Obama

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Why It Matters

The Obama 2012 campaign used data analytics and the experimental method to assemble a winning coalition vote by vote. In doing so, it overturned the long dominance of TV advertising in U.S. politics and created something new in the world: a national campaign run like a local ward election, where the interests of individual voters were known and addressed.

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Date: 16-12-2012
Source: Technology Review

EDem10 – Day 2 – #1

The second day of the conference started with keynote speakers Micah L. Sifry and Stevan Harnard.

Micah L. Sifry: The Promises and Contradictions of eDemocracy – Obama Style

Sifry gave some insights into the characteristics and reasons for the successful Obama campaign by analsying the metrics produced by the campaign. In America there are extreemly long election campaigns and after 2 years of mobilising we can speak of mass mobilisation. Micah pointed out that it is the people who have felt empowered by the campaign at first. The election was called about 11 p.m. Within the next hour the streets were filled with people dancing and chanting which has never happened in the U.S. before.

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US-Government 2.0 – Portale für BürgerInnen

Wie im Artikel über die Open Government Initiative berichtet wurde, hat die Administration von Präsident Barack Obama beschlossen, verstärkt Internet-Services für die US-amerikanischen Bevölkerung anzubieten. Es gibt bereits einige Projekte im Internet, die die Ziele des Open Government Memorandums umsetzen. Die verschiedenen Projekte versuchen Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit im Web 2.0 auszubauen.

Allen Portalen ist die Integration der UserInnen ein großes Anliegen. So wird versucht die Portale den Wünschen der UserInnen anzupassen, die die Webauftritte der Behörden aktiv mitgestalten können. Die ständige Überarbeitung der Websites und die Implemtierung neuer Tools soll die Usability steigern.

Detaillierte Berichte über die Entwicklung der verschiedenen Projekte werden in Zukunft in diesm Blog nachzulesen sein.

Transparenz

Small USAInformationen über Regionen, Bundesstaaten und die Bundesrepublik werden über die Plattform USA.gov bereitgestellt. Die Website bietet eine zentrale Anlaufstelle für Interessierte und versucht Informationen, die bisher in den Weiten des Internets verborgen waren, leicht zugänglich zu machen. „USA.gov’s objective is to provide a free service, enabling the global community to easily and rapidly find U.S. government information.” (USA.gov) Neben der englischen Version der Website existiert mit goberniero.USA.gov eine detaillierte Version in spanischer Sprache; für andere Sprachen gibt es Übersichtseiten, die allerdings oft zu englischsprachigen Websites führen.

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Open Government Initiative

Auch nach seinem Erfolg bei den Präsidentenwahlen 2008 waren für Barack Obama Online-Angebote für WählerInnen wichtig. „From the moment he became president-elect, Obama ensured that his administration would continue to collaborate with the online community that had been so instrumental in his election.” (Harfoush) Somit war eine seiner ersten Amtshandlungen die Unterzeichung der Open Government Initiative, um US-AmerikanerInnen in interaktive demokratische Prozesse zu involvieren.

Open Government Initiative

Open Government Initiative

Am ersten Tag nach seinem Amtsantritt unterzeichnete Präsident Barack Obama das Memorandum on Transparency and Open Government, in dem er seine grundlegenden Vorstellungen über eine Erneuerung der US-amerikanischen Administration darlegt. Die Einbeziehung der US-amerikanischen Bevölkerung in politische Prozesse ist der neuen Administration ein großes Anliegen. Die drei Eckpunkte der Open Government Initiative bilden: Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit, wobei sich diese Bereiche oft überschneiden. “My Administration is committed to creating an unprecedented level of openness in Government.  We will work together to ensure the public trust and establish a system of transparency, public participation, and collaboration. Openness will strengthen our democracy and promote efficiency and effectiveness in Government.” (Barack Obama, 21.1.2009) Dem Moto des Memorandums folgend, wurden mehrere Projekte von Seiten der Administration initiiert. (Open Government Innovation) Valerie Jarret spricht im folgenden Video über die neuen Grundsätze der US-Adminsitration.

Open Government Dialogue

Im Mai 2009 startete die Beteiligungsinitiative Open Government Dialogue, die mit Unterstützung der Bevölkerung Ideen und Vorschläge für einen transparenteren Staat sammelt. Eine Maxime des Open Government Dialogues ist, jeder Stimme Gehör zu verschaffen. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:

Open Government Dialogue

  1. Sammlung von Ideen, die von UserInnen bewertet werden.
  2. Die best bewerteten Ideen werden in der zweiten Phase diskutiert.
  3. BürgerInnen beteiligen sich beim Ausformulieren der in Phase zwei definierten Ideen.

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Politics 2.0 – Obamas Wahlkampf

Der Wahlkampf von Präsident Barack Obama hat neue Maßstäbe in der Mobilisierung von Bevölkerungsmassen gesetzt. Fundamente dieser Mobilisierung waren die pro-aktive Verwendung von Kommunikations- plattformen des Web 2.0 und das kreieren einer Marke „Obama“, die sich über eben diese Plattformen etablierte. Im Gegensatz zu Obama verabsäumte sein Kontrahent, Senator John McCain, eine Masse von WählerInnen über soziale Netzwerke anzusprechen.

In der Tabelle  ist Obamas  Dominanz in den populärsten sozialen Medien gut erkennbar:

Obama vs McCain SocMed

Barack Obama war auf mehr als zehn weiteren sozialen Netzwerken vertreten, seine Basis im Internet war jedoch my.barackobama.com (MyBO), „[which] was at the heart of the campaign’s new media strategy. [… The] site allowed users to create events, exchange information, raise funds, and connect with voters in their area. MyBO was the digital home from which the campaign could mobilize its army of supporters.” [2] Durch den einfachen Zugang zu dem Portal etablierte sich bald eine große Community, die selbstverständlich auch von Gegnern Obamas unterwandert wurde, weshalb Community-Manager engagiert werden mussten, die die Internetforen kontrollierten und gegebenenfalls Kommentare löschten.

Demokratisierung des Wahlkampfs durch Partizipation der WählerInnen

Über zwei Millionen Profile wurden im Laufe des Wahlkampfs auf MyBO angelegt. Die Betreiber von MyBO pflegten intensiven Austausch mit UserInnen, um einerseits das Identifikationspotenzial der UserInnen mit der Community zu steigern, andererseits sollte allen, die sich beteiligen wollten, die notwendige Hilfestellung gegeben werden. Über die persönlichen Blogs der Mitglieder auf MyBO konnten Erfahrungen ausgetauscht werden. Im internen Bereich standen den Freiwilligen zahlreiche einfach zu nutzende Werkzeuge zur Verfügung, z.B. Telefonlisten, Terminplaner, regional adaptierte Informationen und Argumentationsleitfäden, ein Barometer der gesammelten Spenden einzelner WahlkämpferInnen sowie eine Übersicht des Aktivitätsgrads, um den Ehrgeiz der Freiwilligen zu steigern.  Beachtlich war der Effekt, den MyBO außerhalb des Internets hatte. 200.000 sogenannte Offline-Events wurden über Obamas Internetportal organisiert.

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