offene daten

open4data.at Challenge

open4data.at

 

Was ist die open4data Challenge?

Die open4data.at Challenge ist ein Wettbewerb mit dem mehr Daten als Open Data bereitgestellt werden sollen und Menschen gezielt jene Kompetenzen erwerben, die nötig sind, um offene Daten zu nutzen und besser zu managen.

Bis Ende Februar 2016 sind Studierende, Schülerinnen, Schüler, Lehrende sowie Entwicklerinnen, Entwickler und Verwaltungsorganisationen eingeladen, ihre Beiträge zu Open Data (OD) einzureichen. Der “open4data.at”-Wettbewerb prämiert in den drei Kategorien Ideen, Datensätze und Lösungen die innovativsten, nützlichsten und benutzerfreundlichsten Ansätze im Umgang mit offenen Daten.

Beim Wettbewerb open4data.at können sowohl vorhandene als auch neue Datensätze, die den Open-Data-Prinzipien entsprechen, eingereicht werden, wobei dies im Web, auf einem mobilen Endgerät (Smartphone, Tablet) oder als elektronische, grafische Aufbereitung erfolgen kann. Parallel zur Fachjury ist eine Online-Bewertung (crowd judgement) vorgesehen, die nach generellen und themenspezifischen Kriterien erfolgt: Nutzen, Originalität, Qualität, Umsetzbarkeit und Marktpotential. Einreichungen sind bis einschließlich 29. Februar 2016 möglich, unmittelbar danach startet die Bewertungsphase. Prämiert werden die kreativsten und innovativsten Ansätze im Umgang mit offenen Daten.

Neben attraktiven Geld- und Sachpreisen vergeben die Kooperationspartner der Challenge zusätzlich die Sonderpreise FIWARE-Anwendungen, data4people – Smart Vienna Data und ODP-Connect (Open Data Portal). Die Preisverleihung mit Kanzleramtstaatssekretärin Sonja Steßl wird im Frühsommer 2016 stattfinden.

Weitere Informationen:
open4data.at

Qualität von offenen Datenportalen [WISSEN]

Ein WISSEN-Artikel von Johann Höchtl (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Offene Daten wurden und werden zunehmend zu einer wichtigen Ressource. Einerseits für die Verwaltung, die selbst Datenbereitsteller ist und sich damit transparent und offen darstellen möchte, darunter fallen Daten der Budgeterstellung, Ergebnisse von Gemeinderatswahlen, Förderberichte oder Gehalts- und Entlohnungsansätze von Verwaltungsbediensteten.

 

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Abb. 1: Infografik zu den Zielen des Mission Statements der Sub-Arbeitsgruppe Qualitätssicherung von Open Data Portalen

 

Diese Art von Daten sollen es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich über die Arbeit der Verwaltung ein Bild zu machen, deren Tun zu kontrollieren und in Beteiligungsverfahren durch zusätzliche Informationen einen qualitativ höherwertigen Beitrag leisten zu können. Ein weiterer Anwendungsbereich offener Daten ist als Quelle für Wirtschaftstreibende, die die Daten als Ausgangsbasis für neue oder verbesserte Dienstleistungen nutzen können. Diesem Anwendungsfeld wird großes Potential ausgesprochen, die von 2010-2014 zuständige Kommissarin zur Umsetzung der Digitalen Agenda Neelie Kroes spricht in diesem Zusammenhang von Daten als das Öl des 21. Jahrhunderts.

Um dieses Potential zu schöpfen müssen noch wesentlich mehr Daten in hoher Qualität veröffentlicht und diese durch die DatennutzerInnen mit intelligenten Auswertungsmethoden analysiert werden. Die Cooperation OGD Österreich hat dazu eine Sub-Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit Qualitätsdimensionen offener Daten auseinandersetzt. Dazu gehört der Qualitätsaspekt der Beschreibung von Daten (Metadaten) als auch die Daten selbst (siehe Abb. 1). So steigt die Nutzbarkeit von Daten wesentlich, wenn Beispielsweise die Felder von CSV Dateien ausführlich beschrieben sind, die Dateien selbst eine einheitliche Struktur aufweisen und Datenfelder wie Datums- oder Ortsangaben in einer einheitlichen und maschinenverarbeitbaren Form angegeben werden. Zukünftig ist es denkbar durch semantische Technologien und mit Einbeziehung des Wissens der DatennutzerInnen auf einem Open Data Communityportal noch mehr an nützlichen Hintergrundinformationen den Daten zu hinterlegen um diese auch für Nicht-TechnikerInnen einfacher zu erschließen (siehe Abb. 2).

 

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Abb. 2: Die Grafik bietet einen Überblick zum Open Data Big picture, den Stakeholdern, Informationsflüssen und Angriffspunkten für Qualitätsmaßnahmen. (Quelle: data.gv.at)

 

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