PR 2.0

PR 2.0 is community

Bei einem Workshop im Rahmen des Digitalisierungs-Schwerpunktes der BuchWien standen Stärken und Chancen von social media networks im Mittelpunkt.

communit

Journalist Holger Ehling betonte die Wichtigkeit von Netzwerken für die Verlagspresse.  So operiert z.B. der AVP (Arbeitskreis für Verlags-PressesprecherInnen) längst gezielt auf Plattformen wie Facebook und XING. Insgesamt ändert sich das PR-Handwerk grundlegend: Heute gilt es, UserInnen gezielt darüber zu informieren, was sie interessiert. PR 2.0 legt demnach den Fokus auf Communities (“organise your own party!“ – Video).

Die Wichtigkeit dieses „change of communications“ wurde anhand von facts and figures und einführender Videos erläutert. Vom social media-counter über eine Twitter-Einführung bis zu den „10 levels of intimacy in today’s communication“ (Ji Lee) wurde deutlich, dass die neue Definition von Kommunikation gerade von der Öffentlichkeitsarbeit nicht ignoriert werden kann.

Neue Möglichkeiten durch Netzwerke

Die Chancen für Inhaltsproduzenten wie Verlage liegen insbesondere in einer Zielgruppengenauigkeit durch die Auswahl von Gruppen und „followern“. Weitere Vorteile sind die Möglichkeit der Früherkennung von Trends und Antizipation von Krisen. Wie beim bundesweiten Ausfall des Handynetzes der deutschen Telecom deutlich wurde, haben social media networks (die das Thema in Sekundenschnelle abbildeten) gegenüber der Öffentlichkeitsabteilung die Nase vorn. Schwächen ergeben sich beispielsweise dadurch, dass communities sich nicht künstlich anlegen lassen. Vielen Verantwortlichen fällt es außerdem schwer, sich auf die fremde Kommunikationskultur einzulassen und „Herrschaft“ abzugeben.

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