collaboratory

Buchpräsentation: Netzpolitik in Österreich – und wie geht es weiter?

Buchpräsentation der zweiten Co:llaboratoryAT Initiative: “Netzpolitik in Österreich. Internet. Macht. Menschenrechte.”

Die Bilder zum Abend auf flickr (cc by Eva Schörkhuber)

Zum flickr-Album (cc by Eva Schörkhuber)

Kann es ein Mitbestimmungsrecht für “NetzbürgerInnen” am Internet geben? Wer wäre der Adressat für derartige Forderungen? Wie lässt sich von “dem Internet” überhaupt sprechen? Können wir im Kontext Internet den Begriff “Räume” verwenden? Und wie steht es um das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre? Oder befinden wir längst mitten in einem Klassenkampf um das Internet?

Am 14. September 2013 lud das Department für E-Governance interessierte Internet-ExpertInnen unterschiedlichster Professionen zur Buchpräsentation “Netzpolitik in Österreich” im Rahmen des paraflows Festival ein. Das Buch ist des Ergebnisses der zweiten collaboratory.at-Initiative mit dem Schwerpunkt Menschenrechte und Internet.
Es ist in gedruckter Form im Handel für 19,– (oder per E-Mail an vertrieb@mv-verlag.de) – sowie als blog-Publikation und zum Download als pdf (7MB) erhältlich. (more…)

Abschlusstreffen Collaboratory.at #colabAT

2012-11-30 10.14.41

Beim Abschlusstreffen der Initiative Menschenrechte und Internet bzw. Netzpolitik (collaboratory.at) am 30.12.2012 wurden die Beiträge der geplanten Publikation zum Thema Netzpolitik in Österreich eingehend diskutiert.

Machtstrukturen im Internet waren ebenso Thema wie (Menschen-)Rechte und Pflichten (Recht auf Anonymität, Vorratsdatenspeicherung, Recht auf Online-Zugang…), Governance-Strukturen und gesellschaftlicher Auftrag. Einen weiteren Teil der Publikation bilden Beiträge über aktuelle Initiativen im Bereich Online-Aktivismus bzw. rund um die generelle Fragestellung, wie sich ziviler Ungehorsam in Netz betreiben lässt und welche (Protest-)Paradigmen sich u.U. durch gegenwärtige mediale Umwälzungen ändern. Diese folgenden Themen werden sich auch in der Publikation wiederfinden:

  1. Power and Language
  2. Rights and Duties
  3. Governance and Net Politics
  4. Educate
  5. Action!

Bleibt außerdem die Frage, ob mit bestimmten Geräten oder über bestimmte Medien überhaupt über Menschenrechte diskutiert werden sollte. (Wenn Apple als Symbol für menschliche Ausbeutung oder Facebook als Datenkrake gesehen werden können, sollten wir uns dann über diese Geräte und Netzwerke überhaupt über dieses Thema austauschen?)

Wir hoffen jedenfalls mit der Publikation einen Beitrag zur aktuellen und sehr vielschichtigen Netzpolitik-Debatte zu liefern und Kompetenzen zu bündeln – und melden uns wieder im Frühjahr 🙂

Co:llaboratory AT – Start des Blogs und der weiteren Initiativen in Österreich

Das Blog der österreichischen Initiative des Co:llaboratory.de ist online – und damit der Aufruf für Interessierte, mitzumachen, sich zu vernetzen und auszutauschen. Was ist das Co:llaboratory AT und worum wird es gehen?

Geplant sind Aktivitäten, Workshops und Publikationen – wer an der Mailingliste interessiert ist, schickt bitte einfach ein kurzes Mail (Kontakt s.u.).

Wie unsere KollegInnen in Deutschland verstehen wir uns als offenen ExpertInnenkreis von AkteurInnen aus Wissenschaft, Verbänden, Daten- und Verbraucherschutz sowie Internetunternehmen. Gemeinsam möchten wir an Lösungsansätzen zu gesellschaftlichen Fragen rund um das Internet arbeiten. Schwerpunktmäßig wird es vor allem um die Themen Open Government und Open Data, Open Access, Social Media und Netzwerke, aber auch allgemeine Fragen rund um Politik, Staat und Verwaltung sowie Veränderungen von Demokratie und Gesellschaft gehen. Denn eines ist sicher: moderne Technologien zur Information und Kommunikation verändern die Art, wie wir Politik machen, aber auch ganz allgemein kommunizieren – und damit die Welt, wie wir sie kennen. Ob zum Guten oder zum Schlechten, ob Techno-Optimismus oder – Pessimismus – alle Meinungen und Sichtweisen sollen im Netzwerk zur Sprache kommen. Auch Österreichische Spezifika und Schwerpunkte stehen im Zentrum des Interesses.

Wir arbeiten darüber hinaus daran,  nicht nur in Workshops zu den Themen zu diskutieren, sondern die darin gewonnen Erkenntnisse und Ideen auch für die Allgemeinheit aufzuarbeiten – zum Beispiel auf unserem Blog – an dem sich Interessierte ebenfalls beteiligen können.

Ein offenes Netzwerk zum Thema Internet und Gesellschaft- oder: Wer sind wir?

Wir sind der österreichische Strang des Internet und Gesellschaft Co:llaboratory Deutschland. Ähnlich wie unsere KollegInnen haben wir uns den Veränderungen der Gesellschaft durch technologische Entwicklungen im Kontext von Politik, Staat und sozialen Bewegungen verschrieben. Wir sind ein ExpertInnenkreis aus Interessierten aus verschiedensten Organisationen in Wissenschaft, Politik, Verwaltung, NGOs und Wirtschaft.

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Open Government meeting (co:llaboratory, SMBS)

OS 21

Auftaktmeeting

Offene Staatskunst in Österreich

Heute fand in Schloss Urstein bei Salzburg das Auftaktmeeting zur Open Government-Veranstaltungsreihe OS 21 – Offene Staatskunst im 21. Jhdt. statt. Diskutiert wurde im Rahmen einer Un-Conference, ein Output des Treffens soll eine erste Publikation der im Workshop verhandelten Themen sein. Die nächste Veranstaltung findet Mitte August in Wien statt – Anmeldung für Interessierte s.u.

Open Data Management Workshop

Bisher wurde das Themenfeld Open Government in Europa vorrangig im Rahmen der Digitalen Agenda behandelt. Noch wenig Forschung gibt es z.B. noch in Bezug auf die Auswertung der jeweiligen als Best Practice-Projekte gesehenen internationalen Initiativen. In Europa wurde Open Government im Rahmen der eGovernment-Strategie verankert. Projekte in Österreich sind auf der Landesebene zu finden (siehe z.B. Open Commons-Region Linz).

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OS-21: Open Government-Initiative Österreich


Offe
ne Staatskunst im 21. Jahrhundert
(OS-21):
Open Government in Österreich

Ein offenes Forschungs- und policy-Netzwerk

In einer Welt, in der Arbeitsschritte digital stattfinden, können die meisten Prozesse durch Social Media neu strukturiert werden. Mit dem Internet und Technologien, die heute unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst werden, können existierende Abläufe so umstrukturiert werden, dass lokales Wissen, BürgerInnen, ExpertInnen und StakeholderInnen besser integriert sind.

In diesem Projekt zur Offenen Staatskunst werden wir uns mit Strategie in Politik und Verwaltung in einer veränderten Kommunikationswelt beschäftigen.

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