Österreich

Open Innovation - ©bmvit

Open Innovation – Ideen einbringen und mitgestalten!

Open Innovation - ©bmvit

Open Innovation – ©bmvit

Neuen Ideen zum Durchbruch zu verhelfen – darum geht es bei Open Innovation. Neues Wissen durch die Öffnung von Innovationsprozessen nach außen in eine Organisation dringen zu lassen und eine breite Gesellschaft an Innovationsprozessen teilhaben zu lassen, das will man damit erreichen. Durch die gezielte Nutzung von Open Innovation soll Österreichs Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und eine Dynamik erzeugt werden, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu erreichen wäre.

Um in unserem Land eine Open Innovation Kultur zu schaffen, soll bis Sommer 2016 eine Open Innovation Strategie entwickelt werden. Sie soll konkrete Maßnahmen aufzeigen und Österreichs Forschungs-, Technologie- und Innovationssystem zu einem der wettbewerbsfähigsten in Europa machen.

Und dafür braucht die österreichische Bundesregierung jede und jeden. Sie alle sind eingeladen an der Open Innovation Strategie mitzuwirken – unter dem Motto „Mitgestalten statt nur Zuschauen“.

Auf der Website der Open Innovation Initiative, die von bmvit und bmwfw getragen wird, finden Sie zahlreiche Projektbeispiele, die zeigen, wo und wie der Open Innovation Gedanke bereits umgesetzt wurde. Und Sie können sich selbst mit Ideen einbringen. Machen Sie mit!

Machen Sie mit!
Website der Open Innovation Initiative

Österreich – Quo vadis?

Kamingespräch: Am Freitag den 20. November beehrte Dr. Franz Fiedler, Präsident des Rechnungshofes a.D. sowie des Präsidiums des Österreich Konvents, das Zentrum für E-Government mit Vortrag und Diskussion zum Thema „Staatsreform – Verwaltungsreform”.

Die Geschichte der Verwaltungsreform begann in den 60er Jahren, als beschlossen wurde die Verwaltung neu zu ordnen. Die österreichische Verwaltung ist seit den Zeiten von Maria-Theresia im Vergleich zu anderen Staaten qualitativ hochwertig, allerdings ist sie in Österreich zu teuer. Die Strukturen sind seit jeher sehr komplex und die Gesetzesflut bedarf seit Jahrzehnten einer Verminderung.

Pragmatisierung und Doppelgleisigkeiten

In Österreich ist das Berufsbeamtentum stark ausgeprägt, was bedeutet, dass viele Beamte pragmatisiert sind, obwohl sie keinen besonderen Schutz benötigen. Der Schutz gewisser Gruppen, wie Kontrollinstanzen, sollte aber selbstverständlich sein. Auch ist die Verwaltungsstruktur von Bund, Ländern, Bezirken und Gemeinden veraltet und von Doppelgleisigkeiten und Ausnahmeregelungen geprägt.

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