2# E-Democracy

#govcampvie 2018 – Review

Poster-govcamp vienna„Automatisch, praktisch, menschlich – Zusammenarbeit für die Zukunft!“ lautete das Motto des govcamp vienna am 30. November 2018. Dies eröffnete Raum für den Diskurs zu Fragen wie folgende: Wie wird sich Zusammenarbeit zukünftig gestalten, wird man den Kollegen Roboter begrüßen? Wie managt man halb virtuelle, halb physische Teams? Die Interaktion Mensch – Maschine wird immer mehr zum Thema. Wie kann Partizipation mittels sicherer Lösungen wie Blockchain aussehen, die ortsunabhängig stattfinden kann? Schaffen wir dadurch mehr Teilhabe für alle und eine gerechtere Gesellschaft? Spielt uns die Automatisierung frei, für die wirklich wichtigen Dinge oder werden wir obsolet?

Da das govcamp als Barcamp organisiert ist, sind die Teilnehmenden nicht an ein fixes Programm gebunden, sondern es wird vor Ort gemeinsam zusammengestellt. So werden Diskussion über jene Themen ermöglicht, die den Teilnehmenden wichtig sind. Die Teilnehmenden haben die Chance, ihre Themen zu platzieren, genutzt und beispielsweise E-Partizipation, User Interface Design, digitale Grundbildung, Datenschutz und Transparenz aufgegriffen. Über 100 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Unternehmen tauschten sich beim 9. govcamp vienna im Zuge von 23 Sessions aus.

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Eindrücke aus ausgewählten Sessions

  • Wien gibt Raum: Digitalisierung des öffentlichen Raumes – Timon Jakli

Durch „Wien gibt Raum“ profitieren Bürgerinnen und Bürger, weil Ideen und Initiativen im öffentlichen Raum einfacher umsetzbar werden. Es wurde durch Befahrung ein Gesamtbild der Stadt geschaffen, das im Vergleich zu Google Street View genauer und vollständiger  ist. Die Daten sind sehr exakt und geo-referenziert. Dadurch ist eine Vermessungsapplikation entstanden. Das Werkzeug ermöglicht auch eine stärkere Vernetzung und Reorganisation der Prozesse der Abteilungen der Stadt Wien.

Weitere Informationen

  • Das Ende des Wahlversprechens – Clemens Maria Schuster

Mittels Tools wie politik.ch wird das Abstimmungsverhalten der Parlamentier offen einsehbar. Dadurch lässt sich feststellen, wie Politiker zu bestimmten Themenkomplexen, z.B. Umweltschutz, abgestimmt haben. Derartige Tools können zum Monitoring von Wahlversprechen beitragen.

Weitere Informationen:

  • Digitale Grundbildung – Lehrplan: Inhalt, Anspruch, Realität – Sonja Waldgruber

Als Pilotprojekt startete im Schuljahr 2017/18 an 178 Neuen Mittelschulen und AHS-Unterstufen die verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“. Im Vordergrund stehen dabei die Medienbildung, der reflektierte Umgang mit dem Internet sowie ein spielerischer Zugang zu Technik und Problemlösung.

Diskussionspunkte dieser Session waren:

  • Ausbildung der LehrerInnen
  • Unterrichtsmaterialien
  • Zeithorizont der Umsetzung
  • Indikatoren für Feststellung der Zielerreichung

Weitere Informationen

Chaos macht Schule

  • Clustern von Verwaltungsprozessen zu Lebenslagen – Gregor Eibl und Bettina Höchtl

HELP.gv.at ist eine behördenübergreifende Plattform im Internet, die – ausgehend von konkreten Lebenssituationen wie etwa Schwangerschaft, Heirat oder Wohnen – über Amtswege in Österreich informiert und teilweise deren elektronische Erledigung unterstützt.

Diskutiert wurden beispielsweise Kriterien für eine ideale Umsetzung von Lebenslagen aus der Sicht der Teilnehmenden. Genannt wurden etwa folgende:

  • Schnelligkeit, Einfachheit
  • Anleitung (z.B. Videoanleitung)
  • Checklisten
  • Durchgängige elektronische Verfahren
  • „Life Changing Assistant“
  • Innovationsherausforderungen – GovLab Austria (Goran Jokic und Bettina Höchtl)

Die Gesellschaft erfährt durch die Digitalisierung und digitale Transformation einen Wandel. Diesen Wandel spiegeln unterschiedliche Herausforderungen an sektorenübergreifenden Schnittstellen wider. Im Zuge dieser Session wurde der Frage nach Herausforderungen für Innovationen in der öffentlichen Verwaltung nachgegangen, um anschließend Lösungsansätze zu diskutieren.

Zu den von den Teilnehmenden identifizierten Herausforderungen gehören folgende:

  • Mangelnde Ressourcen
  • Struktureller Rahmen
  • Motivationsdefizite

Die diskutierten Lösungsansätze umfassten Ideen wie

  • Forcierung digitaler Aufklärung
  • Schaffung von Vertrauen
  • Freier Ideenaustausch

Weitere Informationen

  • User Interface Design – Sandra Murth

Bevor etwas gestaltet wird, ist zu fragen was verbessert werden soll und wen diese Verbesserung betrifft. Die Satzschablone: “Ich möchte (ZIEL) für (WEN) erreichen um (NUTZEN)” kann dabei hilfreich sein. User Needs basieren auf Problemlösungen, Wünschen oder Forderungen. Ein iterativer Prozess mit kurzen Schleifen und Einbeziehung der BenutzerInnen, etwa durch Interviews, ist essentiell.

Aus den Diskussionsergebnissen:

  • Nutzbarkeit für Gesellschaft gewährleisten
  • Benutzbarkeit unterstützen „Easy-to-Read“
  • Iterative Schleifen mit Prototypen durchführen (A/B Tests, Thinking Aloud Tests etc.)
  • Quantitative Ziele für das Endziel festlegen
  • Gebrauchstauglichkeitsakten während der Benutzung anlegen, um Missstände zu aktualisieren
  • Blockchain und AI – Markus Triska

Im Zentrum dieser Session standen vor allem Technologien der Zukunft wie Smart Contracts, Smart Tutoring, Künstliche Intelligenz sowie intelligente Vernetzung von Daten. Diesbezüglich wurde das Blockchain Projekt „Elektronische Zustellung“ demonstriert.
Die Bundesregierung gab bereits einen Auftrag zur Erstellung einer Bundesstrategie für Künstliche Intelligenz basierend auf den Arbeiten des Österreichischen Rates für Robotik und Künstliche Intelligenz mit Fertigstellung des Strategiedokuments im 3. Quartal 2019.

Weitere Informationen:

  • EU Aktivitäten: Coordinated Action Plan for AI
  • Aktivitäten in Österreich: Auftrag zur Erstellung einer Bundesstrategie für Künstliche Intelligenz in einem MR Vortrag fußend auf den Arbeiten des Österreichischen Rates für Robotik und Künstliche Intelligenz mit Fertigstellung des Strategiedokuments im Q3 2019
  • Tools für digitale BürgerInnenpartizipation – Maria Chlastak

Je mehr BürgerInnen sich mithilfe von Partizipation Tools aktiv in öffentliche Diskurse einbringen, desto mehr Effekt kann Partizipation potentiell haben. Plattformen können den Diskurs, die Meinungsbildung und die Erarbeitung von Maßnahmen unterstützen.

Zu den im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile diskutierten Tools gehörten:

Im Anhang der Publikation „Digital Participatory Platforms for Co-Production in Urban Development: A Systematic Review Publikation”, die im Forschungsprojekt SmartGov erstellt wurde, findet sich eine Liste von Digitalen Plattformen zur Teilhabe und Co-Produktion in Stadtentwicklungsprojekten.

  • Data Market Austria – Thomas J. Lampoltshammer und Bettina Höchtl

Das Projekt Data Market Austria hat das Ziel, ein Datenökosystem sowie eine entsprechende Plattform für den Handel mit Daten und das Anbieten von Daten-Services für Österreich zu etablieren. In dieser Session wurde diskutiert, welche Hürden, Chancen, Potentiale es sowohl in Ballungszentren als auch in ländlichen Gegenden gibt, wenn man mit Daten und Services Teil eines Datenökosystems werden möchte.

Weitere Informationen

Die Titel der weiteren Sessions lauteten wie folgt:

  • Funkfeuer – Adi Kriegisch Funkfeuer Wien
  • Open Geo Government Data – Wolfgang Jörg
  • Wien Bot – Stadt Wien
  • Datenschutz und Transparenz – Walter Karban
  • Die digitale Tramway – Chaos Computer Club,  Andre Igler
  • AI: Automatisierung Kundenanfragen – Lukas Kölbl
  • Auskunftspflicht
  • Bürgerpartizipation – Werner Illsinger
  • Offene Vergaben.at – Mathias Huter
  • Serviceplattform „Mein.Wien“ – Brigitte Lutz, Werner Tomsik
  • Offene Software für Regierungsstellen – Linux – Adi Marv
  • Begutachtungsverfahren? Gesetzeskonsultationen? Bringt das was? – Erwin Ernst Steinhammer
  • Chaos macht Schule – Wo stehen wir heute? – Sonja Waldgruber
  • Semantische Analyse von Dokumenten – Otto Fraunbaum

Anonymer Kärtchenschreiber

 

 

Es wurde angeregt präsentiert, diskutiert und vor allem wurden viele Ideen generiert.

 

 

Pepper

 

 

 

Nach der richtigen Beantwortung von Pepper’s Fragen gab es auch ein kleines Give-away zu gewinnen.

 

 

 

 

Sehen wir uns beim nächsten govcamp vienna am 29.11.2019?

Bleiben Sie bis dahin in Kontakt mit dem govcamp-Team:

Summary EaP eDemocracy Conference 23 October 2018 “Politics in the Digital Age”

Summary of the EaP eDemocracy Conference “Politics in the Digital Age”

23 October 2018, Danube University Krems, Austria

 

The Danube University Krems, Department for E-Governance, and the Tallinn University of Technology, Ragnar Nurkse Department of Innovation and Governance, hosted the EU’s Eastern Partnership eDemocracy Conference on ‘Politics in the Digital Age’ under the auspices of the Austrian Presidency of the Council of the EU. The conference provided an opportunity for experts from academia, governments and civil society from the EU’s member states and in particular the EU’s Eastern partner countries – Armenia, Azerbaijan, Belarus, the Republic of Moldova, Georgia, and Ukraine – the opportunity to discuss the the topics of participation, inclusion, and transparency in eDemocracy. The conference was coordinated by Noella Edelmann, Department for Governance and Public Administration.

Conference participants were welcomed by Noella Edelmann, Scientific Coordinator of the Conference. The conference was openend by Gerald Steiner, Dean of the Faculty of Business and Globalization, Thomas Buchsbaum, Special Envoy on Eastern Partnership & Representative of the Austrian EU Presidency, Jacopo Leone, OSCE/ODIHR  and Robert Krimmer, TalTech, Tallinn University of Technology.

Political Communication in the Digital Sphere, Digital Transparency for Accountability &

Stakeholder Involvement in the Political Sphere

The keynotes considered the ways digital technology, digital culture transform societies and their governments, and lead to better services, increased transparency and accountability. In his keynote Rasto Kuzel from MEMO98 (Slovakia) consideres the role of mass media in political communication, how it has  changed in recent years and what implications these changes have on democratic institutions. Here he spoke about the issue of media manipulation, populism on platforms, campaigning, fake news and Trumps use of social media. He points out the particular role of social media in political elections, by drawing on his extensive practical experiences gained from the observation of election observation and international organisations. Social media changes political communciation provides access to information and news and is important for the integrity of the election procees, by reporting and providing a platform. It allows candidates to communicate and reach the audience, monitor and report results. And whilst 2.2 billion people who Facebook, user behaviour and expectations varies, for example to according to age . He shows the advantages, points out the lessons learned so far as well as the dangers that have to be kept in mind.

What are the benefits of digital tools? Alexander Trechsel (University of Lucerne) considers how transparency impacts the accountability of elected governments and the public administration serves as a fundamental principle of democratic societies. He draws on the CoE principles of good governance, especially on its principle 4 transparency and accountability.  Citizens are to have access to all government infomration that is not classified as secret,and freedom of information is seen as paramount for transparency and to enable participation. But this has opened a Pandora’s box. Administrations are to be smoother, more efficient, more transparent or simply “better”, and citizens can access more public data than ever before. In his keynote, Alexander considers some of these issues and concerns such as data storage, GDPR which are not just about regulation, but about politics and power.

Involvement and engagement are complex and Elke Löffler, Unviersity of Birmingham, looks at co-production in communities as supporting meaningful public participation in political decision-making. What are the practical implications for the design of legitimate and effective involvement? Who are the different stakeholders, what roles do they have in the processes and how can they be encouraged to participate? She considers co-production a “fetish” term in engage, it is to help efficiently use resources, bring people in to civil society and public services and thus achieve  social inclusion. Co-producing with the conference participants and drawing several example to show that one the one hand there are several objectives to be achieved, but at the same time there are several barriers to co-production. Nonetheless her research reveals that there are several initiatives, that more is happening than is assumed, and, most critically, that a lack of evaluation leads to a misunderstanding as to what can be done and what can be achieved.

Keynotes

Rasto Kuzel, MEMO98 (Slovakia)

Video: Rasto Kuzel’s Keynote

Video: 5 Questions to Rasto Kuzel

Alexander Trechsel’s (University of Lucerne)

Video: Alexander Trechsel’s Keynote

Video: 5 Questions to Alexander Trechsel

Elke Löffler (University of Birmingham)

Vídeo: Elke Löffler’s Keynote

5 Questions to Elke Löffler


Fotos (All photos Copyright Wolfgang Simlinger)

(c) Dieter Zirnig


Further photos (copyright Wolfgang Simlinger) can be accessed here: http://img.gg/NZ89D0T

Related Reports and Information

Contact

If you need further information, please contact noella.edelmann@donau-uni.ac.at

Conference Organizers

  • Department for E-Governance, Danube University Krems
  • Ragnar Nurkse Department of Innovation and Governance, TalTech, Tallinn University of Technology

Conference Partners

  • OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR)
  • Estonian Center of Eastern Partnership (ECEAP)

Conference Committee

  • Jaan Reinhold (Estonian Center of Eastern Partnership, Tallinn)
  • Bernhard Knoll (CEU Democratisation, Budapest)
  • Marcin Walecki (ODIHR Warsaw)

This event is co-organised by:

In partnership with:

govcamp vienna

govcamp_2018_save

(Un-)Konferenz in neunter Auflage

Die “Unkonferenz” govcamp vienna blickt auf eine Geschichte zurück, in der sich zwar das Motto laufend geändert hat, die grundlegende Ausrichtung im Themenbereich Digitalisierung und Verwaltung und der Stil eines Barcamps jedoch die Jahre hindurch erhalten geblieben sind. Mit einer Konferenz hat ein Barcamp gemeinsam, dass aktuelle Forschung diskutiert werden, neue Projekte angebahnt werden können und man sich im Vorfeld registriert . Anders als bei einer Konferenz kann man zwar, aber man muss das Thema, dem man seinen Vortrag widmen möchte, nicht im Vorhinein bekannt geben. Das Programm entsteht aus den Vorschlägen der TeilnehmerInnen am Tag der Veranstaltung „live“ (und sieht dann mitunter so aus). Durch die gemeinsame Festlegung des Sessionplans soll sichergestellt werden, dass genau jenen Themen eine Plattform gegeben wird, die den TeilnehmerInnen wichtig sind. Anders als bei vielen Konferenzen ist die Teilnahme kostenlos.

Motto 2018: Automatisch, praktisch, menschlich – Zusammenarbeit für die Zukunft

Am 30.11.2018 ab 9:00 Uhr in der Stadlauer Straße 56 in Wien (Stadt Wien, MA 01) werden sich Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über Digitalisierungsthemen austauschen, die sie beschäftigen.

Getreu dem Motto „Automatisch, praktisch, menschlich – Zusammenarbeit für die Zukunft“, soll das Aufstreben künstlicher Intelligenz genauso zum Diskussionspunkt gemacht werden wie andere Bereiche der Digitalisierung. Erfahrungsgemäß gehören zu den behandelten Themen solche aus den Themenfeldern E-Government, Datenschutz und –sicherheit sowie Smart City und Lebensqualität. Das govcamp vienna ist offen für kurze Vorträge oder Workshops, aus denen sich Diskussionen ergeben, die im weiteren Sinn mit Digitalisierung und öffentlicher Verwaltung zusammenhängen.

Wie wird sich Zusammenarbeit zukünftig gestalten, wird man den Kollegen Roboter begrüßen? Wie managt man halb virtuelle, halb physische Teams? Die Interaktion Mensch – Maschine wird immer mehr zum Thema. Wie kann Partizipation mittels sicherer Lösungen (wie Blockchain) aussehen, die ortsunabhängig stattfinden kann? Schaffen wir dadurch mehr Teilhabe für alle und eine gerechtere Gesellschaft? Spielt uns die Automatisierung frei für die wirklich wichtigen Dinge?

Zum Austausch über diese und viele andere Fragen sind alle Interessierten und Aktiven aus der Zivilgesellschaft, VertreterInnen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen, aktiv an den Sessions mitzuwirken und sich in den Zeiten zwischen den Sessions zu vernetzen.

Eine Disziplin ist oft nicht genug: Perspektivenwechsel

Rechnen Sie mit temporären Verständigungsschwierigkeiten, neuen Einblicken und anderen Blickwinkeln. Stellen Sie sich darauf ein, dass Ihre Argumente auf den Kopf gestellt werden und bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie neue Kontakte knüpfen werden. Open Government, offene Daten, Beteiligung im Rechtsetzungsprozess, Verbesserung der Datenqualität und WienBot sind nur einige der Themen der govcamps der letzten Jahre. So wird aus technischem, rechtlichem und organisatorischem Blickwinkel oder ganz einfach praxisnah diskutiert, woran es Ihrer Meinung nach hakt oder was erforderlich ist, damit die Digitalisierung der Gesellschaft dient. Fragen aus laufenden Forschungsprojekten können genauso Thema sein wie praktische Erfahrungen von Entwicklern bei der Nutzung von Daten der öffentlichen Hand. Wie kann der Einsatz von Technologie die Lebensqualität erhöhen? Was ist dabei zu beachten? Kennen Sie Best Practices, die als Vorbilder fungieren könnten?

Machen Sie sich in einem unserer Rückblicke auf vergangene govcamps ein eigenes Bild von der Veranstaltungsreihe:

Das Wichtigste kurz zusammengefasst

Was? Wann? Wo?

govcamp vienna: Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft debattieren über Digitalisierungsthemen, die sie beschäftigen.

30.11., 9:00 Uhr

Stadt Wien, MA 01 – Wien Digital, Stadlauer Straße 56, Wien

Was muss ich tun um teilzunehmen?

Bitte registrieren Sie sich hier   und geben Sie – wenn Sie mögen – gleich bekannt, was Sie bewegt und worüber Sie sich mit anderen ganz besonders austauschen möchten.

Näheres und Updates werden auch via Twitter oder Facebook ausgesandt.

CeDEM is now EGOV-CeDEM-ePart – some impressions

I participated in the colloquium of CeDEM 18 (now: EGOV-CeDEM-ePart), and wanted to briefly note down some impressions.

Small conferences FTW 🙂

It seems like EGOV-CeDEM-ePart has now become a small community of people interested in researching “e-topics” – attended by researchers and practitioneers. It is often hard to get beyond your own thematic track at bigger international conferences – at EGOV-CeDEM-ePart I always find this easy, but can still connect to scholars and experts from all around the globe. This year there were also 4 (!) social events, which were attended by many participants, particularly the boat conference dinner (which was often discussed, but still a first time experience).

From thoughts to reality

In general, it seems like when researching e-society, e-democracy and e-governance related domain,s we have entered a phase where we are not looking at the dangers and hurdles of potential innovations or developments anymore: we look at them from the perspective of their implementation. In other words: Ideas discussed at some previous conferences have turned into practise. I particularly liked the workshops where the “how” of such new realities was discussed, for instance the one about the Open Data Market Austria. (more…)

EaP eDemocracy Conference 23 October 2018 “Politics in the Digital Age”

22-23 October 2018, Danube University Krems, Austria

The Danube University Krems, Department for E-Governance, and the Tallinn University of Technology, Ragnar Nurkse Department of Innovation and Governance, will be hosting the EU’s Eastern Partnership eDemocracy Conference on ‘Politics in the Digital Age’ under the auspices of the Austrian Presidency of the Council of the EU.

The conference will be an opportunity to discuss amongst experts from academia, governments and civil society from the EU’s member states and in particular the EU’s Eastern partner countries – Armenia, Azerbaijan, Belarus, the Republic of Moldova, Georgia, and Ukraine -, as well as international organisations opportunities and challenges of eDemocracy. How can eDemocracy enhance participation, inclusion, transparency and accountability?

With good governance a top priority of the EU in the EaP region, eDemocracy is an important part of today’s and tomorrow’s governance, dealt within Platform 1 of the EaP on ‘Strengthening institutions and good governance”, and was identified at the EaP SOM of 12 March 2018 as a priority theme of the EaP.

Good Governance represents a government approach committed to system founded in justice and peace that protects and ensures human rights and civil liberties. The United Nations describes good governance as characterized by participation, consensus, accountability, transparency, responsiveness, effectiveness and efficiency, equitability, inclusion and following the rule of law. It is responsive to (present and future) needs of society. This conference focuses three dimensions of good governance: participation through political communication in the digital sphere, transparency and stakeholder inclusion. These topics will be discussed in depth, critically assessing the present status and addressing future challenges.

The conference includes 3 panels, each will be preceded by a keynote that will then join the panel. Each panel is followed by an Q&A session that will allow participants to ask panelists and keynotes further questions.

Programme

 

22 October 2018

19.30: Welcome reception

“Salzstadl”
Donaulände 32, 3500 Krems

 

23 October 2018

8.30: Registration

Audi Max, Danube University Krems

9.00: Official opening

Friedrich Faulhammer, Rector of the Danube University Krems

Thomas Buchsbaum, Special Envoy on Eastern Partnership & Representative of the Austrian EU Presidency

Christian Rupp, Austrian Chamber of Commerce and Platform Digital Austria

Robert Krimmer, TalTech, Tallinn University of Technology (Estonia)

 

Moderator:

Noella Edelmann, Danube University Krems (Austria)

 

10.30: Break

 

11.00: Panel 1: Political Communication in the Digital Sphere

Media manipulation, influence on third countries, populism on platforms, campaigning
How is digital public communication overturning the traditional hierarchical model in favour of popular and participatory communication? Is it suitable for horizontal, unmediated exchanges between politicians and citizens, and does it promote and offer a flattened communication structure in contrast to the top–down structure of the traditional legacy media – the kind of interactive communication often praised in populist rhetoric. What are the profound changes? Has there really been a change away from a top–down approach to public communication? Does it really promote dialogue, reach out to the public, or does it represent yet another platform to shape news agenda and public conversation or to lash out at critics, and get media attention? What is the role played by mass media in political participation, how does it impact the relationship between public and established power? How does it disseminate opinion, how does it influence the formation, expression and consumption of public opinion, and do we now have a public sphere where citizens can debate issues in a democratic forum with those in power?

Keynote: Rasto Kuzel MEMO98 (Slovakia)

“How has the role of mass media in political communication changed in recent years and

what implications do these changes have on democratic institutions?”

Panellists:

Meri Davtyan, Mission Armenia NGO (Armenia)

Mikheil Mirziashvili, Centre for Democracy Development (Georgia)

Øystein Sæbø, University of Agder (Norway)

Lucia Aprodu, Institute for Strategic Initiatives Communications and Digital Transformation (Moldova)

Moderator:

Robert Krimmer, TalTech, Tallinn University of Technology (Estonia)

 

12.30: Lunch

 

14.00: Panel 2: Digital Transparency for Accountability

The accountability of elected governments and the public administration serves as a fundamental principle of democratic societies. The emergence and proliferation of digital tools and the digital transformation of organizations has led to several initiatives, reforms and new principles, such as open data and open governance (e.g. the Open Government Partnership). Does digital technology, digital culture and the possibilities they offer really transform societies and their governments, and lead to better services, increased transparency and accountability? What are the benefits of digital tools and digitalization (cloud services, social media, wikis, open data, big data, data analytics, open‐by‐default initiatives, digital platforms and portals, collaboration and co‐production, etc.), what are the dangers and the lessons learned so far?

Keynote: Alexander Trechsel University of Lucerne (Switzerland)

Panellists:

Aleksand Dudchenko, Kyiv City Council (Ukraine)

Levan Avalishvili, Institute for Development of Freedom of Information (Georgia)

Maarja Toots, Tallinn University of Technology (Estonia)

Alexey Kozliu, Human Constanta (Belarus)

Moderator:

Jacopo Leone, ODIHR/OSCE (Poland)

 

15.30: Break

 

16.00: Panel 3: Inclusion: Stakeholder Involvement in the Political Sphere

Deliberative democracy aims to expand meaningful public participation in political decision-making. Involvement and engagement are complex. What are the practical implications for the design of legitimate and effective involvement? Who are the different stakeholders, what roles do they have in the processes and how can they be encouraged to participate? How are political, administrative and judicial decision-making processes connected to parliament, government, civil society, and what role do digital tools play therein? How can digital tools, processes and services increase the involvement of stakeholders? Is reaching a high number of participants the most important aim, or are there are other important goals to be reached, too?

Keynote:  Elke Loeffler

Governance International, UK & Institute of Local Government, University of Birmingham (UK)

“Improving public value through citizen voice and action”

Panellists:

Anna Melenchuk, Institute of Innovative Governance (Ukraine)

Harutyun Azgaldyan, Ministry of Education and Science (Armenia)

Rashad Shirinov, OSCE/ODIHR expert (Azerbaijan) and Radboud University Nijmegen (The Netherlands)

Andrei Rusu, Information Society Development Institute (Moldova)

Lejla Turcilo, University of Sarajevo (Bosnia and Herzegovina)

Moderator:

Jelizaveta Krenjova, eGovernance Academy (Estonia)

 

17.30: Summary & Closing

Thomas Buchsbaum, Special Envoy on Eastern Partnership & Representative of the Austrian EU Presidency

Robert Krimmer, TalTech, Tallinn University of Technology (Estonia)

Peter Parycek, Danube University Krems (Austria)

 

19.30: Farewell Dinner

“Restaurant Blauenstein im Haus der Regionen”
Donaulände 56, 3500 Krems

 

Conference languages

English and Russian, simultaneous translation will be provided.

Related Reports

eDemocracy and the Eastern Partnership Summit Declaration 2017

Draft Non-Paper on Supporting the Development of e-Democracy in the EU’s Eastern Partner Countries, by Dr Kristina Reinsalu and Dr Jelizaveta Krenjova-Cepilova, initiated and funded by the Estonian Center of Eastern Partnership, (Version September 2018)  eDem_non-paper_Sept_2018

E-Partnership Conference October 2017 Estonia, Summary Session Report on e-Democracy  Report_Rapporteur_eDemocracy

 

Conference Location

“Audi Max” of the Danube University Krems

Airport Taxi

If you need a taxi transfer from or to Vienna Airport, please contact airporttransfer2000@gmail.com and transmit your arrival/departure date, time & flight numbers. The basic rate for one route is EUR 78,- (4 pax)  and will be split up among persons/car.

Registration and further Information about the Conference

You can registere here for the event: https://www.eap-events.eu/edemocracy.

All further administrative information regarding registration, please contact olha.mostova@cecoforma.com

You can also find current information on the conference at the respective page of the website of the Austrian EU Presidency.

If you need further information, please contact contact noella.edelmann@donau-uni.ac.at

Conference Organizers

  • Department for E-Governance, Danube University Krems
  • Ragnar Nurkse Department of Innovation and Governance, TalTech, Tallinn University of Technology

Conference Partners

  • OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR)
  • Estonian Center of Eastern Partnership (ECEAP)

Conference Committee

  • Jaan Reinhold (Estonian Center of Eastern Partnership, Tallinn)
  • Bernhard Knoll (CEU Democratisation, Budapest)
  • Marcin Walecki (ODIHR Warsaw)

This event is co-organised by:

In partnership with: