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Wir sind ADV – oder unsere Sicht auf die E-Government Konferenz 2016

Das verregnete Innsbruck war der Austragungsort der E-Government Konferenz 2016 veranstaltet von der ADV – und wir waren mit dabei. In der Villa Blanka haben Johann Höchtl und Michael Sachs über zwei spannende Projekte berichtet und am Ende der Veranstaltung haben wir bei der Moderation des World-Cafés unterstützt.

ADEQUATe – Datenqualität auf offenen Datenportalen

In der aktuellen Phase des ADEQUATe-Projektes wurde der Schritt der Anforderungserhebung abgeschlossen. Eine Reihe von Metriken soll die aktuelle Datenqualität messen und durch Auswertungen es den Datenbereitstellern ermöglichen, die Qualität nachhaltig zu verbessern. Die an offenen Daten interessierte Öffentlichkeit wünscht eine konsistente Darstellung der Daten. Werden neue Daten veröffentlicht, dann muss die Struktur, in welcher diese Daten veröffentlicht werden, beibehalten werden. Zu oft ändert sich beispielsweise der Aufbau von CSV-Dateien, die rund 30% aller angebotenen Ressourcen auf den Datenportalen ausmachen. Auch die tatsächliche Verfügbarkeit der Daten ist problematisch: Verweise auf Ressourcen sind nicht immer verfügbar.

Beides führt dazu, dass Anwendungen von DatenentwicklerInnen nicht mehr funktionieren, was Aufwände verursacht und das Vertrauen in offene Daten einschränkt.

In der Präsentation stellten wir unsere Ideen zur Verbesserung der Datenqualität vor, die an unterschiedlichen Punkten angreifen:

  • Datenqualität bereits beim Datenbereitsteller (und seinen Backend-Systemen) verbessern;
  • automatisierte Verbesserungen durch Algorithmen und
  • die Einbeziehung der Öffentlichkeit, die in einem kollaborativen Prozess über Daten diskutieren, verbessern und dem DatenbereitstellerInnen zurückgeben kann.

ePartizipation – Authentifizierung bei demokratischer Online-Beteiligung

Maria Leitner, AIT Austrian Institute of Technology und Michael Sachs, Donau-Universität Krems stellten die vorläufigen Ergebnisse des Forschungsprojekts „ePartizipation“ in einem sehr gut gefüllten Vortragssaal vor. Bei der Präsentation wurden Software-Architektur, Sicherheitskonzept und die generellen Design-Prinzipen vorgestellt.

Nachdem Sicherheitsaspekte und die Verwendung verschiedener elektronischer Identitäten auf der Plattform erklärt wurden, wurden die Prozesse der Plattform näher dargestellt. Besonders wurde auf die Flexibilität der Plattform für elektronische BürgerInnenbeteiligung eingegangen.  Im Rahmen des Vortrags „Identifikation in demokratischen Online-Beteiligungen“ wurde die Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der NutzerInnen und InitiatorInnen betont.

Die anschließende angeregte Diskussion zeigte das Interesse der KonferenzteilnehmerInnen an elektronischen Lösungen zur Verbesserung der politischen Teilhabe der Bevölkerung.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.epartizipation.info/

Newsartikel auf Website der Donau-Universiät Krems.

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