Land NÖ

1. Innovationstag – der Niederösterreichischen Landesregierung und der Donau-Universität Krems

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Die Abteilung für Wirtschaft, Tourismus und Technologie der Niederösterreichischen Landesregierung und das Department für Governance und Public Administration der Donau-Universität Krems freuen sich zum 1. Innovationstag herzlich einzuladen. – 13. Mai 2008 ab 13 Uhr, Donau-Universität Krems.

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Fachtagung: Rechtliche Aspekte von E-Government

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Veranstaltungsort: Donau-Universität Krems
Termin:17.04.2008 – 18.04.2008
Beginn: 09:30

E-Government ist im Umbruch. Mit Ende 2007 wurde eine Reihe von Gesetzen geändert, die maßgeblichen Einfluss auf E-Government Lösungen in Österreich haben.

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Die neue Rechtslage ändert den Begriff der elektronischen Signatur, regelt die elektronische Zustellung neu, bringt Neuerungen in der Anwendung der Bürgerkarte, definiert die Gültigkeit von E-Bescheiden und öffnet neue Wege in der elektronischen Rechnungslegung.

Zu den sich daraus ergebenden geänderten Verwaltungsabläufen wurde der Bereich Usability neu definiert. Öffentliche Web-Präsenzen müssen ab 2008 so gestaltet werden, dass Personengruppen mit Einschränkungen ohne Probleme das Angebot nutzen können.

Die Auswirkungen dieser rechtlichen Änderungen haben vor allem Einfluss auf die öffentliche Verwaltung, die bestehende Systeme adaptieren oder in der Konzeption neuer Lösungen die geänderten Rahmenbedingungen berücksichtigen muss.

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15. Landesfachtagung des FLGÖ-NÖ

company_stammdaten_3823Die FLGÖ (Fachverband der leitenden Gemeindebediensteten Österreichs) Landesfachtagung 2007 in Waidhofen/Ybbs stand ganz im Zeichen des “ganzheitlichen und kooperativen Gemeindemanagements”.

Dieser vom FLGÖ gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt und dem Gemeindebund gestartete Prozess soll die Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung und im Besonderen der Bürgermeister und Gemeindeamtsleiter (Stadtamtsdirektoren) erörtern.

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eGov05: NÖ E-Government Fachtagung 05

  • E-Government Innovationspotentiale für Gemeinden, Bürger und Wirtschaft
  • Fachtagung für kommunale Entscheidungsträger
  • Veranstalter: Land NÖ, Donau-Universität Krems, Kommunalakademie NÖ
  • Sankt Pölten, NÖ Landtagssaal, 10.10.2005

Heute Vormittag diskutierten rund 200 niederösterreichische Bürgermeister und Gemeindevertreter über den Einsatz von E-Government in den Gemeinden. Im Rahmen der Konferenz „E-Government – Moderne Gemeinde“ wurden sowohl technische als auch organisatorische Fragen behandelt. Unter den Vortragenden waren Christian Rupp, Pressesprecher Digitales Österreich, sowie Dr. Robert Schilk vom Land Niederösterreich, der über die Tätigkeiten der Koordinierungsstelle des Landes für E-Goverment-Maßnahmen in Gemeinden sprach. Einen wichtigen ersten Schritt zum Einsatz von E-Government stellt die Ausbildung der Gemeindebediensteten auf diesem Gebiet dar. Dr. Peter Parycek stellte im Rahmen der Konferenz das diesbezügliche Ausbildungsprogramm der Donau-Universität Krems vor. Als Gast der Konferenz war der Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebundes Dr. Robert Hink anwesend.

Was in einem ersten Schritt auf Bundes- und Landesebene schon umgesetzt wurde, soll jetzt auch auf Gemeindeebene Realität werden: BürgerInnen sollen durch den Einsatz von E-Government die Möglichkeit haben in Zukunft Amtswege zum Gemeindeamt via PC zu erledigen. Das betrifft beispielsweise Um- und Abmeldungen des Wohnsitzes oder das Ausstellen von Staatsbürgerschafts-nachweisen bzw. Strafregisterauszügen. „Dass der Bedarf bei den Bürgerinnen und Bürgern da ist, belegen die Umfragezahlen: Mehr als 50 Prozent der befragten Internetbenutzer besuchen regelmäßig die Internetseiten ihrer Gemeinde und immer mehr sind bereit auch den Antrag und das Verfahren elektronisch zu erledigen“, meint der E-Government-Experte der Donau-Universität Krems, Dr. Peter Parycek. Und weiter: „Wenn einfache Amtswege online erledigt werden können, haben Gemeindeangestellte mehr Zeit für Bürgerberatungen zu komplexeren Verwaltungsverfahren.“

Bisher kommt E-Government vor allem auf Bundesebene zum Einsatz (help.gv.at oder FinanzOnline), aber bereits bei der vorjährigen E-Government-Konferenz der Gemeinden wurde der Wunsch nach konkreten Schritten für den E-Government Einsatz auf Gemeindeebene geäußert. Auf Basis der im Vorjahr erhobenen Bedürfnisse der GemeindevertreterInnen wurde seitens des Landes eine Koordinierungsstelle für Gemeinden eingerichtet und zusätzlich wurde von der Donau-Universität Krems gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und der NÖ Gemeindeverwaltungsschule und Kommunalakademie ein Ausbildungsprogramm für Gemeindebedienstete entwickelt. Dabei wird v.a. die Nutzung von elektronischen Medien für die Information und Kommunikation zwischen Gemeinde und BürgerInnen unter der Berücksichtigung der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen vermittelt. Dazu zählt beispielsweise das Konzept der Bürgerkarte, die elektronische Zustellung oder das E-Government-Gesetz.

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eGov04: E-Government! @ber wie?

  • Chancen und Nutzen für Gemeinden, Bürger und Wirtschaft
  • Fachtagung für kommunale Entscheidungsträger
  • Veranstalter: Land N, Donau-Universität Krems, Kommunalakademie NÖ
  • Sankt Pölten, NÖ Landtagssaal, 1.4.2004

Die Zukunft in den Gemeindestuben hat schon begonnen, das Schlagwort heißt „E-Government“. Künftig werden immer mehr Amtswege auf elektronischem Wege abgewickelt, zu Hause am Computer elektronische Formulare ausgefüllt und abgeschickt und im Amt folgerichtig elektronisch bearbeitet. Was wie Zukunftsmusik klingt, ist in absehbarer Zeit Realität, die Entwicklung der Technik hat in dieser Hinsicht in den vergangenen Jahren einen rasanten Fortschritt gemacht und damit auch die Bearbeiter in den Gemeinde in Zugzwang gebracht. Zumal durch das neue E-Government- Gesetz auch die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt sind. Aus diesem Grunde organisierte das Land NÖ zusammen mit der Gemeindeverwaltungsschule und Kommunalakademie und der Donau-Universität Krems einen Informationstag im Landtagssaal in St. Pölten mit dem Titel „E-Government! @ber wie?“.

NÖ-GVV-Präsident Alfred Riedl begrüßte die 300 Tagungsteilnehmer

NÖ-GVV-Präsident Alfred Riedl begrüßte die 300 TagungsteilnehmerInnen

Das Limit mit 300 Teilnehmern war bald erreicht, das Interesse überstieg die Kapazität des Saales bei weitem. Zurecht, die Veranstaltung — ausgezeichnet organisiert von DI Wolfgang Weber und seinem Team von der Landesamtsdirektion, allen voran DI Michael Stiller — entpuppte sich als hochkarätige Information über den derzeitigen Stand des Wissens und der Technik. Prof. Johann Günther von der Donau-Universität stellte die Möglichkeit in den Raum, dass schon in 20 Jahren jeder zu Hause arbeiten könnte statt im Büro. Was sich futuristisch anhört, hat aber durchaus realistische Hintergründe, was die technische Entwicklung betrifft.

Mag. Peter Parycek, ebenfalls von der Donau-Universität Krems, skizzierte die Umsetzung. Was klar daraus hervorgeht: E-Government wird den Weg ins Gemeindeamt zumindestens vorläufig nicht völlig ersetzen, sondern nur eine der Möglichkeiten sein. Post und E-Mail, elektronisches und Papierformular werden also auf längere Sicht noch nebeneinander existieren. Diese beiden Formen unter einen Hut zu bringen, ist eine der großen Herausforderungen für die Gemeindeverwaltung. Bankomatkarte als Bürgerkarte. Die vieldiskutierte Bürgerkarte wird schon heuer dreieinhalb Millionen Mal ausgegeben – und zwar als ganz normale Bankomatkarte, berichtete Dr. Christian Rupp, der Exekutivsekretär E-Government im Bundeskanzleramt. Die Speichermöglichkeit ist auf allen künftig ausgegebenen Bankomatkarten gegeben, man muss sie nur als Bürgerkarte freischalten und aufladen lassen. Gesetz. Das neue E-Government-Gesetz, referiert von Dr. Martin Huber, Salzburger Gemeindeverband, schafft noch keine konkreten Projekte und zwingt auch niemanden dazu, es schafft nur die gesetzlichen Rahmenbedingungen für solche Projekte.

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