Author: melaniemorawek

Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie

Robert Buchner ist Absolvent des Masterprogramms „Professional MSc Management und IT“ mit der Fachvertiefung IT-Consulting. In seiner Master-Thesis befasste er sich mit dem Thema „Blockchain als Treiber von (Open) Innovation – Eine Analyse des Potentials der Distributed-Ledger-Technologie vor dem Hintergrund unternehmensgrenzüberschreitender Innovationsprozesse“. Er geht auf Chancen und Risiken der BC ein und widmet sich den Zukunftsperspektiven dezentraler Ansätze.

Das Interesse von Robert Buchner, MSc an der Blockchain-Technologie (BCT) wurde bereits 2011 geweckt, als er seine ersten Erfahrungen als Bitcoin-Miner sammelte, angeregt durch die Berichterstattung darüber. Im hobbymäßigen Zugang spiegelte sich auch die anfangs vor allem von den technischen Aspekten ausgehende Faszination der BCT wider. Die evolutionäre Weiterentwicklung der BCT hin zu einer vollwertigen Entwicklungsplattform mit deutlich erweitertem Anwendungsspektrum – Schlagwort Blockchain 2.0/3.0 – führte bei Buchner auch zu einer neuen Sichtweise auf die Technologie. Die sozioökonomische Perspektive mit ihren Implikationen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gewann für ihn rasch an Bedeutung.

In seiner Master-Thesis näherte er sich aus Unternehmersicht einigen Teilbereichen der sozioökonomischen Dimension der BC an, indem er Potentiale und Use-Case-Szenarien analysierte. Um den weitreichenden Möglichkeiten und Umwälzungen der BCT gerecht zu werden, wünscht sich Buchner, dass durch Bildung und Forschung eine adäquate Grundlage für das Verständnis geschaffen wird. Viele Fragen, die von Peer-to-Peer-Ökonomie, von Crowdfunding und Crowdsourcing sowie von dezentralen Verwaltungsstrukturen aufgeworfen werden, können noch nicht beantwortet werden. Doch die Zeit drängt, stehen doch die ersten flächendeckenden und massentauglichen Anwendungen bereits in den Startlöchern, so Buchner.  

Dezentrale Strukturen basierend auf Blockchain-Technologie

Es gibt unterschiedliche Blockchain-Konzepte, die sich hinsichtlich ihrer Ausprägungsformen und Einsatzmöglichkeiten unterscheiden. Oder in den Worten von Dr. Don Tapscott, Professor für Management (Universität von Toronto): „Blockchain is huge“. Natürlich stellt die BCT kein Allheilmittel dar, der Hype hat auch Schattenseiten. Aktuelle Fragestellungen zur BCT:

  • Soll Privatkonzernen die Ausgabe, Verwaltung, Steuerung und Kontrolle globaler Zahlungsmittel erlaubt werden?
  • Wie soll mit dezentralisierten autonomen Organisationen (DAO) umgegangen werden, die mit dem Einsatz von Smart Contracts und KI menschliche Führungspersonen funktional vollständig ersetzen können? Welche rechtliche Qualität haben rein in der BC getroffene und in der BC verwaltete Beschlüsse?
  • Wie können durch BCT die Web-User Kontrolle über ihre persönlichen Daten wiedererlangen? Wie kann das Internet im Sinne seiner Gründungsintention demokratischer und resistenter gegen Zensur werden? Und wie kann der unkontrollierte Ausbau zu einer manipulationssicheren, unlöschbaren, universellen Kontrollmaschine verhindert werden, was mit der BCT ebenso möglich ist?
  • Sollen die bestehenden zentralisierten Machtstrukturen durch verteilte, auf Konsensfindung ausgelegte Netzwerke bzw. dezentrale Organisationsstrukturen gleichberechtigter autonomer Peers ersetzt werden?

Weiterführende Informationen

Betreut wurde die Master Thesis von Mag. Dr. Alexander Pfeiffer, MBA MA, bis. 30.06.2019 Leiter des Center for applied game studies an der Donau Universität, für seine Forschung aus spieltheoretischer und bildungsspezifischer Sicht im Zusammenhang mit der BCT bekannt.

Neue Perspektiven durch das Netzwerk an der Donau-Universität Krems – ein Absolventen-Interview

Romana Buchner, MSc und Alexandra Pölzl, MSc sind Absolventinnen des Masterprogramms “Professional MSc Management und IT” mit der Spezialisierung Strategie, Technologie & Management. Sie haben sich während des Studiums kennengelernt und setzen nun gemeinsam nachhaltige Projekte hinsichtlich Digitalisierungsagenden bei der cubudo GmbH um. Nun geben Sie uns exklusive Einblicke auf Ihre Sicht der Dinge.

vlnr: Romana Buchner, MSc und Alexandra Pölzl, MSc
(Fotocredit: Wolfgang Simlinger)

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie beide jetzt bei der cubudo GmbH zusammenarbeiten?

“Zu Beginn des Studiums waren wir in namhaften österreichischen Industriebtrieben tätig. Nach wenigen Monaten an der Donau-Universität Krems gründete Romana Buchner ihr eigenes Beratungsunternehmen. Bereits während des Studiums konnten wir im Zuge gemeinsamer Ausarbeitungen und Präsentationen fachlich sehr ähnliche Herangehensweisen und Ansätze feststellen. Mit zunehmendem Auftragsvolumen der cubudo GmbH entschieden wir uns im Herbst 2019 schlussendlich auch beruflich gemeinsame Wege zu gehen und freuen uns auf viele gemeinsame erfolgreiche Projekte.“

Ein Blick in die Zukunft – wie stellen Sie sich Ihren weiteren Weg nach dem Abschluss an der Donau-Universität Krems vor

“Nach erfolgreichem Abschluss des Professional MSc Management und IT an der Donau-Universität Krems sehen wir es als unseren Auftrag, Lehre und Wirtschaft in unserem Handeln zu verbinden.

Dies können wir tagtäglich in unserer operativen Tätigkeit im Zuge von Projekten verwirklichen. Das Wissen aus dem Studium und unsere Erfahrung aus der Industrie haben uns dazu inspiriert, nachhaltige Projekte hinsichtlich Digitalisierungsagenden gemeinsam in einem Beratungsunternehmen, der cubudo GmbH, umzusetzen. Das Wissen und die Erfahrung sind das Werkzeug für den Erfolg unserer Projekte und Kooperationen.  

Mit unserer täglichen Arbeit übernehmen wir Verantwortung und leisten einen Beitrag, Unternehmen im digitalen Zeitalter zu begleiten. Durch die Spezialisierung auf die Umsetzung digitaler Prozesse schaffen wir gemeinsam mit unseren Kunden die Brücke zwischen alt bewährten Strukturen und neuen digitalen Systemen. Unsere Hands-on-Mentalität ermöglicht es uns, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und Prozesse aktiv mitzugestalten.”

Wie schätzen Sie den Stellenwert von Aus- und Weiterbildungen im Bereich Digitalisierung ein?

Um die Unternehmen auf diese Reise mitzunehmen, braucht es aus unserer Sicht ethische Verantwortung und damit einen klaren Bildungsauftrag, was das Aneignen sogenannter „Digital Skills“ betrifft. Der private Umgang mit digitalen Technologien ist bereits Alltag geworden, das können wir aus unserer Erfahrung im beruflichen Umfeld nicht in demselben Ausmaß bestätigen. Gerade in der Industrie ist die Schere der Bildungsniveaus deutlich spürbar. Das Erwerben digitaler Kompetenz sollte, unseres Erachtens nach, nachhaltig gefordert und gefördert werden. Die Digitalisierung soll uns in unserem täglichen Handeln unterstützen und dies bedarf entsprechender Aufklärung und Ausbildung. So sollten beispielsweise auch relevante ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsthemen wie Energieeffizienz, Ressourcenverbrauch und Beschäftigungseffekte im Kontext der Digitalisierung betrachtet werden.”

Was hat Ihnen am Studieren an der Donau-Universität Krems besonders gefallen?

“Unter dem Titel „life long learning“ unterstützt die Donau-Universität Krems ebenfalls in vielfältiger Hinsicht den Ansatz stetiger Weiterentwicklung und Fortbildung.

So schätzten auch wir den offenen Austausch auf Augenhöhe mit den Dozenten und können den zukünftigen Studierenden nachdrücklich empfehlen, das zu nutzen und zu fördern. Genau aus diesem Grund ist auch für uns die Zeit an der Donau-Universität Krems noch nicht zu Ende – wir werden den Erfahrungs- und Meinungsaustausch weiterhin pflegen und sehen in der DUK einen stabilen wissenschaftlichen Partner für die Zukunft.”

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Mit Liebe zu Wissenschaft, Blockchain & Familie – ein Interview mit dem Absolventen Robert Buchner

Im folgenden Interview spricht Robert Buchner über seinen positiven Ausblick in die Zukunft, wie ihn die Donau-Universität Krems inspirierte neue Wege zu gehen und er erinnert sich an die ersten Tage des Studiums. Er spricht auch über die Bedeutung von Bildung und erzählt wie er seine Leidenschaft für die Blockchain-Technologie und das wissenschaftlichen Arbeiten entdeckte.

vlnr: Dr. Günther Kainz, Robert Buchner, MSc und Univ.-Prof. Peter Parycek
(Fotocredit: ​​​​​​​Wolfgang Simlinger)

Ein Blick in die Zukunft – wie stellen Sie sich Ihren weiteren Weg vor nach dem Abschluss an der Donau-Universität Krems?

“Das erlernte Wissen und „Handwerkszeug“, sowie das im Studium vermittelte Mindset und die durch den erfolgreichen Abschluss erlangte Qualifikation lassen mich aktuell mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken. Dabei habe ich aufgrund meines Abschlusses des Studiums “Professional MSc Management und IT” mit der Fachvertiefung IT-Consulting nicht nur bessere Chancen und neue Karrieremöglichkeiten innerhalb meines bisherigen Berufs- und Tätigkeitsfeldes, darüber hinaus haben sich ungeahnte Wege betreffend der möglichen Entfaltung meiner Person aufgetan.”

Weiter spricht Herr Buchner darüber, dass ihn das Studium dazu inspirierte neue Start-Up-Ideen zu entwickeln, fachspezifische Beiträge im Dienste der Wissenschaft zu erstellen, komplexere technologie-spezifische Sachverhalte aus sozioökonomischer Perspektive fundiert zu analysieren und danach ausführlich und verständlich aufzuarbeiten.

Welches Erlebnis an der Donau-Universität ist Ihnen am Besten in Erinnerung geblieben und warum?

“Ob die eine oder andere den Innovationsgeist weckende Anekdote von Herrn Mag. Dell, die lebhaften Ermahnungen betreffend die Notwendigkeit stets „outside the box“ zu denken von Herrn DI Leeb oder die auf Meta-Ebene augen-öffnenden Vorträge und Diskussionen von und mit Herrn Prof. Dr. Burkert – die Auswahl eines einzelnen Moments ist nicht einfach!”

Nach kurzem Nachdenken beginnt Herr Buchner von seinem ersten Tag auf der Donau-Universität Krems zu erzählen. Der Einführungsvortrag von Herrn Prof. Ortner ist dabei besonders in Erinnerung geblieben. Neben der Vorbereitung auf die kommenden 2 Jahre, überzeugte Herrn Prof. Ortner vor allem mit seiner illustrativ prägnanten und zugleich didaktisch maximal effektiven Vortragsweise.

Was raten sie all jenen, die darüber nachdenken ein Studium zu beginnen?

“Am besten ohne zuzuwarten und gleich, denn der ideale Zeitpunkt, um mit einer Ausbildung zu beginnen war gestern! Steht man zudem bereits im Berufsleben und hat vielleicht noch Familie mit Kindern, so führt meines Erachtens derzeit kein Weg am (Weiter-)Bildungsangebot der Donau-Uni vorbei.”

Herr Buchner ist Familienvater und weiß wovon er spricht: bereits einige Jahre vor seinem Studienantritt in Krems versuchte er ein Wirtschaftsinformatik-Studium an einer konventionellen Universität (JKU Linz) zu belegen und erkannte, dass die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium keine Selbstverständlichkeit ist. Als Benefit nennt Herr Buchner neben der Vereinbarkeit von Familien-, Berufs- und Studentenleben durch Ablauf und terminliche Gestaltung des Studiums, die kleinen Gruppengrößen, den Austausch mit KollegInnen und Vortragenden sowie die Qualität des Unterrichts.

“Das wichtigste ist jedoch im Vorfeld zu erkennen, dass Bildung noch keinem geschadet hat, sondern die wohl wertvollste Investition in die persönliche Zukunft darstellt, die man tätigen kann.”

Warum haben Sie sich für das Thema Blockchain für Ihre Master Thesis entschieden?

Herr Buchner beschreibt mehrere Faktoren, warum ihn gerade das Thema Blockchain so begeistert hat: einerseits bestand bei ihm schon immer eine hohe Affinität zu neuen und jungen Technologien, sowie die Neugier stets neue Konzepte und Lösungen am IT-Sektor auszuprobieren. Auf der anderen Seite hat sein Beruf als System- und Netzwerkadministrator und der damit verbundene Zugang zu leistungsfähigen IT-Infrastrukturen dieses Interesse weiter verstärkt.

“… und ein Artikel in der Fachzeitschrift „C’T“(Computertechnik) der eine „Währung im Kollektiv“ beschreib, was mich hinsichtlich des beschriebenen dahinterstehen Konzeptes und der vorgestellten raffinierten Funktionsweise (das Blockchain-Protokoll) nicht mehr los ließ – hat mich relativ bald mit der Blockchain-Technologie (BCT) in Kontakt gebracht.”

Wenn Sie eine Sache auf der Welt verändern dürften: Was wäre das?

“Um eine adäquate Grundlage für einen künftig „richtigen“ (Risiken minimierenden) Umgang mit der Blockchain-Technologie zu schaffen ist es somit mein Wunsch, dass unsere Bildungseinrichtungen und Verantwortungsträger in Politik und Verwaltung das Thema noch mehr ernst nehmen, Forschung auf diesem Sektor weiter und umfangreicher als bisher vorantreiben, für eine Entfaltung der Technologie beförderliche Regularien finden und damit den Wirtschafts- und Bildungsstandort Europa nachhaltig absichern und in der Bevölkerung für die künftig nötige Entscheidungskompetenz betreffend den Umgang mit Blockchain und der Nutzung diverser Blockchain-basierter Anwendungen, sowie für die Schaffung von mehr Informations- und Datenautonomie sorgen und zugleich grundlegend neue Möglichkeiten für politische Teilhabe befördern. […] Fakt ist: die Zeiten des mehrheitlichen Einsatzes der BCT als Mittel zum Zweck in teils zwielichtigen Internet-Underground-Communities sind vorbei, die ersten ernstzunehmenden, flächendeckenden und massentauglichen Anwendungen und Use-Case-Szenarien stehen vor der Haustüre.”

Weiterführende Informationen

Datenkreise für die Wirtschaft fruchtbar machen: Workshop-Konferenz der Data Intelligence Offensive in St. Pölten

Am 03. Oktober 2019 lud die Data Intelligence Offensive zu einem Niederösterreich-Date mit Big Data ExpertInnen auf der FH St. Pölten ein und erfreute sich über rege Teilnahme in den Diskussionsgruppen und im anschließenden Austausch.

Die Data Intelligence Offensive ist Österreichs zentrale Plattform zur Förderung der Datenwirtschaft und der Datenwissenschaft mit führenden Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft & öffentlicher Verwaltung. Die Vision der Data Intelligence Offensive ist es, dass Österreichs Digitalwirtschaft eine internationale Vorreiterrolle bei der intelligenten Nutzung von Daten einnimmt – durch Big Data Analytics, Predictive Analytics, Machine Learning und Deep Learning Classifications und anderen Leittechnologien.

Unter dem Titel “Welchen Vorteil bieten Datenmärkte für Ihr Unternehmen?” trafen sich zahlreiche TeilnehmerInnen der FH St. Pölten, der Donau-Universität Krems, der TU Wien, des Landesverwaltung NÖ, des BMDW, der Niederösterreichen Nachrichten, der Austria Presse Agentur und diverser Software-Firmen und Start-ups wie AICO, Ecoplus, Mesonic, ACP und OpenGlam mit Big Data ExpertInnen zum Austausch.

Vortragsinputs lieferten Marlies Temper, Studiengangsleiterin Data Science and Business Analytics der FH St. Pölten, Thomas J. Lampoltshammer stv. Leiter des Zentrums für E-Governance der Donau-Universität Krems sowie Peter A. Bruck Leiter der Research Studios Austria, Allan Hanbury Prof. für Data Science an der TU Wien und Bernhard Göschlberger, Studioleiter des Junior Studios MobileKnowledgeLab,für das BMVIT-Leitprojekt “Data Market Austria” und die aus diesem hervorgegangene “Data Intelligence Offensive”.

Smartere Preise durch Datenkreise

“Ein hochinteressantes Thema der Veranstaltung war, wie ‘Data Market Austria’ Studierenden der Data Science und Start-ups Datensätze zur Verfügung stellen kann, damit diese sauber und sicher im korrekten rechtlichen und technischen Rahmen ausgetauscht werden können”, so Bernhard Göschlberger, Researcher und stellvertretender Studioleiter des Research Studios Data Science der RSA FG.

So wurde etwa in der Diskussionsgruppe “Data Value” folgendes Beispiel erörtert: Ein Datenkreis aus einer lokalen Hotellerie könnte dazu führen, dass Hoteliers besser mit ihren Preisen auf Angebot und Nachfrage reagieren können. Ein smartes System würden nämlich immer wissen und schon im Vorhinein melden, wann es zu Buchungsspitzen kommen wird, d.h. wann die Nachfrage besonders hoch sein wird. Das ist abhängig von Ferienzeiten, Wetterdaten, Freizeitalternativen andernorts, lokalen Events etc.: Eine typische Big Data-Anwendung also. Der Clou dabei ist, dass ein solcher Datenkreis die Datensouveränität jedes teilnehmenden Hoteliers garantiert und die Daten auch technisch beim Hotelier verbleiben können. Die Unternehmer könnten nicht nur mit ihren Preisen besser reagieren, sondern auch mit ihrem Personal- und Ressourceneinsatz besser wirtschaften.

Weitere Themen der Workshop-Konferenz waren Smart Contracts, also ein Programm, das verteilt auf einer Blockchain ausgeführt wird, Datennutzungslizenzen, Metadatenstandards u.v.a.

Lehrgangsstart am Zentrum für E-Governance

Am Mittwoch, den 06. November starteten die Studierenden des Professional MSc Management und IT (MSc) und des Digital Corporate Governance (MBA) mit dem Lehrforschungsprojekt Digital Governance.

Während der Studiengang Professional MSc Management und IT (MSc) bereits in die 11. Durchführung geht, findet der Digital Corporate Governance (MBA) zum 2. Mal statt.  Erwartungsvoll fanden sich am vergangenen Mittwoch die Studienbeginner am Campus in Krems ein und starteten mit dem Fach Digital Governance ihre persönliche Bildungsreise.

Für das Lehrforschungsprojekt Digitale Governance bringen die Teilnehmenden in den ersten zwei Semestern aktuell auftretende Herausforderungen aus ihrer beruflichen Praxis ein. Ziel ist es, dass Lösungsansätze mittels unterschiedlicher technologischer Treiber und Digitalisierungsstrategien zu entwickeln, diese werden als Lösung gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen sowie einem Team aus wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie Experten aus der Startup-Praxis entwickelt. Beim Auftakt des Lehrforschungsprojekts stellten die Studierenden ihre Unternehmen vor danach ging es in die ersten praktischen Übungen mit dem Business Modell Canvas – eine Methode zur Visualisierung von bestehenden und neuen Geschäftsmodellen.

Peter Parycek, Universitäts-Professor und Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, gab den Studierenden einen ersten Eindruck von Digitaler Governance, deren Umfang und Relevanz. Dabei machte er klar, dass es darum geht neue Technologien richtig einzusetzen, um so von neuen Produkten über neue Systeme bis hin zu neuen Business Modellen Innovationen vorantreiben zu können.

Lucas Winter, Managing Director der Contakt GmbH (Umdasch Group Ventures), erörterte, wie sich die unternehmerische Zukunft durch Digitalisierung gestalten lässt, dabei seien vor allem die Customer Experience und die Vernetzung der physikalischen und digitalen Welt ausschlaggebend. Er stellte den Studierenden innovative Beispiele aus der Praxis vor und gab Einblick in seinen beruflichen Alltag.  Auch Chris Leeb, CEO von 42Angelitos, berichtete in seinem Vortrag aus der Praxis der Digitalisierung und wie unterschiedlich diese im Corporates und in Start-Ups gelebt wird. Als mehrfacher Gründer und ehemaliger CIO der VA-Tech kennt er beide Seiten.

Das gesamte Team des Zentrums für E-Governance wünscht den Studienbeginnern alles Gute für den bevorstehenden Lehrgang und freut sich auf intensive Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren.

Weiterführende Informationen

Informationen zum Studiengang Professional MSc Management und IT

Informationen zum Studiengang Digital Corporate Governance – MBA

Informationen zum Lehrforschungsprojekt “Digitale Governance”

Nächster Lehrgangsstart am 05. November 2020 – Informationen zur Anmeldung finden Sie hier!