gov2.0camp

#gov2vie: Das Gov20camp 2013 sagt Danke!

Das war das Gov20camp 2013 – Ein Dankeschön mit Vorfreude auf’s Gov20Camp 2014!

1424488_672278692811799_1437773798_nDie Vorbereitungen liefen auch heuer seit dem Sommer auf Hochtouren. Die Anmeldungen waren vielversprechend, die HöchstteilnehmerInnenzahl lange vor Beginn des Camps erreicht und neue T-Shirts wurden gedruckt (können auf Wunsch zum Selbstkostenpreis nachbestellt werden gov20campvie@gmail.com) Schließlich fanden 80 TeilnehmerInnen ihren Weg in das Amtshaus Stadlau, um sich dort über 19 Themen auszutauschen. Damit diese Inhalte allen zugänglich sind, hat sich auch heuer wieder das Team des Zentrums für E-Governance in die Räume der Sessions des Gov2.0Camps “geschummelt” und dokumentiert. Ein umfangreiches Foto-Album findet sich auf flickr und hier, am Digital Government Blog gibt es Inhalte und Diskussionssplitter – geordnet nach Räumen und Zeiten zum Nachlesen. Johann Mittheis, Peter Parycek IMG_8688

Eröffnet wurde das vierte #gov2vie von Peter Parycek, der Johann Mittheisz zu einem kurzen Rückblick auf die Open Government Bemühungen der Stadt Wien einlud. Der CIO der Stadt Wien freute sich in seinem Vortrag über vier erfolgreiche Open Data Jahre und den lebendigen Austausch zwischen Verwaltung, Community und Wissenschaft, der nicht zuletzt auch als jährlicher Fixpunkt am gov20camp stattfindet. Strategien für das Aufspringen der Wirtschaft auf Open Data lagen DI Mittheisz für die Zukunft besonders am Herzen. (more…)

#gov2vie – Raum Polaris, Großer Bär, Vormittag

Inhalt:

  1. Open Data Portal Österreich (Martin Kaltenböck)
  2. Standards für ein Open Data Portal (Axel Polleres)
  3. Liquid Democracy, warum es nicht funktioniert und vielleicht niemals wird (Silvio Heinze)

1. Martin Kaltenböck: Open Data Portal Österreich

IMG_8956Zentraler Datenkatalog für offene Daten aus Wirtschaft, NGO/NPO, Forschung und Gesellschaft. Slot A 10:30 – 11:10 http://opendataportal.at/ Das technische System data.gv.at wird aktuell verwendet, um gemeinsam mit der Wikimedia-Foundation die Wirtschaft dazu zu animieren, ebenfalls Daten freizustellen. Die Hauptarbeit liegt gegenwärtig in der Überzeugungsarbeit, dass es auch für die Wirtschaft Mehrwerte geben kann, Daten zu öffnen. Aktuell reagieren die Unternehmen jedoch noch zurückhaltend. Diskussion in der Gruppe: Welche Datensätze würden auf diesem Portal Sinn machen? (more…)

#gov2vie – Raum Libra, Vormittag

Inhalt:

  1. Stefan Huber: OGD, Big Data – (un)gewollte politische Konsequenzen
  2. Stefan Pawel: BürgerInnenbeschwerdeplattformen und Julian Ausserhofer: Feedback im öffentlichen Verkehr
  3. Stefan Schartlmüller: Demokratiereform

1. Stefan Huber: OGD, Big Data – (un)gewollte politische Konsequenzen

Judith Schossböck, Florian Sedy, Stefan Huber IMG_8665Wechselwirkungen zwischen Technologie und Gesellschaft – ungewollte politische Konsequenzen Gewollte und ungewollte Konsequenzen von Open Government Data als Teil von Big Data infolge der bevorstehenden Konvergenz der vier Technologiebereiche: Nano-, Bio-, Informations- und Kommunikationstechnologie und Kognitionswissenschaft. Die große Herausforderung besteht darin, eine feine Linie zu definieren zwischen gewollter gesellschaftlicher Veränderung und abzulehnenden Kollateralschäden für die Lebensqualität. Eine politische Lösung kann dadurch erreicht werden, innerhalb eines innovationsfreundlichen Umfelds klare Grenzen durch politische Regulation zu setzen. Die dafür geeignete politische Ebene ist jedoch nicht die eines kleinen Landes wie Österreich, denn Technologie macht an Staatsgrenzen nicht halt. Erst die Ebene der Europäischen Union bietet die Chance technologische Entwicklungen durch Regulation auf ein human-verträgliches Ausmaß und auf eine sozial-verträgliche Geschwindigkeit einzugrenzen.

2. Stefan Pawel: BürgerInnen Beschwerdeanliegen Mgmt. (more…)

#gov2vie: Brainstorming für Gov20camp 2013 & Feebackrunde

Feedbackrunde zum #gov2vie

Der dritte und letzten Teil des Nachmittags dreht sich um die Frage, wie es mit dem gov2vie-Camp weiter gehen soll. In Deutschland wurde das 4te GovCamp ausfallen gelassen, was Peter Kühnberger ein durchaus inspirierender Gedanken sei. Peter Parycek teilt diese Ansicht weniger.
Michael Eisenriegler wirft ein, dass OGD-Data konzeptuell gegessen sei, da man inzwischen wisse, was man tun müsste. Anders sei das im Bereich Freedom of Information (…) – wo die Grenzen und Möglichkeiten noch nicht ausgelotet sind. Interessanter wäre also eventuell, solche Themenschwerpunkte zu wählen. Auch ein wenig enttäuschend war heuer, dass wenige PolitikerInnen am gov2vie waren. Teils ist es notwendig, Menschen sehr gezielt einzuladen, um qualitative Ergebnisse und spannende Tage gestalten zu können. Nach außen hin immer noch sehr “technoide Wirkung”, auch wenn inhaltlich heuer gar nicht so technisch. Ziel kann also sein, neue Menschen und neue Themen sehr gezielt zu suchen, auch um Motivation zu erhalten, sich den Aufwand der Organisation immer wieder anzutun 😉

Ausblick 2013

Ort: ev. im neuen Rechenzentrum der Stadt Wien oderRaum der zur Kreativität anregt – Kabelwerk. (more…)