Meeting der E-Government Experts Group

Agenda:
9.00 – Welcome
9.30 – Vorstellung der neuen Online Marketing Plattform der E-Government
Suche nach Fachgebieten!!!
Rückblick auf die E-Government Konferenz 2009 und Constantinus
Award
– Hr. Mag. K. Nowotny
10.00 –  Government 2.0: Wie wirken sich partizipative Netzwerke auf den
staatlichen Entscheidungsfindungsprozess und die Verwaltung aus?
– Hr. Dr. Parycek/Hr. Mag. J. Höchtl/Donau-Universität Krems
10.20 –  PAUSE
10.40 – Elektronische Angebote in der öffentlichen Vergabe. Ein
Statusbericht und Beispiele ÖBB, ANKÖ – Hr. Dr. H. Lakatha
11.00 –  Vorstellung und Zielsetzungen des Unternehmensserviceportalgesetzes
– Hr. SC Dr. A. Winter/BMF
11.50 – Gründung der E-Government Experts Arbeitsgruppe
„Unternehmensserviceportal“ – Hr. Dr. Priglinger
12.00 – Networking und gemeinsames Mittagessen
Ort: Gewerbehaus, 8. Stock, Dachterrasse, Großer Saal,
1030 Wien, Rudolf-Sallinger-Platz 1
Mag. Kurt Nowotny
E-Government Experts Group des FV Ubit der WKO

Am 23.6. traf sich im Gewerbehaus der Wirtschaftskammer Wien die E-Government Experts Group um die Anforderungen an das Unternehmensportal zu besprechen und sich einen Überblick über die aktuellen Trends zum Thema Government 2.0 zu verschaffen.

Mit dem Unternehmensportalgesetz wird zum ersten Mal in einem Gesetz die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungseinheiten nicht nur geregelt sondern eingefordert. Das Bundeskanzleramt hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Finanzen Maßnahmen zu erarbeiten, die es Unternehmern ermöglichen, über eine Plattform mit der Verwaltung zu kommunizieren.

Im voll besetzen großen Saal des Dachfoyers des Gewerbehauses der Wirtschaftskammer Wien gab Kurt Nowotny, Sprecher der E-Government Experts Group der Wirtschaftskammer Wien, einen kurzem Abriss dieser Bestrebungen. Erste Gespräche zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Finanzministerium haben bereits stattgefunden. Ein Expertenpool und Projektlenkungsausschuss ist ebenfalls definiert. Dennoch versteht sich das Projekt nicht als geschlossene Gruppe, sondern definiert einen sehr breiten Kreis der Stakeholder.

Hohe Usability gewährleisten und eine Community etablieren

Sollte das entstehende Unternehmensportal von der Wirtschaft angenommen werden, muss es gelingen einen hohen Grad an Usability zu erreichen und eine Community auf der Plattform zu etablieren. Diese Punkte strich auch Peter Parycek, Leiter des Zentrums für E-Government, in seiner Rede heraus, als er die Kernelemente von Government 2.0 vorstellte. Ein wesentliches Merkmal partizipativer Verwaltung von morgen ist das Miteinander der beteiligten Parteien am Verwaltungsprozess. Die Verwaltung von morgen beschließt nicht von oben herab in starren hierarchischen Bahnen die zu konsumierenden Services für Bürger und Wirtschaft, sondern fördert den Mitmachgedanken in Richtung von E-Services 2.0.

Herr Dr. Lakatha von IT-Solution präsentierte zwei Werkzeuge zur Online-Abgabe von Angeboten mit verbundenen Unterschriften anhand des Einsatzes bei den ÖBB bzw. bei ANKÖ.

Vortrag zu E-Government 2.0

Offenen planen um viele Unternehmer/innen zu erreichen

Nach der Pause war das Hauptthema der Veranstaltung erreicht. SC Dr. Winter, Leiter der IT Sektion des Bundesministeriums für Finanzen, betonte die frühe Phase des Projekts und das genau jetzt der richtige Zeitpunkt für Stakeholder wäre um ihre Interessen zu bekunden. Der offene Charakter des Projektes zeige sich auch an der Definition der UnternehmerInnen, an die sich die Plattform wenden soll; juristische Personen, natürliche Personen, Vereine, freie UnternehmerInnen, ÄrztInnen, KünstlerInnen. Damit wird ein wesentlich breiteres Spektrum unternehmerischer Tätigkeit erfasst, als Wirtschaftskammer oder Ärztekammer alleine im Stande wäre zu vertreten.

Im ersten Schritt geht es vor allem um eine Konsolidierung der Information: Eine Plattform unter der nach einer Anmeldung (Single-Sign-On) diverse Anwendungen wie Finanz-Online, ELDA, das DVR oder Daten der Statistik Austria verfügbar sind. Ein wichtiger Dienst der Plattform wird die Integration der E-Bezahlung sowie die eines Verständigungsservices, wenn sich die relevanten rechtlichen Vorschriften bezüglich der Sparte oder Unternehmensform, in der sich die Unternehmung befindet, ändern.

In der nächsten Phase sollen die heterogenen Oberflächen vereinheitlicht, nach Maßgabe der Styleguide angewandt und vor allem API-Schnittstellen geschaffen werden, die die Anbindung von Anwendungen der beteiligten UnternehmerInnen wie ERP-Software ermöglicht.

Agenda

  • 9.00 – Welcome
  • 9.30 – Vorstellung der neuen Online Marketing Plattform der E-Government Experts Group www.experts.or.at mit Online Suche nach Fachgebieten!!!
    Rückblick auf die E-Government Konferenz 2009 und Constantinus Award
    – Hr. Mag. K. Nowotny
  • 10.00 – Government 2.0: Wie wirken sich partizipative Netzwerke auf den staatlichen Entscheidungsfindungsprozess und die Verwaltung aus?
    – Hr. Dr. Parycek/Hr. Mag. J. Höchtl/Donau-Universität Krems
  • 10.20 – PAUSE
  • 10.40 – Elektronische Angebote in der öffentlichen Vergabe. Ein Statusbericht und Beispiele ÖBB, ANKÖ
    – Hr. Dr. H. Lakatha
  • 11.00 – Vorstellung und Zielsetzungen des Unternehmensserviceportalgesetzes
    – Hr. SC Dr. A. Winter/BMF
  • 11.50 – Gründung der E-Government Experts Arbeitsgruppe „Unternehmensserviceportal“
    – Hr. Dr. Priglinger
  • 12.00 – Networking und gemeinsames Mittagessen

Ort: Gewerbehaus, 8. Stock, Dachterrasse, Großer Saal,
1030 Wien, Rudolf-Sallinger-Platz 1

Gastgeber: Mag. Kurt Nowotny
E-Government Experts Group des FV Ubit der WKO

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