Kommunikation

MitarbeiterInnen gesucht: WissenschaftsredakteurIn & Fakultätskommunikation

Die Fakultäten für Gesundheit und Medizin, für Wirtschaft und Globalisierung, für Bildung, Kunst und Architektur suchen ab sofort je eine/n engagierte/n Wissenschaftsredakteur/in & Fakultätskommunikation.

Ihre Aufgaben

  • Koordination und Umsetzung von Kommunikationsagenden der Fakultät sowie Unterstützung des/der DekanIn
  • Redaktionelle Betreuung und Marketing für die Fakultät (inkl. Online)
  • Konzeption und Formulierung von Berichten und Publikationen
  • Analyse, Vorbereitung und Bearbeitung relevanter Fragestellungen
  • Organisation, Bearbeitung und Mitarbeit bei ausgewählten Projekten

Ihr Profil

  • abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Medien/Kommunikation/Management (Mindestabschluss Master)
  • mehrjährige Erfahrung im wissenschaftlichen Umfeld, mit universitären Strukturen sowie im Kommunikations- und Redaktionsbereich (inkl. Online)
  • ausgewiesene organisatorische Kompetenzen und schnelle Auffassungsgabe
  • sehr gute analytische, konzeptionelle und redaktionelle Fähigkeiten sowie Textsicherheit
  • ausgeprägte Kommunikationskompetenz sowie Teamfähigkeit
  • sehr gute Englischkenntnis, weitere Sprache von Vorteil
  • Kenntnisse in den Themengebieten der jeweiligen Fakultät

Ihre Perspektive
Es erwartet Sie eine anspruchsvolle Tätigkeit mit guten Entwicklungsmöglichkeiten in einem leistungsorientierten, kreativen und hoch motivierten Umfeld.

Menschen mit Behinderung, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert und besonders berücksichtigt.

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Sprache ©Atlantik Verlag

Das kleine Buch der Sprache – David Crystal #books

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David_CrystalDavid Crystal
David Crystal war von 1975 bis 1985 Professor für Linguistik an der Universität Reading. Er ist Autor von über 60 Büchern. Crystal ist einer der Herausgeber der Cambridge Encyclopedia of Language (1987) und der Cambridge Encyclopedia of the English Language (1995). Er verfasste zahlreiche allgemeinverständliche Bücher zur Linguistik und Sprachwissenschaft.

Quelle/Bild: wikipedia.org

Die Zukunft liegt im Digitalen!
Warum dann sich mit Grundlagen der Sprache, ihrem Erwerb und ihren Grundlagen beschäftigen?

Gerade DARUM sage ich! SMS, Tweets, Emoticons usw. beruhen oft auf der bekannten rhetorischen Figur des Wortspiels, das seit Jahrhunderten ein gelebtes und Hypes unterliegendes Gesellschaftsphänomen ist. Diese Wortspiele funktionierten, weil ihnen klare Vereinbarungen – in Bezug auf Gesellschaft und Wissen, wie auch ein grundlegendes Verständnis für Grammatik, Semantik, Phonetik, Codierung der Sprache und vieles mehr zugrunde lag.

Was in der Vergangenheit galt, gilt heute immer noch:
Wer die Regeln und die Konstruktion von Sprache nicht versteht, versteht die Inhalte nicht. Nichtverstandene Inhalte führen zu Missverständnissen und Unklarheiten. Am Ende zum Schweigen und Ausgeschlossensein oder zu einer Nichtteilhabe mangels Kompetenz.

Darum geht es auch in dem im April so still und leise erschienen Buch „Das kleine Buch der Sprache“ von David Crystal im Atlantik Verlag.

Nur so still, leise und klein sind das Buch und auch sein Autor nicht. David Crystal zählt zu den bedeutendsten lebenden Sprachwissenschaftlern unserer Zeit. Mit der „Cambridge Enzyklopädie der Sprache“ hat er ein Standardwerk verfasst. Es legt in 65 Kapiteln die Grundlagen zum Verständnis von und über Sprache. Das „Kleine Buch der Sprache“ liest sich wie ein Best of der Enzyklopädie und ist zugleich eine erweiterte Sicht, denn das Thema Sprachwandel steht im Fokus. Dabei geht es nicht nur um das Phänomen, dass „neue Technik […] neue Spracherscheinungen hervor[bringen]“ (S. 288), sondern reflektiert auch immer die Grundaussage „Die Muttersprache ist Teil unserer Identität als Person, und sie ist Teil der Identität der Gruppe […] (S. 100).

Sprache hat für Crystal unterschiedliche Dimensionen. Ihr Hauptzweck ist die Kommunikation, aber Sprache ist Spiel, ist der Ausweis unserer Identität, unserer Gefühle. Sprache vermeidet Peinlichkeiten und ist Mittel zum Aufbau sozialer Beziehungen. Sprache eröffnet Möglichkeiten, um Welt zu verändern und – ganz wichtig – Sprache hilft uns beim Denken (S. 237ff). Und ja, Sprache und ihre Elemente wie Wortschatz und Grammatik sind immer im Wandel. Das zeichnet lebende Sprachen aus.

Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man verorten, was der Einzug des Computers oder seiner mobilen Derivate in die Kinderzimmer unter dem Begriff „Elektronische Revolution“ wirklich bedeutet. Bedeutet für die Sprachwissenschaft, aber auch für die Gesellschaft und das Sprachverständnis. Dreijährige, die noch nicht Lesen und Schreiben können, können schon tippen und kommunizieren und tun dies.

Natürlich blendet eine historisch-orientierte sprachwissenschaftliche Betrachtung aus, was das für das Internet als Kulturtechnik bedeutet, aber eine so ausgelegte sprachwissenschaftliche Betrachtung legt offen, dass bevor „man gut SMSen kann, muss man erst einmal richtig schreiben können.“ (S. 226). Sprich Sprache ist eine Kompetenz, die es zu erlernen und zu ergründen gilt.
Das beginnt damit, dass wir als Individuum uns darüber im Klaren sein müssen, wie wir Sprache und Sprachfähigkeit erworben haben. Begriffe wie Wortschatz, Rhetorik, Sprachwandel, Fachsprache, Slang, Phonetik, Wort- und Klangbildung sollten vertraut sein.

In vierzig Kapiteln zeigt Crystal grundlegende Spielarten des Phänomens Sprache auf: von den ersten Versuchen eines Kleinkinds Laute und dann Wörter zu bilden über die literarische Sprache bis hin zu den oben besprochenen Phänomenen der SMS und der Emoticons. Spannend für eine weitere Beschäftigung mit der Sprache, einer der Grundlagen unseres Seins, ist die Klassifizierung der Wissenschaft „Linguistik“ im Sinne der Beschäftigung mit aktuellen Fragestellungen und die daraus abgeleiteten Forschungsfelder, gerade in Hinblick auf Sicherheit- und Führungskommunikation. Die angewandte Linguistik wie auch die Sozio- und die Psycholinguistik sind Forschungsfelder der Zukunft.

Jetzt heißt es lesen!

Sprache ©Atlantik VerlagDavid Crystal
Das kleine Buch der Sprache
ISBN 978-3-455-70011-4
288 Seiten, gebunden
22,00 €

Quelle/Bild: atlantikverlag.de

Diese Buchrezension ist von Heike Strumpen (Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung: Lehrgangsleiterin und Qualitätssicherung). Die Auswahl des Buches erfolgte nach eigenem Interesse.

Not always love at first tweet

Eine Übersicht über die wichtigsten Konventionen des Microbloggings und wie Sie Twitter in Ihrem Department oder Unternehmen einführen und nutzen können

Der ehemalige Slogan „What are you doing?“ führte bei vielen zu Skepsis gegenüber dem bekanntesten Mikro-Blogging-Service. Unabhängig, wie man privat zur Rasantheit des seit 2006 etablierten Dienstes stehen mag, ist dieser für Unternehmen gerade hinsichtlich der Stärkung der eigenen Marke oder Umsetzung von wichtigen Kommunikationszielen interessant. Auch lohnt es sich, über die primären Funktionen hinauszublicken und sich mit Analysetools sowie einer längerfristigen Strategie auseinanderzusetzen – nicht nur, weil sich Twitter mittlerweile zum drittgrößten Sozialen Netzwerk gemausert hat und Google einzelne Tweets sehr hoch rankt.

Twitter – eine Einführung

Für den sinnvollen Einsatz von Twitter als Kommunikationstool sollte man sich mit den Regeln des Mikro-Bloggings auseinandersetzen. Bei Twitter bedeutet dies  ein Vertrautwerden mit der Art der Nachrichten und deren inhaltlichen Kriterien.

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