Gov2.0Camp Vienna Resümee: Just Do It!

Das Gov2.0Camp Vienna war für VeranstalterInnen und TeilnehmerInnen ein voller Erfolg. In der abschließenden Feedback-Runde wurde betont, dass die Durchmischung der TeilnehmerInnen (Verwaltung, TechnikerInnen, Wirtschaft, Wissenschaft) für alle als bereichernd empfunden wurde, da man verschiedenste Standpunkte und Motivationen herausarbeiten konnte.


Open Data war das bestimmende Thema des ersten wiener BarCamps zum Thema Gov 2.0, was die derzeitige Präsenz dieses Themas in der Community betont. Den Grundstein für die offene und optimistische Diskussion legte Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou in ihrer Eröffnungsansprache:

„Wir sind interessiert daran, mit ExpertInnen aus der Community in Dialog zu treten und uns über die Anforderungen und Erwartungen an eine moderne Verwaltung auszutauschen. Wir haben die Themen Open Data und Open Government auch in unser rot-grünes Regierungsprogramm „Gemeinsame Wege für Wien“ aufgenommen, weil uns die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und e-Partizipation ein wichtiges politisches Anliegen sind. Im Mai dieses Jahres wurde wien.at, der Internetauftritt der Stadt Wien, technologisch auf den neuesten Stand gebracht und bietet jetzt die Basis, um Schritt für Schritt weiter in Richtung Wien 2.0 gehen.“ Quelle: http://www.wien.gv.at/

In den folgenden Session wurden die Chancen, Potentiale und auch die Risiken diskutiert. Werner-Lobos Tweet zu Open Data: „Open Government Data ist der unbegrenzt verfügbare Rohstoff der Wissensgesellschaft„.  Speziell im Bereich der offenen Daten wurden während der Session von Werner-Lobo sehr konkrete Aussagen zu Open Data getroffen:

„Die Verwaltung wird aus Steuereinnahmen finanziert. Wir müssen das, was wir bezahlen, auch gratis nutzen dürfen“ Quelle: http://www.wienerzeitung.at/

Generell konnte festgestellt werden, dass die Vetreter am Gov20camp grundsätzlich alle bereit sind die Ideen auch umzusetzen. In der Diskussion als auch aus den Tweets wurde die Gefahr der fehlenden Umsetzung durch vorgeschobene Diskussionen befürchtet. Thomas Thurner fasst es in drei Schritte  zusammen:

  1. data.wien.gv.at aufsetzen bis Mai,
  2. Daten die vorhanden sind im Juli veröffentlichen
  3. Wettbewerb Apps for Vienna im September starten und beim Gov2.0Camp 2011 die besten Apps prämieren😉

Moto der Session nicht zereden sondern umsetzen „Just Do It!“

Wir hoffen den gewonnene Schwung für weitere Schritte nutzen zu können und freuen uns auf ein spannendes Gov20Camp 2011. Das prinzipielle Interesse von Seiten der Politik ist Vorhanden, um BürgerInnen via Internet besser in politische Prozesse einzubinden.

„Einigkeit bei Rot-Grün herrscht beim Thema „Open Government“. Durch Partizipation per Web sollen Bürger besser über Vorgänge der Legislative informiert werden. Novak und Werner-Lobo sehen eine Möglichkeit, Politikverdrossenheit zu mindern. Dafür erstellt die Stadt Wien gerade eine eigene Web-2.0-Strategie.“  Quelle: www.diepresse.com

Für das nächste Gov2.0Camp Vienna wurde der Wunsch nach der Vielfältigkeit, die in Gov2.0 steckt, laut. Dies versucht das Organisationsteam nächstes Jahr umzusetzen. Wir bedanken sich bei allen TeilnehmerInnen für ihr Engagement und ihren Enthusiasmus!

Auf dem Wiki des Gov2.0Camps finden Sie alle weiteren Informationen zur Nachberichterstattung. Zahlreiche Fotos zur Veranstaltung sind auf Flickr zur Einsicht vorhanden. Noch einmal ein großes Dankeschön an die Sponsoren dieser Veranstaltung: Stadt Wien, Microsoft, BRZ, Neu&Kühn, Donau-Universität Krems, Wiener Zeitung.

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