Wir laden Sie ein die MKWI 2016 mitzugestalten:

Öffentliche Verwaltungen sehen sich im Kontext des E-Government zurzeit Herausforderungen an vielen verschiedenen Fronten gegenüber. Themen wie Bürokratieabbau oder Kosteneinsparungen fordern Verwaltungen insbesondere hinsichtlich ihrer internen Strukturen und Abläufe. Transparenz und Vergleichbarkeit sind unabdingbar, um die Effizienzziele und -erwartungen zu erreichen. Neben organisatorischen Veränderungen sind verstärkte organisationsübergreifende Zusammenarbeit und technische Neuerungen notwendig, um die Ziele und Anforderungen nicht nur in einer leeren Hülle, sondern in der Tiefe umzusetzen. Die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen rückt hier ebenso in den Fokus wie die Nutzung von Standards, um das berühmte Rad nicht wieder und wieder neu zu erfinden.
Darüber hinaus spielt aber auch die Außendarstellung, beispielsweise in sozialen Medien oder im Kontext des Open Government, eine zunehmende Rolle, insbesondere wenn es um die Akzeptanz und Anwendung von E-Government Anwendungen durch die Bürger und die Unternehmen geht. Neben einer einfacheren Wahrnehmung der Verwaltungsdienstleistungen fordern immer mehr Bürger darüber hinaus auch Beteiligungsmöglichkeiten an der Verwaltungssteuerung zwischen den Wahlen ihrer Vertreter vor Ort ein. Sei es, dass nötige Daten offengelegt werden, die Bürger sich an der Haushaltsplanung beteiligen können oder an städtebaulichen Konzepten mitwirken können.
Zusammenfassend werden von den Verwaltungen gewaltige Umstrukturierungen und die Öffnung gegenüber der Dienstleistungslandschaft erwartet.
Das Forschungsfeld des E-Government adressiert diese Themenbereiche und möchte im Rahmen des Tracks „E-Government“ innovative Forschungsideen, empirische Untersuchungen zum Wandel der Verwaltungen und konkrete Umsetzungen von Konzepten diskutieren, die zeigen, dass E-Government-Konzepte funktionieren.

ISPRAT Konferenz, Freitag 26. 9. 2014

Am Freitag den 26.9.2014 fand an der Donau-Universität Krems eine ISPRAT-Konferenz statt. Experten aus der Forschung und hochrangige Entscheidungsträger aus der Verwaltung trafen einander um neue Forschungsergebnisse zu diskutieren und aktuelle Entwicklungen zu analysieren.


isprat krems 2014

Pragmatisches Open Government

Mag. Dr. Peter Parycek, MAS MSc (Donau-Universität Krems)

Die digitale Netzwerkgesellschaft fordert Offenheit, Nachvollziehbarkeit, Beteiligung und Kooperation während die Verwaltung geprägt ist von klassischer Hierarchie. Mit diesem Spannungsfeld zwischen Netzwerken und Hierarchien beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe der ISPRAT. Gemeinsam (top-down vs. bottom-up) mit der Verwaltung werden akteursorientierte Strategien für sämtliche Ebenen der Verwaltung, von der strategischen Ebene (Politik) von der Ebene der Umsetzung bis hin zur Abteilungsebene mit dem einzelnen Sachbearbeiter bzw. der Referentin entwickelt.

Die Projektphasen gliedern sich in

  • die Analyse von Fokusgruppen
  • die Ableitung von Empfehlungen aus Workshopergebnissen
  • die Validierung der erarbeiteten Empfehlungen und
  • die Erprobung mittels Anwendungsszenarien.

In Bezug auf Offenheit und Partizipation sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Strategie muss von der Politik kommen und getragen werden
  • alle gesellschaftlichen Gruppen müssen integriert werden
  • Asymmetrie der Betroffenheit – einige Betroffene organisieren ihre Beteiligung besser
  • Datenhoheit der NutzerInnen

Ergebnis aus dem Workshop ist die Forderung, dass (politische) Verantwortung übernommen werden muss, ausschließliche Initiativen der Verwaltung reichen nicht aus: Das Silodenken der der Verwaltung muss durch politischen Willen gelöst werden. Allerdings ist aktuell die politische Relevanz von Offenheit und Partizipation – sieht man von Ausnahmen wie Hamburg oder Wien ab – eher begrenzt. Notwendige Voraussetzungen dazu wären strategische Offenheit und die Ausführung der wirkungsorientierten Verwaltung.

Wie sollen Kooperations- und Beteiligungsprozesse gestaltet sein? Diese Antwort auf diese Fragestellung wird  von der föderalen Ebene beeinflusst. Instrumente dazu sind zentrale, vertikal und horizontal vernetzte Register und die Nutzung externer Ressourcen zur Erreichung konkreter Ziele.

“E-Government ist eine Schönheit, die von innen kommen muss.”

Open Data Analytics as a Service – ODAaaS

Dr. Stephan Gauch (Fraunhofer FOKUS)

“Von Big Data zu Smart Data”. Die Verwaltung arbeitet mit einer Unmenge an Daten, eber es  fehlen zentrale Dienste diese zu nutzen (Datenanalyse). Dabei sollen auch nicht wissenschaftliche Personen ermutigt werden, ihrem Forschungsinteresse nachzugehen und der Wissenschaft bereitgestellt werden.

Um qualitativ relevanten Analysen zu erhalten sind die Aktualität und Verfügbarkeit der Daten wichtig. Organisatorische Probleme sind die Bereitstellung der Daten abseits des Datenportals sowie Datenbereinigung. Eine Cloud könnte das Problem lösen, wobei bestimmte Programme in der Cloud selbst ausgeführt werden. Als Ergebnis könnte ein Daten- und Dienstemarktplatz entstehen.

Herausfordernd ist die Einstellungen nach einer “One size fits all” – Lösung: qualitativ hochwertige Analyseergebnisse sind auf dieser Grundlage nicht möglich.

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OGD2012: Open Government Data Konferenz in Linz

CC by Andreas Berthold  via ogd2012.at

CC by Andreas Berthold via ogd2012.at

Am 26. Juni treffen zum zweiten Mal Interessierte aus den Bereichen Politik, öffentliche Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der  OGD2012 Konferenz in Linz zusammen, um sich zu Fragen rund um Open Data in und um Österreich auszutauschen und auf den neuesten Stand zu bringen.

Ort des Geschehens ist heuer der Linzer Wissensturm – gehostet wird die OGD2012 von der Open Commons Region Linz, organisiert vom Open Knowledge Forum Österreich. Bis 31. Mai gibt es noch Frühbuchertickets!

Infos zu den Themen und Panels

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Bundesfachtagung des FLGÖ auch an der Donau-Universität Krems

Der Fachverband der leitenden Gemeindebediensteten hat es sich vor dem Hintergrund einer massiven Informationstechnologisierung der Verwaltung und der BürgerInnen zum Ziel gesetzt, der Aus- und Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen besonderen Stellenwert beizumessen.

Die jährliche Fachtagung steht daher ganz im Zeichen dieser Herausforderungen und wie diesen mit gemeinsamen Maßnahmen begegnet werden kann.

Fachtagung 2011

Am Campus Krems wird die Tagung in Kooperation mit dem Zentrum für E-Government durchgeführt. Für AbsolventInnen der E-Government Ausbildung der Donau-Universität Krems ist dieser Konferenztag inkl. Mittagessen kostenfrei – ein Dank an dieser Stelle an unseren Kooperationspartner, der dieses Angebot ermöglicht!

Die Anmeldung erfolgt über die Konferenzseite des FLGÖ.

Global Online Freedom Initiative – Konferenz

Wir würden uns freuen, wenn Sie auch in diesem Jahr die Gelegenheit nützen, spannende Menschen bei der GLOBArt ACADEMY zu treffen und wertvolle Impulse zum Thema Freiheit zu erfahren.
Reservieren Sie sich einen Platz: Für AbsolventInnen und Studierende der Donau-Universität gibt es den Studentenpreis Euro 99,– für die Tagung, pro Tag 35,–.

GLOBArt ist eine niederösterreichische Denkwerkstatt für Zukunftsfragen (www.globart.at).  In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder Projekte zu Europa und europäischen Fragen umgesetzt.

An einem der schönsten historischen  Plätze der Wachau, dem neu renovierten Kloster UND in Krems (www.klosterund.at) treffen sich von 08. – 11. September 2011 300 relevante Stakeholder aus Wirtschaft, Kunst & Kultur, Umwelt, Sozialbereichen, Politik und  Zivilgesellschaft zum Thema „Freiheit“. Die Donau-Universität ist Kooperationspartner.

Auma Obama  spricht „im Kopf aber bin ich frei“ zur Eröffnung, der jüdische Humor als Weg zur Freiheit mit Paul Chaim Eisenberg, Ideen eines Zen-Lehrers zur Freiheit für Führungskräfte mit Marc Lesser, ein Beispiel von freier, schneller Entscheidung mit dem Skiweltmeister David Zwilling, ein Aufruf zu „Frei von – Frei zu“ von Freda Meissner-Blau, Karim El–Gawhary über die neuesten politischen Entwicklungen im arabischen Raum, Götz Werner, dm Gründer und einer der innovativsten Unternehmer und Social Entrepreneur Europas. Weitere 50 prominente Experten und Expertinnen haben Ihr Kommen zugesagt.

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