eID

Session4: ePartizipation und eID

Präsentation von Michael Sachs und Judith Schossböck

Zur Sammlung von Meinungen zum Spannungsfeld E-Part und e-ID und die Diskussion von Anwendungsszenarien für E-Partizipation und elektronische Identitäten wird ein Brainstorming durchgeführt. Dieses bringt verschiedene Vorstellungen von einer elektronischen Identität ans Licht: Kaufen Raucher mit einer e-ID Zigaretten? Verwende ich mit Facebook eine e-ID? Fällt eine Supermarkt-Kundenkarte in diese Kategorie?

Man kann nicht von “der einen und einzigen” e-ID sprechen. Elektronische Identität kann in verschiedenen Ausprägungen konzipiert werden. Kann man von e-ID sprechen, oder ist die Bezeichnung “unterschiedliche Identifizierungsmöglichkeiten” adäquater?

Die Begriffe Identifikation (Feststellung der Identität: anonym bis Klarnamen) und Authentifikation (Echtheit der Willenserklärung in dem Sinn, dass ihr vorgeblicher Urheber auch der tatsächliche Urheber ist) sind zu differenzieren.

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Elektronische Identitäten und elektronische Beteiligung

Die BürgerInnenbeteiligung bei Verwaltungsverfahren und politischen Entscheidungen zu unterstützen und damit Elemente der direkten Demokratie in Österreich zu stärken, ist Ziel des im Oktober 2014 gestarteten Projekts „Authentifizierung bei demokratischer Online-Beteiligung“.

Die Projektpartner, darunter auch das Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems, erforschen die sozialen, rechtlichen und technischen Anforderungen digitaler Identitäten, die bei verschiedenen E-Partizipationsmodellen eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt des Projekts und in der Verantwortung des Zentrums für E-Governance steht die Untersuchung von Einsatzmöglichkeiten digitaler Identitäten bei der BürgerInnenbeteiligung. Dazu werden verschiedene elektronische Identitätsnachweise im Hinblick auf deren Anforderungen und deren Qualität bewertet. Ein Fokus liegt auf der österreichischen BürgerInnenkarte und Möglichkeiten zur Ausweitung deren Einsatzgebietes. Neben der Analyse von Chancen und Risiken, die mit dem Identitätsmanagement zusammenhängen, werden auch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und folglich in einem Demonstrator umgesetzt und getestet.

Das Projekt wird vom Austrian Institute of Technology koordiniert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen des Programms KIRAS/Sicherheitsforschung unterstützt. Es läuft bis September 2016.

Konsortium