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Die Explosion des Wissens. Von der Encyclopédie bis Wikipedia – Peter Burke #books

purke

Peter Burkes
Peter_BurkeNur ein Medienhistoriker vom Format Peter Burkes versteht es, den grundlegenden Umbruch unserer Wissens- und Informationsgesellschaft im Ganzen zu überblicken und im Detail zu erklären. Seine umfassende Wissensgeschichte ist singulär auf dem Buchmarkt – und höchst aktuell.
Quelle: Verlag Klaus Wagenbach
Bildquelle: „Peter Burke“ von Seighean (talk) – Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

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iadis eSociety Conference #2

Some more minutes from Avila (Day 2 + 3) plus impresssions from the conference trip.

e-society and Digital Divide

On the predictability of the U.S. elections through search volume activity (Catherine Lui, Panagiotis T. Metaxas, Eni Mustafaraj)

Google trends gives hints: The interest of people might describe popularity. Queries all over the world, but also from different different countries can be considered. The interest in Google trends predictions started when they were associated with flue symptoms. People will start queries about sore noses, high fever etc. 🙂 The advantage of looking at internet searches is that we can predict epidemics sooner. (more…)

Wikipedia ein kritscher Standpunkt, Tag 2

Samstag, 25. September 2010
Leipzig
http://www.cpov.de/

Blog-Eintrag zum ersten Tag.

Gabriele Blome, Awareness im Medienarchiv

Ein ästhetisch, über die Nützlichkeit hinaus gehend, designtes User-Interface steigert die ‚Awareness’ des Users, wodurch sich die Aufmerksamkeit steigert und der Rezipient mehr Informationen wahrnehmen kann. Interaktive Nutzungsmöglichkeiten ermöglichen neue Zugänge zu Informationsplatformen und die Naviagation darin. Bsp.: SFMOMA ArtScope. Diese Möglchkeiten der Recherche helfen insbesondere bei ergebnisoffener Suche. Die Visualisierung von Daten kann Nutzern helfen sich im Informationsdschungel zurecht zu finden. (Die Wikipedia ist textbasiert und muss sich den Herausforderungen der neuen Medien im Internet stellen. Junge Menschen wachsen nicht mehr in einer textbasierten Welt auf.)

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Wikipedia ein kritscher Standpunkt, Tag 1

Samstag, 25. September 2010
Leipzig
Auf dem Blog der Konferenz finden Sie weiter Informationen: http://www.cpov.de/

Blogeintrag zum 2ten Tag.

GESCHICHTE UND POLITIK FREIEN WISSENS

Ulrich Johannes Schneider, Produktionsformen vernetzten Wissens

… Produktion von Enzyklopädien bieten Wissen in kurzer, prägnanter Form an. Sprachlich sind sie so geschrieben, dass auch Nicht-Experten Texte verstehen können. Enzyklopädien sind keine wissenschaftlichen Texte. Im redaktionellen Prozess  werden Texte verkürzt, was immer Grund zur Diskussion zwischen Redaktion und Autoren führt. Enzyklopädien haben in der Geschichte nur finanziell überleben können, wenn sie es schafften einen fixen Kundenstock zu generieren.

Felix Stadler, Vom freien Wissen zur demokratischen Wissensordnung

Bei Wikipedia soll man nicht von einem Ideal ausgehen, sondern davon, welche alternativen in der Gesellschaft angeboten werden. In sozialen Netzwerken gibt es eine starke Differenz zwischen einem offenen, flachen Front-End und einem hierarchischen, zentralen Back-End. An den Back-Ends entstehen Wissensmonopole, die Macht konzentrieren und kommerziell genutzt werden können.
Wir funktioniert Wikipedia als demokratische Wissensplattform? Wikipedia entstand unmittelbar nach dem der Dot-Com-Boom vorbei war. Wikipedia hatte nie den Druck die User zu kommerzialisieren. Finanzierung findet unter anderem über Spenden statt. Das Nutzer-Interface ist nicht auf Nutzerfreundlichkeit ausgelegt. Die Anzahl der Bearbeitungen pro User nahm seit der Gründung stark ab. Somit geht Wikipedia von ‚wisdom of the crowd’ in Richtung ‚elite users’. Wikipedia hat kein Data Mining und kein User Profiling im Back-End. Wikipedia produziert kein proprietäres Wissen; selbst die Plattform (Wikimedia) ist Open Source.
In Wikipedia hat minoritäres Wissen Platz, dennoch finden Relevanz Diskussionen statt. Ist die deutsche Wikipedia eine deutschsprachige Wikipedia oder die Wikipeda Deutschlands? Österreichische und schweizerische minoritäre Themen werden heftiger im Bezug auf Relevanz diskutiert als deutsche minoritäre Themen.
Die Probleme in Wikipedia sind bekannt und werden allgemein diskutiert. Das ökonomische Model der Wikipedia zwingt zu stetigen Anpassungen damit sich die Frustration der User und Autoren in Grenzen hält.

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