barcamp

Session 2: Crowd sourced planning.

Andrew Nash, Green City Streets

BürgerInnen können mit der Stadt zusammenarbeiten um Probleme in einer Stadt zu lösen. Konkrete Probleme sind meist im Stadtbild und im Transport angesiedelt (Müll, Stau, etc.). Mobile Sensoren werden z.B. bereits verwendet um die Straßenqualität zu prüfen. Durch neue Technologien wie preiswerte Sensoren die Daten produzieren und Open Data Analyse können BürgerInnen unabhängig von Institutionen Services kreieren (zB. Messen von Luftqualität und Verkehrsdichte). BürgerInnen können folglich selbstständig messen und die Daten verwenden, teilen und kontrollieren. Die Nutzung von gaming-Aspekten macht Apps interessanter, insbesondere für jüngere Menschen. Dabei können auch gezielt bildende und informative Inhalte transportiert werden.

Apps ermöglichen aber auch einen direkten Feedbackkanal an öffentliche Einrichtungen. Wie können wir Personen über diese Apps informieren um diese auch zu verwenden? Und wie können die Personen, die sich mit Apps und sonstigem beteiligen, Feedback über die Ergebnisse ihrer Beteiligungsaktivitäten erhalten?

Session 3: Wertschätzender, konstruktiver Umgang mit Widerstand und “Miesmachern”

Wie können “Blockierer” von sozialer Innovation konstruktiv eingebunden werden? Kritiker sind per-se ein positiver Aspekt: Sobald diese überzeugt sind, hat man ein effizientes Benchmark um auch andere zu überzeugen.

Ein Dilemma ist jedoch ob eine besonders hervorgehobene Behandlung der “Miesmacher” diesen nicht eine disproportionale Machtposition einräumt. Es wäre daher auch wichtig die “schweigende” Mehrheit zu stärke und damit auch Polemikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Ein Ansatz wäre das emotionale Element herauszunehmen und die sachliche Ebene zu stärken. Dabei müsen aber auch die einzelnen Sichtweisen mit einbezogen werden. Auch Kritiker müssen in Ihrem Standpunkt ernst genommen werden. Der Lebensalltag der Betroffenen ist unterschiedlich betroffen und Lösungsansätze sollten möglichst intensiv versuchen, die einzelnen Einwände abzuwegen und dabei nicht das größere Ziel aus den Augen zu verlieren.

Veränderungen werden oft durch Ängste blockiert-wie kann durch Aufklärung mehr Offenheit geschaffen werden.

Wichtig ist regelmäßiges Feedback und Anerkennung der Bürgerinnen und Bürger im Innovationsprozess ist wichtig. Es müssen auch sozialpsychologische Elemente berücksichtigt werden um ein Verhärten der Fronten zu verhindern.

Session2: Freiwillig Probleme lösen

Präsentation von Lev Ledit

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Um eine extrem starke Motivation zu erreichen, braucht man bestimmte Kriterien, wie z.B. eine glaubwürdige Bewertung, die Voraussetzungen, diese zu erreichen und Informationen darüber, wie eine gute Bewertung erreichbar ist. Selbst eine Bewertung, die man sich selbst gibt, ist sehr glaubwürdig. Es geht immer wieder darum, eine gute Skalierung zu finden, damit es zu einer glaubwürdigen Bewertung der Leistung kommt.

Im Zusammenhang mit Motivation macht es auch Sinn, sich die Ausschüttung von Endorphinen oder anderen Botenstoffen anzusehen. Das fühlt sich gut an 🙂 Deshalb finden Zusammenkünfte von Menschen in verschiedenen Facetten freiwillig statt.

Ähnliches passiert bei der negativen Motivation (Schmerzvermeidung). Ein Motivationsfaktor ist der Lernfaktor. Einfach nur eine Rückmeldung (bei einem Spiel: Pokal) zu geben, genügt nicht. Hinter einer Rückmeldung muss in nachvollziehbarer Weise eine Leistung (des Spielers) stehen. Shooter lehren Multitaskingfähigkeit. EinE guteR SpielerIn hat die Fähigkeit, das System im Hintergrund des Spiels zu erkennen.

Es gibt nicht viele glaubwürdige Bewertungsressourcen. (more…)

#gov2vie Eröffnung

Gov20camp_Vienna_2014_RingRettung naht –  so das Motto des diesjährigen gov20camp Vienna, das sich auch heuer zum Ziel gesetzt hat, in bewährter Barcamp-Manier neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik zu ergründen. Im Folgenden eine Mitschrift der Sessions, denen ich (Judith) an de Tag beigewohnt bin. Wir stellen auch wie immer unsere Folien und Fotos auf Slideshare und FlickR – Details dazu unter folgendem Ankündigungs-Posting. Enjoy!

Begrüßung und Eröffnung

CIO der Stadt WIen, Huemer: Open Data hat einen großen Schwerpunkt in Wien und wird weitergeführt werden. Der Stadt Wien ist ein partizipativer Zugang zur Weiterentwicklung der öffentlichenIT Strategie der Stadt wichtig. Öffnung, Partizipation und Mitmachen sind die wichtigsten Schlagworte, die die Stadt Wien in den nächsten Monaten im IT-Bereich leiten sollen. Dazu wurde die partizipativ die IT Strategie der Satdt Wien erarbeitet, aktueller Stand unter: www.digitaleagenda.wien IT soll in der Stadt sichtbar gemacht werden. Das Gov 2.0-Camp fügt sich gut in dieses Vorhaben ein.

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Session1: Digitale Agenda Wien

Präsentation von Brigitte Lutz, Peter Parycek

Die IT-Strategie der Stadt Wien, derzeit aus 2007, soll nicht “im stillen Kämmerlein”, sondern in Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit erstellt werden. Informationen über den bereits stattgefunden habenden Ideenfindungsprozess (172 Ideen) sind auf www.digitaleagenda.wien   zu finden. Die Ideen sind als Open Government Data veröffentlicht worden. Parallel dazu findet das Projekt “digitalcityWien” statt, das sich mit der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft beschäftigt. Die heute gegebene Möglichkeit zum Crowdsourcing soll nicht ungenutzt bleiben. Serviceangebote und Aktivierung, Bildung und Forschung, Sicherheit und Vertrauen, IT-Standort und Infrastruktur sind Schlagworte, die die Kategorisierung in derzeit sechs Arbeitsgruppen verdeutlichen.

Ein Brainstorming ergibt viele weitere Ideen, die den Arbeitsgruppen zugeordnet werden:

Eingebetteter Bild-Link

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