Elektronische Identitäten und elektronische Beteiligung

Die BürgerInnenbeteiligung bei Verwaltungsverfahren und politischen Entscheidungen zu unterstützen und damit Elemente der direkten Demokratie in Österreich zu stärken, ist Ziel des im Oktober 2014 gestarteten Projekts „Authentifizierung bei demokratischer Online-Beteiligung“.

Die Projektpartner, darunter auch das Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems, erforschen die sozialen, rechtlichen und technischen Anforderungen digitaler Identitäten, die bei verschiedenen E-Partizipationsmodellen eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt des Projekts und in der Verantwortung des Zentrums für E-Governance steht die Untersuchung von Einsatzmöglichkeiten digitaler Identitäten bei der BürgerInnenbeteiligung. Dazu werden verschiedene elektronische Identitätsnachweise im Hinblick auf deren Anforderungen und deren Qualität bewertet. Ein Fokus liegt auf der österreichischen BürgerInnenkarte und Möglichkeiten zur Ausweitung deren Einsatzgebietes. Neben der Analyse von Chancen und Risiken, die mit dem Identitätsmanagement zusammenhängen, werden auch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und folglich in einem Demonstrator umgesetzt und getestet.

Das Projekt wird vom Austrian Institute of Technology koordiniert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen des Programms KIRAS/Sicherheitsforschung unterstützt. Es läuft bis September 2016.

Konsortium

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