Author: clara_l

Liebhaberin zirkulierender Zeichen. (most of the time i simply try to follow myself)

PoliPedia: Die multimediale Jugend-Wiki-Plattform

OurSpace KooperationspartnerIn PoliPedia:
Die multimediale Wiki-Plattform zu Demokratie, Politik und Partizipation.

polipedia_logoWas bedeutet geistiges Eigentum und wie gehen wir mit Quellen um? Wann sind Inhalte online frei zugänglich, wann unterliegen sie wirtschaftlichen Interessen und welche Bedeutung hat das Wissen im Internet für die Demokratie?

Jugendliche sind als „Digital Natives“ laufend im Netz unterwegs und teilen dort ihre Bilder oder Musiktitel auf sozialen Plattformen wie Facebook oder Youtube. Doch welche Rechte geben NutzerInnen sozialer Netzwerke an die Betreiber der Netzwerke ab, wenn sie ihre Inhalte online teilen?

Über die multimediale Online-Wiki-Plattform PoliPedia.at werden im aktuellen Themenschwerpunkt „Wem gehört der Content?“ solche und ähnliche Fragen in Workshops mit jungen Menschen im Unterricht behandelt.

Die Wiki-Plattform www.polipedia.at kann dabei partizipativer Teil nahezu jedes Unterrichtfachs werden. Unter Verwendung von Social Software (Wiki-Einträgen, Blogs, Tags, Videoclips, etc.) werden die Inhalte von den jungen TeilnehmerInnen selbst mitgestaltet. Ziel des Projektes ist ein Lernen von und miteinander (peer-to-peer) – Wissen wird geteilt und darüber hinaus werden Diskussionsprozesse zum jeweiligen Thema im Klassenzimmer in Gang gesetzt. Zusätzlich wird die Medienkompetenz der Jugendlichen gefördert. Auch LehrerInnen profitieren von den erarbeiteten Inhalten, denn diese können als Online-Lehrbuch verwendet werden, auf das unkompliziert zurückgegriffen werden kann.

Bei Interesse am Projekt und/oder an den Workshops finden sich nähere Infos auf www.polipedia.at, per Mail an team@polipedia.at oder telefonisch bei Johanna Urban unter 01/512 37 37.

Das Projekt PoliPedia wird vom Demokratiezentrum Wien und dem ICT&S Center der Universität Salzburg getragen.

Buchpräsentation: Netzpolitik in Österreich – und wie geht es weiter?

Buchpräsentation der zweiten Co:llaboratoryAT Initiative: “Netzpolitik in Österreich. Internet. Macht. Menschenrechte.”

Die Bilder zum Abend auf flickr (cc by Eva Schörkhuber)

Zum flickr-Album (cc by Eva Schörkhuber)

Kann es ein Mitbestimmungsrecht für “NetzbürgerInnen” am Internet geben? Wer wäre der Adressat für derartige Forderungen? Wie lässt sich von “dem Internet” überhaupt sprechen? Können wir im Kontext Internet den Begriff “Räume” verwenden? Und wie steht es um das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre? Oder befinden wir längst mitten in einem Klassenkampf um das Internet?

Am 14. September 2013 lud das Department für E-Governance interessierte Internet-ExpertInnen unterschiedlichster Professionen zur Buchpräsentation “Netzpolitik in Österreich” im Rahmen des paraflows Festival ein. Das Buch ist des Ergebnisses der zweiten collaboratory.at-Initiative mit dem Schwerpunkt Menschenrechte und Internet.
Es ist in gedruckter Form im Handel für 19,– (oder per E-Mail an vertrieb@mv-verlag.de) – sowie als blog-Publikation und zum Download als pdf (7MB) erhältlich. (more…)

Parlamentarismus in der Informationsgesellschaft

(c) Erich Marschik

(c) Erich Marschik

Am Dienstag den 11. Juni 2013 verabschiedeten die LandtagspräsidentInnen aus Österreich, Deutschland und Südtirol in einer gemeinsamen Konferenz die sogenannte “Kremser Erklärung“.

Beratung und Begleitunterlage vom Zentrum für E-Governance

Das Zentrum für E-Governance war im Vorfeld durch den niederösterreichischen Landtag eingeladen worden, für die Erstellung der Erklärung, beratend tätig zu werden. Sie ist ein gemeinsames Bekenntnis der ParlamentarierInnen, BürgerInnen und insbesondere junge Menschen unter Nutzung moderner Informationstechnologien und in neuer Qualität zu informieren und zu beteiligen. (>> Direkt-Download der Kremser Erklärung PDF, 1,4MB – oder auf scribd ansehen/downloaden)

In diesem Kontext wurde auch eine Begleitunterlage zum Thema der Konferenz “Parlamentarismus und Bürgerbeteiligung in der modernen Informationsgesellschaft erstellt (>> Direkt-Download der Begleitunterlage, PDF,  1,6 MB), die den LandtagspräsidentInnen aus Österreich, Deutschland und Südtirol im Rahmen der Konferenz von Peter Parycek, Leiter des Zentrums für E-Governance an der Donau-Universität Krems, vorgestellt wurde.

Diskutiert wurden Fragen wie: Führt die Technologisierung zu einer Stärkung der Demokratie und des Parlamentarismus? Wird sich Parlamentarismus vor diesem Hintergrund verändern – und wie könnte dieser Wandel gestaltet werden? (more…)

Summary #CeDEM13

The CeDEM13 call promised “networking, great keynotes, good food” (see www.donau-uni.ac.at/cedem). And we delivered: the CeDEM13 presented keynotes by Beth Noveck, Karine Nahon, John Carlo Bertot and Tiago Peixoto. Presenters and attendees came from 23 countries, allowing for interesting converstations and networking opportuniteis. And the food? Well, the social dinner was a delicious success, held at the Late Brasserie overlooking the Danube.

So this was CeDEM13. But we still have a little bit more on offer.

We blogged throughout the whole conference, and the digitalgovernment blog gives you a summary of all the CeDEM13 sessions (includes photos, presentations and further material). If you want to actually see what it was like, take a look here:

You need more? Yes, of course.

  • This is the overview to the 2,5 CeDEM13 days (CeDEM13 program_final.pdf).
  • If you want to know more about CeDEM13, and the relevant content use the tag cedem13.
  • But  if you just want to have a look about what our 4 Keynotes had to say, use our tag cedem13 keynotes;
  • If you want to read about the sessions on Day 1 (2013, May 22nd), use the tag cedem 13 day 1;
  • For the session on Day 2 (2013, May 23rd) use the tag cedem 13 day 2;
  • And for the session on Day 3 (2013, May 23rd) use the tag cedem 13 day 3;
  • If you want to look at the pictures, find them in our CeDEM13 flickr Album;

The CeDEM13 proceedings will soon be available online (OA) as a pdf, and in book format by the end of summer. We will let you know – so come back!

It was a pleasure meeting you all in Krems, and we hope you enjoyed the CeDEM13 conference! Are you interested in CeDEM14?

CeDEM14 will be held 21-23 May 2014 in Krems – more details to be found on our website www.donau-uni.ac.at/cedem stay tuned  via Twitter  or sign up for our newsletter.

If you can’t make it then, join us for the CeDEM-Asia in autumn 2014 in Hong Kong (dates to be announced).

* JeDEM Open Access E-Journal: Call for Papers – submit a paper of your work until 17th June 2013. Focus of the next issue: Transformation of Citizenship and Governance –  special Asia focus. For more inforamtion please contact us here.

And last but not least – Peter Paryceks closing presentation:

Peter’s final question and remark: “What would Max Webe do? See you @CeDEM14 in Krems”

Was der Staat vom Burger-Shop lernen könnte: Interview mit Tiago Peixoto

Ulla Ebner

SENDUNG: Matrix, Sonntag, 26. Mai 2013, 22:30 Uhr, Ö1 /

ICT4Gov (ICT for Governance) nennt sich ein Programm der Weltbank. Kommunikationstechnologien sollen eine bessere Regierungsführung ermöglichen. Bürger sollen ermächtigt werden, diese auch einzuführen. Unter diesem Motto führt die Weltbank zahlreiche Pilotprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern durch. Unter anderem auch in Konfliktregionen, wie der Demokratischen Republik Kongo. Der Brasilianer Tiago Peixoto ist Open Government-Experte bei der Weltbank. Er hat sowohl die Regierungen von Brasilien und Großbritannien, wie auch die Vereinten Nationen in Sachen E-Governance beraten und war Ko-Autor des “2010 United Nations e-Government Surveys”. Im Mai 2013 war er Keynote-Speaker auf der CeDEM an der Donau-Universität Krems.

(c) CeDEM

Wo sehen Sie das Potential von Kommunikationstechnologien für die Demokratieentwicklung in Entwicklungsländern?

Technologie hat die Aufgabe, bereits existierende Aktivitäten zu ergänzen. Ich selbst komme ja aus Brasilien und ich weiß: nicht jeder hat Internet-Zugang. Daher kann man keinen Beteiligungsprozess machen, der ausschließlich im…

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