OGD D-A-CH-LI Konferenz, 4. Oktober 2012

Die 1. OGD –D-A-CH-LI fand am 4.10.2012 im Brennpunkt° – Museum für Heizkultur, Wien statt. Die 4-Länder-Konferenz will zum europaweiten interoperablen Datenaustausch und zur Abstimmung von OGD-Standards einen wesentlichen Beitrag leisten und den Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bieten.

Die Konferenz wurde via Videobotschaft von EU-Kommissarin Neelie Kroes mit „we need a change in public administration“ eröffnet. Robert Ledinger, BKA begrüßte die grenzüberschreitenden Maßnahmen und über die Pionierarbeit die derzeit für OGD geleistet wird. Johann Mittheisz, Stadt Wien sprach über „Wien-Win-Win“ der OGD-Daten Wiens und die derzeitigen Kooperationen. Er berichtete über erste Erfolge der Wiener OGD-Strategie (Studie „Evaluierung der OGD Strategie der Stadt Wien“ wurde von der Donau-Universität Krems durchgeführt).

Die Konferenz teilte sich in 2 Sessions. Vorträge und Paneldiskussionen mit Workshops.

Hier erfolgt ein loser Überblick über die Vortrags-Session in dem Erfahrungsberichte aus den DACHLI-Ländern vorgestellt z.B. aus Berlin, Bonn, Schweiz, Wien,…

Bei den Erfahrungsberichten von OGD-Portalen stellte Wolfgang Both das Open Data Portal Berlin vor. Er sprach über die entstandene Dynamik um OGD politisch zu manifestieren und die Herausforderung die KollegInnen in der Verwaltung und die BürgerInnen „mitzunehmen“. Er stellte das EU Projekt „Open Cities“, in dem 140 Städte aus 30 Ländern ein Open Date Guidebook erstellen, vor. Es soll Mitte 2013 fertig sein und natürlich allen frei zur Verfügung stehen.
Andre Golliez sprach über die OGD-Bestrebungen in der Schweiz. Er erzählte von themenspezifischen (Mobilität, Gesundheit) MAKEopendata.ch Tagen an denen 400 Beteiligte basierend auf OGD Ideen, Konzepte und Applikationen entwicklen.

Zu OGD in der Verwaltung sprachLena-Sophie Müller über den Zusammenhang der drei Säulen von Open Data – Transparenz, Partizipation und Kollaboration. Diese verlangen neue Qualifikationen vor allem auch im Bereich der Kommunikation. Open Data alleine bedeute noch lange nicht Open Government. Transparenz bedeutet nicht nur Daten sondern auch lesbare Dokumente. Partizipation verlange die Mitarbeit von VerwaltungsmitarbeiterInnen und Kollaboration bedeute auch die Koopertaion mit anderen Verwaltungen und mit öffentlichen Einrichtungen.

Jörn von Lucke stellte in seinem Vortrag EU Haushaltsdaten und die unterschiedlichen Herangehensweisen von Bürgerbeteiligungen zum Haushaltsbudget vor. Neben internationalen Beispielen aus New York, Berlin und Südamerika gab es konkrete Bürgerbeteiligungsformen aus kleineren Städten wie Lichtenberg (Wofür soll Geld ausgegeben werden?) und Solingen (Wie kann gespart werden?). Fazit ist, dass BürgerInnen in Foren durchaus Vorschläge machen, die von PolitikerInnen als „zu heiße Eisen“ nicht mal angesprochen werden.

Beiträge gab es auch aus dem Bereich OGD in der Wirtschaft. Wie Mark Gayler von Microsoft anmerkte „Opendata and open government data is now a business – you like it or not.“ sind die großen Unternehmen Microsoft und SAP als eGovernment-Enabler angekommen. Von beiden Unternehmen wurden Business Intelligence Lösungen ihrer Software-Unternehmen vorgestellt.
Aber auch fernab von Großanbietern wurden Lösungen von OGD in der Wirtschaft vorgestellt. Z.B für den Tourismus in Kärnten durch Wolfgang Eixelsberger oder Juristische Thesauri von Christian Dirschl in dem „Übersetzungsfunktion“ durch Semantic Web-Lösungen das Wording der BürgerInnen und das Wording von JuristInnen mit dem Wording von VerwaltungsmitarbeiterInnen „abgleichen“.

Zwei Beiträge gab es aus dem Bereich OGD & Geodaten. Hier wurde vor allem auch die europäische Richtlinie INSPIRE vorgestellt. Einer von drei Kernpunkten ist der geldleistungsfreien Zugriff auf Geodaten für kommerzielle und nicht kommerzielle Zwecke. Stefan Sandmann, BM für Umwelt D, meinte, dass das zur Verfügungstellen von Geodaten auch das Wertschöpfungspotential erhöhe. Auch Wolfgang Jörg, Geoservices Wien sprach über die entscheidende Rolle der Geodaten im Zusammenhang mit OGD. Viele Berufe, Branchen und Softwareprodukte können hier einen wesentlichen Beitrag leisten.

Zu OGD in der Wissenschaft gab es eine Diskussion und einen Beitrag von Stefan Huber der internationale Beispiele dazu vorstellte.

Aus dem Bereich Gesellschaftliche Implikationen von OGD wurde einerseits der Gender und Usability Guide für OGD-Applikationen vorgestellt (z.B. Routenplaner FemRoute mit attraktiven, komfortablen, sicheren und zeitoptimierten Routen) und andererseits ein Projekt von Julia Neuschmid über barrierefreie Stadtpläne (z.B. Sprechende Stadtpläne mit Informationen über Baustellen, Postkästen, akustische Ampeln,..) präsentiert.

Die Konferenz war hochkarätig besetzt, gut besucht und bot eine hervorragende Möglichkeit zum Austausch der OGD-Strategien in den DACHLI-Ländern.

Links:

5 Kommentare

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