IT

Masterthesis: BETROFFENE ZU BETEILIGTEN MACHEN von Daniela Fasching #video

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Daniela Fasching ist Absolventin vom MSc-Studiengang Management und IT am Zentrum für E-Governance der Donau Universität Krems. Ihre Masterthesis beschäftigt sich mit Change Management im IT-Bereich und stellt sich der Frage, wie Widerstände im Zuge einer IT Governance Einführung reduziert bzw. positiv genutzt werden können.

Wir haben mit Daniela Fasching über ihre Masterthese gesprochen und sie nach Ihrer Idee dahinter, den Herausforderungen und Learnings befragt.

Weitere Masterthesen am Zentrum für E-Governance

Transkript vom Interview

Meine Masterthesis “BETROFFENE ZU BETEILIGTE MACHEN” handelt davon, wie man Widerstände reduzieren oder positiv nutzen kann. Das Fallbeispiel ist eine IT-Governance-Einführung. Die Breite dabei ist einfach das Thema “Change Management” von Kommunikation, die sehr breit ist. Da gibt es irrsinnig viele Methoden. Oder auch Betroffene beteiligen – da gibt es eine Vielzahl an Methoden, das ist unheimlich breit. Und man muss sich pro Situation die richtige heraussuchen.

Ein Beispiel, wo meine Masterthese Einsatz finden kann ist, mit welchen Methoden man Leute qualifizieren kann, wenn sie neu in verteilten Teams arbeiten.

IDEE

Die grobe Idee ist es, Handlungsalternativen zu liefern und diese wissenschaftlich auszuarbeiten.

ZIEL

Das Ziel war, Handlungsalternativen aufzustellen, wie man Widerstände reduzieren oder nutzen kann.

INNOVATION

Die Innovation war, aufzuzeigen, wie wichtig es ist, auf die Leute zuzugehen.

MOTIVATION

Die Motivation war einerseits, dass ich am Fallbeispiel beteiligt war und berufliche Erfahrung. Mich tiefgehend auf wissenschaftlicher Basis mit dem Thema zu beschäftigen.

UMSETZUNG

Umgesetzt habe ich das, in dem ich sehr viel Literatur gelesen habe, Methoden gesucht habe und die Handlungsalternativen aufgearbeitet habe.

LEARNINGS

Im Zeitmanagement.

LEARNINGS

Das große Learning für mich ist, wie weit das Spektrum der Handlungsalternativen ist, die man da machen kann.

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“Lernen, Machen, Austausch, Feedback, weiter lernen” – #WIR am Department: 5 Fragen an Christian Leeb

wir-duk-leebIm Rahmen des Universitätslehrgangs Professional MSc Management und IT am Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung werden unterschiedliche Fachvertiefungen angeboten.

Welche Fachvertiefungen kann man studieren? Welche Inhalte werden gelehrt? Welche ExpertInnen teilen ihr Wissen mit Studierenden? Was sind derzeitige Themen, Trends und Herausforderungen? Wohin geht die Reise während und nach dem Studium?

#WIR am Department freuen uns, in regelmäßigen Abständen Lehrende vorzustellen, die uns diese Fragen beantworten. Heute stellen wir die Spezialisierung IT Consulting vor und danken Christian Leeb für den Einblick!

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eGovernment und IT 2027 – BRZ-Event 2012

Am diesjährigen BRZ KundInnen- und PartnerInnen-Event stande die Herausforderungen des eGovernment, der IT und der Verwaltung mit Blick in die Zukunft im Mittelpunkt. Mit einem Ideenwettbewerb der Futurezone und Donau-Universität Krems blickte man sogar auf das Jahr 2027. Wir werden hier live vom Event bloggen.

Das Programm findet sich hier.

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Begrüßung und Eröffnung

Dipl.-Ing. Roland Jabkowski eröffnete die kleine Zeitreise in die Zukunft, die aufgrund des 15jähigen Bestehens des BRZ auch ein wenig nostalgischer Ausflug war. (more…)

Mut zum Scheitern? Kamingespräch mit Prof. Mertens zu IT-Projekten

Mut zu einer detaillierteren Analyse des Scheiterns bewies Prof. Peter Mertens von der Universität Erlangen-Nürnberg.

Im Rahmen eines Kamingesprächs referierte er am 28.2.2012 an der Donau-Universität Krems über Fehlschläge bei IT-Großprojekten in der Öffentlichen Verwaltung am Beispiel Deutschland.

Was können wir vom Scheitern der Projekte unserer Nachbarn also lernen?

Prof. Mertens beschäftigt sich mit der Charakteristik von ITÖ-Projekten (ITÖ-Projekte sind IT-Projekte der öffentlichen Verwaltung) und hat sich zum Ziel gesetzt, die “systematische Misserfolgsforschung” (wie sie z. B. auch bei Flugunfällen oder der Qualitätssicherung im Gesundheitssektor durchgeführt wird) auch im Fach Wirtschaftsinformatik anzuwenden.

Mertens hat sich hierzu zehn ITÖs ausgeguckt und eine Materialsammlung angelegt. Von einfachen Pressemeldungen über Gesetze (streichen: n) und Verwaltungsvorschriften und wissenschaftlicher Literatur zu einer Serie von fast 50 Gesprächen mit “InsiderInnen” reicht dieses Material. Pro Projekt sollten jeweils die Auftraggeberseite und Auftragnehmerseite repräsentiert sein, außerdem die Betroffenen und ihre Organisationen. Zusätzlich holte er noch Rat von projektneutralen Personen ein.

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BRZ-Event 2011, Round Tables #brz11

Nach der Keynote und Eröffnung fand ein Round Table mit VertreterInnen der Bundesverwaltung zum Thema „Damit rechnet Österreich – Aktuelle IT-Trends in der öffentlichen Verwaltung“ statt.

Round Table-Diskussion

Es diskutierten

  • SC Dr. Clemens Martin Auer, Bundesministerium für Gesundheit
  • SC Dr. Josef Bosina, Bundesministerium für Justiz
  • SC Hermann Feiner, Bundesministerium für Inneres
  • Ing. Roland Ledinger, Bundeskanzleramt
  • SC Dr. Heidrun Strohmeyer, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • SC Dr. Gerhard Popp, Bundesministerium für Finanzen

Großes Thema war die Nutzung von Sozialen Medien durchdie VertreterInnen der Verwaltung aus persönlicher Sicht. Der O-Ton: Viele lassen machen, manche verweigern. Von den 6 PodiumsteilnehmerInnen sind zwei persönlich in Sozialen Netzwerken auch privat zu finden. Andere gaben sich progressiver – so verwies Ing. Ledinger z.B. auf die bereits vorhandenen Policies des BKAs im Bereich social media, die gemeinsam zwischen Bund, Ländern, Städten und Gemeinden erarbeitet wurde.   SC Dr. Josef Bosina sieht große Potentiale in der internen Nutzung von Social Media, sieht aber Probleme in der externen Nutzun, insbesondere die Problematik der Trennung von Privat und Beruf. Einige Justizbeamte wie bspw. die Gerichtsvollzieher nutzen die Sozialen Netzwerke zur Informationsbeschaffung.  SC Dr. Clemens Martin Auer warnte explizit vor der Weitergabe von personenbezogenen Gesundheitsdaten über Social Media-Dienste.

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