Urheberrecht

youthIGF-Event: Die Zukunft des Internets

Am 16. September 2015 wird ein Youth Internet Governance-Event stattfinden, Thema ist die Zukunft des Internets.

Die Bundesjugendvertretung (BJV) lädt alle jungen Menschen die sich für Netzpolitik, Internet sowie Internet Governance Prozesse interessieren herzlich zum gemeinsamen Austausch und Diskussion mit ExpertInnen im Rahmen des youthIGF-Events ein.

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Welches Urheberrecht brauchen wir?

Rund um die internationalen Proteste gegen das “Anti-Piraterie-Abkommen” ACTA wurde die Diskussion über die Notwendigkeit eines zeitgemäßen Urheberrechts verstärkt angefacht. Zu diesem Thema fand gestern (3. April 2012) in Wien binnen weniger Tage bereits die zweite Diskussionsveranstaltung statt, diesmal im Bürgerbüro Ehrenhauser.

Zu Gast waren Michael Bauer vom Verein für Internetbenutzer Österreichs (vibe!at), Geschäftsführer des Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (ifpi) Franz Medwenitsch, VAP-Präsident (“Verein für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche“) Ferdinand Morawetz sowie Markus Stoff von der Initiative für Netzfreiheit – die Moderation übernahm der fraktionsfreie EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser selbst.

Unerwartet einhellig

wirkten die anwesenden Gäste lange Zeit, für ungeübte ZuhörerInnen war die erste Stunde durchaus als Überblicksveranstaltung geeignet. Zur Sprache kamen gleich zu Beginn grundsätzliche Fragen wie der Unterschied zwischen Urheberrechten und Verwertungsrechten, deren Konnex zu Nutzungsrechten sowie exemplarische Vergleiche der international völlig unterschiedlich angelegten Urhebervertragsrechte (beispielsweise in den USA zu Europa). Dabei waren sowohl die unterschiedliche zeitliche Dauer von Urheberrechten Thema, wie auch die Tatsache, dass beispielsweise in den USA Werke, die mittels staatlicher Förderungen entstehen, auch der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden müssen.

Auf die Frage nach seinen Ansichten zur Durchsetzung von Urheberrechten antwortete Franz Medwenitsch diplomatisch:

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Neue Netzpolitik

Urheberrecht, Recht auf digitale Infrastruktur und die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Bildungswesen – das waren die Themen der SPÖ-Klub-Enquete am 14.1.2011 im Parlament.

Nach der Eröffnung von Josef Cap und Sonja Ablinger sprach Dr. Till Kreutzer (Rechtsanwalt und Redakteur bei iRights.info) zum Thema

Geistiges Eigentum vs. Kreativität 2.0 – Brauchen wir neue Modelle für das Urheberrecht?

Steht die urheberrechtliche Revolution bevor? Für Kreutzer nicht sofort, aber in Langzeitperspektive sehr wohl. Es drängt sich die Vermutung auf, dass die Entwicklung des Urheberrechts den stattgefundenen Veränderungen deutlich hinterherhinkt. Kreutzer hat in seiner Dissertation die tatsächliche Entwicklung mit der rechtlichen verglichen (Grundthese: Die Anforderungen an das Urheberrecht haben sich durch technische Entwicklungen verändert). Auch der Umgang mit Ideen und Kreativität ist ein anderer: mehr denn je entsteht dies auf der Grundlage vorhandener Schöpfungen. Die unmittelbare Verwendung fremder Werke wird dabei häufig vorausgesetzt.

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