IFIP EGOV2015 und IFIP ePart 2015 Konferenz

ePartizipation

Ziel des Projekts E-Partizipation – Authentifizierung bei demokratischer Online-Beteiligung, beauftragt im Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, ist die Entwicklung eines E-Partizipations-Ökosystems unter Berücksichtigung insbesondere verschiedener Beteiligungsstufen und unterschiedlicher elektronischer Identifikationsmethoden.

Im Track  „eParticipation Evaluation“ der IFIP ePart 2015 Konferenz, die von 30. August bis 2. September 2015 in Thessaloniki, Griechenland, stattfand und deren Gastgeberin die University of Macedonia war,  wurde ein Teil der Ergebnisse aus Arbeitspaket 2 präsentiert.

Der folgenden Kurzzusammenfassung ausgewählter Aspekte des Vortrags ist vorauszuschicken, dass das E-Partizipation-Konsortium unter „E-Partizipation“ die IT-unterstützte Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern in politischen Entscheidungsprozessen versteht. E-Partizipation kann daher nicht nur zur Legitimation politischer Entscheidungen, sondern auch zur Optimierung von Verwaltungsverfahren, von Services für Bürgerinnen und Bürger und – ganz allgemein – zur Verbesserung der Zwei-Weg-Interaktion eingesetzt werden.

Die Relevanz des Themas der elektronischen Identifikation im Allgemeinen und im Kontext von E-Partizipation im Besonderen zeigt sich etwa darin, dass die elektronische Identität und Bürgerinnen- und Bürgerzentriertheit zu den Grundpfeilern des E-Government gehören und in der Tätigkeit des Gesetzgebers, der die Verwendung elektronischer Identifikationsmethoden wiederholt aufgegriffen hat (z.B. VO (EU) 910/2015, VO (EU) 211/2011).

Anlässlich der Initiierung eines E-Partizipations-Verfahrens, stellt sich in der Regel einerseits vor allem die Frage nach der geeigneten Stufe der Beteiligung und andererseits die Frage, ob die Teilnahme an eine Feststellung der Identität (Identifikation) gebunden sein soll. Niederschwelligkeit soll die Teilnahmerate fördern. In gewissen Fällen ist jedoch die eindeutige Feststellung der Identität der Teilnehmenden wichtig. Unter Hinweis auf dieses Spannungsfeld, erfolgte die Vorstellung eines Entwurfs für einen Leitfaden, der bei der Auswahl der für eine spezifische Stufe der E-Partizipation geeigneten Identifikationsmethode herangezogen werden kann.

Der diesem Vortrag zu Grunde liegende Beitrag wurde im Konferenzband publiziert:

Parycek, P. ; Schoßböck, J. ; Rinnerbauer, B. (2015) Identification in E-Participation: Between Quality of Identification Data and Participation Threshold. In: Efthimios, T.; Panagiotopoulos, P.; Sæbø, Ø.; Tarabanis, K.; Wimmer, M. A.; Milano, M.; Pardo, T. A., Electronic Participation 7th IFIP 8.5 International Conference, ePart 2015 Proceedings S. 108-119, Springer.

Das E-Partizipation-Konsortium besteht aus

a_logo AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Digital Safety & Security Department
BMI-Logo Bundeministerium für Inneres, Abteilung III/6 Wahlangelegenheiten
OeSD_Logo Österreichische Staatsdruckerei GmbH
Logo_RGB rubicon IT GmbH
ARILogo Universität Wien, Arbeitsgruppe Rechtsinformatik, Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung
LOGO DUKZEG_neu Donau-Universität Krems, Zentrum für E-Governance

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der Webseite des Projekts

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s