Cloud Computing

Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung: Mehr als nur Kosteneinsparung

Manche Themen schaffen es für lange Zeit, im Zentrum der Diskussion zu bleiben. Service-orientierte Architektur (SOA) war ursprünglich ein Begriff, der rund um das Themengebiet Web Services entstanden war, letztlich aber über Jahre die treibende Kraft hinter den IT-Architekturkonzepten ab 2001 war und ist. Weitere Themen, denen ein gewisser “Buzz”-Faktor nicht abgesprochen werden kann, sind Business Intelligence (BI), Big Data oder Bring Your Own Device (BYOD).

Cloud Computing war lange Zeit ein Begriff, der sich einer klaren Definition entzogen hat. Während einige der Meinung sind, Cloud Computing wäre nur neuer Wein in alten Schläuchen, den Virtualisierung und Last-Verteilung würden schon seit Jahrzehnten in Rechenzentren eingesetzt, führen andere das Argument der lastbezogenen Verrechnungsmodelle ins Rennen, die eine neue und intensive Diskussion  rechtfertigen.

Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung ist aus zweierlei Hinsicht interessant. Erstens monetär aufgrund versprochener Kosteneinsparungspotentiale und zweitens organisatorisch auf Grund einfacherer, virtuellen Zusammenarbeit durch physische Konsolidierung von Rechenzentren auf einer höheren föderalen Ebene, als dies gegenwärtig der Fall ist. Warum Kosten aber nicht der Hauptbeweggrund sein sollten und welche generischen Auswahlmodelle einer Cloud-Infrastruktur anwendbar sind, wurde in einer Studie des Zentrums für E-Governance erhoben und entstand durch Unterstützung des Bundesrechenzentrums.

Weiterführende Links:

20 Game-Changing Technology Trends

Daniel Burrus: Inventing the Future

Daniel Burrus is considered one of the World’s Leading Futurists on Global Trends and Innovation. The New York Times has referred to him as one of the top three business gurus in the highest demand as a speaker. He is a strategic advisor to executives from Fortune 500 companies helping them to develop game-changing strategies based on his proven methodologies for capitalizing on technology innovations and their future impact. He is the author of six books, including The New York Times and The Wall Street Journal best seller Flash Foresight as well as the highly acclaimed Technotrends.

Read the whole and related articles:

BRZ-Event 2011, Keynote Univ.-Prof. Taschner

Keynote Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner, Technische Universität Wien

Taschner sprach in seinem Vortrag u.a. über die Chancen, richtig ungenau zu rechnen – und über die Möglichkeiten, Österreichs Zukunft zu berechnen 🙂 Am Beispiel der Babylonier, die die ersten richtig großen Berechnungen durchgeführt haben (wie lange dauert es z.B. bis der Neumond erscheint, Sonnenfinsternis-Berechnungen) und diese aufgezeichnet hatten, zeigt sich die (Un) Genauigkeit bestimmter Berechnungen.

Das wichtigste Axiom der Zukunft lautet jedoch, dass sie unberechenbar ist (das liegt in ihrem Wesen). Möglich sind allerdings Prognosen Gewisse Wahrscheinlichkeiten sind mit großen, andere mit weniger großen Unsicherheiten behaftet. Wo es keine großen Unsicherheiten gibt, ist der Bereich der demografischen Entwicklungen- insbesondere für Österreich. Mit diesen Daten kann man also in der Tat rechnen.

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Cloud Computing for the Public Administration

Cloud Computing has become an intense topic of discussion among government IT representatives to meet tight budget limits or even cost cuts, reduce the carbone footprint caused by inefficiently loaded servers and react more agile to demands of public agencies and the public sphere.

A video by Microsoft explaining the mechanics of cloud computing for the public administration:

Die Verwaltungswolke

Nach Gartners Hype Cylce Kurve 2009 für kommende Trends in der IT ist Cloud Computing am Höhepunkt des Medienrummels angekommen. Der Prognose zufolge wird es zwei bis fünf Jahre dauern bis Cloud Computing als anerkannte Technologie in allen Bereichen Einzug halten wird.

Bekannte und freie E-Services wie Reddit oder Github verwenden bereits Cloud-Technologie um die hohe und dynamische Last an Seitenzugriffen bedienen zu können.

WAS ist die “Cloud” und WO ist sie? Warum sind Wolken besser als Sonnen und wie kann und wird die Verwaltung mit dieser neuen Technologie umgehen?

Mit dem Ende der dot.com-Blase zwischen 1999 und 2000 ist auch eine andere Ära zu Ende gegangen: Die Ära der Mainframes. Tonnenschwere, wassergekühlte Großrechneranlagen in den Kellerräumen (aus Gründen der Klimatisierung) wurden mit Kränen aus den Gebäuden gehievt und machten Platz für kleine, dezidierte Serverfarmen. Ein neuer Dienst bedeutete den Einschub eines Blades in den Rechencluster, Speicherplatz wurde über Netzwerk zur Verfügung gestellt (NAS, SAN).  Es dauerte nur kurz bis gewichtige Nachteile dieser Vorgehensweise offensichtlich wurden:

  • Rechensysteme waren nur unzureichend ausgelastet,
  • der Administrationsaufwand stieg durch wachsende Heterogenität enorm an.

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