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#govcampvie 2018 – Review

Poster-govcamp vienna„Automatisch, praktisch, menschlich – Zusammenarbeit für die Zukunft!“ lautete das Motto des govcamp vienna am 30. November 2018. Dies eröffnete Raum für den Diskurs zu Fragen wie folgende: Wie wird sich Zusammenarbeit zukünftig gestalten, wird man den Kollegen Roboter begrüßen? Wie managt man halb virtuelle, halb physische Teams? Die Interaktion Mensch – Maschine wird immer mehr zum Thema. Wie kann Partizipation mittels sicherer Lösungen wie Blockchain aussehen, die ortsunabhängig stattfinden kann? Schaffen wir dadurch mehr Teilhabe für alle und eine gerechtere Gesellschaft? Spielt uns die Automatisierung frei, für die wirklich wichtigen Dinge oder werden wir obsolet?

Da das govcamp als Barcamp organisiert ist, sind die Teilnehmenden nicht an ein fixes Programm gebunden, sondern es wird vor Ort gemeinsam zusammengestellt. So werden Diskussion über jene Themen ermöglicht, die den Teilnehmenden wichtig sind. Die Teilnehmenden haben die Chance, ihre Themen zu platzieren, genutzt und beispielsweise E-Partizipation, User Interface Design, digitale Grundbildung, Datenschutz und Transparenz aufgegriffen. Über 100 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Unternehmen tauschten sich beim 9. govcamp vienna im Zuge von 23 Sessions aus.

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Eindrücke aus ausgewählten Sessions

  • Wien gibt Raum: Digitalisierung des öffentlichen Raumes – Timon Jakli

Durch „Wien gibt Raum“ profitieren Bürgerinnen und Bürger, weil Ideen und Initiativen im öffentlichen Raum einfacher umsetzbar werden. Es wurde durch Befahrung ein Gesamtbild der Stadt geschaffen, das im Vergleich zu Google Street View genauer und vollständiger  ist. Die Daten sind sehr exakt und geo-referenziert. Dadurch ist eine Vermessungsapplikation entstanden. Das Werkzeug ermöglicht auch eine stärkere Vernetzung und Reorganisation der Prozesse der Abteilungen der Stadt Wien.

Weitere Informationen

  • Das Ende des Wahlversprechens – Clemens Maria Schuster

Mittels Tools wie politik.ch wird das Abstimmungsverhalten der Parlamentier offen einsehbar. Dadurch lässt sich feststellen, wie Politiker zu bestimmten Themenkomplexen, z.B. Umweltschutz, abgestimmt haben. Derartige Tools können zum Monitoring von Wahlversprechen beitragen.

Weitere Informationen:

  • Digitale Grundbildung – Lehrplan: Inhalt, Anspruch, Realität – Sonja Waldgruber

Als Pilotprojekt startete im Schuljahr 2017/18 an 178 Neuen Mittelschulen und AHS-Unterstufen die verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“. Im Vordergrund stehen dabei die Medienbildung, der reflektierte Umgang mit dem Internet sowie ein spielerischer Zugang zu Technik und Problemlösung.

Diskussionspunkte dieser Session waren:

  • Ausbildung der LehrerInnen
  • Unterrichtsmaterialien
  • Zeithorizont der Umsetzung
  • Indikatoren für Feststellung der Zielerreichung

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Chaos macht Schule

  • Clustern von Verwaltungsprozessen zu Lebenslagen – Gregor Eibl und Bettina Höchtl

HELP.gv.at ist eine behördenübergreifende Plattform im Internet, die – ausgehend von konkreten Lebenssituationen wie etwa Schwangerschaft, Heirat oder Wohnen – über Amtswege in Österreich informiert und teilweise deren elektronische Erledigung unterstützt.

Diskutiert wurden beispielsweise Kriterien für eine ideale Umsetzung von Lebenslagen aus der Sicht der Teilnehmenden. Genannt wurden etwa folgende:

  • Schnelligkeit, Einfachheit
  • Anleitung (z.B. Videoanleitung)
  • Checklisten
  • Durchgängige elektronische Verfahren
  • „Life Changing Assistant“
  • Innovationsherausforderungen – GovLab Austria (Goran Jokic und Bettina Höchtl)

Die Gesellschaft erfährt durch die Digitalisierung und digitale Transformation einen Wandel. Diesen Wandel spiegeln unterschiedliche Herausforderungen an sektorenübergreifenden Schnittstellen wider. Im Zuge dieser Session wurde der Frage nach Herausforderungen für Innovationen in der öffentlichen Verwaltung nachgegangen, um anschließend Lösungsansätze zu diskutieren.

Zu den von den Teilnehmenden identifizierten Herausforderungen gehören folgende:

  • Mangelnde Ressourcen
  • Struktureller Rahmen
  • Motivationsdefizite

Die diskutierten Lösungsansätze umfassten Ideen wie

  • Forcierung digitaler Aufklärung
  • Schaffung von Vertrauen
  • Freier Ideenaustausch

Weitere Informationen

  • User Interface Design – Sandra Murth

Bevor etwas gestaltet wird, ist zu fragen was verbessert werden soll und wen diese Verbesserung betrifft. Die Satzschablone: “Ich möchte (ZIEL) für (WEN) erreichen um (NUTZEN)” kann dabei hilfreich sein. User Needs basieren auf Problemlösungen, Wünschen oder Forderungen. Ein iterativer Prozess mit kurzen Schleifen und Einbeziehung der BenutzerInnen, etwa durch Interviews, ist essentiell.

Aus den Diskussionsergebnissen:

  • Nutzbarkeit für Gesellschaft gewährleisten
  • Benutzbarkeit unterstützen „Easy-to-Read“
  • Iterative Schleifen mit Prototypen durchführen (A/B Tests, Thinking Aloud Tests etc.)
  • Quantitative Ziele für das Endziel festlegen
  • Gebrauchstauglichkeitsakten während der Benutzung anlegen, um Missstände zu aktualisieren
  • Blockchain und AI – Markus Triska

Im Zentrum dieser Session standen vor allem Technologien der Zukunft wie Smart Contracts, Smart Tutoring, Künstliche Intelligenz sowie intelligente Vernetzung von Daten. Diesbezüglich wurde das Blockchain Projekt „Elektronische Zustellung“ demonstriert.
Die Bundesregierung gab bereits einen Auftrag zur Erstellung einer Bundesstrategie für Künstliche Intelligenz basierend auf den Arbeiten des Österreichischen Rates für Robotik und Künstliche Intelligenz mit Fertigstellung des Strategiedokuments im 3. Quartal 2019.

Weitere Informationen:

  • EU Aktivitäten: Coordinated Action Plan for AI
  • Aktivitäten in Österreich: Auftrag zur Erstellung einer Bundesstrategie für Künstliche Intelligenz in einem MR Vortrag fußend auf den Arbeiten des Österreichischen Rates für Robotik und Künstliche Intelligenz mit Fertigstellung des Strategiedokuments im Q3 2019
  • Tools für digitale BürgerInnenpartizipation – Maria Chlastak

Je mehr BürgerInnen sich mithilfe von Partizipation Tools aktiv in öffentliche Diskurse einbringen, desto mehr Effekt kann Partizipation potentiell haben. Plattformen können den Diskurs, die Meinungsbildung und die Erarbeitung von Maßnahmen unterstützen.

Zu den im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile diskutierten Tools gehörten:

Im Anhang der Publikation „Digital Participatory Platforms for Co-Production in Urban Development: A Systematic Review Publikation”, die im Forschungsprojekt SmartGov erstellt wurde, findet sich eine Liste von Digitalen Plattformen zur Teilhabe und Co-Produktion in Stadtentwicklungsprojekten.

  • Data Market Austria – Thomas J. Lampoltshammer und Bettina Höchtl

Das Projekt Data Market Austria hat das Ziel, ein Datenökosystem sowie eine entsprechende Plattform für den Handel mit Daten und das Anbieten von Daten-Services für Österreich zu etablieren. In dieser Session wurde diskutiert, welche Hürden, Chancen, Potentiale es sowohl in Ballungszentren als auch in ländlichen Gegenden gibt, wenn man mit Daten und Services Teil eines Datenökosystems werden möchte.

Weitere Informationen

Die Titel der weiteren Sessions lauteten wie folgt:

  • Funkfeuer – Adi Kriegisch Funkfeuer Wien
  • Open Geo Government Data – Wolfgang Jörg
  • Wien Bot – Stadt Wien
  • Datenschutz und Transparenz – Walter Karban
  • Die digitale Tramway – Chaos Computer Club,  Andre Igler
  • AI: Automatisierung Kundenanfragen – Lukas Kölbl
  • Auskunftspflicht
  • Bürgerpartizipation – Werner Illsinger
  • Offene Vergaben.at – Mathias Huter
  • Serviceplattform „Mein.Wien“ – Brigitte Lutz, Werner Tomsik
  • Offene Software für Regierungsstellen – Linux – Adi Marv
  • Begutachtungsverfahren? Gesetzeskonsultationen? Bringt das was? – Erwin Ernst Steinhammer
  • Chaos macht Schule – Wo stehen wir heute? – Sonja Waldgruber
  • Semantische Analyse von Dokumenten – Otto Fraunbaum

Anonymer Kärtchenschreiber

 

 

Es wurde angeregt präsentiert, diskutiert und vor allem wurden viele Ideen generiert.

 

 

Pepper

 

 

 

Nach der richtigen Beantwortung von Pepper’s Fragen gab es auch ein kleines Give-away zu gewinnen.

 

 

 

 

Sehen wir uns beim nächsten govcamp vienna am 29.11.2019?

Bleiben Sie bis dahin in Kontakt mit dem govcamp-Team:

Digitale Transformationen

Symposium und Buchpräsentation mit Abschlussdiskussion

Die Tagung am 29.11.2018 setzt sich mit der bereits angelaufenen technologischen Revolution auseinander, die unsere Art zu arbeiten und zu leben verändert und unsere gesamte Kultur massiv beeinflussen wird. Diese ist mit früheren technologischen Revolutionen nicht vergleichbar, weil Artificial Intelligence, Genetic Engineering und Robotik in ihrer ineinandergreifenden Dynamik rascher und tiefgreifender sind als jede technologische Umwälzung zuvor. Erstmals in der Geschichte der menschlichen Zivilisation ersetzen Maschinen nicht bloß menschliche Muskelkraft, sondern das menschliche Denken und Analysieren. Damit steht nicht weniger als die fundamentale Rolle des Menschen im Universum und sein bestimmender Einfluss auf den Gang der Zivilisation zur Disposition.

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Während die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Realitäten von der Komplexität einer wachsenden Zahl von ihren Wechselwirkungen immer unübersichtlicher werdenden Faktoren bestimmt werden, versuchen Politik und Wirtschaft verzweifelt, die lineare Gestaltungslogik des Industriezeitalters aufrechtzuerhalten. Und auch das Bildungs- und Wissenschaftssystem funktioniert weiterhin nach den Prinzipien von Fragmentierung des Wissens und intellektueller Arbeitsteilung. Während in den Feuilletons seit Jahrzehnten in regelmäßigen Abständen die Krise der Wissenschaft und der WissenschafterInnen beklagt wird, entstehen wissenschaftliche Karrieren immer mehr entlang quantitativer Indikatoren, die Selbstreferenzialität und inhaltliche Verengung begünstigen.
In einer von Artificial Intelligence, Digitalisierung und Robotik geprägten Welt wird der Mensch nur noch durch vernetzende kreative Denkprozesse gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkungskraft erzielen können, also durch Prozesse, die auf bisher ungedachte oder als undenkbar gehaltene Weise Verbindungen zwischen bekannten und daher zunehmend automatisierten Handlungs- und Wissensfeldern herstellen. Die Veränderung von Arbeit, Bildung und Freizeit wird ebenso wie die Veränderung unserer Gesellschaften durch interne demografische Entwicklungen und durch Migrationsbewegungen neue soziale Herausforderungen im Zusammenleben der Menschen als Handlungsfelder eröffnen.

EGOV-CeDEM-ePART 2018: Keynote Tomasz Janowski

“From Digital Government to Cognitive Government” was the Keynote from Tomasz Janowski:

5 questions to Tomasz Janowski with Noella Edelmann


Tomasz Janowski
Head of Department of Applied Informatics in Management Gdańsk University of Technology, Poland; Visiting Professor at Danube University Krems, Austria Switzerland

Tomasz Janowski is the Head of Department of Applied Informatics in Management at Gdańsk University of Technology, Poland; Visiting Professor at Danube University Krems, Austria; and Co-Editor-in-Chief of Government Information Quarterly, Elsevier. Previously, he was Visiting Professor at University of Lugano, Switzerland and University of Minho, Portugal. During 2004-2016, he founded and directed a digital government program at the United Nations University. Operating from China and Portugal, the program conducted activities in 61, mostly developing countries. During 2007-2017, he founded and coordinated 10 editions of the International Conference on Theory and Practice of Electronic Governance. He also carried out multiple projects for Commonwealth Secretariat, European Commission, IDRC, ITU, Macao Foundation, Microsoft, OSCE, UNDP, UNESCO and the World Bank, and for governments in Africa, Asia and Latin America. His research, policy and education work focus on Digital Government and Development Informatics.


EGOV-CeDEM-ePART 2018 Summary

EGOV-CeDEM-ePart 2018 represented the merge of the IFIP WG 8.5 Electronic Government (EGOV), the IFIP WG 8.5 IFIP Electronic Participation (ePart) and the Conference for E-Democracy and Open Government Conference (CeDEM). The conference was held annually, and was hosted 3-5 September 2018 at the Danube University Krems in Austria.

Website and Tracks
Conference Program (PDF)

cedem18-flip

Download: EGOV-CeDEM-ePART 2018 Magazine!
View: EGOV-CeDEM-ePART 2018 Summary (issuu)

EaP eDemocracy Conference 23 October 2018 “Politics in the Digital Age”

22-23 October 2018, Danube University Krems, Austria

The Danube University Krems, Department for E-Governance, and the Tallinn University of Technology, Ragnar Nurkse Department of Innovation and Governance, will be hosting the EU’s Eastern Partnership eDemocracy Conference on ‘Politics in the Digital Age’ under the auspices of the Austrian Presidency of the Council of the EU.

The conference will be an opportunity to discuss amongst experts from academia, governments and civil society from the EU’s member states and in particular the EU’s Eastern partner countries – Armenia, Azerbaijan, Belarus, the Republic of Moldova, Georgia, and Ukraine -, as well as international organisations opportunities and challenges of eDemocracy. How can eDemocracy enhance participation, inclusion, transparency and accountability?

With good governance a top priority of the EU in the EaP region, eDemocracy is an important part of today’s and tomorrow’s governance, dealt within Platform 1 of the EaP on ‘Strengthening institutions and good governance”, and was identified at the EaP SOM of 12 March 2018 as a priority theme of the EaP.

Good Governance represents a government approach committed to system founded in justice and peace that protects and ensures human rights and civil liberties. The United Nations describes good governance as characterized by participation, consensus, accountability, transparency, responsiveness, effectiveness and efficiency, equitability, inclusion and following the rule of law. It is responsive to (present and future) needs of society. This conference focuses three dimensions of good governance: participation through political communication in the digital sphere, transparency and stakeholder inclusion. These topics will be discussed in depth, critically assessing the present status and addressing future challenges.

The conference includes 3 panels, each will be preceded by a keynote that will then join the panel. Each panel is followed by an Q&A session that will allow participants to ask panelists and keynotes further questions.

Programme

 

22 October 2018

19.30: Welcome reception

“Salzstadl”
Donaulände 32, 3500 Krems

 

23 October 2018

8.30: Registration

Audi Max, Danube University Krems

9.00: Official opening

Friedrich Faulhammer, Rector of the Danube University Krems

Thomas Buchsbaum, Special Envoy on Eastern Partnership & Representative of the Austrian EU Presidency

Christian Rupp, Austrian Chamber of Commerce and Platform Digital Austria

Robert Krimmer, TalTech, Tallinn University of Technology (Estonia)

 

Moderator:

Noella Edelmann, Danube University Krems (Austria)

 

10.30: Break

 

11.00: Panel 1: Political Communication in the Digital Sphere

Media manipulation, influence on third countries, populism on platforms, campaigning
How is digital public communication overturning the traditional hierarchical model in favour of popular and participatory communication? Is it suitable for horizontal, unmediated exchanges between politicians and citizens, and does it promote and offer a flattened communication structure in contrast to the top–down structure of the traditional legacy media – the kind of interactive communication often praised in populist rhetoric. What are the profound changes? Has there really been a change away from a top–down approach to public communication? Does it really promote dialogue, reach out to the public, or does it represent yet another platform to shape news agenda and public conversation or to lash out at critics, and get media attention? What is the role played by mass media in political participation, how does it impact the relationship between public and established power? How does it disseminate opinion, how does it influence the formation, expression and consumption of public opinion, and do we now have a public sphere where citizens can debate issues in a democratic forum with those in power?

Keynote: Rasto Kuzel MEMO98 (Slovakia)

“How has the role of mass media in political communication changed in recent years and

what implications do these changes have on democratic institutions?”

Panellists:

Meri Davtyan, Mission Armenia NGO (Armenia)

Mikheil Mirziashvili, Centre for Democracy Development (Georgia)

Øystein Sæbø, University of Agder (Norway)

Lucia Aprodu, Institute for Strategic Initiatives Communications and Digital Transformation (Moldova)

Moderator:

Robert Krimmer, TalTech, Tallinn University of Technology (Estonia)

 

12.30: Lunch

 

14.00: Panel 2: Digital Transparency for Accountability

The accountability of elected governments and the public administration serves as a fundamental principle of democratic societies. The emergence and proliferation of digital tools and the digital transformation of organizations has led to several initiatives, reforms and new principles, such as open data and open governance (e.g. the Open Government Partnership). Does digital technology, digital culture and the possibilities they offer really transform societies and their governments, and lead to better services, increased transparency and accountability? What are the benefits of digital tools and digitalization (cloud services, social media, wikis, open data, big data, data analytics, open‐by‐default initiatives, digital platforms and portals, collaboration and co‐production, etc.), what are the dangers and the lessons learned so far?

Keynote: Alexander Trechsel University of Lucerne (Switzerland)

Panellists:

Aleksand Dudchenko, Kyiv City Council (Ukraine)

Levan Avalishvili, Institute for Development of Freedom of Information (Georgia)

Maarja Toots, Tallinn University of Technology (Estonia)

Alexey Kozliu, Human Constanta (Belarus)

Moderator:

Jacopo Leone, ODIHR/OSCE (Poland)

 

15.30: Break

 

16.00: Panel 3: Inclusion: Stakeholder Involvement in the Political Sphere

Deliberative democracy aims to expand meaningful public participation in political decision-making. Involvement and engagement are complex. What are the practical implications for the design of legitimate and effective involvement? Who are the different stakeholders, what roles do they have in the processes and how can they be encouraged to participate? How are political, administrative and judicial decision-making processes connected to parliament, government, civil society, and what role do digital tools play therein? How can digital tools, processes and services increase the involvement of stakeholders? Is reaching a high number of participants the most important aim, or are there are other important goals to be reached, too?

Keynote:  Elke Loeffler

Governance International, UK & Institute of Local Government, University of Birmingham (UK)

“Improving public value through citizen voice and action”

Panellists:

Anna Melenchuk, Institute of Innovative Governance (Ukraine)

Harutyun Azgaldyan, Ministry of Education and Science (Armenia)

Rashad Shirinov, OSCE/ODIHR expert (Azerbaijan) and Radboud University Nijmegen (The Netherlands)

Andrei Rusu, Information Society Development Institute (Moldova)

Lejla Turcilo, University of Sarajevo (Bosnia and Herzegovina)

Moderator:

Jelizaveta Krenjova, eGovernance Academy (Estonia)

 

17.30: Summary & Closing

Thomas Buchsbaum, Special Envoy on Eastern Partnership & Representative of the Austrian EU Presidency

Robert Krimmer, TalTech, Tallinn University of Technology (Estonia)

Peter Parycek, Danube University Krems (Austria)

 

19.30: Farewell Dinner

“Restaurant Blauenstein im Haus der Regionen”
Donaulände 56, 3500 Krems

 

Conference languages

English and Russian, simultaneous translation will be provided.

Related Reports

eDemocracy and the Eastern Partnership Summit Declaration 2017

Draft Non-Paper on Supporting the Development of e-Democracy in the EU’s Eastern Partner Countries, by Dr Kristina Reinsalu and Dr Jelizaveta Krenjova-Cepilova, initiated and funded by the Estonian Center of Eastern Partnership, (Version September 2018)  eDem_non-paper_Sept_2018

E-Partnership Conference October 2017 Estonia, Summary Session Report on e-Democracy  Report_Rapporteur_eDemocracy

 

Conference Location

“Audi Max” of the Danube University Krems

Airport Taxi

If you need a taxi transfer from or to Vienna Airport, please contact airporttransfer2000@gmail.com and transmit your arrival/departure date, time & flight numbers. The basic rate for one route is EUR 78,- (4 pax)  and will be split up among persons/car.

Registration and further Information about the Conference

You can registere here for the event: https://www.eap-events.eu/edemocracy.

All further administrative information regarding registration, please contact olha.mostova@cecoforma.com

You can also find current information on the conference at the respective page of the website of the Austrian EU Presidency.

If you need further information, please contact contact noella.edelmann@donau-uni.ac.at

Conference Organizers

  • Department for E-Governance, Danube University Krems
  • Ragnar Nurkse Department of Innovation and Governance, TalTech, Tallinn University of Technology

Conference Partners

  • OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR)
  • Estonian Center of Eastern Partnership (ECEAP)

Conference Committee

  • Jaan Reinhold (Estonian Center of Eastern Partnership, Tallinn)
  • Bernhard Knoll (CEU Democratisation, Budapest)
  • Marcin Walecki (ODIHR Warsaw)

This event is co-organised by:

In partnership with:

042/300 WIR im Department mit Lukas Zenk (Assistenzprofessor für Innovations- und Netzwerkforschung) #digi300

#WIR im Department zeigt euch Menschen, die mit und in unserem Team an unseren Projekten arbeiten.

Heute mit Lukas Zenk. Lukas Zenk ist Assistenzprofessor für Innovations- und Netzwerkforschung am Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems. Wir arbeiten mit ihm gemeinsam, wenn es darum geht, kollektive Ideen und Innovationen zu entwickeln, die nicht nur für sich selbst oder für Unternehmen sinnvoll sind, sondern im besten Fall für die Gesellschaft einen nachhaltigen Nutzen haben.