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Digitale Transformationen – Gesellschaft, Bildung und Arbeit im Umbruch

Ein Symposium zum gleichnamigen Buch der Universität für angewandte Kunst Wien in Kooperation mit der Forum Morgen Privatstiftung.

Die Tagung setzte sich mit der bereits angelaufenen technologischen Revolution auseinander, die unsere Art zu arbeiten und zu leben verändert und unsere gesamte Kultur massiv  beeinflussen wird. In einer von Artificial Intelligence, Digitalisierung und Robotik geprägten Welt, wird der Mensch nur mehr durch vernetzende kreative Denkprozesse gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkungskraft erzielen können, also durch Prozesse, die auf bisher ungedachte oder als undenkbar gehaltene Weise Verbindungen zwischen bekannten und daher zunehmend automatisierten Handlungs- und Wissensfeldern herstellen.

Peter Parycek, Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, hielt ein interessantes Impulsreferat zum Thema Von der Simulation in die Realität – Technologien in politischen Entscheidungsprozessen.

Zum Abschluss diskutierten Gerald Bast, Kerstin Koren, Thomas Lampoltshammer und Eva Maria Stadler zum Thema digitale Transformation der Gesellschaft.

Europa-Forum Wachau 2019

Europa im Spiegel der Megatrends: Neue Arbeitswelt, künstliche Intelligenz, digitales Gesundheitsmanagement – das und mehr wurde beim diesjährigen Europa Forum Wachau im Stift Göttweig diskutiert.

In Kooperation mit der Donau-Universität Krems fand das Europa-Forum Wachau heuer zum 24. Mal statt und widmete sich den Herausforderungen und der Zukunft Europas, um die Idee des gemeinsamen Europas nachhaltig weiterzuentwickeln, wird in das Diskussionsforum die Jugend sehr stark eingebunden.

Das diesjährige Europa-Forum Wachau fand von 13. bis 15. Juni im Stift Göttweig unter dem Motto “Europa fit für die Zukunft machen” statt. Der Donnerstag drehte sich um Megatrends und beinhaltet Technologie- und Gesundheitsgespräche. Am Freitag und Samstag stand der politische Austausch von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur im Mittelpunkt.

Am Freitagnachmittag wurden in Arbeitskreisen die Ergebnisse von sechs “Salongesprächen” weiterdiskutiert. Bei diesen Veranstaltungen in ganz Niederösterreich wurde in den vergangenen Monaten der Diskurs zwischen den BürgerInnen und ExpertInnen zu aktuellen Entwicklungen und Themenschwerpunkten ermöglicht.

Im Oktober fand das erste Salongespräch des neuen „Europa-Forums Wachau“ zum Thema „Technologisierung: Fluch oder Segen für die Demokratie?“ im Stift Klosterneuburg statt.

Gemeinsam diskutierten unter der Leitung von ORF-Moderatorin Bettina Prendergast hochkarätige Gäste wie Fritz Jergitsch (Gründer Die Tagespresse), E-Governance Experte Thomas Lampoltshammer (Donau-Universität Krems) und Krzysztof Pietrzak (Kryptographieexperte IST Austria). Die zentrale Frage des Salons beschäftigte sich mit der Auswirkung der Digitalisierung auf die politische Kommunikation.

Im Rahmen des High Flyer Eve gaben 80 internationale Studierende und Jugendliche in der neuen Landesgalerie in Krems ihre Ideen zu einem gemeinsamen Europa zum Besten. „Es war beeindruckend, wie kreativ und weltoffen sich die Jugendlichen beim Start-Up Pitch präsentierten. Die Studierenden haben mit ihren Ideen ein starkes Bekenntnis für ein vereintes Europa abgelegt“, so Landesrat Eichtinger. „Dieses Bekenntnis ist ein besonders wichtiges im 30. Jubiläumsjahr des Falls des Eisernen Vorhangs.“

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Einblicke in das Europa-Forum Wachau 2019

Digitalisierung in der Verwaltung – Erfolgsgeschichten

In der neuen rbb-Reportagereihe “besser geht immer” begibt sich Astrid Frohloff auf Reisen, um Erfolgsgeschichten aus der Digitalisierung in der Verwaltung zu finden. Von der Hauptstadt der Wartemarken – Berlin – bis hin zu kreativen Bürokraten in Wien und Barcelona.

Auf Berliner Ämtern gibt es bisher kaum digitale Angebote, stattdessen benötigen die Bürger viel Zeit und starke Nerven um die Behördenwege hinter sich zu bringen. Hier kann es bei einer vermeintlich simplen Namensänderung nach der Hochzeit schon einmal 1 Jahr dauern bis die Abwicklung erfolgreich ist.

Peter Parycek vom Fraunhofer Fokus Institut in Berlin und der Donau-Universität Krems berät die deutsche Regierung in Fragen der Digitalisierung. Er sieht den Grund für das Fehlen digitaler Dienste in der Liebe zum Papier und im Perfektionismus der Deutschen. In Österreich und vor allem in Wien steht hingegen der Pragmatismus im Vordergrund.

In Wien werden bereits 300 Bürgerdienste online mit digitaler Signatur angeboten, in Berlin hingegen nur 3. Was es braucht um eine innovative, bürgerfreundliche Verwaltung umzusetzen sind kreative Bürokraten, die bestehende Prozesse hinterfragen.

Auch Francesca Bria (Digitale Innovations Stadt Barcelona) ist der Meinung, dass es Mut zum Experimentieren braucht, um Innovation voranzutreiben. Barcelona setzt hier auf das Öffnen der Verwaltung für deren Bürger, um so eine ehrliche, demokratische Bürgerbeteiligung mit der Technologie zu verknüpfen.

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re:publica 2019 – Vortrag Peter Parycek (un)regierbarer digitaler Staat?

Wenn alles im “Umbruch” ist stellt sich die Frage inwieweit wir den Staat noch im digitalen Zeitalter brauchen. Können die Kernaufgaben auch durch neue technologisch fundierte Modelle erledigt werden? Wenn wir den Staat noch brauchen, wie muss sich dieser organisieren? Wo sind die Hebel für einen erfolgreichen menschenzentrierten Einsatz von Technologie?

Peter Parycek spricht darüber, wie demokratische Rechtsstaaten aufgebaut werden müssen, damit sie auch in einer digitalen Welt zukunftsfähig sind. Im Talk werden drei wesentliche Hebel beleuchtet, um die Leistungsfähigkeit des Staats wieder zu heben:

  • (Teil)Automatisierung von Verwaltungshandlungen und die Notwendigkeit des Digitalen als authentische Quelle.
  • Die Nutzung der Daten für evidenzbasierte Politik und Verwaltung, mit dem Ziel einer breiten Nutzung von Daten durch Wirtschaft und Gesellschaft.
  • Rahmenbedingungen für eine neue Verwaltungskultur, die Kooperation und Innovation ermöglicht und fördert. 

Europas größte Digital- und Gesellschaftskonferenz – die re:publica Berlin – hat dieses Jahr zum 13. Mal stattgefunden. Auf 27 Bühnen wurden den TeilnehmerInnen insgesamt 500 Programm-Sessions und 1000 Speaker präsentiert.

Unter dem Motto “too long; didn’t read” widmete sich die Konferenz vom 6. – 8. Mai 2019 in der STATION Berlin dem Kleingedruckten. Den Fußnoten. Der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse. Der Notwendigkeit und Dringlichkeit, die Themen kritisch zu hinterfragen, die polarisieren, uns spalten – oder auch vereinen.

Quelle: https://19.re-publica.com/de

Karine Nahon, Alon Peled, and Jennifer Shkabatur are winning the Best Paper Award #CeDEM15 #video

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We congratulate the winners on the #CeDEM15 Best Paper Award: Karine Nahon, Alon Peled and Jennifer Shkabatur with their paper “Cities’ Open Government Data Heart Beat”

 

This is what the reviewers said about the paper:

“…it is clearly written, notable urges the right questions in current International transparency debates, has a clear written methodology and addresses interesting insights and discussion points.”

“…lies on real research and has a practical value……”

“…an innovative and really practical approach to measuring Openness…..”

“…provided a very valuable new methodology for measuring open government data at the level where it arguably matters most i.e. local”

“…not only interesting but extremely useful in terms of advancing best practice in the Open Data field.”