Social Networks

Higher education: The attack of the MOOCsMOOC

Date: 20-07-2013
Source: The Economist

An army of new online courses is scaring the wits out of traditional universities. But can they find a viable business model?

DOTCOM mania was slow in coming to higher education, but now it has the venerable industry firmly in its grip. Since the launch early last year of Udacity and Coursera, two Silicon Valley start-ups offering free education through MOOCs, massive open online courses, the ivory towers of academia have been shaken to their foundations. University brands built in some cases over centuries have been forced to contemplate the possibility that information technology will rapidly make their existing business model obsolete. Meanwhile, the MOOCs have multiplied in number, resources and student recruitment—without yet having figured out a business model of their own.

Besides providing online courses to their own (generally fee-paying) students, universities have felt obliged to join the MOOC revolution to avoid being guillotined by it. Coursera has formed partnerships with 83 universities and colleges around the world, including many of America’s top-tier institutions.

EdX, a non-profit MOOC provider founded in May 2012 by Harvard University and the Massachusetts Institute of Technology and backed with $60m of their money, is now a consortium of 28 institutions, the most recent joiner being the Indian Institute of Technology in Mumbai. Led by the Open University, which pioneered distance-learning in the 1970s, FutureLearn, a consortium of 21 British, one Irish and one Australian university, plus other educational bodies, will start offering MOOCs later this year. But Oxford and Cambridge remain aloof, refusing to join what a senior Oxford figure fears may be a “lemming-like rush” into MOOCs. (more…)

Revolution 2.0

“New communication technologies – from the printing press to Facebook and Twitter don’t cause revolutions alone, argues Mark Sedra in an essay for the Globe and Mail. But fast means for distributing criticism and making plans can spur activism, particularly in promoting democracy. Social networking has emerged as the Web communication “medium of choice in the developing world, with those who are wired typically spending more time on social networking sites than e-mail,” explains Sedra. Foreign intervention or haranguing can backfire, leading to setbacks for local movements. Instead, democracy promoters in the West can develop a strong infrastructure, enabling social-media tools and innovations that allow citizens living in authoritarian states to access a free internet. Of course, the same principles apply for governments and citizens in the West – blocking or criminalizing criticism, as has been done with WikiLeaks, protects a powerful few rather than society. Sedra concludes that an open and free internet is a strong internet.” – YaleGlobal Online, 18-02-2011.

A free and open internet spreads the best ideas and unnerves the powerful

Read the article by Mark Sedra, “Revolution 2.0: democracy promotion in the age of social media.” The Globe and Mail, 18-02-2011.

Versuchungen zu sozialen Netzwerken

Unter diesem Titel fand am 25.1.2011 im Klubsitzungssaal des Parlaments eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion statt, die Chancen, Risiken und politische Herausforderungen sozialer Netzwerke unter die Lupe nahm.

Bernhard Jungwirth: Chancen und Gefahren von Online Communities

Das Reden über soziale Netzwerke ist bei Jugendlichen Alltag geworden. Spezifisch für diese Gruppe ist auch die Selbstinszenierung und Identitätsbildung in sozialen Netzen. Eine Untersuchung über Mediennutzungsmotive der 12 bis 24-Jährigen ergab, dass das Internet bei den Informations- und Unterhaltungsaspekten klar die Nase vorn hat. Das Fernsehen ist mittlerweile auf passive Funktionen zurückgedrängt. Die Studie EU Kids Online unterscheidet drei verschiedene Rollen der jungen NutzerInnen: Content (RezipientIn), Contact (TeilnehmerIn) und Conduct (AkteurIn).

(more…)

Politik im Netz – Wo bleibt die Systemrelevanz?

Anlässlich 1 Jahr unibrennt sind die Studierendenproteste und damit die Themen Politik im Netz und elektronische Partizipation wieder nicht nur in allen Mündern, sondern auch in allen Medien. Im Mittelpunkt steht u.a. die Frage, inwieweit sich Protest und politische Mitbestimmung durch Soziale Netzwerke verändert haben.

Meinungsbildung und strukturelle Organisation in Sozialen Netzwerken

Eine FM4 Homebase am 21.10. zum Thema “Protest im Netz” mit Robert Zikmund, gestaltet von Michael Schmid, beschäftigte sich mit dem Wandel der Öffentlichkeiten und der Verlagerung der Meinungsproduktion in das Internet. Dies hat wiederum einen Umbau der Medienlandschaften zur Folge, denn Information wird nicht mehr streng hierarchisch (top-down) produziert. Und die meinungsbildende Kraft von Sozialen Netzwerken haben mittlerweile auch Politik und Unternehmen klar erkannt.

Im Unterschied zu bestehenden Netzwerken wie Telefonlisten etc. hat das Internet die Möglichkeit politischer Beteiligung radikal verändert. Die Abstufungen der verschiedenen Proteste sind so fein, dass man zwischen “MitläuferIn” und “Hauptprotest-TeilnehmerIn” nicht mehr unterscheiden kann. Tools wie Facebook oder Twitter unterstützen die zunehmend vernetzte Kommunikation. Jana Herwig streicht in diesem Zusammenhang die Möglichkeit strukturellen Organisation über “Hashtags” (#) heraus. Um überhaupt an die Öffentlichkeit zu treten, sind heute geringere Mittel notwendig, auch können sich in dieser Situation marginalisierte Gruppen besser zusammenfinden.

(more…)

Aktive Spinne oder hilflose Fliege? Bewegen im Sozialen Netz

Am 28.4.2010 fand die Blue Hour des Alumni-Clubs der Donau-Universität Krems im Leopoldmuseum statt. Der Abend befasste sich mit der Frage der Nutzung, der Reputation im Internet und den Veränderungsprozessen in der Gesellschaft, insbesondere in Berufssparten, die mit Personengruppen und Öffentlichkeit zu tun haben.

Es diskutierten Judith Denkmayr (Geschäftsführerin von Digital Affairs), Peter Parycek (Leiter des Zentrums für E-Government) und Oliver J. Wolff (Massive Art Multimedia & Software GmbH). Durch die Diskussion führte Michael Prüller (Stv. Chefredakteur “Die Presse”).

Persönliche Erfahrungen und Strategien

Nach der Begrüßung durch Judith Bauer berichtete Herr Prüller (Stv. Chefredakteur der Presse) über persönliche Erfahrungen mit Social Media (seine Passwörter vergisst er gerne mal) und Phänomene der Kontaktaufnahme durch unbekannte Leute oder SchulfreundInnen. Beinahe 80 % ÖsterreicherInnen nutzen das Internet und ca. 2 Millionen der ÖsterreicherInnen haben ein Facebook-Profil angelegt. Doch was tut oder lässt man in Netzwerken ganz gezielt und wie gehen die PodiumsteilnehmerInnen damit um?

Denkmayr vermeidet es, zu viele private Fotos hochzuladen, verbreitet aber wichtige oder auch lustige Themen gezielt an ihr Netzwerk. Die Digital Relations-Managerin wendet täglich ca. 1,5 h dafür auf. Das Zurverfügungstellen von Inhalten reicht heute nicht mehr, vielmehr werden Vernetzung und Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger.

(more…)