E-Government Informationsabend – Ein Rückblick

Am 1. Oktober fand an der Donau-Universität der  Informationsabend zu den E-Government Ausbildungsprogrammen des Zentrums für E-Government statt.

Dr. Arthur Winter  gab in seiner Eröffnungsrede einen Ausblick möglicher Entwicklungen in Richtung E-Government 2.0. Die Kernpunkte sind:

  • Ein elektronischer Zugang zu einer vernetzten Verwaltung
  • Bürger kann sich an die nächste Behörde wenden (einheitlicher Ansprechpartner für den Bürger)
  • Neugestaltung der örtlichen und sachlichen Zuständigkeit

Web 2.0 fordert Neuorientierung

Die durch die fortschreitende Technologisierung und damit einhergehend größeren Einfluss des Bürgers mit den partizipativen Mitteln von Web 2.0 auf die Verwaltung, bringt neue Anforderungen für die Verwaltung von Morgen. Diese neuen Herausforderungen können nur durch eine Umgestaltung und Optimierung von Aufbau- und Ablauforganisation, eine Neugestaltung von Dienstleistungen auf Basis einer serviceorientierten Architektur und unter Einbindung der Stakeholder bewältigt werden.

Im Anschluss daran stellte Dr. Peter Parycek die Ausbildungsprogramme des Zentrums für E-Government vor. Die angesprochenen Stakeholder, BürgerInnen, MitarbeiterInnen aus Verwaltung, Wirtschaft und Gebietskörperschaften, werden mit dem notwendigen Rüstzeug ausgestattet, die Herausforderungen des kommenden Government 2.0 umzusetzen. Dabei ist eine große Interdisziplinarität gefragt, da in E-Government Projekten die Bereiche Recht, Organisation und Technik zu berücksichtigen sind. Ein wesentliches Element für zukünftige erfolgreiche Projekte ist Verständnis zwischen Techniker und Organisationsentwicklungsverantwortlichen herzustellen und eine gemeinsame Sprache zu finden.

E-Government kommunizieren

Im Elfenbeinturm der E-Government Verantwortlichen werden Konzepte entwickelt die in den Fachbereichen und vielfach auch in der Wirtschaft  nicht bekannt sind. Es gilt daher dieses Wissen in Wirtschaft und Fachabteilungen zu tragen, um damit eine Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Technik, Organisation und Recht zu bilden.

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