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Gov2Vienna Camp 2014 – Zusammenfassung

Gov20camp_Vienna_2014_RingDas 5. #gov2vie-Barcamp Wien ging über die mittlerweile familiäre Bühne – bekannte und neue Gesichter diskutierten auch dieses mal über Innovation, Open Government und Partizipation. Wir haben für Sie zum Nachlesen eine Linkliste erstellt – danke an das Dokumentations-Team von der Donau-Universität Krems und Dialogplus! 

Der Stadt Wien ist ein partizipativer Zugang zur Weiterentwicklung der öffentlichen IT-Strategie der Stadt wichtig, insofern war es schön, dass das Barcamp im Rathaus stattfinden konnte, auch Sessions zur Digitalen Agenda der Stadt Wien sowie des Open Data-Portals zeigten, dass die Stadt am Barcamp sehr präsent war. Es kamen jedoch die unterschiedlichsten Perspektiven in den Sessions zur Sprache – neben den Städten auch die der Unternehmen, Wissenschaft, oder der BürgerInnen.

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Links und Dokumentation:

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Session5: ePartizipation im Grätzl

Max Harnoncourt, factline

Gesammelte Notizen der moderierten Diskussionsrunde:

Kleine Gemeinden haben weniger Mittel sich um E-Partizipationselemente zu kümmern als größere Gemeinden. Insbesondere komplexe Planungstools (für zB. Radweg, Wildbachverbauung) sind kostenintensive online Verfahren was technologische Infrastruktur betrifft. Wien hat zB. ein sehr gut ausgebautes Grätzlmanagement, was aber auch mit Kosten verbunden ist.

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Auf Augenhöhe respektvoll von der Gemeinde informiert zu werden ist ein wichtiger Schritt um sich als BürgerIn ernstgenommen zu fühlen. Dies sollte aktuell zur Norm werden und elektronische Möglichkeiten können hier auch kostengünstig eingesetzt werden. Für sämtliche Änderungen im Bezirk können Informationen helfen, damit sich BürgerInnen darauf einstellen können.

Menschen zur Beteiligung zu motivieren ist ein wichtiger Teil sämtlicher Projekte. Beteiligungsraten sind selbst bei Kommunikation an die Grundgesamtheit der Betroffenen meist sehr überschaubar. Persönliches Anschreiben von zB. dem/r BürgermeisterIn zeigt BürgerInnen Wertschätzung und motiviert zur Teilhabe. Dennoch nimmt nur ein Bruchteil der direkt angesprochenen BürgerInnen an Beteiligungsprozessen (offline und/oder online) teil.

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Session4: Digitale Karten – Tools für BürgerInnenbeteiligung

Präsentation von Johannes Kellner

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Eine Evaluierung verschiedener Tools (siehe etwa www.100gruende.at) führte zur Zielsetzung der Vereinigung mehrerer Tools zur Bürgerbeteiligung. Bei der Konzeption eines derartigen Tools ergeben sich viele Fragen: Was sehen BürgerInnen als notwendig an? Wofür wollen sie das Tool verwenden? Wie schafft man es, Anreize zu bieten, damit sich BürgerInnen mit ihren Ideen einbringen?

Am besten funktionieren Tools, die technisch am simpelsten aufgebaut sind und eine klare Aufgabe an BürgerInnen stellen, ihre Wünsche und Anforderungen bekannt zu geben.

Was passiert mit diesen Daten? Bestehen (technische) Abhängigkeiten? Je modularer der Aufbau ist, desto einfacher ist eine Anpassung an geänderte Verhältnisse.

Welchen Mehrwert hat eine Beteiligung der BürgerInnen in ihren Bezirken für die betroffenen BürgerInnen konkret?

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Session4: ePartizipation und eID

Präsentation von Michael Sachs und Judith Schossböck

Zur Sammlung von Meinungen zum Spannungsfeld E-Part und e-ID und die Diskussion von Anwendungsszenarien für E-Partizipation und elektronische Identitäten wird ein Brainstorming durchgeführt. Dieses bringt verschiedene Vorstellungen von einer elektronischen Identität ans Licht: Kaufen Raucher mit einer e-ID Zigaretten? Verwende ich mit Facebook eine e-ID? Fällt eine Supermarkt-Kundenkarte in diese Kategorie?

Man kann nicht von “der einen und einzigen” e-ID sprechen. Elektronische Identität kann in verschiedenen Ausprägungen konzipiert werden. Kann man von e-ID sprechen, oder ist die Bezeichnung “unterschiedliche Identifizierungsmöglichkeiten” adäquater?

Die Begriffe Identifikation (Feststellung der Identität: anonym bis Klarnamen) und Authentifikation (Echtheit der Willenserklärung in dem Sinn, dass ihr vorgeblicher Urheber auch der tatsächliche Urheber ist) sind zu differenzieren.

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Session3: E-Partizipation als Voraussetzung für Innovation

Kirsten Neubauer, neu & kühn


Notizen: Im Bereich der Innovation gelten ähnliche Bedingungen bezüglich der Community wie bei Partizipation, wenn man Erfolg haben will. Beispiele von kooperativer Produktentwicklung gibt es zahlreiche. Diese Beteiligungsprozesse bringen jedoch kaum grundlegend neue Ideen, die noch kein/e ExpertIn hatte. Das konkrete Ergebnis ist somit bei partizipativen Innovationsprozessen oft zweitrangig, weil vor allem die Einbindung und der Informationsfluss mit der Community wichtig sind. Öffentliche Beteiligungsverfahren im Bereich des öffentlichen Verkehrs gibt es mittlerweile in einer Vielzahl, und hier finden sich ähnliche Erfahrungen.