Government 2.0 Camp Berlin – Sessions (afternoon)

Jussi Toivanen, Rufus Pollock, Ton Zijlstra, Anke Domscheit-Berg: International Session on Gov 2.0 Experiences with Finnish gov. exec.

Jussi Toivanen’s background is the Open Knowledge Foundation. How has the Finnish government used social media? The Ministry of Interior is on Facebook since 2010 (260 fans September 2010), but there is no direct offer for discussion exept commentary function on the wall. There are also Ministry of the Interior blogs to be opened in early October with background information. In Finland, police is very popular (96 % trust the police). Police communications through social media focus on increasing the visibility of the police and offering opportunities of interaction (the main driver of it being the police). Poliisiasema.fi is a virtual 3D modelled police station. Apart from that guidelines for participation in social media are created. Also interesting: IRC is very popular among Finnish youth and they contact the police quite often via official profiles.

Rufus Pollock (very interested in government spending) explained the UK Spending Explorer (Where Does My Money Go?). A definition of open can be found here. Basically, we’re talking about the freedom to use/re-use and distribute here, i.e. no commercial restrictions. What is special about Data.gov.UK is that there’s only open data there. Communication is important as a second step as information alone is not enough. It is also important to show people what they can actually *do* with the data. According to Pollock, civil society was an important driver for the open government process in the UK (see MySociety).

Ton Zijlstra pointed out that there’s a real urge to push open government in Europe at the moment. Outside the government there’s a lot of distrust. Opponents often use the question: „What’s the business case?“ as killing arguments. However, doing experiments is most important – because we don’t know the exact answers yet – and food production agencies were, f.i., very open to open up their data. Also EU guidelines are strongly helping the cause. (Audiences question: „Are we moving into a world of apps instead of the www?“ closed the session as there was not much time left for discussion.)

Lovely LED ceiling at Bertelsmann; Bildnachweis: Herr_Marx

Liquid Democracy – Dialog um Beteiligung ernst gemeint?

Liquid Democracy, sicher schonmal gehört?🙂 Liqd.net ist ein Verein, der an ideen und Projekten arbeitet, die allgemein unsere Demokratie flüssiger, transparenter und flexibler gestalten sollen – sowohl in Bezug auf theoretische Konzeptionals auch auf die direkte Umsetzung in Software-Projekten. Stimmendelegation bedeutet aktive und passive Modi der Teilnahme. Leute, die also nicht genügend/zuviel Zeit/Arbeitslosigkeit zur Verfügung haben, bekommen dann die Option, selbst zu votieren oder jemand anderen zu delegieren – auf die Spitze getrieben handelt es sich hier also um ein alternatives Wahlsystem mit dem Ziel, Algorithmen für Gerechtigkeit zu finden. Bei adhocracy (open content) werden an einer Art virtuellem Tisch Texte bearbeitet, verglichen und diskutiert. Die Plattform wird kostenlos über den Verein betrieben. Abstimmungsmodalitäten können von der Organisation gewählt werden. Obwohl bei derartigen Prozessen nur netzaffine Leute die Entscheidungen treffen, sind diese verbindlich – gerade deshalb aber als zusätzliche Prozesse zu sehen (von einem inklusiven Tool kann ohnehin nicht gesprochen werden🙂 ). However, net affine people: give it a try🙂 (Ungeachtet dessen ist der Begriff „Norm“ immer noch verwirrend).

Markus Dapp: Münchner Tag der Offenen Verwaltung – Munich Open Government Day (MOGDy)

MOGDy ist ein IT-Projekt in München mit den Zielen digitalen Mehrwert durch Datenfreigabe und Applikationen zu erzeugen und Verwaltungsöffnung praktisch zu erproben. Außerdem ist mit BV „Digitales München“ ePartizipation in einem kollaborativen Prozess geplant. Gestartet wird mit der Sammlung von ePartizipations-Ideen, in der Folge werden Daten freigegeben (das statistische Amt hat hier großes Interesse, es stellen sich jedoch rechtliche Fragen). Der apps4cities-Prozess ist ein Programmierwettbewerb – „cities“ deshalb, damit die Ergebnisse für andere Städte verwendet werden können.

Live ist MOGDy ab dem nerdigen Datum 01.11.2010 unter http://www.muenchen.de/mogdy abzurufen (Preisverleihung CeBIT 01.-05.03.2011). Wie will man jene nerds erreichen, die sich aktiv beteiligen und Applikationen programmieren – und warum sollte man als ProgrammiererIn und damit hochqualifizierte Fachkraft seine Ideen gratis zur Verfügung stellen? Dapp hat sich u.a. mit Motivationsfaktoren der Open Source-Community beschäftigt, die zeigte, dass intrinsische Motivation ausschlaggebend ist (Coolness, Preise, Reputation etc.).

In der Abschluss-Session durften sich die OrganisatorInnen über sehr positives Feedback freuen – Byebye, Gov 2.0 Camp und danke schön!

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