Digital Natives

Versuchungen zu sozialen Netzwerken

Unter diesem Titel fand am 25.1.2011 im Klubsitzungssaal des Parlaments eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion statt, die Chancen, Risiken und politische Herausforderungen sozialer Netzwerke unter die Lupe nahm.

Bernhard Jungwirth: Chancen und Gefahren von Online Communities

Das Reden über soziale Netzwerke ist bei Jugendlichen Alltag geworden. Spezifisch für diese Gruppe ist auch die Selbstinszenierung und Identitätsbildung in sozialen Netzen. Eine Untersuchung über Mediennutzungsmotive der 12 bis 24-Jährigen ergab, dass das Internet bei den Informations- und Unterhaltungsaspekten klar die Nase vorn hat. Das Fernsehen ist mittlerweile auf passive Funktionen zurückgedrängt. Die Studie EU Kids Online unterscheidet drei verschiedene Rollen der jungen NutzerInnen: Content (RezipientIn), Contact (TeilnehmerIn) und Conduct (AkteurIn).

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Facebook als Schulfach?

Am 23.06.2010 wurde im ORF KulturCafe die Studie “Roundabout Kids 2010” der mobilkom präsentiert. Die roundabouts-Studien beschäftigt sich seit 2003 mit dem Nutzungsverhalten und der Medienkomptenz der Digital Natives in Bezug auf Telekommunikation und Internet.  Es diskutierten Dr. Ingrid Paus-Hasebrink, Dr. Barbara Brüning (Universität Hamburg) und Ing. Martin Bredl (Unternehmenskommunikation A1) über die Frage, ob und wie man Kindern den Umgang mit Social Media vermitteln sollte.

Studienergebnisse

507 Kinder aus Österreich zwischen 6 und 14 Jahren wurden im Rahmen von Face-to-face-Interviews befragt. Neben dem Internet verbringen die Kinder nach wie vor die meiste Zeit mit ihren peers (71 %), die zweithäufigste Freizeitaktivität sind Hausaufgaben (62 %), was auf den Rückgang des Fernsehens zurückgeführt werden kann. Die Daten zur Handynutzung überraschen wenig: Das Einstiegsalter beim eigenen Mobiltelefon sinkt, und jedes zweite Kind schreibt mehr als 10 SMS pro Tag. Apps und Soziale Netzwerke/Medien werden am Handy derzeit jedoch nur von 3 % genutzt.

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Not always love at first tweet

Eine Übersicht über die wichtigsten Konventionen des Microbloggings und wie Sie Twitter in Ihrem Department oder Unternehmen einführen und nutzen können

Der ehemalige Slogan „What are you doing?“ führte bei vielen zu Skepsis gegenüber dem bekanntesten Mikro-Blogging-Service. Unabhängig, wie man privat zur Rasantheit des seit 2006 etablierten Dienstes stehen mag, ist dieser für Unternehmen gerade hinsichtlich der Stärkung der eigenen Marke oder Umsetzung von wichtigen Kommunikationszielen interessant. Auch lohnt es sich, über die primären Funktionen hinauszublicken und sich mit Analysetools sowie einer längerfristigen Strategie auseinanderzusetzen – nicht nur, weil sich Twitter mittlerweile zum drittgrößten Sozialen Netzwerk gemausert hat und Google einzelne Tweets sehr hoch rankt.

Twitter – eine Einführung

Für den sinnvollen Einsatz von Twitter als Kommunikationstool sollte man sich mit den Regeln des Mikro-Bloggings auseinandersetzen. Bei Twitter bedeutet dies  ein Vertrautwerden mit der Art der Nachrichten und deren inhaltlichen Kriterien.

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Roundabout Kids 2009 zu Digital Natives

Am 24.11.2009 wurde im ORF KulturCafé die Kinderstudie von mobilkom austria vorgestellt. Im Mittelpunkt stand der Zugang von 6-14Jährigen zu Handy, Internet, Facebook & Co. Wie beeinflussen Computer und Netzwerke die junge Generation in ihrer sozialen Interaktion?

Medien als Mittel zum Zweck

Unternehmenssprecherin Mag. Elisabeth Mattes stellte die wichtigsten Ergebnisse der seit 2003 durchgeführten Studie vor und betonte, dass Medien und soziale Netzwerke für die Kinder als „early adopter“ hauptsächlich ein Mittel zum Zweck darstellen: Nach wie vor sind FreundInnen am wichtigsten. Diese Priorisierung ändert sich nicht durch mediale Einflüsse – interaktive Netzwerke können als Verstärker sozialer Kontakte gesehen werden und wirken im Vergleich zu „realer“ Kommunikation nicht isolierend. 54 % der Zielgruppe sind in sozialen Netzwerken registriert, jedoch sprechen nur 15 % mit ihren Eltern über Themen wie Cybermobbing.

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