Informationstechnologie

Verwaltung & Innovation

Am 30. August 2010 diskutierten E-Government-ExpertInnen in der Burg Perchtoldsdorf unter dem Thema “Verwaltung und Innovation – ein Widerspruch? Innovations-Treiber im Öffentlichen Bereich und Gesundheitswesen” im Rahmen des Consultants Competence Circle‘s der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Obfrau und Berufsgruppensprecherin der Unternehmensberater Frau Dr. Ilse Ennsfellner eröffnete die Diskussion mit dem Statement, dass die Österreichische Verwaltung  überreguliert, überregionalisiert und überbürokratisiert sei. Um dem entgegen zu steuern, hat es sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt bis bis 2014 eine Milliarde Euro ausgabenseitig einzusparen. Zentrale Rolle wird dabei neben strukturellen Veränderung der Einsatz von IT und weiterer Innovationsmaßnahmen sein.

Dr. Winter, Präsident der ADV,  hält fest, dass für dieses Ziel das Unternehmensserviceportal (USP) einen bedeutenden Teil beiträgt. Getragen von  BMF und BKA, wird die Wirtschaft zukünftig über ein zentrales Portal alle Verwaltungsverfahren erledigen können. Beispielsweise müssen bis heute zahlreiche Meldungen von der Wirtschaft an unterschiedliche Behörden übermittelt werden, dies soll mit Hilfe des USP in Kürze mit einer zentralen Eingabe erledigt werden können.

E-Government ist interdisziplinär

Dr. Peter Parycek vom Zentrum für E-Government an der Donau-Universität Krems betont das hohe Maß an Interdisziplinarität von E-Government. Besonders die Möglichkeiten mobiler Interaktion über soziale Plattformen werden in kürze die Verwaltungen vor neue Herausforderungen der Serviceerbringung stellen. Der dazu notwendige organisatorische Wandel, sowohl als Konsequenz als auch Triebfeder des selbstverständlichen Umgangs der BürgerInnen mit Informationstechnologie, bedarf neuer Denkmuster und neuer Ausbildungskonzepte für die Verwaltung von morgen – auf allen föderalen Ebenen. E-Government Weiterbildung ist daher sowohl für die Wirtschaft als Dienstleister der Verwaltung als auch für die Verwaltung eine zentrale Notwendigkeit, um Innovation mit  IT umsetzen zu können. (Studium E-Government)

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From Digital Media to Digital Worlds

Im Rahmen der Vortragsreihe zu Wissensmanagement und digitalen Medien an der Donau-Universität Krems hielt Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Kotsis von der Johannes Kepler-Universität Linz einen Vortrag über digitale Welten. Thema waren vor allem die durch technische Neuerungen eingeleiteten Veränderungsprozesse sowie Paradigmenwechsel in Informatik und Gesellschaft.


Synergien von Technik und Umgebung

Wesentlich ist,  dass technische Anwendungen zukünftig stärker in unsere Alltagswelt integriert werden. Wenn manches dabei zwar noch nach Science Fiction klingt, so versuchen Unterhaltungsindustrie und Forschung jedoch bereits, die neuen Entwicklungen voranzutreiben. Die Möglichkeiten der Integration von digitalen Lösungen in unsere Umgebung reichen dabei von Spielsimulationen über Navigationssysteme oder Computer am Körper. Die Wirklichkeit abbildende bzw. simulierende Welten können scheinbar mit der tatsächlichen Realität verschmelzen.

Enabling Technologies – Voraussetzungen für digitale Umgebungen

Unter diesem Schlagwort werden Trends und Entwicklungen im Kontext von Mobilität und Information betrachtet. Bei der drahtlosen Kommunikation ist beispielsweise die Frage nach der Sicherheit essentiell. Nach wie vor hinkt die Bandbreite bei den drahtlosen Varianten hinterher. Auch die Instabilität in Netzwerken ist ein großes Forschungsgebiet.

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E-Government: Weiterentwicklung und Sicherheit

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Mehr als 300 TeilnehmerInnen besuchten die dreitägige “E-Government Konferenz 2008” und das Symposium “Vis!t – Verwaltung intergriert sichere Informationstechnologie”. Erörtert wurde die künftige Entwicklung von E-Government in den Gemeinden. Hier soll  E-Government umfassende Services anbieten und BürgerInnen mit maßgeschneiderten informationen versorgen. Selbstverständlich waren auch Sicherheitsaspekte ein wichtiger Teil der Vorträge und Workshops.