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Mut zum Scheitern? Kamingespräch mit Prof. Mertens zu IT-Projekten

Mut zu einer detaillierteren Analyse des Scheiterns bewies Prof. Peter Mertens von der Universität Erlangen-Nürnberg.

Im Rahmen eines Kamingesprächs referierte er am 28.2.2012 an der Donau-Universität Krems über Fehlschläge bei IT-Großprojekten in der Öffentlichen Verwaltung am Beispiel Deutschland.

Was können wir vom Scheitern der Projekte unserer Nachbarn also lernen?

Prof. Mertens beschäftigt sich mit der Charakteristik von ITÖ-Projekten (ITÖ-Projekte sind IT-Projekte der öffentlichen Verwaltung) und hat sich zum Ziel gesetzt, die “systematische Misserfolgsforschung” (wie sie z. B. auch bei Flugunfällen oder der Qualitätssicherung im Gesundheitssektor durchgeführt wird) auch im Fach Wirtschaftsinformatik anzuwenden.

Mertens hat sich hierzu zehn ITÖs ausgeguckt und eine Materialsammlung angelegt. Von einfachen Pressemeldungen über Gesetze (streichen: n) und Verwaltungsvorschriften und wissenschaftlicher Literatur zu einer Serie von fast 50 Gesprächen mit “InsiderInnen” reicht dieses Material. Pro Projekt sollten jeweils die Auftraggeberseite und Auftragnehmerseite repräsentiert sein, außerdem die Betroffenen und ihre Organisationen. Zusätzlich holte er noch Rat von projektneutralen Personen ein.

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Challenge: Future

Die Frist zur Anmeldung zum Mittun (Einreichen von Projekten) endet am 18. November!

Bisher gibt es 684 Anmeldungen aus 60 Ländern. Das Projekt hat im Advisory Board Persönlichkeiten wie Don Tapscott, Joel Gardner (und meine Wenigkeit).

Challenge:Future

The mission of Challenge:

Future, not-for-profit consortium, is to develop, organize and manage incentivized competitions »Challenge: Future« with the aim to connect creative young students, schools, innovative companies and ideas from around the globe.

The initiative’s vision is to foster the ideas and innovative solutions for world’s sustainable future, to attract and incentive talented youth and to disseminate knowledge. Challenge: Future is envisioned as the world’s largest youth collaborative contest that creates a virtual forum that connects corporate and global challenges with the power of student-driven innovation based on sustainability principles. Using the power of Web 2.0 technologies, Challenge: Future invites groups of students from universities and schools throughout the globe to develop solutions to specific sustainability challenges.

Further Inforamtion

EU Research Connection, Prague 7-8 Mai 2009

Keynote:

Leading the Way to the Third Industrial Revolution.

Jeremy Rifkin, Foundation on Economic Trends, US.

My Favourite:

Quality in the Communication of Research – Quality of the Sources – Link.

Marie-Claude Roland,  http://www.reflexives-lpr.org/.

Highlights and  Resources: (more…)

Help.gv.at soll auch für junge Menschen zum Renner werden

Bei dem Projekt Jugend2Help, dass sich speziell den Bedürfnissen junger Menschen annimmt, konnte das Zentrum für E-Government wieder einmal sein Fachwissen unter Beweis stellen.

Am 4. April 2008 präsentierte Staatssekretärin Heidrun Silhavy in Wien das Ergebnis des Jugendbeteiligungsprojektes jugend2help.gv.at. Das Projekt entstand in Kooperation des Bundeskanzleramtes und des Bundesrechenzentrums unter Unterstützung der Donau-Universität „Zentrum für E-Government“ in Krems.

Die erfolgreiche Umsetzung des Projektes wurde dadurch begründet, dass die wissenschaftliche Begleitung gezeigt habe, dass die Jugend ernst genommen werde. Das Zentrum für E-Government war nicht nur maßgeblich an der Konzipierung des Projektes jugend2help.gv.at beteiligt, sondern trug auch wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung bei. Der Inhalt des Jugendbeteiligungsprojektes wurde in insgesamt 3 Schritten realisiert. In der dritten und entscheidenden Phase des Projektes konnte das Zentrum für E-Government der Donau-Universität Krems einen Erfolg von 1.309 ausgefüllten Fragebögen und 10.800 beantwortete Einzelfragen verzeichnen. Dies gibt Auskunft, welchen Stellenwert die virtuelle Amtsstube für Jugendliche einnimmt und was sie in Zukunft bieten soll. Damit konnte das Zentrum für E-Government der Donau-Universität in Krems wieder einmal mehr sein Fachwissen auf dem Gebiet des E-Government unter Beweis stellen. Bei der Pressekonferenz am 4. April wurde betont, dass das Projekt gezeigt habe, dass man die Jugendlichen auch in Zukunft stärker einbinden möchte.

E-Government goes Western Balkan

Wien, – Staatssekretärin Heidrun Silhavy traf heute mit der serbischen Ministerin Aleksandra Smiljanic zu einem Arbeitsgespräch über E-Government zusammen. Unter der Leitung der Ministerin für Telekommunikation und Informationsgesellschaft informieren sich während eines mehrtägigen Arbeitsbesuches eine hochrangige serbische Delegation über die Möglichkeiten, den Nutzen und den Ausbau von E-Government in Österreich. Österreichs Verwaltung gehört zu den modernsten Europas. Dies zeigen regelmäßige Spitzenplätze und Auszeichnungen bei internationalen Vergleichen und Wettbewerben. Erst kürzlich wurde die heimische Verwaltung für ihre Leistungen im E-Government mit dem “Europameistertitel” ausgezeichnet.

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