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Bedrohungen durch Desinformation im Fokus der 17. Sicherheitskonferenz

Am 23. Oktober 2019 fand die 17. Sicherheitskonferenz an der Donau-Universität in Krems zum Thema „Fake News – Herausforderung für Sicherheit, Demokratie und Werte“ statt.

Rund 140 hochkarätige ExpertInnen und Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum informierten sich bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz darüber, wie dem Phänomen der „Fake News“ gemeinsam entgegengewirkt werden könne. Denn die Verbreitung von „gezielten Falschmeldungen“ sei im Zeitalter der Digitalisierung besonders einfach geworden, da jeder über soziale Medien mit der Öffentlichkeit verknüpft sei und so seine Meinung äußern könne, sagte Dr. Alexander Janda, Generalsekretär des Kuratoriums Sicheres Österreich, in seiner Keynote.

„Fake News“ sind ein Phänomen, das es praktisch schon immer gegeben hat. Im Zeitalter der Digitalisierung und von „Big Data“ stehen jedem Menschen rund um die Uhr und nahezu uneingeschränkt eine Vielzahl von Informationen zur Verfügung. „Fake News“ in den Medien und im Internet, besonders in den „Social Media“, sind mitunter in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen, die durch die Zuseher, Zuhörer oder Leser als solche nicht oder nicht immer erkannt werden.

Gefordert sind daher laut ExpertInnen der Konferenz Politik und Medien, für die Gesellschaft und jeden einzelnen Nutzer im Netz neue Regulatorien zu schaffen, um den Umgang mit Informationen zu verstehen und kritisch hinterfragen zu können. Kommunikations- und Medienkompetenz müsse von klein auf erlernt und aufgebaut werden.

Herausforderungen aus digitalen Angriffsszenarien an die Unternehmenssicherheit beleuchtete Allianz-Vorstand Manfred Jilg. Durch digitale Früherkennung, so Jilg, können direkte und indirekte Bedrohungen detektiert und identifiziert werden, um sich gegen diese Angriffe zu wehren. Als Gegenstrategie präsentierte Manfred Jilg einen 11 Punkte-Plan zur systematischen Begegnung von Bedrohungen durch Desinformation. er Plan stammt aus einer Studie Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW)*.

Weitere Themen der Konferenz: „Ethik, Moral und digitale Desinformation“ diskutiert von Mag. Dr. Walter Karban, inMotion Verlag. Bgdr. Mag. Dr. Friedrich Teichmann, MSc, MAS, Bundesministerium für Landesverteidigung regte gemeinsam mit Andreas Lesch, Geschäftsführer TeleConsult in ihren Ausführungen zum Thema ‚Sagt uns unser Handy wirklich, wo wir sind?‘ – falsche Standortinformationen am Handy generieren“, zu „qualifiziertem“ Nachdenken an.

Die Sicherheitskonferenz wird seit 2002 jährlich vom Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit unter der Leitung von Ass.-Prof. Mag. Dr. Walter Seböck, MSc, MBA angeboten und steht seit 2018 unter der wissenschaftlichen Expertise von Mag. Dr. Ingeborg Zeller. Die Konferenz hat sich als Treffpunkt der Sicherheits-Community in Österreich etabliert und wird alljährlich von hochkarätigen ExpertInnen besucht.

Impressionen

Weiterführende Informationen

Alle Konferenz-Vorträge können auf der Webseite der Donau-Universität Krems abgerufen werden: www.donau-uni.ac.at/sicherheitskonferenz 

SAVE the DATE:
Die 18. Sicherheitskonferenz findet am 21. Oktober 2020 statt.
Weitere Informationen: http://www.donau-uni.ac.at/sicherheitskonferenz

*ASW Studie vom November 2017, abrufbar unter: https://asw-bundesverband.de/fileadmin/user_upload/dokumente/Studien_etc/studie_desinformation.pdf

Graduierungsfeier am Zentrum für E-Governance

31 AbsovlentInnen und deren zahlreiche Gäste konnte das Team des Zentrums für E-Governance unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Peter Parycek am Samstagvormittag im Audimax der Donau-Universität Krems begrüßen. Gleich zu Beginn der Feier wurde besonders den Familien, Freunden und KollegInnen gedankt, die durch Motivation und tatkräftige Unterstützung zum Abschluss des berufsbegleitenden Studiums beigetragen haben.

In seiner Festrede skizzierte Prof. Parycek anhand seiner persönlichen Erfahrungen im Digitalrat der deutschen Bundesregierung, dass ein „anderes Arbeiten“ der Schlüssel zum Erfolg von Strategien und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Digitalisierung ist.

Entscheidend sei es, „wie“ Projekte aufgesetzt werden, um Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durch den Einsatz von modernen Technologien zu erreichen. Innovative Lösungen entstehen am besten durch Zusammenarbeit in überschaubaren, interdisziplinären und entscheidungsfähigen Teams. Oftmals fehlenden Erfahrungen in Bezug auf die Wirkung von neuen Technologien kann durch ein hypothesenbasiertes und iteratives Vorgehen beim Entwickeln von Lösungen begegnet werden.

In den Rückblicken aus Sicht der AbsolventInnen wurden besonders die Verantwortung im Sinne der erworbenen Qualifikation und der Nutzen durch das entstandene Netzwerk hervorgehoben.

Dem Aufruf „Bleiben wir verbunden“ folgen wir auch gerne seitens der Donau-Universität Krems.

Wir gratulieren unseren AbsolventInnen und wünschen ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

GOVCAMP VIENNA

GovCamp2019

Veränderungen, die durch Digitalisierung in der Verwaltung, in der Wirtschaft und in der Gesellschaft hervorgerufen werden, sind regelmäßig Diskussionsthemen im Rahmen des govamp vienna. Es ist das Wesen eines Barcamp, dass das Programm von den TeilnehmerInnen – beim govcamp vienna Interessierte aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – vor Ort das Programm gestalten. Vorschläge für Inhalte einzelner Sessions können zwar, müssen aber nicht im Vorfeld abgegeben werden. Durch die gemeinsame Festlegung des Sessionplans soll genau jenen Themen eine Plattform gegeben werden, die den TeilnehmerInnen wichtig sind. Registrierung und Teilnahme sind kostenlos.

Motto 2019: Digitaler Raum – frei & sicher?

Die TeilnehmerInnen des govcamp vienna sind eingeladen, sich am 29.11.2019 ab 9:00 Uhr im Regierungsgebäude in 1010 Wien, Stubenring 1 zu treffen. Unser gemeinsames Ziel ist, dass angeregt durch kurze Vorträge oder Präsentationen und in Workshop-Settings viele fruchtbare Diskussionen entstehen.

Das Motto “Digitaler Raum – frei & sicher?” schließt viele Themen mit ein, soll aber TeilnehmerInnen nicht daran hindern, eigene Themen einzubringen. Auch diese Offenheit kennzeichnet Barcamps. Das govcamp vienna ist offen für Diskussionen, die im weiteren Sinn mit Digitalisierung und öffentlicher Verwaltung zusammenhängen. Erfahrungsgemäß gibt es immer wieder Beiträge zu Themen wie E-Government oder Daten, deren Schutz und Sicherheit, elektronische BürgerInnenbeteiligung oder Smart City.

Wie erleben Sie Freiheit und Sicherheit im digitalen Raum?

Zum Austausch über diese und viele andere Fragen sind alle Interessierten und Aktiven aus der Zivilgesellschaft, VertreterInnen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen, aktiv an den Sessions mitzuwirken und sich in den Zeiten zwischen den Sessions zu vernetzen.

Eckdaten der Veranstaltung

Wer?

Akteure aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Was?

Debatte über Digitalisierungsthemen

Wann?

29.11., 9:00 Uhr

Wo?

Regierungsgebäude in 1010 Wien, Stubenring 1, Marmorsaal

Was muss ich tun um teilzunehmen?

Bitte registrieren Sie sich und geben Sie – wenn Sie mögen – gleich bekannt, was Sie bewegt und worüber Sie sich mit anderen ganz besonders austauschen möchten.

Was erwartet mich dort?

Hier sehen Sie einige Highlights aus den Jahren 2018, 2017, 2016 und 2015

Updates

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2. Internationale Data Science-Konferenz (iDSC 2019)

Die 2. Internationale Data Science-Konferenz kombinierte hochmoderne Methoden aus dem akademischen Bereich mit Best Practices aus der Industrie.

Vom 22. bis 24. Mai 2019 trafen sich Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zur 2. Internationalen Data Science Konferenz an der Fachhochschule Salzburg. Die internationalen ExpertInnen diskutierten Herausforderungen und Trends der Datenwissenschaft in Industrie, Forschung, Bildung und Gesellschaft.

Der technologische Fortschritt in der IT und die sich daraus ergebenden Veränderungen im geschäftlichen und sozialen Umfeld („Digitalisierung“) haben zu einer Zunahme der Datenmenge geführt. Bislang wurden mehrere Milliarden Terabyte an Daten produziert, und die Zahl wächst exponentiell. „Die Datenerhebung durchdringt alle Bereiche unseres Lebens: von Standardanwendungsfällen wie der Analyse unseres Einkaufsverhaltens, gefolgt von Kaufvorschlägen, bis hin zum Leistungssport“, erklärt Konferenzveranstalter Peter Haber, Dozent im Studiengang Information Technology & Systems Management. Der die Konferenz gemeinsam mit Manfred Mayr und Thomas Lampoltshammer (Donau-Universität Krems) initiierte.

Neben Vorträgen von ForscherInnen aus der internationalen akademischen Gemeinschaft über modernste Methoden der Datenanalyse, gaben UnternehmensexpertInnen Einblicke in Best Practices und Herausforderungen aus der Praxis.

Peter Parycek, Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung der Donau-Universität Krems, hielt eine spannenden Keynote zum Thema Data-Driven Policy-Making. Und im Zuge der Research Tracks wurden des Weiteren interessante Kurzpräsentation aus der Forschung des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung vorgestellt.

Die Details zur Konferenz gibt es hier zum Nachlesen!

Digitale Transformationen – Gesellschaft, Bildung und Arbeit im Umbruch

Ein Symposium zum gleichnamigen Buch der Universität für angewandte Kunst Wien in Kooperation mit der Forum Morgen Privatstiftung.

Die Tagung setzte sich mit der bereits angelaufenen technologischen Revolution auseinander, die unsere Art zu arbeiten und zu leben verändert und unsere gesamte Kultur massiv  beeinflussen wird. In einer von Artificial Intelligence, Digitalisierung und Robotik geprägten Welt, wird der Mensch nur mehr durch vernetzende kreative Denkprozesse gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkungskraft erzielen können, also durch Prozesse, die auf bisher ungedachte oder als undenkbar gehaltene Weise Verbindungen zwischen bekannten und daher zunehmend automatisierten Handlungs- und Wissensfeldern herstellen.

Peter Parycek, Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, hielt ein interessantes Impulsreferat zum Thema Von der Simulation in die Realität – Technologien in politischen Entscheidungsprozessen.

Zum Abschluss diskutierten Gerald Bast, Kerstin Koren, Thomas Lampoltshammer und Eva Maria Stadler zum Thema digitale Transformation der Gesellschaft.