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OCG diskutiert Vorratsdatenspeicherung

Das Forum Privacy der OCG veranstaltete einen Workshop zum Thema „Digitales Hausrecht und Vorratsdatenspeicherung“ am 8.9.2011 an der WU Wien. Der Workshop wurde parallel zur EDEM 2011 durchgeführt.

Die geladenen Diskutanten kamen von unterschiedlichen Interessensvertretungen. Dadurch konnte ein sehr breiter Bogen über das Thema Vorratsdatenspeicherung (VDS) gespannt werden.
Die Beweggründe für die Vorratsdatenspeicherung liegen den drei großen Terroranschlägen von New York (am 11.9.2001), Madrid (11.3.2004) und London (7.7.2005) zugrunde. Im Kampf gegen den Terror haben die westlichen Regierungen beschlossen mit intensiven Überwachungsstrategien und neuen Gesetzen den Terror zu bekämpfen. Die neuen Gesetze treffen natürlich alle Bürger und Bürgerinnen.
Die Vorratsdatenspeicherung sieht vor, sämtliche Verbindungsdaten (Telefonie, Internet) zu speichern und für 6-24 Monate zu speichern. Bei Verdacht kann die Polizei nach richterlicher Verfügung auf diese Kommunikationsdaten zugreifen und auswerten.

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