gemeinde

Session5: ePartizipation im Grätzl

Max Harnoncourt, factline

Gesammelte Notizen der moderierten Diskussionsrunde:

Kleine Gemeinden haben weniger Mittel sich um E-Partizipationselemente zu kümmern als größere Gemeinden. Insbesondere komplexe Planungstools (für zB. Radweg, Wildbachverbauung) sind kostenintensive online Verfahren was technologische Infrastruktur betrifft. Wien hat zB. ein sehr gut ausgebautes Grätzlmanagement, was aber auch mit Kosten verbunden ist.

pinwand small barcamp 2014

Auf Augenhöhe respektvoll von der Gemeinde informiert zu werden ist ein wichtiger Schritt um sich als BürgerIn ernstgenommen zu fühlen. Dies sollte aktuell zur Norm werden und elektronische Möglichkeiten können hier auch kostengünstig eingesetzt werden. Für sämtliche Änderungen im Bezirk können Informationen helfen, damit sich BürgerInnen darauf einstellen können.

Menschen zur Beteiligung zu motivieren ist ein wichtiger Teil sämtlicher Projekte. Beteiligungsraten sind selbst bei Kommunikation an die Grundgesamtheit der Betroffenen meist sehr überschaubar. Persönliches Anschreiben von zB. dem/r BürgermeisterIn zeigt BürgerInnen Wertschätzung und motiviert zur Teilhabe. Dennoch nimmt nur ein Bruchteil der direkt angesprochenen BürgerInnen an Beteiligungsprozessen (offline und/oder online) teil.

(more…)

Projekt: Gemeindeumfrage 2008

gemeindeumfrage

Im Jahr 2001 hatte der Österreichische Gemeindebund das Zentrum für Praxisorientierte Informatik und das Zentrum für E-Government der Donau-Universität Krems mit der Durchführung einer Studie beauftragt, die 2002 durchgeführt wurde. 2008 wurde diese Umfrage wiederholt.

Es wurde erhoben, wie sich der Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnologie auf die Gemeindearbeit auswirkt, wie hoch der Bekanntheitsgrad von E-Government in Österreich ist, welchen Informationsbedarf die Gemeinden diesbezüglich haben und wie die österreichischen Gemeinden in den gegebenen Rahmenbedingungen von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden die definierte E-Government Strategie umsetzen bzw. umgesetzt haben.

(more…)

Projekt: Vorgehensmodell zur Gemeindezusammenarbeit

kommunalnetkooperation

Ausgehend von der Gemeindeumfgrage 2002 wurde ein Vorgehensmodell zur elektronischen kommunalen Zusammenarbeit entwickelt.

Eine Kernaussage der Umfrage aus dem Jahr 2002 war, dass die Vielzahl an uneinheitlichen elektronischen Portalen, die Zugang zu zentralen Registern und Diensten bieten sollten, keine Erleichterung der täglichen Arbeit darstellen.

(more…)