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engagement

Engagement im öffentlichen Raum – Ideen von BürgerInnen und die Praxis der Umsetzung

Slot C, Raum 10a #GovCamp
Host:  Büro Stadtluft, Gebietsbetreuung

Werden BürgerInnen mit Ihren Ideen eher unterstützt oder entmutigt durch oft lange Amtswege?


GovCamp 2016 – Alle Sessions
GovCamp Vienna 2016
Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

In zum Einstieg in die Diskussion und zur Veranschaulichung der verschiedenen Standpunkte dienenden Rollenspiel kommt hervor, welche Positionen in einem konkreten Fall aufeinander treffen können. Ziel soll die Diskussion der Optimierung von Behördenwegen sein.

Rollen:

  • Antragstellerin: möchte im Frühling mit der Anlegung eines Gartens auf dem derzeitigen Parkplatz vor dem Haus beginnen, sucht die Gebietsbetreuung auf und möchte erste Antworten bekommen
  • Eigentümer des Nachbarhauses hätte gerne einen Parkplatz vor der Haustür
  • Hauseigentümerin findet, ein Grünraum vor dem Haus könnte zur Rattenplage führen, will nicht, dass der Wert ihres Hauses sinkt
  • Mitarbeiter der MA 28/Straßenamt: versteht das Anliegen der Antragstellerin, ist aber gebunden an politische Vorgaben
  • Mitarbeiter der MA 42/Stadtgartenamt: mit minimalen Mitteln muss so viel wie möglich umgesetzt werden, unter dem knappen Budget leitet Ästhetik von Maßnahmen
  • Polizistin: Vorschriften sollen eingehalten werden, Vandalismus fällt auch in ihre Zuständigkeit
  • Bezirkspolitiker: Platzsparend soll Grün eingesetzt werden
  • Rolle der Gebietsbetreuung: konstruktive Zusammenarbeit der Behörden ist Voraussetzung, Verständnis für die Anliegen des jeweils anderen

Die Antragstellerin sucht die Gebietsbetreuung auf und argumentiert für ihr Vorhaben, den Parkstreifen vor dem Haus zu begrünen. Die Finanzierung sei bereits über Crowdfunding sichergestellt. Der öffentliche Raum gehöre uns allen. Die Gebietsbetreuung unterstütze gerne den Beitrag von BürgerInnen zur Gestaltung von öffentlichem Raum. Ein gemeinsamer Ortsaugenschein habe sich hier bewährt. Alle beteiligten diskutieren über Vor- und Nachteile des geplanten Projekts. Während des Rollenspiels wird die Emotionskurve der Antragstellerin aufgezeichnet. Die Gebietsbetreuung schlägt die Antragstellung unter Berücksichtigung aller Inputs gemeinsam mit der Antragstellerin und einen weiteren Diskussionstermin vor.

Es werden Rückmeldungen aus dem Auditorium zu kritischen Punkten und Vorschlägen für Prozessoptimierungen eingeholt. Diskutiert werden unter anderem folgende Punkte:

  • Argumente auf eine andere Ebene heben
  • Politische Unterstützung im Vorfeld holen
  • „Marketing“ für das Vorhaben, z.B. Visualisierungen zeigen – Heranziehung von Best Practice Beispielen zur Veranschaulichung
  • Weniger Emotionalität, mehr Sachlichkeit (z.B. Aufteilung der Beteiligten auf zwei erste Treffen)

Trotz der Führung von Vorgesprächen, sei der Ablauf von Ortsaugenscheinen nicht prognostizierbar. Es sei wichtig, sich darüber bewusst zu sein, wie viele Rollen in solchen Fällen beteiligt sind. Die Standardisierung von einzelnen Prozessen solle in Betracht gezogen werden.

kompetenzen

Digitale Kompetenzen junger Menschen

Digitale Kompetenzen junger Menschen
Session von Johann Höchtl


GovCamp 2016 – Alle Sessions
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Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
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Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

Die Okfn.at stellt sich mit ihren Initiativen zur Förderung der digitalen Kompetenz vor.

Zielsetzung von YoungCoders ist nicht einfach Programmieren lernen, sondern das offene Format. Bei den TeilnehmerInnen soll das Bewusstsein für die mündige BürgerIn, was bedeutet Moral im Kontext von „Coden“ und die Scheu für Technologie abgebaut werden.

Im Arbeitskreis „Welche Stakeholder in welchen Rollen am Diskussionsprozess zur digitalen Kompetenz“ beteiligt werden sollen“ wurde die Rolle der Internetoffensive Österreich mit der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung, die Universitäten, Schulen und LehrerInnen sowie Pädagogische Hochschulen thematisiert.

Als Problem wurde erkannt, dass die Wirtschaft aktuell einen zu großen Einfluss auf die strategische Ausrichtung dessen, welche Inhalte und Mittel zur digitalen Kompetenzförderung notwendig wären, hat. Das liegt daran, dass diese Rolle nicht im ausreichenden Maß von der Politik wahrgenommen wird. Schulen und Lehrerinnen sollten Experten zur Seite gestellt werden, die u.U. ehrenamtlich und mit reduziertem Einfluss der Wirtschaft ihr Know How vermitteln.

 

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MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s wissen

Workshop des BRZ zu einer Idee eines Dashboards für BürgerInnenDaten


GovCamp 2016 – Alle Sessions
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Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
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Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

In der Session zu “MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen” wurde das Recht der BürgerInnen nach Auskunftsersuchen besprochen. Die Auskunftersuchen nach Datenschutzgesetzt werden in der Regel formlos gestellt.

„MyData“ soll eine elektronische Unterstützung z.B. bei Auskunftsersuchen nach DSG §26 sein. Bei der Diskussion wurde besprochen, wie die z.B. eine Funktion wie sie von Google Dashboard bekannt ist, auf ein persönliches Datenportal angewandt werden kann. Für die Diskussionsteilnehmer war es entscheidend, dass sie bei Anfragen nicht die Anwendung wissen müssen, für welche sie Auskunft begehren.

Als Zugangsmechanismus wurde die Bürgerkarte diskutiert, wobei dieses Identifikationsmedium nicht ausschlaggebend war, sondern dass es möglichst einheitlich erfolgen sollte.

Risiken waren die mögliche Vernetzung der Daten die notwendig wäre, um ein solches Dashboard der eigenen Daten zu realisieren.

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Cityapp Wien

„Eine App für Deine Stadt“

Sessionname: Cityapp Wien
Host: Nizam Akcay


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Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

http://wienapp.at/ bietet verschiedenste Services für EinwohnerInnen und BesucherInnen gleichermaßen. Die Stadt Wien bietet mittlerweile viele Services für die BürgerInnen an, welche digitalisiert wahrgenommen werden können. Die Website von „kurz CITYAPP.Wien“ versucht im Bereich der  Kommunikation einen weiteren Service für die BürgerInnen und BesucherInnen zu bieten.

Die Website bietet Informationen zu Transport, Bürgerdienste, Gastronomie, etc. und soll auch  zu einer Handelsplattform für z.B. Gutscheine von Gewerbebetrieben weiterentwickeln. Die Idee war, Wien auf einer Website zusammenzufassen. Am besten probiert man es selber einmal aus.

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wienbo

WienBot

Die Stadt kommuniziert per Bot.

Sessionname: WienBot
Host: Sindre Wimberger, Michael Rederer



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Digitale Kompetenzen junger Menschen
MyData in Verwaltung – Jetzt will ich’s Wissen
Cityapp Wien
WienBot
Informationsfreiheitsgesetz – fragdenstaat.at
Offene Wahlen

Bei einem Bot erwartet man sich gute konkrete Antworten. Der WienBot ermöglicht dies für viele Fragen der BürgerInnen. Aktuell ist der WienBot noch ein Prototyp, der ausgetestet. Wird. Der Bot ist für eine App für mobile Endgeräte. Man kann sich z.B. über die Kurzparkzonen erkundigen und erhält alle Informationen auf dem Handy.

Die 100 meistgesuchten Begriffe der Amtshelfer wurden in das Spektrum des WienBots aufgenommen. Ein Redaktionsteam hat hierfür die Antworten erstellt. Der Bot reagiert auf Stichwörter, die bestimmte Antworten erzeugen. So erhält man andere Antworten zu „Kurzparkzone“ als zu „Parken“.

Aktuell wird der Bot mit Facebook Messenger umgesetzt. Weitere Entwicklungen für andere Technologien sind geplant. Für den Tourismus ist so ein Bot in anderen Sprachen sicherlich auch interessant, wobei dies andere Servicestellen betreffen würde.

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