eGov

#gov2vie Government 2.0 Barcamp Radionachschau

Digital.leben, Mittwoch, 7. Dezember 2011, 16:55 Uhr, Ö1 und Matrix, Sonntag, 11. Dezember 2011, 22:30 Uhr / 7 Tage Ö1 zum Radionachschauen.

Vielen Dank an Ulla Ebner für den Radiobericht und ihre Blog Zusammenfassung.

Alpbach: Offen ist nicht gleich Demokratie

Open Government baut auf drei wesentlichen Grundprinzipien auf: Steigerung der Transparenz durch offenlegen von Daten, Informationen und Prozessen, Beteiligung am politischen Prozess, und Zusammenarbeit in Verwaltungsverfahren und Services des Staates.

Zentrale Zielperspektiven

Die zwei zentralen Zielperspektiven sind einerseits die Stärkung der Demokratie und andererseits Effizienz- und Effektivitätssteigerungen in Verwaltung und Politik. Die beiden Zielperspektiven können sich ergänzend unterstützen, müssen das aber nicht.  Zahlreiche Open Data Initiativen – zur Verfügung stellen von Rohdaten, die von Wirtschaft und Zivilgesellschaft in mobilen Applikationen genutzt werden können – sind einer strategischen Transparenz zuzuordnen die keine direkte Wirkung auf die Demokratie ausübt. Ebenso sind zahlreiche Zusammenarbeitsmodelle auch in Autokratien einsetzbar, wie bspw. online Beschwerdemanagement über Missstände im öffentlichen Raum (http://www.fixmystreet.com/).

Open ist nicht gleich Demokratie

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IRIS 2011 Tag 3

Wir freuen uns besonders, dass zwei Einreichungen des Zentrums für E-Government unter den ersten 10 des Lexis Nexis Best Paper Award für hervorragende Tagunsbeiträge gereiht wurden: die Beiträge von Prof. Dr. Arthur Winter und Mag. Johann Höchtl und Peter Reichstädter. Kriterien für die Bewertung sind wissenschaftliche Relevanz, Aktualität, Originalität, Methodik, Anwendbarkeit, sowie Struktur und Präsentation der Arbeit.

Offene Daten und Informationen im Politikzyklus. Voraussetzungen, Risiken und Umsetzungspotentiale von Open Government und Open Data in europäischer Perspektive (Peter Parycek, Michael Sachs, Judith Schoßböck)

Der Vortrag thematisierte freie und offene Information als Voraussetzung für Open Government in einem europäischen Kontext. Die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Nutzungsalltag macht es gegenwärtig möglich, erstmals die Potentiale des Open Governments zu evaluieren und in die Praxis zu transferieren. Die Diskussion, die sich auch dem Schlagwort Open Government bediente, endete im Freedom of Information Act (FOIA) aus dem Jahr 1966, der den Informationszugang der amerikanischen Öffentlichkeit zu staatlichen Informationen regelt. Der FOIA verpflichtet staatliche Institutionen, BürgerInnen Informationen zur Verfügung zu stellen und dies nur bei geregelten Ausnahmen zu unterbinden. Seither wurde der FOIA mehrmals ergänzt und geändert, wobei die Informationspflicht des Staates stärker akzentuiert und die Gesetzeslage an Entwicklungen der Daten- und Informationsaufbereitung und -speicherung angepasst wurde.

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Nachtrag #2: Rückblick – Die Rolle des Staates in der Informationsgesellschaft

Notizen zur anschließenden Diskussion – Register: Einer der offenen Punkte in Deutschland dürften fehlende zentrale Register sein, dies wurde von den TeilnehmerInnen mehrfach angesprochen. Das übliche Konzept in Deutschland dürfte ein Bottom-Up Ansatz sein, d.h. die Originaldaten sind weiterhin in den jeweiligen lokalen Registern verspeichert und werden dann über Schnittstellen zusammengeführt. Diese Art von lokalen Registern finden sich auch in Österreich auf Kommunaler und Landesebene, allerdings versuchen wir Schritt für Schritt gemeinsam betriebene authentische Register aufzubauen, welche nicht nur die Informationen abbilden, sondern auch die jeweiligen Verfahrensprozesse.  Das Original findet sich dann in dem gemeinsamen Register und nicht in den dezentralen Anwendungen der Organisationen.

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Rückblick Vortrag: Communication in Cyberspace

Vortrag “Communication in Cyberspace” gehalten am 29. Oktober 2010, an der Freien Universität Berlin – Oktobertagung der GPI (Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V.) & GfK (Deutsche Gesellschaft für Kybernetik, Informations- und System theorie e.V.).

Notizen zur Diskussion zum Vortrag:

Kommentar: Beteiligung und Zusammenarbeit in ausreichendem Umfang ist kaum möglich, weil es Mangel an der Ressource  Zeit gibt. Es besteht bereits ein Überfluss an Informationen. Man benötigt hohen  Zeitaufwand, um in der Arbeit den aktuellen Stand der Technik beibehalten zu können.

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