Author: Peter Parycek

#gov2vie: Brainstorming für Gov20camp 2013 & Feebackrunde

Feedbackrunde zum #gov2vie

Der dritte und letzten Teil des Nachmittags dreht sich um die Frage, wie es mit dem gov2vie-Camp weiter gehen soll. In Deutschland wurde das 4te GovCamp ausfallen gelassen, was Peter Kühnberger ein durchaus inspirierender Gedanken sei. Peter Parycek teilt diese Ansicht weniger.
Michael Eisenriegler wirft ein, dass OGD-Data konzeptuell gegessen sei, da man inzwischen wisse, was man tun müsste. Anders sei das im Bereich Freedom of Information (…) – wo die Grenzen und Möglichkeiten noch nicht ausgelotet sind. Interessanter wäre also eventuell, solche Themenschwerpunkte zu wählen. Auch ein wenig enttäuschend war heuer, dass wenige PolitikerInnen am gov2vie waren. Teils ist es notwendig, Menschen sehr gezielt einzuladen, um qualitative Ergebnisse und spannende Tage gestalten zu können. Nach außen hin immer noch sehr “technoide Wirkung”, auch wenn inhaltlich heuer gar nicht so technisch. Ziel kann also sein, neue Menschen und neue Themen sehr gezielt zu suchen, auch um Motivation zu erhalten, sich den Aufwand der Organisation immer wieder anzutun 😉

Ausblick 2013

Ort: ev. im neuen Rechenzentrum der Stadt Wien oderRaum der zur Kreativität anregt – Kabelwerk. (more…)

#gov2vie: OKFN Austria Vorstellung

(c) okfn.at

Informationen zur OKFN Austria unter: http://okfn.at/Nach der Vorstellung der Eckdaten folgte die Diskussion.

Wie unabhängig ist die OKFN?

  • Wie finanziert sich die OKFN? OKFN ehrenamtlich und zukünftig kann über konkrete Projekte ev. auch eine Finanzierung über UK erfolgen.
  • Ist es eine gute Idee institutionelle Mitglieder aufzunehmen oder ganz bewusst unabhängig bleiben, war eine der zentralen Fragen. OKFN muss ihre unabhängigkeit aufrecht erhalten und daher sowenig wie möglich beeinflusst werden können. (more…)

#gov2vie: Open Data Plattform & Wettbewerb

Gregor Eibl (BKA) und Robert Harm (BRZ) stellen www.data.gv.at  und www.apps4austria.gv.at  vor. Es findet eine kontroversielle Diskussion zum Thema Datenformate und Harmonisierung statt. Harmonisierung ist einerseits ein Geschäftsfeld für die Wirtschaft und andererseits ein wesentlicher Lerneffekt für die Verwaltung. Erfahrungen bisher haben gezeigt, dass auch die Verwaltung voneinander lernen. Auch über Applikationen kommt ein Druck für Verwaltungen. Die Cooperation OGD Austria hat die Metadaten harmonisiert, aber die Datensätze selbst haben unterschiedliche Strukturen. Dies wird sich kurz- und mittelfristig auch nicht so schnell ändern ist im Schritt Aufgabe der Wirtschaft und der Open Data Community; Roland Ledinger “Verwaltung hat aufgrund ihrer Größe nicht die Geschwindigkeit der Open Data Community”; “Große Organisation sind beharrlich gegen Veränderung.” Im ersten Schritt wird daher die Open Data Community und der Wirtschaft dafür verantwortlich sein. Verwaltung wird folgen und sich bei neuen Entwicklungen an den Best Practice Beispielen orientierten. Wird daher Wechselwirkung zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Im ersten Schritt müssen die Datenbestände raus und dann wird sich auch die Struktur längerfristig anpassen und bei Projekten zukünftig stärker auf RDF als Format verwenden, weil RDF erleichtert die Datenstruktur Harmonisierung; aktuell finden sich auf data.gv.at noch keine RDF Datensätze. Roland Ledinger: “Im ersten Schritt veiel Daten, jetzt sind Feedbackschleifen notwendig um Bedarf und Wünsche zu erheben.”

Im Bereich der Metadaten wurde aber die Harmonisierung in Österreich geschafft und aktuell finden Abstimmungen mit Deutschland und  Schweiz. Aktueller Metadaten-Standard: http://www.ref.gv.at/uploads/media/OGD-Metadaten_2_1_2012_10.pdf Neben der österreichischen und DACH Harmonisierung braucht es auch europaweite Harmonisierung.

In der Diskussion wurden weitere Themen angesprochen, wo endet die Standardisierung, Mapping Tools für Open Data Portale, Schnittstellen auf den Datenportalen, zukünftig mehr Mash-ups, Toilletendatenmetastandard, Offenheit und Open Data beschleunigt auch den Lerneffekt, Beschreibung der Daten könnte ausgebaut werden, Versionierung von Daten, länderübergreifende Applikationen, Verknüpfng von Metadaten aus anderen Staaten.

Ideenwettbewerb “GOVERNMENT 2027”

Die futurezone sucht gemeinsam mit der Donau-Universität Krems im Rahmen des Wettbewerbs “Government 2027” Ideen für die Verwaltung der Zukunft. Die ersten Vorschläge sind bereits in der Redaktion eingelangt. Einreichungen sind noch bis Ende November möglich.

Der Führerschein aus dem 3D-Drucker, Bauverhandlungen per Videokonferenz. Gemeinsam mit der Donau-Universität Krems sucht die futurezone Ideen, Konzepte und Visionen für die Verwaltung der Zukunft: Wie kann die Verwaltung den Herausforderungen der digitalen Gesellschaft gerecht werden? Wie können Behörden mit Bürgern zusammenarbeiten? Wie könnte die Verwaltung in 15 Jahre aussehen? Ob Verwaltungs-Apps am Smartphone oder online, Prozesse zur Bürgerbeteiligung oder neue Formen der Zusammenarbeitzwischen Bürgern, Wirtschaft und Behörden. Ihre Anregungen sind gefragt.

Einreichungen bis 29. November möglich
Seit dem Start des Wettbewerbs, Mitte November, sind bereits zahlreiche Vorschläge in der Redaktion eingelangt. Ideen für Apps, Projekte und Konzepte können noch bis 29. November eingereicht werden.

Senden Sie Ihre Vorschläge für die Verwaltung der Zukunft mit der Betreffzeile “Government 2027” an die E-Mail-Adresse redaktion@futurezone.at. Ein Jury wird drei Sieger ermitteln. Die Gewinnerprojekte werden mit Preisen prämiert. Als Hauptpreis gibt es eine fünftägige Reise zum Open Knowledge Festival zu gewinnen, das 2013  in Genf stattfinden wird. Die Plätze zwei und drei erhalten Tablets und Smartphones. Die Gewinner des Ideenwettbewerbs werden außerdem  eingeladen,  ihrer Ideen für die Verwaltung im Jahr 2027 bei der 15-Jahres-Jubiläumsgala des Bundesrechenzentrums (BRZ) in der Wiener Hofburg Anfang Dezember zu präsentieren.

 

Quelle: http://futurezone.at/netzpolitik/12583-wettbewerb-fuehrerschein-aus-dem-3d-drucker.php

Weiterer Artikel und Interview zu dem Thema: