Monat: November 2010

Globaler Open Data Hackathon – Sie sind eingeladen

Im Anschluss an das Gov 2.0 Camp findet am 4.12. ab 11 Uhr der erste internationale Open Data Hackathon statt – auch in Wien! Hacker und Entwickler sind eingeladen, einen Tag an Open Data Projekten zu arbeiten und anschließend ihre Ergebnisse vorzustellen.

Termin: 04. Dezember 2010 / ab 11:00 / Raum D – quartier21

Anmeldung mit der Möglichkeit, seine Umsetzungsidee vorzustellen:

http://gov.opendata.at/site/node/32

Ausgehend von einer Initiative des Kanadischen Open Data – Enthuisiasten David Eaves findet treffen sich am 4. Dezember Hacker, Designer, Statistiker/innen, Programmierer/innen und Bürger/innen zu einem Global Open Data Hackday.

Ziel ist es, in einer konzentrierten und unmittelbaren Anstrengung Applikationen (Apps), Datenbanken und Konzepte zu entwickeln, die Verantwortlichen und Öffentlichkeit zeigen, warum Open Government Data ein seriöse Zukunftstechnologie ist, warum es trotzdem Spaß macht, wie es das Leben erleichtern kann und vor allem warum es wichtig ist. Es beteiligen sich bereits 62 Städte auf 5 Kontinenten an diesem Event und  Wien ist auch dabei.

Und wer sich jetzt die Frage stellt, was einen Hacker auszeichnet, den verweisen wir auf den Artikel von Paul Graham aus 2003: Hackers and Painters [DE: Hacker und Maler]

Democracy and the Media

The Institute for Human Sciences in Vienna organised a remarkable panel discussion at the Burgtheater Vienna to discuss the topic “Democracy and the Media” on 21 of November 2010.

Burgtheater Vienna by City.Map-at, downloaded from Flickr 24/11/2010

Burgtheater Vienna by City.Map-at, downloaded from Flickr 24/11/2010, altered.

Panel

  • Bodo Hombach (CEO of WAZ Media Group, Essen),
  • Bill Keller (executive editor of the New York Times, New York),
  • Ezio Mauro (execeutive editor of La Repubblica, Rome) and
  • Paul Starr (professor for sociology at Princeton University, coeditor of The American Prospect and Pulitzer Prize Winner).
  • Nicholas Lemann (Decan of the Columbia School of Journalism, New York) moderated the discussion.

Discussion

The internet causes innovation in the press, but it weakened the position of the press in its role of being a public voice and opinion maker in democracies. The news media was expected to flourish in the post industrial world. What might be good for news media might not be good for democracy and not even for journalism. The newspaper market had already experienced severe changes before the internet established new information channels. Papers were shut down due to commercial reasons. Nowadays, young people often prefer reading news on a screen, even if they have access to printed newspapers.

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Die Rolle des Staates in der Informationsgesellschaft

Der folgende Beitrag bezieht sich auf die Konferenz „Die Rolle des Staates in der Informationsgesellschaft“ der Verwaltungswissenschaftlichen Gesellschaft am 18. und 19. November 2010 (Berlin) und gibt die dortigen Wortmeldungen und Diskussion in Notizen wieder.

Tagungsort: Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin.

Novy: Überzogene Erwartungen in Staat-Bürger Beziehung.  Kluft zwischen Repräsentanten und Vertretern. Umfragen zu Politikverdrossenheit  sind mit Vorsicht zu genießen.  Zweifel an den Probelmlösungsfähigkeiten und -willen der Politik und Verwaltung bestehen aber. Dies bestätigt Studie zur Menschenfeindlichkeit; sie hätte keinen Einfluss auf die politischen Entscheidungen. Novy warnt vor einer Überwertung der E-Demokratie-Werkzeuge.

Ansätze decken sich zu großen Teilen mit den aktuellen Diskussionen zu Open Government und Open Data, insbesondere auch ähnliche Positionen zu kritischen Fragen, auch in Österreich sprechen wir nicht von Politikverdrossenheit sondern Parteienverdrossenheit. Novy fordert Versachlichung des Themas😉.

Krimmer ergänzt, dass auch die PolitikerInnen in ihrer Rolle sich anpassen müssen und stellt die Ergebnisse des Europarates zu E-Demokratie vor.

Interessant, dass gerade aus der Schweiz starke Kritik kommt – erinnert an Brave New World. Staat informiert, ist transparent und unterhält, solange bis BürgerIn vertraut und unterhalten wird.

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GEOKPM-PEP

Das Zentrum für E-Government der Donauuniversität Krems ist Partner im Projekt „GEOKOM-PEP. Geovisualisierung und Kommunikation in partizipativen Entscheidungsprozessen“ des Instituts für Geographic Information Science der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; gefördert durch das Forschungsprogramm „Sparkling Science“ des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit SchülerInnen eine freie Online-Plattform für partizipative Raumplanung zu entwickeln, die von Usern erstellte digitale Karten sowohl im Aushandlungs- und Entscheidungsprozess, als auch für die Ergebnispräsentation einbindet. Im Zuge dieser Tool-Entwicklung wird außerdem der  Einfluss subjektiver Geovisualisierungen auf Diskussions- und  Kommunikationsstrukturen in kollaborativen Entscheidungsprozessen sozialwissenschaftlich untersucht.

Nach Fertigstellung des Tools soll es sowohl für reale Visionsentwicklungen im Zuge partizipativer Raumplanung, als auch für konstruktivistische Lernumgebungen innerhalb geographischer und politischer Bildung nutzbar sein.

Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate (01.10.2009 – 30.09.2011).

Links:

Gov2.0Camp Vienna

Am 3. Dezember 2010 findet in Wien das erste BarCamp zum Thema Government 2.0 (Gov 2.0) in Österreich statt. Sowohl das Thema als auch die Organisation der Veranstaltung beschreiten neue Wege in Österreich. Gov 2.0 steht für einen transparenten Staat mit verbesserter Kommunikation zwischen BürgerInnen und Wirtschaft mit der Verwaltung. Diesem Motto folgend bietet das Gov2.0Camp Vienna, BürgerInnen, Wirtschaft und VerwaltungsmitarbeiterInnen eine Plattform für einen informellen und selbstorganisierten Meinungsaustausch.


Im Bereich des Gov1.0 ist Österreich europaweit führend. Die Informationsseiten und die online Services diverser Verwaltungseinheiten bieten BürgerInnen bereits vereinfachte Amtswege und nützliche Informationen, die orts- und zeitunabhängig genutzt werden können.

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