Gov2.0Camp Vienna – peterp

Rollenbilder 2.0 in Gov 2.0

Judith Schossböck, Robert Harm
Planungswerkstadt Saal, 11:45-12:20

Wie wechseln wir Rollen im Netzwerk?😉 Wo liegen die Unterschiede? Ein Nachdenken über diese Prozesse gab es schon immer.

Im Verwaltungsbereich gibt es Regeln wie BeamtInnen sich verhalten sollen. Rollenkonflikte gab es dabei immer schon, allerdings wird durch Soziale Netzwerke bzw. Verknüpfungen im Internet die Sichtbarkeit der Aktivitäten größer bzw. es erst möglich, unterschiedliche Rollen zu verknüpfen. Dadurch entstehen heute mehr  Rollenkonfliktem als dies vor der hohen Verbreitung des Internets zu beobachten war. (Siehe hierzu auch Delete, Viktor Mayer-Schönberger http://goo.gl/TQGIL ). Diese Fragen sind aber nicht auf die Verwaltung beschränkt, sondern auch in der Wirtschaft Thema, z. B. wenn Unternehmen von Ihren MitarbeiterInnen verlangen, etwas auf Facebook zu „liken“. Inwieweit können Unternehmen aber ihren MitarbeiterInnen vorschreiben, wie sich diese verhalten sollen? In beiden Bereichen gibt es einen Verhaltenskodex, der bei Verletzung der MitarbeiterInnen zu Problemen führt. Einwurf in die Diskussion aus dem Publikum: Max Weber😉 – Max Weber 2.0 das wäre doch ein spannendes Thema🙂

Die Wurzeln der klassischen Verwaltung reichen in die Zeit von Maria Theresia. Vorgesetzte wissen oft nicht, wie „Like“, Netzwerke &  Co. funktionieren, d.h. auch Führungskräfte müssen geschult werden.

Unternehmen beginnen gerade entsprechende Social Media-Guidlines zu entwickeln. Eine Problematik dabei ist, dass viele sehr negativ gehalten sind – so drehen sich die ersten 10 Punkte oft nur darum, was man alles nicht tun sollte. Trotz aller Guidlines sind einzelne Aktivitäten und Situationen aber oft ein Drahtseilakt.

Danke für die lange und spannende Diskussion, wir haben einige Diskussionspunkte festgehalten.

4 Kommentare

  1. Das „Problem“ für den Einzelnen besteht derzeit in
    a) der Transparenz über sein jeweiliges Verhalten / seine Ansichten am Web (und einem damit derzeit noch möglichen Konflikt für das Berufsleben) und
    b) dass eben die Inhalte/Aktivitäten des Einzelnen am Web durch die Konsolidierung auf sehr wenige Plattformen (zumeist nur Facebook) auch höchstwahrscheinlich gefunden und damit kritisierbar werden.

    Ich gehe davon aus, dass sich in Zukunft einiges ändern wird. Auch Gartner ist dieser Meinung (no na). Im Trend „My Place“ (be)schreibt Gartner, dass sich in Zukunft die Grenzen zwischen persönlichen, professionellen, sozialen und familiären Aktivitäten zunehmend unschärfer werden und dann gänzlich verschwinden.

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